10-95 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs
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DM 16,50- os 125
SFR 16,50,- • LFR 400.- HFL 20,50
plus CD-R« M
BULLFROGS NEUE TEPPICH-SAISON
I Magic Carpet 2
! Der Action-Überflieger
HOLLYWOOD ONLINE
Virtuelle Filmstudios:
Insider-Infos im Netz
HERBST-SPIELE IM HÄRTETEST
Phantasmagoria ♦ Battle
Isle 3 ♦ Need f or Speed
THEARTOFNOISE
Aktivboxen: Wer sorgt
für besten Spiele-Sound?
GEWÖLBE, GOLF & GNOME
PGA Golf '96 ♦Warcraft 2
Dungeon Keeper ♦ Shanara
Lösungen: Dungeon Master 2, Buried in Ti
Windows 95: Installation leicht genial
Mehr Future
ir Fun
on wegen: Sound
Lust auf mehr Spaß in Spielen,
Windows und Multimedia?
Dann brauchen Sie die etwas bessere Soundkarie
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Kunde, denn die NuSound PnP gehör) Ihnen schon
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ID - Simply More Sound
Die Stimme am anderen Ende der Leitung scheint aus einem
frisch geschaufelten Grab zu kommen. Der Tonfall balan-
ciert geschickt zwischen Eisigkeit und tiefster Trauer: »Finde
ich ja echt toll, daß Ihr mir Arbeit abnehmt. Mach Eurer jüng-
sten Geschichte kann ich mich um eine Zeitschrift weniger
kümmern...«. Holla! Was ist das? Burgschauspieler Klaus-Maria
Brandauer übt für eine Tragödie? Hitnichten, vielmehr genießen
wir einen Auszug aus dem Repertoire der Pressesprecher-Psy-
chologie. Neu und originell ist die Hasche »Eigentlich wäre
ich Dein bester Freund, aber...«: Harketing-Man findet den
Redakteur echt dufte, aber was da in der letzten Ausgabe über
sein Produkt zu lesen war... also, das gefällt ihm gar nicht
gut. Die Firmenleitung poltert im Dreieck, der Pressekontakt
zu den redaktionellen Schandmäulern gehöre gefälligst einge-
stellt - das war das Ende einer vielversprechenden Männer-
freundschaft.
Selten, aber nicht gänzlich auszurotten ist ein großes
Mißverständnis zwischen Redaktionen und vereinzelten Soft-
warefirmen. Bloß weil wir einzelne Spiele eines Anbieters mal
nicht toll finden, heißt das nicht, daß er bei uns auf einer
imaginären »Schwarzen Liste« steht. Bewertungen in PC Play-
er richten sich ausschließlich nach der Qualität eines ein-
zelnen Produkts; Sympathien und Abneigungen spielen da keine
Rolle. Konspirative Gemüter meinen es besser zu wissen: In
ihren bizarren Phantasien verbringen Redakteure eine Groß-
teil der Arbeitszeit damit, in Hinterzimmern die neuesten
Hinrichtungspläne zu schmieden.
Soviel zum Unterhaltungswert von Verschwörungstheorien.
Abschließend noch die Hessage an alle Editorial-Gelegen-
heitsleser: dranbleiben! Nächsten Honat an dieser Stelle: ein
neues, verbessertes Tester-Lineup und andere Überraschungen. . .
Einen spannenden Monat wünscht
Ihr PC-Player Team
Jörg
Langer
Florian
Stangl
Henrik
Fisch
.'jjjjltu .üI'jSjJ.&iIIJ
Der Lösungs-
Jy| A.A j
weg für
H^^^ ^Hi I^IaLj .j^
»Dungeon
Master 2«
154
S^ ■ ^-" ' "J'"lwM
■- 1 : . _ — -": H^JI
ahtuell
►I
DUNGEON KEEPER 8
Mit Monstermacht gegen Helden-
plage: Bullfrogs innovatives SD-
Rollen spiel
PETER MOLYNEUX 10
Interview mit dem Boß von Bullfrog
PGA GOLF '96 14
Erste Bilder der neuen Simulation
MORTALCOIL 16
Echtzeit- Strategie von Virgin
SHANARA 18
Fontasy- Ad venture zur Romanserie
BOB BATES 19
Interview mit dem Legend-Chef
WARCRAFT 2 20
Ork-Comeback in Super VGA
SSI-NEUHEITEN 22
Mit dabei: Der Nachfolger zu
»Panzer General«
SUNFLOWERS -
WORK IN PROGRESS 24
Neue Projekte von Edutainment bis
zum knackigen Strategiespiel
POP-KOMM 26
Multimedia auf der Musikmesse
KURZMELDUNGEN 30
Rund ums PC-Entertainment
HITPARADEN 32
Aktuelle Spiele-Charts
STREITGESPRÄCH:
LEICHTES SPIEL 34
Auszüge aus dem Protokoll des On-
line-Streitgesprächs zum Thema
»Rutscht der Anspruch bei PC-Spielen
zu sehr ab?«
Schneller und strategisch anspruchsvoller
als der Vorgänger präsentiert sich
»Magic Carper 2*. Alles über den
Nachfolger xum 3 D- Kulispiel in unserem
ausführlichen Test. fn(\
Z DAS SPIELEMAGAZIH FÜR PC
Software
A PASSION FOR ART 38
Die virtuelle Kunstgalerie
ENGUSH I PLUS 40
Möbeln Sie Ihre Enqlisch-Kenntnisse
66
cur " u
3 D- ATLAS 42
Die Welt auf einem CD-ROM 124
SOFTWARE-KURZTESTS 44
Motivator 8
Welt der Briefmarke
TV + Kino digital
PC JUNIOR -
SOFTWARE FÜR KIDS 46
Im Test: »Ronnie im Erdbeerland« und
»Ollis Welt«
SO GEHT'S: WINDOWS 95
INSTALLIEREN 50
Hilfe für die ersten Schritte
ONLINE-NEWS 54
Filmstudios in Internet und Compu-
Serve
NEUE SHAREWARE 118
Die besten Spiele und Urilitites im
Kurztest
BUG- REPORT 120
Neues von der Fehler-Front
BIZARRE ANWENDUNG:
»TATTOO« 122
Bildersammlung des feinen St(r)ichs
Virtuelle Filmstudios:
Irisider-liifos im Netz
KHMiBJIHiramHMi
Phaiitismagoria • Battle
Isla 3'Needfor Speed
►I
hardujore
»MEIN PC«: SMUDO 123
Der Rapper der Fantastischen Vier
stellt seine Privat- Hardware vor
VERGLEICHSTEST:
AKTIVBOXEN 124
Kleine Klangkünstler für satten
Spiele-Sound
KEINE PANIK:
PROZESSOR-UPGRADE 130
im Inneren des PCs
PANNENHILFE 136
Die häufigsten PC -Wehwehchen und
Tips zur Abhilfe
\
Wer nicht hören
kann, muß kau-
fen: Ohne
Lautsprecher
bleibt Ihr PC
Wir
EINLEITUNG 141
3DLEMMINGS 164
BURIED INTIME 142
DUNGEON MASTER 2 154
FXFIGHTER 146
LASTDYNASTY 148
MECH WARRIOR 2 164
SIM TOWER 164
STONE PROPHET 150
TECHNIK-TREFF 166
HOTLINE-NUMMERN 169
rubnhen
X..
EDITORIAL 3
CD-ROM-INHALT 36
REFERENZSPIELE 58
PC PLAYER UNPLUGGED 117
IMPRESSUM 165
LESERBRIEFE 170
VORSCHAU 173
FINALE 174
spiele-tests
APACHE LONGBOW 76
ASCENDANCY 98
BATTLE ISLE 3 80
BLUE PLANET 111
CYBERBYKES 64
FADETO BLACK 102
KINGDOM 110
LAST BOUNTY HUNTER 1 14
MAGIC CARPET 2 60
MARINE FIGHTERS 74
MARCO POLO 96
NEEDFOR SPEED 70
PH ANTASMAGORIA 66
PITFALL 106
Q-POP 95
SCREAMBALL 112
TRIAZZLE 108
POOL OF RADIANCE
(HALLOF FAME) 116
Viallaicht haben Sie bald M
Vielleicht liegen Sie
irr
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9
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Das Ziel: die Weltherrschaft. Der Schlüssel:
eine Pflanze. Befehligen Sie die Armeen
aus intelligenten Cyborgs auf ihren
Missionen dieser bahnbrechenden
£
Echtzeitsimulation. Das reicht Ihnen noch
nicht? Dann stellen Sie sich dem Kai
Mann gegen Mann über Modem oder
Netzwerk. Falls Sie nicht genug Leute
acht «bar die gesamte £p flg,
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f. »1= M
■■';:" N-
üüd
kennen oder zuwenig Hirnschmalz für
eine gute Strategie haben, beobachten
Sie doch Goldfische. Oder sticken Sie
Tischdeckchen, elende Spaßbremse.
Preview: »Dungeon
Keeper« & »Gene Wars«
Seit Jahr und Tag werden
unzählige Dungeon-Bewoh-
ner von erfahrungspunkte-
gierigen Heldengruppen
massakriert. Bullfrogs neu-
estes Programm dreht den
Spieß um und macht Sie zum
Herrn der Bösewichte.
In dem verschlafenen englischen Städchen Guild-
ford residiert die renommierte Spielefirma Bull-
frog, Bei einem Besuch ließen wir uns zwei aus-
sichtsreiche Produkte von den Chefprogrammierern
vorführen, »Dungeon Keeper« ist das aktuelle Projekt
von Peter Molyneux und Mark Hunter, aus deren Feder
schon »Magic Carpel« stammte. Bei »Gene Wars«
handelt es sich um ein Echtzeit-Taktikspiel im 50er-
Johre-Stil, dos sich um den Kampf zwischen Designer-
Monstern dreht.
Verliese hüten:
Dungeon Keeper
Seit Generationen gibt es eine unterdrückte Bevölke-
rungsschicht, um die sich bislang niemand so richtig
kümmern wollte. Gemeint sind all die bedauernswer-
ten Monster, die in zahllosen Rollenspielen nur dazu
dienen, on übermächtige Heldengruppen verfüttert zu
werden. Was aber bleibt, wenn der fürchterliche Bar-
barenkrieger sein Schwert gesäubert und den Geld-
beutel eines kleinen Orks eingesteckt hat? Richtig -
ein toter Ork.
Doch endlich naht Hoffnung für die geschundenen
Unterwelt- Kreaturen; Dungeon Keeper macht den
Spieler zum Herrn über ein lauschiges Verlies, das
aus einem Zentralroum, einer Magiequelle und einer
Schatzkammer besteht. Dieser Dungeon, so schwört
sich der Eigentümer, wird nicht zum Opfer wildge-
wordener Helden werden - stattdessen versteht er
sein Höhlensystem eher als Möglichkeit, an die pral-
len Goldsäckel übermütiger Abenteurer zu kommen.
Der feindliche Barbai
Das Geschehen wird in einer zoom- und
drehbaren Schrägsicht gezeigt, in Win-
deseile graben fleißige Helferchen neue
Höhlen und Gänge. Dort hinein plaziert
der Dungeon-Hüter Spezialräume wie
Büchereien, Arenen und Tempel. Alche-
mistenstuben sind fürs Brauen von Zau-
bertränken zuständig, Baracken di
Aufenthaltsort für die lieben Monster und
in der Folterkammer überredet man
Gefangene, dereigenen Seite beizutreten.
Es wird vorausichtlich 15 verschiedene
Räume geben, die in aller Regel mehrere
»Ausbaustufen« haben; In einer kleinen
Waffenschmiede lassen sich Kriegswerk-
zeuge nur lagern, während die nächst-
bessere Version Kampfgeräte auch selbst
herstellen kann. Die Luxuswaffenschmiede
erlaubt dann sogar das Produzieren von
magischen Waffen. Andere Räume beher-
bergen spezielle Kreaturen; so werden
Krypten von Skeletten bewohnt, und im
Drachenhort macht sich der namensge-
bende Feuerspucker breit.
Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Hel-
dengruppen anzulocken und auf ihrem
Weg zur eigenen Schatzkammer mit Hilfe
von Fallen oder Monstern kaltzumochen.
Ahnlich dem Mona bei Magic Carpet 2
muß das Gold getöteter Helden eingesommelt und in
den Schatzraum gebrocht werden, um fürs Bauen
neuer Dungeonteile oder Anwerben weiterer
Monster zur Verfügung zu stehen.
Es wird etwa 20 Levels geben, die jedesmal
andere Grafiken und neue Helden bieten.
Gerüchten zufolge soll man später auf illustre
Gestalten bekannter Rollenspiele stoßen, z.B.
auf den klinisch sauberen Avatar der Ultimo-
Serie. Die Abenteuerer werden im Laufe der
Zeit nicht nur stärker, sondern lernen neue
Tricks und Taktiken, Mit Hilfe einer speziellen
Programmroutine, an der laut Aussage von
Peter Molyneux zweieinhalb Jahre lang gear-
beitet wurde, paßt sich der Computer dem
Aus dem Intro
ter-Gnome werd<
i Dungeon Keeper: Zwei Wäch-
adin gestört.
Niveau des Spielers an. Zudem ermöglicht dieses
sogenannte »Behaviour cloning«, daß mehrere Spie-
ler an einem Rechner gegeneinander antreten kön-
nen; Jeder darf eine festgesetzte Zeit lang spielen,
danach übernimmt der Computer die Figuren und
führt sie so weiter, wie es ihm der menschliche Spie-
ler vorgemacht hat.
Neben dieser innovativen Idee sollen auch konven-
tionelle Multi-Ployer- Partien per Nullmodem und
Netzwerk unterstützt werden; bis zu sieben Spieler
übernehmen dann die Helden und kämpfen gegen
den achten Menschen, der als Dungeon Keeper fun-
giert. Während letzterer vor allem in der Schrägsicht
zu Werke geht, sehen die Heroen das Geschehen in
typischer 3D-Grafik. Aber auch der Verlieshüter darf
sich in jedes seiner etwa 20 verschiedenen Monster
hineinversetzen: Riesenkakerlaken betrachten die
Ereignisse aus der bodennahen Froschperspektive,
Drachen spucken Feuer und Killerfliegen sausen mit
großer Geschwindigkeit durch die Höhlengänge. In
der Schrägsicht hingegen werden die Monster milein-
fachen Befehlen herumbewegl, zur Wache abkom-
mandiert oder selbständig auf Heldenjagd geschickt.
Alle Abenteurer und Kreaturen haben bestimmte
Fähigkeiten; so sehen manche weniger gut und ande-
re sind wahre Schnüffelwunder. Das eröffnet viele
Möglichkeiten für Hinterhalte, indem man seine bös-
artigen Helferchen bevorzugt in dunklen Ecken pla-
ziert. Besonderer Wert wurde auf die Beleuchtung des
Dungeons gelegt - läuft eine Figur an einer Licht-
quelle vorbei, so wirft sie ouch tatsächlich Schatten.
Fackeln geben flackerndes Licht von sich, und Zau-
bersprüche erhellen die Gonge, durch die sie auf den
Gegner zufliegen, Neben dem Standard- Erdboden
existieren weitere Terrainarten wie Wasser und Lava,
sowie zahlreiche Fallen. Allerdings sollte man sich gut
merken, wo man die Hindernisse für die Abenteurer
aufstellt - die eigenen Monster können sich da'an
ebenfalls leicht die Schuppe- beschädigen...
Obwohl die Dungeons im Laute der Zeit sehr groß
werden, soll die Übersicht irrne' enoiten bSe ben.
Die links oben eingeblendete ÜDersicnrsKarte lafir sicn
DUNGEON KEEPER
► Hersteller: Bullfrog
► Genre: Taktisches Actionspiel
► ca. -Termin: Dezember 1 995
► ca-Preis: DM 120,-
► Deutsche Version:
noch nicht entschieden
► Zusammenfassung:
In Umkehrung bekannter Cliches
kämpft ein Dungeon-Besitzer gegen
habgierige Helden
Dungeon
vergrößern, außerdem wird eine Art 5uchfunktion für
Monster und Räume eingebaut. Da sich die Helden
zudem immer in Gruppen fortbewegen, wird es nur
einige wenige Kampfe zur selben Zeit geben, Bei die-
sen geht es dann aber zur Sache: Kräftige Klauen und
gesenkte Hörner stehen gegen magische Schwerter
und pyrotechnische Zauberstab-Entladungen.
Das durchweg in Echtzeit ablaufende Dungeon Kee-
per macht bereits jetzt einen sehr guten Eindruck; die
Veröffentlichung ist für Weihnachten geplant.
Monster brüten:
Gene Wars
Viele tausend Jahre in der Zukunft stößt eine Gruppe
von Weltall-Reisenden auf einen entlegenen Winkel
der Galaxis, in dem vier Rassen um die Alleinherr-
schaft kämpfen. Die dauernden Kriege haben die mei-
sten Planeten schwer geschädigt- ein Unding für die
friedliebenden Raum-Touristen. Da sie allen Kriegs-
parteien technologisch weit überlegen sind, erzwin-
gen sie die Einstellung der Kampfe und verdonnern
die Streithälse dazu, den angerichteten Schaden wie-
dergutzumachen,
So leichtgibt man aber als aggressives Volk nicht auf:
»Die Außerirdischen gestatten uns keine Warfen?
Dann bauen wir uns halt neue!«. Während die ver-
feindeten Rassen sich darauf einigen, fortan in Har-
monie nebeneinanderzuleben, basteln sie unter der
Hand an neuen Kriegsmaschinen. Da die Pazifisten
aus der Nachbargalaxis jedoch Waffenbesitz mit Res-
sourcen-Kürzung bestrafen, werden bevorzugt biolo-
gische Kriegsspielzeuge entwickelt: Aus unschuldigen
Fröschen macht mon angriffslustige Dinosaurier und
jagt sie der Konkurrenz auf den Hals, Das Motto;
»Sony, ich wußte gar nicht, daß sich meine Riesen-
krabben von den Holzfällern meines Nachbarn
ernähren...«
Zu Beginn bereifen einige Spezialisten die erste Sied-
lung vor; eine genetische Fabrik wird von einem Kraft-
werk mit Strom versorgt und beginnt flugs damit, erste
Monsterchen auszubrüten. Beliebig viel der bereitste-
henden Erbgutmasse kann verwendet werden, um die
Hochauflösendes Mutanten-Allerlei: Gene Wars
läßt Sie mit Erbgut herumspielen.
Züchtung mit etwa zehn verschiedenen Attributen wie
Hunger oder Angriffslust zu versehen. Starke Tiere
sind natürlich meist nicht gerade die schnellsten, und
der Fortpflanzungstrieb geht oft zu Kosten der Nah-
rungsaufnahme.
Hot mon ein erstes Exemplar geschaffen, kann man
sich mit wenigen Mausklicks vier Mutationen davon
ansehen und miteinander kreuzen. Die aussichts-
reichsten Monster werden dann in »Serienfertigung«
gegeben, bevor mon sie zum Ausbau der Siedlung
oder Bekämpfung des Gegners einsetzt. Hierzu führt
ein Schäfer seine Mutantenherde zu einer Feindsied-
lung und läßt sie los - in der Hoffnung, nicht auf stär-
kere Konkurrenztierchen zu treffen.
Insgesamt ocht Spezialisten sowie »Monster-Berufe«
gibt es, darunter Cowboys, Holzfäller und Bauleute.
Vier grundlegende Monstertypen und Grafiken sind
vorhanden, die beliebig kombiniert werden. Zusätz-
lich variieren Grbßeund Ausprägung der Glied maße:
Schnelle Monster haben größere Füße, hungrige
große Mäuler. Neben dem lebenden Inventar baut
man allerhand Fabriken, sowie Lasertürme und Orbi-
talkanonen. Das Spiel soll einen kompletten Mikro-
kosmos mit Pflanzenwuchs und Monslervermehrung
enthalten - zuviele Monster fressen irgendwann mal
ihrem Besitzer die Haare vom Kopf.
Um das Spiel zu gewinnen, müssen fünf Sonnensy-
steme mit je sechs Planeten erobert werden, wobei es
vier grundverschiedene Terrainarten geben wird,
Außer gegen den Computer konn mon per Netzwerk
zu viert Frankenstein spielen. Mit dem Erscheinen von
Gene Wars ist frühestens ab Oktober zu rechnen. (Ia|
GENE WARS
► Hersteller: Bullfrog
► Genre: Echtzeit-Strategiespiel
► ca.-Termin: Oktober 1995
► ca.-Preis: DM 120,-
► Deutsche Version:
noch nicht entschieden
► Zusammenfassung:
Monsterzüchten auf fremden Plane-
ten mit dem Ziel, die gegnerischen
Mutationen zu besiegen
PC PLAYER 10/95
fROSCHKÖMG
Er ist einer der ganz großen Spiele-Designer, hat
seine Firma Bullfrog eng mit Electronic Arts ver-
knubbelt und trotzdem ihre Selbständigkeit erhal-
ten: Peter Molyneux stand uns Rede und Antwort.
Einige der besten Computerspiele aller Zeiten
stammen von der englischen Softwarefirma Bull-
frog (»Ochsenfrosch«), die 1 987 von Peter Molyneux
gegründet wurde. Der Brite hat Soffwareperien wie
»Populous« und »Magic Carpet« geschrieben und ist
nach dem Verkauf seiner Firma an Electronic Arts
einer von acht Vizepräsidenten des Konzerns. Unser
Redakteur Jörg Langer besuchte Peter Molyneux in
Guildford, ließ sich von ihm über neue Spieleder Kon-
kurrenz ausfragen, tauschte »Dungeon Master 2«-
Erfahrungen aus (»Was, Du hast im vorletzten fioum
zu spielen aufgehört, Peter?«) und führte ganz neben-
bei ein Interview mit dem »Froschkönig«.
JÖRG: Sag mol, für einen Briten hast Du einen
sehr ungewöhnlichen Nachnamen - woher kommt
der?
133313 Meine Mutter beliebte immer zu glauben,
daß unsere Vorfahren während der Französischen
Revolution als Adelige nach England fliehen mußten.
Die Wahrheit ist aber, daß wir Müller waren, die vor
dem Bankrott davonliefen. Immerhin hatte ich einen
Urgroßvater, der einige berühmte Gebäude um den
Picadilly-Circus herum gebaut hat. Aber das ist auch
schon die größte Leistung der Familie Molyneux; der
Rest war dafür bekannt, viel zu trinken und jung zu
sterben.
HIHI Das erste Bullfrog-Programm war »Fusion«
für den Amigo. Hast Du daran bereits mitgearbeitet?
ij*tj:a Ganz zu Beginn hat Bullfrog Konvertie-
rungen für Firebird Software gemacht. Zu der Zeit war
ich Business-Programmierer und hatte keinen Schim-
mer, wie man ein Sprite schnell über den Bildschirm
bewegt. Ich habe damals nicht Fusion konvertiert, son-
dern »Druid«. Es gibt kein Amiga-Spiel, das langsa-
mer scrollt, als meine Konvertierung.,.
JÖRG; Wieviele Leute arbeiten
denn heute bei Bullfrog?
■js»j:n 74, davon sind etwa 25
Grafiker und 30 Programmierer, dazu
kommen Leveldesigner, Tester und die
Verwaltung. Aber eigentlich kann man
das nicht trennen; Grafiker und Level-
. . BuHfrog-u
designer werden immer mehr zu Pro- s ten Spiel*
grommierern und Programmierer zu
Grafikern.
JÖRG: Würdest Du »Hi-Oclane« als eines der
besten Programme beschreiben, die Ihr jemals
gemocht habt?
IJ^H:CT Du willst, daß ich »nein« sage, stimmt 1 s?
99 »Ich persönlich
stimme Dir zu, aber
Marketing-Leute
mögen sowas über-
haupt nicht« 6§
JÖRG: Ich möchte Deine ehrliche Meinung hören,
u=ll=l:q Eigentlich haben wir Hi-Octone für die
neuen 32-Bit-Konsolen entwickelt, doch da sich die
Erscheinungstermine für 5aturn und Sony PSX immer
weiter verschoben, mußten wir etwas anderes veröf-
fentlichen. Also haben wir es zurück auf den PC kon-
vertiert, und dabei gingen neben der Geschwindig-
keit zwei der wichtigsten Features vedoren.
JÖRG: Zum einen die Morphing-Funktion, also die
selbständige Änderung der Rennkurse.
Lüüa Einmal das, und zum anderen die
Mehrspieler-Option on einem Bildschirm.
Wir hatten einfach nicht genug Zeit, das
einzubauen, so daß meine persönlichen
Kriterien für ein gutes Rennspiel nicht mehi
eingehalten wurden; Es soll schnell sein, und
die Kurse dürfen nicht dieselben bleiben. Ich muß
zugeben, daß Hi-Octane auf dem PC nur ein weite'
res Rennspiel ist,
JÖRG: ... und zwor eines, das der normale PC-
Besitzer mit seinem 486er nicht richtig spielen kann.
Iü*nm Hätten wir es deshalb gar nicht veröffent-
Peter Molyneux ist einer der erfolgrekh-
-Designer aller Zeiten
liehen sollen? Wir haben uns dafür entschieden, doch
eigentlich hörte auf die Spielepackung ein Aufkleber
gehört: »Vorsicht, wenn Du nur 66 MHz hast!«. Ich
persönlich stimme Dir zu, aber Marketing-Leute
mögen sowas überhaupt nicht.
JÖRG: Habt Ihr r- • Hi-Oco-e ' nt viele Eurer
Kunden verärgert, de njn deiken. doß Ihr einfach
schnelles Geld mac.-en wolliei?
HJjMia Mir selbs- (jncerucer cm ch unsere Ent-
scheidung rechtfertigen, denn mir macht Hi-Octane
auch ouf dem PC Spaß - auf einem Pentium 90, natür-
lich. Außerdem kann man als Softwarefirma nicht
warten, bis jeder Kunde einen schnellen PC hat; In
diesem Fall veroffenllichl die Konkurrenz alle interes-
santen Sachen und man verliert den Anschluß. Ich
wäre aber dafür, daß auf den Packungen eine klare
Angabe zu finden ist, mit welcher Konfiguration man
ein Spiel genießen kann.
JÖRG: Ich bin froh, daß Du mir nicht weiszuma-
chen versuchst, Hi Getane sei durch und durch groß-
ortig,
ijjH;« Das kann ich nicht, da es offensichtlich nicht
stimmt. Es hat Jahre voll Schweiß und Tränen geko-
stet, um den Ruf von Bullfrog aufzubauen, und den
möchte ich nicht riskieren. Wir werden uns
nochmal an die PC-Version von Hi-Octane
setzen und ein kostenloses Upgrade veröf-
fentlichen, das die Morphing-Funktion und
den Split-Screen-Modus enthält. Ich denke, daß
wir in etwa vier Wochen soweit sein können. Ich
fühle mich ein bißchen schuldig wegen der ganzen
Sache, und möchte den Leuten zeigen, daß wir hin-
ter unseren Produkten stehen.
JÖRG: »Magic Carpet« war von Dir, Teil 2 ist es
nicht. Hat das Deiner Meinung nach Auswirkungen
auf die Qualität des Spiels?
|J^Jj:fl Praktisch alle unsere Programmierer haben
ihr Handwerkszeug hier bei Bullfrog gelernt, und alle
helfen mit, daß Magic Carpet 2 ein gutes Computer-
spiel wird. Wir zwingen den Chefprogrammierer
Alan, sein Spiel auch wirklich zu spielen - und zwar
mehr, als jeder andere das tut. Wenn er dann am
Ende gelangweilt ist, sollten wir Magic Carpet 2 nicht
veröffentlichen. Aber natürlich weiß ich, daß das nicht
passieren wird. Bullfrog hat es geschafft, ein wirklich
kreatives Team heranzubilden, Ich muß nicht jede Pro-
grammzeile selbst schreiben, damitein Spiel gut wird.
JÖRG: Programmierst Du denn überhaupt noch
selbst, oder rennst Du nur noch herum und überwachst
alles?
u^jjia Ich programmiere abends, und tagsüber
laufe ich herum und überwache alles. Während ich
mit manchen Projekten nur wenig zu tun habe, enga-
giere ich mich bei anderen sehr stark, z.B. bei »Dun-
geon Keeper«,
JÖRG: Wieviel des Programmcodes von Dunge-
on Keeper stammt denn von Dir?
uiij:a Ziemlich -ve°ig Ich kümmere mich Waus-
schließlich um die <unst!.che Intelligenz. Icn habe
nichts mit der Grafik zu tur, des uberstoig" mittler-
weile mein Wissen Man n„ß dermaßen kör
um im Grafik-Sektor mithalten zu können - und das
langweilt mich zu Tode.
JÖRG: Wie bist Du denn auf die Idee zu Dunge-
on Keeper gekommen?
u*»;« Ich habe Rollenspiele immer sehr gemocht,
wollte aber eigentlich nie die Guten spielen, vor allem
nicht in Programmen wie der Ultimo-Serie. Dieses
99 »Ich muß nicht
jede Programmzeile
selbst schreiben,
damit ein Spiel
gut wird« ££
ganze »Gutsein« macht mich krank. Ich hatte immer
Mitleid mit den Bösen; Die leben friedlich in ihrer
Hohle, tun keinem was, und da kommt der Held und
macht sie kolt, Deshalb bin ich auf Dungeon Keeper
gekommen; es soll dem Spieler erlauben, wahrhaft
»böse« zu sein,
Ich verstehe allerdings gar nicht, wie es die Böse-
wichter auf Dauer aushalten können - das muß doch
ein schreckliches Leben sein: Du kannst niemandem
trauen, da ja alle Deine Helfer ebenfalls böse sind.
Deine Goblins stehlen Dir das Gold, Spinnen töten
andere Monster und dann gibt's noch diese nervigen
Heldengruppen... (Wahrend er sprich, stellt Peter
seine Kaffeetasse ouleine vorwitzige Wespe und fahrt
mit Unschuldsmiene fort:) Was denkst Du, war diese
Wespe gut oder böse?
JÖRG: »Neutral«.
u<M:a Und Honigbienen?
JÖRG: Die sind »gut«.
IJdJJI Was ist mit Fliegen?
JÖRG: Ich hasse Fliegen!
iSiii-9 Und Küchenschaben?
JÖRG: Ich mag sie nicht, aber sie haben bestimmt
irgendeine Funktion.
U4lj:fl Nicht bei Leuten, die eine gute Putzhilfe
haben,, , Aber Du siehst, wir sind Menschen, und
haben vorgefertigte Meinungen über Gut und Böse.
Bei Dungeon Keeper darf man endlich einmal diese
abstoßenden, widerlichen Kreaturen spielen, denen
man niemals im Dunkeln begegnen wollte.
JÖRG: Ich vermute, Dungeon Keeper wird in Echt-
zeit stattfinden?
i-j<a:q Richtig. Ich hasse rundenbasierte Spiele.
Natürlich sollte mon dem Spieler ausreichend viel Zeil
für seine Aktionen lassen, aber im Hinterkopf muß er
immer den Zeitdruck haben, so daß er Angst
bekommt, nicht genug zu tun. Ich hasse übrigens auch
Pause-Funktionen, aber leider zwingt man mich, sie
einzubauen,
mpfen, JÖRG: Spiele sind halt doch nicht gonz das rich-
tige Leben,, ,
u^H:B Natürlich sind sie das richtige Leben! Was
fällt dem Spieler ein, aus Klo zu wollen, wenn er mit
meinem Spiel beschäftigt ist?
JÖRG: Wie findest Du »Gene Wars«?
|jg<j:n Es ist ein großartiges Taktikspiel, weil man
fast beliebige Kreaturen erschaffen kann. Ich hatte
neulich z.B. ein riesiges Krabben-Monster, 1 5 Meter
hoch, und bin domit den Hügel hinunter auf das Dorf
meines Gegners zu marschiert. Der hotte fieserweise
viele kleine, hungrige Dinosaurier erschaffen. Ich
dachteerst, ich könnte einfach durchbrechen und alles
platt machen, aber dann kam ein ganzer Schwärm
seiner Winzviecher und hat meine Riesenkrabbe auf-
gefressen. Das nächste Mal werde ich außer meinem
Supermonster noch einige kleinere erschaffen, die sich
von seinen Dinosauriern ernähren.
JÖRG: Gibt es schon Pläne, wos Du nach Dunge-
on Keeper machen wirst?
fjUij:« Das weiß außer mir nur eine Person auf
der Welt, Ich könnte es noch am ehesten als Sport-
spiel bezeichnen, aber das wäre bereits dermaßen
irreführend, daß ich es besser sein lasse.
JÖRG: Welches bisherige Bullfrogspiel gefallt Dir
am besten?
BSB3 Vielleicht »Populous«. Ich kann Dir auf
jeden Fall sagen, was das schlimmst Spiel ist, das
ich je geschrieben habe: »Pcwcronger« Icf- hatte
soviel domit vor, doch dann mußte icn es innernaib
Populous war dos erste Spiel Molyrn
te Bullfrog den Durchbruch
von drei Wochen veröffentlichen, und es ist einfach
schrecklich geworden. Die ganzen Bedienungs-Icons
sollten gar nicht zu sehen sein, das war noch alles
Zeug aus der Testphase.
JÖRG: Populous war nicht zuletzt der Durchbruch
für Bullfrog.
E5E3 Ja, ohne Populous würde ich heute Zei-
tungen verkaufen...
JÖRG: Ich würde gerne wissen, was Du von »Inter-
aktiven Filmen« hältst,
Ijjlfra Diese ganzen Videosequenzen kosten viel
Geld und Energie, die man besser in die Program-
mierung stecken sollte. Ich sehe zudem die Gefahr,
daß es immer wichtiger werden wird, welche Stars in
§§ »Ohne Populous
würde ich
heute Zeitungen
verkaufen« ££
einem Computerprogramm mitwirken, und nicht, wie
gut das eigentliche Spiel ist.
JÖRG: Bullfrog wurde zwischenzeitlich von Elec-
tronic Arts gekauft. Ich schätze, das hatte nicht nur
positive Auswirkungen?
m,!^ Durch Electronic Arts kann Bullfrog Dinge
tun, die uns allein trotz allen Erfolgs niemals möglich
wären. Die meisten der ehemals unabhängigen Soft-
warefirmen wurden entweder aufgekauft oder exi-
stieren nicht mehr. Zudem würde kein externer Publis-
her Bullfrog richtig vermarkten, aus Angst, seine eige-
nen Produkte zu gefährden. Und nicht zuletzt hat mir
der Deal soviel Geld eingebracht, daß es dumm gewe-
sen wäre, nicht darauf einzugehen.
Natürlich gibt es negative Seiten: Man will von mir
auf Jahre hinaus im voraus wissen, wann genau wir
welche Produkte veröffentlichen, außerdem muß ich
dauernd in der Gegend herumfliegen. Letzten Herbst
gabes nichtgenug Leute, um Magic Cor
pet ouszutesten, weil alle Ressourcen ir
Wing Commander 3 gepumpt wurden.
Aber ich denke nicht, daß das noch ein
mal passieren wird. Vor allem aber hat
sich Bullfrog seine Unabhängigkeit bi
internen Entscheidungen gewahrt, [la]
^5
Die HP DeskJets 600 und 660C: zwei Drucker,
mit denen sogar das Lernen Spaß macht.
Liebesbriefe, Partyeinladungen und Geburtstagskarten
am Computer zu ersteilen und von einem HP DeskJet
600 oder 660C ausdrucken zu lassen ist ziemlich ange-
sagt. Aber man kann natürlich auch die Grafiken für
die Mathe-Hausaufgaben printen las- - ,
sen. Der HP DeskJet 660C ist schon " f l— V
von Anfang an voll farbtauglich, der ■ ] " m^.
DIE DRUCKER VON HP. STARKER
DeskJet 600 ganz einfach auf Farbe aufrüstbar. (Bloß
mal kurz die Farbpatrone vom HP Color Kit einlegen -
fertig.) Beide drucken Schwarzweißbilder und Text auf
verschiedenen Arten von Papier - gestochen scharf imd
in sattem Schwarz. Das kommt von HPs
ßH^P\ Resolution Enhancement technology. Und
verbesserte Farbtinten machen zusam-
AUSDRUCK, STARKER EINDRUCK.
men mit HP ColorSmart geniale Farben. Man muß auch
kein Wunderkind sein, um die beiden Drucker zu bedie-
nen. Zum Beispiel gibt es nur zwei Bedienknöpfe. Und
selbstverständlich funktionieren die beiden Drucker mit
der Zuverlässigkeit und Qualität, für die HP bei Profis
bekannt ist Wenn es also darum geht, nicht nur für die
Schule, sondern auch fürs Leben zu lernen, dreht es sich
ganz War um die HP DeskJets 600 und 660C. Und wer jetzt
mehr wissen will, fordert unter Tel. 01 80/5 32 62 22, per
Fax-Abi-uf-Service unter 21 02/90 70 72 (Dokumen-
ten-Nr. -314 und -313) oder
per Btx * HP # Informationen an.
m
HEWLETT»
PACKARD
Preview: »PGA Tour Golf '96«
IST
DIE
— i f. '
Alle Jahre wieder schiebt Electronic Arts neue Ver-
sionen seiner Sport-Bestseller nach. Wir haben
PGA Golf '96 schon mal angespielt. Erster Ein-
druck: mehr 3D-Ansichten, weniger Ladefrust.
Die guten allen Zeiten der Wohl ohne Qual sind
für Computer-Golfer vorbei. Do konnten sich
die gesammeilen Konkurrenten einen abprogram-
mieren, bis die Caddies stöhnten - an die spielerische
Klasse von »Links 386 Pro« Icom niemand heran. Fast
drei Jahre sind seit Erscheinen dieses Access-Klassi-
kers ins Lande gezogen; ein Windows-Ableger wurde
von Microsoft veröffentlicht.
Erst seit letztem Herbst wird ernsthaft om Links-Thron
gesägt: Electronic Arts veröffentlichte mit »PGA Tour
Golf 486« eine technisch aufwendige Golf-Simulati-
on, die nicht nur wegen des Namens die Access-Titel-
verteidiger ärgern sollte. PGA 486 war im Gegen-
satz zu Links 386 von Anfang an als CD-ROM-only-
Produkt ausgelegt und bot technisch entsprechend
mehr Feinschliff, Der spielerische Anspruch kam nahe-
zu an Links heran; außerdem ist PGA für Einsteiger
etwas leichter zugänglich, Und das Imperium schlägt
zurück? Hmm, sagen wir mal, es arbeitet dran. Denn
während Access gemütlich an seiner nächsten Golf-
Simulation
rumpfriemelt, schiebt Electronic Arts bereits eine weite-
re Ausgabe seines Golf-Flaggschiffs heran. Bereits Mitte
Oktober soll »PGA Golf '96« in die Geschäfte kommen
- PC Player wagte vorab eine Trainingsrunde.
Die Änderungen gegenüber dem Vorgänger muß
man eher im Detail suchen. Bewährte Eckpfeiler wie
Grafikstil oder Steuerung wurden nicht großartig
umgestellt. Verbesserungen entdeckt man bei der Aus-
wahl an Spielvarionten oder der liebevolleren Prä-
sentation der simulierten PGA-Profis; die obligatori-
schen Videoclips inklusive.
Auf dem Platz sorgen zusätzliche
3D-Fenster für besseren Durchblick.
Nachdem Sie durch geschickte
Mausklicks Schlagrichtung und Kraft
eingestellt hoben, führt der digitale
Golfer wie gewohnt den Schwung
ous. Sobald der Ball getroffen
wurde, öffnen sich zwei zusätzliche
Windows: Eines zeigt die Kame-
raperspektive vom mutmaßlichen
Ankunftspunkt des Ballsaus;dasonderefolgtder Flug-
bahn aus der Vogelperspektive. Ist der Ball ange-
kommen, klappen sich die Fenster wieder selbständig
zusammen. Bei der Übersichtskarteam linken Bildrand
kann man außerdem einen Ansichtmodus aktivieren:
Bewegen Sie den Zeiger mit dem Auge- Symbol an
einen beliebigen Punkt auf der Karte, In einem spe-
ziellen Fenster wird die jeweilige Szene realistisch in
3D angezeigt.
Neben solchen Grafik-Spielereien achten die Pro-
grammierer ouch auf den Realismus. Das Heraus-
hauen des Balls aus widrigen Stellen wie Büschlein
oder Rough soll schlagtechnisch anspruchsvoller wer-
den.
Ein wesentlicher Kritikpunkt am Vorgänger waren die
unsäglichen Wortezeiten, Für PGA '96 verspricht
Electronic Arts einen ca. um ein Drittel schnelleren
Bildaufbau. Die CD-Nachladezeiten von Loch zu Loch
sollen außerdem etwo halbiert werden. Auf einem ] 6
MByte-Pentium ist der Spielfluß das reinste Vergnü-
gen, Bei 8 MByte wird man trotz Optimierung nicht
ganz um Wartepausen herumkommen. Selbst auf PCs
Klicken Sie ei-
nen beliebigen
Punkt auf der
Übersichtskarte
links oben wird
diese Position in
3D gezeigt.
4 Knifflig: Jetzt
bloß nicht den
Baum treffen...
So spielt sich PGA Golf '96: Wie gewohnt
legen wir zunächst an der Scheibenanzei-
ge die Stärke und Richtung des Schlags
fest.
m^i
^jjp*pi
J -i
HBB9H3
Das ist neu: Zwei Fenster öffnen sich
anschließend. Eine Kamera zeigt den Ball
im Flug von oben, die anderen steht am
Zielpunkt.
■■n
"• ; | m®&-
■ ■ r*
Da freut sieh der PGA-Pro: Schwerge-
wicht Stadler bejubelt einen besonders
gelungenen Pütt.
mit 4 MByte soll das Programm irgendwie noch lau-
fen; hier könnten die Nachladezeiten allerdings töd-
liche Dimensionen erreichen.
Zwei neue Golfkurse mit je 1 8 Löchern sind serien-
mäßig mit dobei: Southern Hills und River Highlands.
Bei der Geschäftsfüchtigkeit von Electronic Arts würde
es uns nicht wundern, wenn in Kürze Zusatz-CDs mit
weiteren Golfplötzen erscheinen würden. Ob sich der
Kauf auch für Besitzer der letztjöhrigen PGA- Version
lohnt, müssen wir nächsten Monat beim Test der fer-
tigen Software klären. Golf-Einsteiger sollten sich PGA
'96 auf jeden Fall vormerken; Spielbarkeit und Gra-
fik machen einen erfreulichen Eindruck, (hl)
PGA '96-FACTS
► Hersteller: Electronic Arts
*■ Genre: Golf-Simulation
► Termin: Oktober '95
►■ ea.-Preis: ca. 130 Mark
►- Besonderheiten:
Nachfolger von »PGA Tour Golf 486«
mit schnellerer Grafik, zwei neuen
Kursen und spielerischen Verbesserun-
gen im Detail.
v
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Automatischer Ansagedienst für aktuelle Angebote: (030) 622 85 28
Preview: »Mortal Coil«
VIERERBANDE
i
»System Shock« meets
»Space Hulk«: Virgin will
Echtzeit-Strategie und
3D-Action zu einer
komplexen Neuheit ver-
schmelzen
Beim Alien-Stmlegif
Spektakel »Spoce Hulk<
durften Sie schwerbewaffnet?
Space Marines taktisch geschickt plazieren,
um den bösen Gene Slealers den Garaus
machen. Der clevere Einsatz von Waffen und bi
zu zehn Soldaten wurde durch den boshaften
Zufallsgenerator oft zunichte gemacht. Das
intelligente 3D-Spiel »System Shock« Diese garsfigen Außer .
machte es dagegen von Ihrem Geschick irdischen sind Ihre
abhängig, ob Sie einen Gegner treffen e 9 ner
oder nicht. Das Pragrammierteam »Crush!« mopst
sich die besten Features aus beiden Genres und
bastelt daraus »Mortal Coil«. >
Ein Plagiat soll Mortal Coil aber nicht werden. Sehr
großes Gewicht wird auf die künstliche Intelligenz
der außerirdischen Gegner gelegt, die ausgefeilte
»Mortal Coil«
Mit der Waffe im
düstere Gebäude
In einigen Missionen flitzt
die Landschaft
spielsweise nur von hin-
ten an, so daß Sie sich
schnell drehen und den
Radarschirm im Auge
behalten müssen. Ande-
re rasen in irren Zick-
Zack-Bahnen auf Sie zu
oder springen von oben
auf den ahnungslosen
Spieler. Am gefährlich-
sten sind die Kom-
mandanfen,dieeine
aus zwei Einheiten
bestehende Truppe
bei sich haben.
Während eine Einheit direkt
angreift, schleicht sich die ande-
re von hinten heran und überrascht Sie.
Der Spieler steuert vier Elitesoldaten, die Sabotage-
fälle aufklären sollen, hinter denen die Außerirdi-
schen stecken. Sie dürfen sich den Trupp aus meh-
reren Charakteren zusammenstellen und auch jeden
einzelnen übernehmen. Die anderen werden der-
weil nach einem ausgeklügelten Verfahren gesteu-
ert. Je nach Gelände oderSituation machteine ande-
re Formation Sinn und Sie dürfen beliebigen Team-
kollegen einen Waypoint zuweisen und mit
Anweisungen ausstatten. Dann müssen die Solda-
ten patrouillieren, einen bestimmten Ort bewachen
oder Gegenstände suchen. So lassen sich auch hei-
kle Stellen, die der Gegner für einen Hinterhalt nut-
zen könnte, entschärfen,
Sie steuern die Vierertruppe entweder aus der Sicht
eines bestimmten Charakters, über vier gleich große
Fenster für jeden Kämpfer oder über eine externe
Sicht, die mehr Übersicht bietet. Mit von der Partie
ist auch eine sogenannte
»Black Box«, die mit klu-
gen Ratschlägen in kniff-
ligen Situationen weiter-
hilft.
Bemerkenswert ist, daß
die Programmierer zuerst
in Ruhe das eigentliche
Spiel schrieben, insbe-
sondere die Gegnerintel-
ligenz, und sich erst
zuletzt mit den Grafiken
beschäftigten. Deswegen
Hier betrachten wir das Geschehen aus
der zweiten Reihe und lassen einen
»Freiwilligen« die Spitze übernehmen
soll die ab einem DX2-66 flüssige 3D-Grafik auch
nicht das wichtigste Feature sein, sondern die immen-
se Flexibilität, Sie hoben eigentlich alle Möglichkei-
ten, die sich auch in der Realität ergeben würden.
Es gibt unzählige Wege, die Levels zu beenden und
man kann immer wieder neue Strategien auspro-
bieren.
Geplant sind sechs große Levels, die sich in mehre-
re Missionen aufteilen, so daß Sie insgesamt 20 Auf-
gaben bewältigen müssen, Schaffen Sie das inner-
halb eines bestimmten Zeitlimits, erreichen Sie einen
Bonuslevel, Die Missionen sind durch gerenderte
Zwischensequenzen verbunden, in die Sie in »Cybe-
ria«-Manier eingreifen müssen, Dort erfahren Sie
wichtige Hinweise zu den kommenden Aufgaben
und durchblicken auch die Handlung, dieeinen inter-
essanten Umschwung bereithält.
Die Gegner bestehen aus mehreren verschiedenen
insektenartigen Außerirdischen, die von kleinen
Baby-Aliens bis zu riesigen Kommandanten reichen.
Besonders gefährlich sind die unsichtbaren Gegner,
die man nur durch ein leichtes Flimmern und auf
dem Radarschirm erkennt. In manchen Missionen
müssen Sie mit einem Jeep durch die Landschaft
düsen oder unter Wasser den richtigen Weg finden.
Mit dem Netzwerkmodus dürfen bis zu vier Spieler
als Team oder gegeneinander in speziellen Arenen
antreten. Ifs)
MORTAL COIL-FACTS
► Entwickler: Crush /Virgin
► Genre: 3D - Actio n/ Strategie
► ca. -Termin: November 1995
► ea.-Preis: DM 120,-
► Deutsche Version: zeitgleich mit der
englischen (inkl. Sprachausgabe)
► Besonderheiten: Echtzeit-Strategie
mit fließender 3D-Grafik. Vier
Charaktere gleichzeitig steuerbar.
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Preview: »Shannara« und »Mission Critical«
Die verkaufsträchtige Fantasy-Romanse-
rie »Shannara« macht sich demnächst
auch auf PCs breit. Legend-Gründer Bob
Bates höchstpersönlich zeichnet für den
Lizenz-Hit verantwortlich.
Die Firma Legend Entertainment gilt eis eine der
letzten Bastionen cer<lcssischenAdventu'e-Schj-
le: Obwohl mittlerweile in nocemen Sjpc-VGA-
Loolt geholten und über ein intuitives ! nterfoce zu
bedienen, setzen die Spiele der US-Firma immernoch
auf knifflige Puzzles. Zu den bisherigen Legend-Pro-
grammen gehören z.ß. »Superhero League of Hobo-
Iten«, »Eric the Unready« sowie das fesselnde »Death
Gate«. Wir stellen Ihnen die beiden neuesten Pro-
gramme von Legend vor.
Mission Critical:
Mensch oder Computer?
In der düsteren Zukunft von »Mission Critical« stellt
sich die Frage, ob die Menschen immer noch die Spit-
ze der Evolutionsleiter einnehmen oder diesen Platz
bereits an die Computerintelligenzen abgegeben
haben. Entsprechend zerfällt die Erdbevölkerung in
zwei Loger, die sich heftig bekämpfen. Der Spieler
beginnt sein Abenteuer als Versorgungsoffizier eines
Kriegsschiffs der Computer-Fraktion, das über einem
Planeten mit ungeheuren wissenschaftlichen Schätzen
kreist, Aber die Menschen-Gruppe ist schon da und
führt Böses im Schilde., ,
Mission Critical ist das erste »Multimedia-Spiel« von
Legend Entertainment- per Biuescreen-Tecbnik agie-
ren fünf Schauspieler vor gezeichneten Raumgrafi-
ken, darunter Michael Dom alias »Worf« aus »Star
Trek Nexf Generation«. Außerdem werden die Bewe-
gungen von Raum zu Raum als vorgefertigte Anima-
tionen gezeigt- »Buried in Time« und Konsorten las-
sen grüßen. Im Gegensatz zu den bisherigen Legend-
Abenteuern nehmen die Grafiken die gesamte obere
Bildschirmhälfte ein, darunter befindet sich die Anzei-
ge des Inventars. Hinter all der Grafik- und Video-
pracht verbirgt sich aber ein ordentliches Spiel;
Gegenstände können untersucht und manipuliert wer-
den, wobei das Programm eine Vorauswahl der sinn-
vollen Aktionen trifft -eine Pistole kann man also nicht
lesen und ein Buch nicht abschließen,
Zu Beginn der Mission kommt es auf dem Kriegsschiff
Bild schirmtexte sieht man bei »Mission Critical
nur beim Untersuchen oder Manipulieren von
Objekten
Selbst Legend kommt ohne Schauspieler nicht
mehr aus: Rechts erkennen wir Michael Dorn
aus »Stark Trek Next Generation«.
Lexington zur Kolastrophe, die nur der Spieler über-
lebt. In der Folgezeit müssen Sie diverse Systeme repa-
rieren, um das Sc^^ w : edor Heft z w rächen. Im Raum-
schiff warten neu" ^nbngreic-e S-ockwerke auf ihre
Erkundung. Danacr logen eine taktische Raum-
schlacht sowie de lancunc üuf dem begehrten Pla-
neten. Außerdem geht es per Zeitmaschine in die
Zukunft der Erde, wo einem die Maschinenlebewesen
einen folgenschweren Handel vorschlagen.
Mission Critical soll im Oktober auf drei CDs erschei-
nen, eine deutsche Übersetzung der Bildschirmtexte
ist in Vorbereitung.
Shannara: Vier Rassen,
ein Problem
Mit weltweit 1 2 Millionen verkauften Büchern ist die
Shannara-Serie von Terry Brooks eine der erfolg-
reichsten Fantosy- Serien überhaupt. Vom ehemaligen
»Quest for Glory«- Programmierteam und Bob Bates
als Produzenten erscheint Ende November das Com-
puterspiel »Shannara«. Die Handlung ist zwischen
den beiden ersten Bänden angesiedelt,
wodurch eine neue Geschichte erzählt wer-
den kann, ohne auf bekannte Charaktere zu
verzichten. So darf Jak, der von Terry Brooks
vernachlässigte Sohn des Helden Shea, nun
seinerseits das Märchenland retten.
Die vier Königreiche der Menschen, Elfen,
Zwerge und Trolle sind zerstritten und der
böse Brona, eine Art Nachwuchs-Sauron,
weilt einmal mehr unter den Schein-Leben-
den. Die erste Tot des Widerlings ist die Zer-
störung eines ominösen, schrecklich wichti-
gen Zauberschwerts, das vom Helden unbe-
dingt wieder repariert werden muß. Zum
Glück ist Jak bei dieser Aufgabe nicht allein:
Nahezu alle der ehemaligen Weggefährten
seines Vaters haben zwischenzeitlich eben-
falls Nachwuchs in die Welt gesetzt, so daß
unser Held genügend Leute zum Labern, Streiten
Kämpfen und Verlieben trifft.
Das Interface ähnelt stark dem inoffiziellen Vorgän-
ger Death Gate; alle Kommandos stellt man komfor-
tabel durch Anklicken von Verben und Objektbildern
zusammen. Neu sind taktische Kämpfe gegen SD-
Monster, welche als Teil der Handlung oder zufällig
beim Wechsel zwischen zwei Regionen auftauchen.
Anders als beim typischen Rollenspiel sollte man
Gefechte in Shannara aber besser vermeiden - ein
toter Held kann nicht mehr allzuviele Puzzles losen,
Sehr großer Wert wurde auf die Story sowie die Schil-
derung der Charaktere gelegt, so wird Jak ein unlös-
bares Dilemma vorgesetzt. Etwa 40 Sprecher verhel-
fen den Personen zu ihren Stimmen, Ebenfalls neu ist
ein automatisches Tagebuch a \o »Sternenschweif«,
das als Merkhilfe und Notizen-Ersatz dient. Wie
gewohnt, sind viele der detaillierten Super-VGA-
Raumgrafiken animiert, außerdem gibt es vorgeren-
derte Zwischensequenzen und eine Automap. Eine
deutsche Version von Shannara ist geplant.
Interview mit Bob Bates
Bob Gates entwickelte von 1 987 an als freier Mitar-
beiter Textadvenlures für die Kult-Firma Infocom,
bevor er 1 989 Legend Entertainment gründete. Jörg
Langer traf sich in London mit dem illustren Designer
zu einem Interview.
liHJrWjiH Bob, Du hast Deine Programmierer-
laufbahn als Touristenführer begonnen. Nicht gera-
de naheliegend, oder?
■JBJB^ Nun, nachdem ich mit dem College fertig
war, suchte ich nach etwas, das meiner Vorliebe für
Geschichte Rechnung tragen würde, und mir außer-
dem genug Zeit zum Schreiben eines Romans ließe.
Touristenbegleiter war genau der richtige Job: An drei
Tagen habe ich rund um die Uhr Ausflugsgruppen,
vor allem Kinder, betreut, während ich die restliche
Zeit schreiben konnte.
ITT77H Wie bist Du dann plötzlich zu Info-
com gekommen?
|BJR] ' cn na ^ e eigentlich gedacht, daß Compu-
ter nur für Textverarbeitung geeignet wären, bis mir
»Zork« unterkam. Daraufhin wollte ich selbst solche
Programme entwickeln und gründete eine eigene
Firma, um Infocom Konkurrenz zu machen. Kurz dar-
auf fragten die mich; »He, warum arbeitest Du nicht
für uns?«. Von Douglas Adams abgesehen, war ich
der einzige Infocom-Mitarbeiter auf selbständiger
Basis.
ITTnil Sowohl die »Sorcerers« -Reihe als
auch »Superhero League of Hoboken« hat Ex-Info-
comler Steve Meretzky für Euch geschrieben. Wird es
ein weiteres Legend-Spiel von ihm geben?
|BJBj Momentan ist nichts geplant, wenngleich
die Sorcerers-Serie geradezu noch einem v e"er "e
schreit. Allerdings passen Steves Vc-'s*B.lungen von
der Projektfinanzierung nicht gan mn denen von
Legend zusammen, Steve und ich s nd abe' nach wie
vor befreundet und würden gerne Wieder mal zusam
Chef Bob
Bates
Shannara bietet das gewohnte Legend-Interface
bis zu fünf Begleiter
menarbeiten.
I-HJFA'JJH Nimmst
Du als Direktor eigent-
lich noch am Design-
prozeß teil?
HBR ' m Pi° nun 9 s ~
Stadium eines neuen
Projekts gebe ich Vor-
schläge, die aber nicht
unbedingt alle befolgt
werden müssen, Oft
überzeuge ich auch die Designer davon, daß ihre
Puzzles nicht zu einfach sind, was sie häufig glau-
ben. Bei Shannara bin ich Produzent, doch zum
Schreiben eigener Spiele fehlt mir leider die Zeit,
ITü7m Wie sieht es denn mit weiteren
Buch um Setzungen nach Shannara aus?
JJ^B^Bj Eine weitere populäre Fantasyserie ist
»Wheel of Time«, deren Umsetzung wir für Weih-
nachten ! 996 planen. Für das Frühjahr '96 peilen
wir »Calahans Crosstime Saloon« an, das auf einem
sehr skurrilen Buch basiert, Eine Bar wird von einer
seltsamen Klientel besucht, Außerirdischen und so, die
alle völlig abgedrehte Geschichten zum Besten geben.
Dos Spiel wird aus Einzeladventures bestehen.
I.J«1J':V^.T1 Mein bisheriger Legend- Liebling ist
Death Gate, von dem Ihr ja eine deutsche Überset-
zung plant. Was ist mit einem zweiten Teil?
BBBJj Die Übersetzung sollte bis Jahresende fer-
tig werden, allerdings wird die Sprachausgabe wohl
englisch bleiben. Ein Nachfolger ist gerade nicht
geplant, der Designer von Death Gate arbeitet bereits
on Wheel of Time. Ausgeschlossen ist eine Fortset-
zung aber keinesfalls, zumal sich dos Spiel in Ame-
rika und England sehr gut verkauft hat.
li«lj>AH:7l Eure Adventures haben den Ruf, sehr
schwierig zu sein. Sieht sich Legend als eine Art »Ret-
ter des klassischen Abenteuerspiels«?
BJBBJ Ich glaube, wir haben es geschafft, eine
Menge des alten Adventure- Spielgefühls
zu bewahren. Für mich kommt der Spiel-
spaß vor allem daher, daß ich heraus-
finde, wie ein Problem zu lösen ist, und
das dann umzusetzen versuche. Aber
nicht jeder spielt unsere Programmeaus-
schließlich deshalb, weil er schwierige
Rätsel knacken will, Also müssen wir für
Unterhaltung sorgen und die Story aus-
bauen, Im Grunde unterbrechen Puzz-
les jedesmal die Geschichte, es sei denn,
sie ergeben sich auf logische Art und
Weise aus der Handlung heraus. Daran
versuchen wir uns immer zu halten.
liMjlIM ^ Also brauchen Eure Fans
keine Angst haben, daß Ihr demnächst
auf den multimedialen Niedrig-Niveau-Zug auf-
springt?
BJBBJ Wir werden niemals ein Spiel herausbrin-
gen, bei dem man nur noch zuschauen muß. Das
heißt aber nicht, daß wir niemals ein Spiel ohne Puzz-
les herausbringen werden. Ich könnte mir ein Pro-
gramm vorstellen, das dem Spieler zwar viel Zer-
streuung bietet, aber nicht »gewonnen« werden muß,
Calahan's Crosstime Saloon wird ein wenig in diese
Richtung gehen, Mit Sicherheit arbeiten wir nicht
daran, unser nächstes Spiel zum schwersten zu
machen, das es je gegeben hat,
IJ^J>A'^;B Glaubst Du, daß die Computerspiele
heutzutage einfacher sind als früher?
■OB: Auf jeden Fall. Das liegt zum einen daran,
daß der Markt viel größer geworden ist; die meisten
Leute wollen sich nicht wochenlang durch ein Spiel
kämpfen, sondern einfach ein wenig Spaß haben,
Zum anderen wurden Hardcore- Spieler von zu vielen
Programmen enttäuscht, die nur aufgrund ihrer unlo-
gischen Puzzles schwer waren, Wenn man trotz län-
gerem Grübeln resthängt, dann die Lösung erfährt
und nicht etwa denkt »Wie konnte Ich nur darauf nicht
kommen!«, sondern »Wie hätte ich jemals darauf
kommen sollen?«, verliert man den Glauben an die
Fairness der Puzzles. Insofern ist die Quelle vergiftet:
Du kannst dich nicht mehr darauf verlassen, daß ein
Spiel logisch aufgebaut ist,
kJ-iJrvjj;^ Was ist eigentlich aus dem Roman
geworden, den Du schreiben wolltest - bei welchem
Kapitel bist Du gerade?
BJBBJ Ehrlich gesagt habe ich den Roman, wie
ich ihn damals schreiben wollte, aufgegeben. Es wäre
ein ernsthaftes Buch über Politik und Religion und die
Medien gewesen. Es ist schon schade: Wegen den
Computerspielen habe ich mit dem Schreiben aufge-
hört, mittlerweile schreibe ich auch keine Spiele mehr,
Hü Vielleicht solltest Du Deiner eigenen
Firma kündigen...
BBJBJ Naja, seit sechs Jahren komme ich jetzt
wöchentlich auf durchschnittlich 70 Arbeitsstunden,
das laugt einen ganz schön aus. Aber es würde ja
eigentlich schon genügen, etwas weniger hart für
Legend zu arbeiten, (la)
Preview: »Warcraft 2«
Ein Jahr nach dem ersten Teil
wartet der Nachfolger von
Warcraft mit zahlreichen
Verbesserungen auf. Unter
SuperVGA werden zu Lande
und zu Wasser neue Szena-
rien erobert.
Die Bewohner von Azaroth haben einfach kein
Glück: Erst kürzlich mußten sie vor den Ork-
Horden ous ihrer Heimat übers Meer fliehen, wo sie
von Zwergen und Elfen großherzig aufgenommen
wurden. Doch kaum sind die ersten neuen Siedlun-
gen errichtet, zeigt sich eine riesige Flotte am Hori-
zont - die Orks wollen der Menschenbrut endgültig
den garaus machen. Die gibt sich jedoch nicht
kampflos geschlagen und bereitet sich abermals auf
eine Schlacht zwischen Menschen und Orks vor.
Der Nachfolger von »Warcraft« trägt den Namen
»Tides of Darkness« und bietet wesentlich mehr als
nur ein neues Szenario. Auf den ersten Blick fällt die
Grafik auf, die nun durchgehend in detaillierter
Super-VGA-Auflösung gehalten ist.
Damit einher geht eine sehr sinnvolle
die im Bereich der Echfzeit-Strategiespiele ihres-
gleichen sucht. Bislang war bei ollen Genre-Vertre-
tern, von »Dune 2« bis »Command & Conquer«,
das Spielfeld zu Beginn einer Mission erst einmal
schwarz. Sobald eige-
ne Einheiten einen
Bereich aufgeklärt hat-
ten, wurde nicht nur
dessen Terrain sicht-
bar, sondern auch
jeder gegnerische
Trupp, der sich dort
Per mitgeliefertem Editor lassen sich beliebigt
Szenarien erste II er
Die Super- VGA-Gra-
fik van Warcraft 2
kommt vor allem bei
den Gebäuden zur
Geltung
bewegte - auch wenn
weit und breit keine eige-
ne Einheit war, um dies
zu beobachten. War-
craft 2 bietet nun außer
»bekannten« und »unbe-
kannten« Kartenaus-
schnitten noch eine drif-
te Aufklärungstufe. Bei
dieser bleibt einmal ent-
decktes Terrain zwar »aufgedeckt«, wird aber von
einem Grauschleier überzogen, sobald es außer
Sichtweite eigener Gebäude oder Kampfeinheiten
gerät, Dadurch gibt es auch im späteren Verlauf des
Spiels noch Überraschungsangriffe und Spähtrupps
sowie Vorposten erweisen sich als extrem wichtig.
Die dritte große Neuerung ist die Erweiterung des
Mehrspielermodus ouf sechs menschliche Kontra-
henten [per Netzwerk), die es sich in Teams oder
nach dem Motto »jeder gegen jeden« auf die Ork-
Mütze geben dürfen. Auch Partien über Online-
Dienste wie das Internet sollen möglich sein; natür-
lich gibt es weiterhin die Zwei-Spieler-Option per
Nullmodem,
Fond der Kampf beim Vor-
gänger nur auf dem Land
statt, bietet Worcraft 2 auch
Luft- und Seestreitkräfte.
Erstere dienen zur Aufklärung
und als Schocktruppen; letz-
tere bestehen aus Tankern,
Fregatten, U-Booten, Riesen-
schildkröten und mächtigen
Schlachtschiffen. Die Tanker
haben die Aufgabe, Ölvor-
kommen aufzuspüren und
eine Bohrinsel zu errichten, sowie das geförderte Ol
zum nächsten Hafen zu transportieren, Neben dem
Ol ist das Eisenerz als viertes »Baumaterial« hinzu-
gekommen, Gold und Holz wurden aus Teil 1 über-
nommen. Es gibt nun vier verschiedene Karten-
größen, insgesamt sind die Spielfelder merklich
größer geworden.
Zu den neuen Kampfeinheiten der Menschen
Eine Ork -Armee
Menschen sied'
lung dem Erd-
baden gleich
ihören Zwergen-Kanonen, Griffon-Reiter und Bai-
listae, die Orks warten mit Meuchelmördern, Todes-
rittern und Drachen auf. Konnte man bei Warcraft
1 nur maximal vier Figuren gleichzeitig befehligen,
sind es nun immerhin neun - angewählt wird die
Gruppe entweder durch einzelnes Anklicken bei
gedrückter Shift-Taste, oder ä la Command & Con-
quer per Auswahl-Rechteck.
Für jede der zwei Seiten steht wieder eine eigene
Kampagne zur Verfügung, laut Programmierteam
sehr viel abwechslungsreicher, als vom ersten Teil
gewohnt. Für erfahrene Spieler soll es zudem acht
Spezialmissionen geben, die extra-schwierig gera
ten sind. Wem dos noch nicht reicht, wird sich übei
ein Extra freuen, das leider keinesfalls zum Stan-
dard bei Strofegiespielen gehört; Ein unter Windo^
laufender Editor erlaubt das einfache Erstellen eige
ner Karten, die zudem in verschiedenen Klimazo^
nen angesiedelt werden können, z.B. Mischwald
oder schneebedeckte Tundra, Auch sämtliche Ein-
heiten und Gebäude soll man verändern können,
und zudem beliebige Szenarios mit eigens definier-
ten Missionszielen basteln, \\
WARCRAFT 2
► Entwickler: Echtzeit-Strategiespiel
► Programmierteam:
Blizzard Entertainment
► ca.-Preis: DM 1 20,-
► ca. -Termin: November 1995
► Deutsche Verston: bislang nicht
geplant
>■ Besonderheiten: Hektisches Echtzeit-
Strategiespiel zu Wasser, zu Lande
und in der Luft; inklusive Szenario-
Editor
U.S. NAVY FIGHTERS EXPANSION DISK
vi
m
ÄS
r Besitzer der
englischen Version
von U.S. Navy
Fighters: enthält
Update auf deutsche
Bildschirmtexte des
Hauptprogramms
;i
WjgJI/larine-Fighter-Mission-C
rgt für eine komplett neue Dimensi
F-LuftkäffTpfV Erleben Sie die revolutionäre Te
(in Forward Flight) wird Ihnen dabei helfen,
r in einem neuen gefährlichen Szenario, den
apanischen Kurillen, auszumanövrieren
- und auszuschalten.
Drei bahnbrechende
neue Maschinen
AV-8B Night Attack
Harrier
Authentischer Vector in
Forward Flight (VIFF)
FRS.2 Sea Harrier
YAK - 141 Russian
Harrier
IJU'M'llJIJIIJ.Ug.flBB
zw l\ Hw -GENERAL
Ein Com puterspiele- Veteran
macht mobil: Unter den Herbstneu-
heiten von SSI befindet sich die
Fortsetzung des Taktik- Bestsellers
»Panzer General«.
Großer Bahnhof in Poing; Bret Berry, seines Zei-
chens Chefproducer von SSI, betrat mit einem
gut gefüllten Köfferchen unsere Redaktionsräume. Er
zeigte uns die neuesten Strotegiespiele der ameri-
kanischen Traditions-Soflwarefirrna.
Panzer General 2
Nach dem großen Erfolg des Taktikspiels »Panzer
General« arbeitet SSI fieberhaft daran, den Nach-
folger zügig auf den Markt zu bringen. Ob die Fort-
setzung in Deutschland »Panzer General 2« oder,
wie in Amerika, »Allied General« heißen wird, ist
— noch nicht ganz geklärt. Fest steht, daß dieses Mal
=■ die Alliierten am Drücker sind; der Spieler über-
nimmt also in den Kampagnen die Rolle der Ame-
rikaner, Engländer und Sowjetrussen.
In den Einzelszenarios können Sie weiterhin beide
Seiten übernehmen; außerdem will SSI den äußerst
spartanischen Zwei-Spieler-Modus des Vorgängers
aufmöbeln. Natürlich stehen Ihnen neue Waffensy-
steme zur Verfügung, voraussichtlich wird auch
szielte Forschung möglich sein; Wollen wir nun lie-
lm Arena-Modus von Fantasy General stellt
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Auch im Winter
die Fantasy -Trupper
Panier General 2 macht Sie zum alli-
ierten Oberbefehlshaber
ber schnellere Flugzeuge oder dickere Panzer?
Ansonsten darf man die gleiche, gelungene
Mischung aus einfacher Bedienung und taktischem
Anspruch in zahlreichen, miteinander verknüpften
Missionen erwarten, Mit dem Erscheinen von Pan-
zer General 2 ist im November zu rechnen.
Neue Zwerge
braucht das Land
Obwohl nach Aussage von Bret Berry bereits über
einen dritten Teil des Panzer Generals nachgedacht
wird (dieses Mol wieder aus Sicht der Achsen-
mächte), hat man zunächst eine völlig ihemenfrem-
de Variante in der Mache. Als »Fantasy General«
befehligen Sie Truppentypen, die geradewegs der
handelsüblichen Fantasy-Literatur entsprungen zu
sein scheinen. So gibt es Belogerungsgeräte, Schüt-
zen und leichte Reiferei, aber auch Zauberer und
Kundschafter. Jede »Waffengattung« kommt in zahl-
reichen Varianten vor, womit in erster Linie unter-
schiedliche Rassen gemeint sind: Schwere Elfen-
Kavallerie balgt sich mit leichter Zwergen- Infanterie,
Gnom-Aufklärer legen finsteren Ork-Rittern einen
Hinterhalt.
Anstelle der Kampf-Animationen sieht man beim
Ableben der Truppen unterschiedliche Todesszenen,
Zauberer lösen sich z.B. beleidigt in einer Rauch-
wolke auf. Zahlreiche Super-VGA-Bilder sollen die
Einheitenbeschreibungen verschönern, auch die eine
oder andere Zwischengrafik wird eingebaut. Neben
dem obligatorischen Kampognenmodus bekriegt
man sich zusätzlich in einer Art Arena. Hier wählen
Sie das Terrain und die zum Truppenkauf verfüg-
bare Geldsumme aus. Nun sucht man sich die
gewünschten Kamp-
feinheiten zusammen
und schickt den bunten
Haufen indie Schlacht,
wahlweise gegen den
Computer oder einen
menschlichen Kontra-
henten.
Im Kampagnen modus
geht es darum, mehre-
re Inseln zu erobern,
die jeweils unter-
schiedliche Landschaf-
ten und Monstertypen
bieten. Innerhalb einer
Insel kann der Feldherr
auf der strategischen Karte auswählen, welche Regi-
on als nächstes angegriffen werden soll. Außerdem
wird es Gebiete geben, in denen man Quests erfül-
len muß - »Warlords« läßt grüßen. Der Befehlsha-
ber läuft als Einheit auf der Karte herum und moti-
viert durch seine Anwesenheit in der Nähe befind-
liche Truppen, Daß man auf den Feldherrn gut
aufpassen sollte, versteht sich von selbst. Die von uns
angespielte Vorversion bot erst ein einziges Spiel-
feld im Arenamodus, bis zur geplanten Veröffentli-
e Schlacht
chung ii
nötig.
'■> ist also noch einige Arbeit
Donnerbüchsen
und Stammeskrieger
Im Oktober möchte SSI mit »Age of Rifles« ein Stra-
tegiespiel veröffentlichen, das sich etwas vom übli-
chen Genre-Allerlei unterscheidet, Das Programm
greift mehrere Schlachten auf, die im Zeitalter des
Karabiners stattgefunden haben. So spielen einige
Szenarios im Amerikanischen Bürgerkrieg, andere
auf der Krim oder im Frankreich des Jahres 1 871 .
Auf dem afrikanischen Kontinent darf man seine
Computer-Bleisoldaten gegen Zulu-Stammeskrieger
ins Feld führen, die sich mit Speeren zur Wehr set-
zen- historisch, ober nicht unbedingt der Gipfel der
militärischen Fairness.
Grafisch prosentiert sich die Truppenverschieberei
im Zinnfiguren-Look, wobei man zusätzlich oder
stattdessen die darunterliegende Standplatte anzei-
gen kann, Diese läßt auf einen Blick die momenta-
ne Formation erkennen, z.B. Linien- oder Keilauf-
stellung, sowie die Ausrichtung. Bei Erfolg des Pro-
dukts ist ein Nachfolger geplant. [la]
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fl
Neue Projekte von Sunflowers
Science-fiction-Strategie und
Kinderbibel: Die Sunflowers-
Programmierer beweisen
^ & mit ihren neuesten Produk-
ten Vielseitigkeit.
Fexibililät ist Trumpf: Von der stim-
mungsvollen Kinderbibel bis zum
herausfordernden Strategiespiel reicht
die Palette der Software, die von den
Sunflowers-Programmierern entwickelt wii
Der kreative Ableger des Distributors
Bomico macht sich derzeit außerdem
einen Namen mit gelungenen
Übersetzungen englisch-
sprachiger Spie-
le ins Deutsche, wie
»Simon the Sorcerer 2« beweist.
Wir haben uns ins geräumige Hauptquartier nahe
Frankfurt geschmuggelt und den Programmierern
über die Schultern geguckt.
Lehrreiches für
— die Kleinen
= Sunflowers schickt sich an, in Deutschland eine Vor-
reiterstellung im Bereich Edutainment einzunehmen.
Ein Standbein sind dabei die Lokalisierungen aus-
ländischer Produkte wie die berühmten »Living Books«
von Broderbund. Als erster Titel wird »Schildkröte und
Hase« im Oktober erscheinen, wobei die deutschen
Entwickler sich in diesem Fall auf Serviceleistungen
beschränken. Alles in die eigene Hand nimmt Sun-
flowers bei »Zurk und die Tiere des Regenwaldes«
von Soleil oder bei den Umsetzungen der »Fun-
schookReihe von Europress.
Neben der Umsetzung des »Mathe-Workshop« von
Broderbund werden noch zwei medizinische Pro-
gramme eingedeutscht. Der »Home Medical Adviser«
ist ein schlaues Nachschlagewerk für alle Lebensla-
MACHT
Pete Goldsmith und Ji
»Chartbreaker«
Die h and gezeichnete Vorlage eines In-
fanteristen, der für »Mars« gerendert
gen und entsprechend aufwendig zu übersetzen,
Nicht immer sorgen die Hersteller dafür, daß es Sun-
flowers mit der Lokalisierung einfach hat. Vorbildlich
sind Knowledge Adventure, deren
unterhaltsamer Anatomieführer
»A.D.A.M. - The Inside Story«
ebenfalls eingedeutscht wird und
dank diverser Vorarbeiten keine
größeren Probleme macht.
Lieblingskind der Sunflowers-
Kreativen ist derzeit die Kinderbi-
bel. Unter dem Arbeitstitel »Kinder
entdecken die Bibel - Das neue
Testament« entsteht eine bislang
einmalige Umsetzung der
Geschichte Jesu für CD-ROM.
Handgemalte Aquarelle im bunten
Kinderbuch-Stil werden digitali-
siert und mit kleinen Animationen
elockert, Zusam
men mit viel Sprachausgabe
und stimmungsvoller Musik ergibt
das eine rührende, aber nicht kitschige Mischung.
Ergänzt wird die Erzählung des neuen Testaments mit
einem kleinen Lexikon und vielen Bildern zum Thema
Israel. Die Zieigruppe reicht von kleinen Kindern, die
gerade mal mit der Maus umgehen können, bis zu
interessierten Erwachsenen. Die Veröffentlichung ist
noch vor Weihnachten geplant.
Spannendes für
die Großen
Die Entwicklung von Spielen wird nicht vernachläs-
sigt. Highlight ist ein Strategiespiel mit dem Arbeitsti-
tel »Mars«, das spontan an eine Mischung aus »Baft-
le Isle« und »Command & Conquer« erinnert. Sie spie-
len rundenweise entweder als außerirdische Rasse
oder auf Seite der Menschheit, die zum Mars flieht,
dort aber merkt, daß der schöne Himmelskörper schon
bewohnt ist. 32 aufwendig gerenderte Fahrzeuge auf
jeder Seite dürfen in den Hex-Feldern verschoben oder
Die »Chartbreaker« -Grafik kann
Anleihen bei LucasArts nicht verleugni
auf einem Info-Screen in voller Pracht bewundert wer-
den. Rund 140 verschiedenen Arten von Uniergrund
gibl es, der bei einem Kampf vergrößert wird, so daß
man die Fahrzeuge und einzelne Soldaten besser
sieht. »Mars« wird wohl erst Anfang nächsten Jahres
erscheinen. Ein Zwei-Spieler-Modus per Modem ist
geplant.
»Die Fugger 2« soll keine weitere trockene Handels-
simulation werden, sondern wird mit einigen reizvol-
len Features angereichert und viele verschiedene
Wege enthalten, das Spiel zu gewinnen. Sehr inter-
essant klingen etwa die 1 20 Amter, die der Spieler
bekleiden kann. Das geht
vom Bischof bis zum Inquisi-
tor und darf auf unterschied-
liche Art und Weise erreicht
werden. Über Intrigen, Hei-
raten oder Kämpfe gelangt
man ans Ziel oder wird von
den bis zu drei menschlichen
Gegnern davon abgeholten.
Damit sich niemand lang-
oufwencig geänderten Bil-
der nur in eine' bestimmten
relle: die Kinder- Re henrolce begeht werden.
Somit dauert eine Runde nur
drei Minuten, was die Wartezeit für die Mitspieler
erträglich macht. »Die Fugger 2« soll bis Weihnach-
ten in den Regalen stehen.
Erinnert sich noch jemand an »Chartbreaker«? Vor
etwa zwei Jahren tauchten in diversen Zeitschriften
Anzeigen auf, die für dieses Spiel warben. Erschie-
nen ist es allerdings nie. Doch jetzt wird wieder fie-
berhaft daran gearbeitet, allerdings mit einem völlig
neuen Konzept. »Chartbreaker« gleicht am ehesten
den LucasArts-Adventures und ist ähnlich abgedreht
wie »Day of the Tentacle«. Sie steuern vier schrullige
Charaktere durch eine Welt, in der es keine natürli-
che Musik mehr gibt. Als sie eine alte Schallplatte fin-
den, wollen die vier die gute alte Musik wiederer-
wecken, Der Spieler muß dazu an etwa 90 Schau-
plätzen verrückte Rätsel lösen und trifft immer wieder
auf Personen, die gewisse Ähnlichkeiten mit bekann-
ten Musikern nicht leugnen können. Bis Ende des Jah-
res werden wir uns aber noch gedulden müssen, (fs)
ra
m
m
Für die Kämpfe in »Mars« wird auf eine
vergrößerte Darstellung umgeschaltet. Das
obere Bild zeigt die normale Größe mit
einigen Dummy- Fahrzeugen.
TerraTec Produkte gibts b
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SmartOffice
Versionen:
Auspacken und loslegen mit Soundkarte, Mikrofon,
4fach CD-ROM, Spracherksnnung und Lotus SmartSuite
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Außerdem ohne Lotus SmortSuile als „SmartOffice
AddOn" für nur DM 798,- oder „SmartOffice AddOn
für Microsoft Office" zum Preis von DM 898,,
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Und wann haben Sie dos letzte Mal mit Ihrem PC gesprochen? Wir gerade eben. Und
siehe da: Er versteht uns sogar. Sie übrigens auch, wenn Sie möchten. Installieren Sie
„SmartOffice ■ Das Kompleltpakel" auf Ihrem PC und schreiben Sie Briefe, ™~
Angebote, Referate, Berichte oder Texte für Anzeigen einfach und schnell ■
ohne die Tastatur zu benutzen. Konzentrieren auch Sie sich künftig so mehr
ouf das Wesentliche: Ihren Tagesablauf und den Inhalt Ihrer Texte. Wir nen-
nen das 'effizienteres Arbe ten'.
Was? Sie gehören zu de'. Gtakicten c.e sehne f !ppen als sprechen
können? Auch gut, Sehe' wi' en-no davon ab cof; „Briefe sprechen"
wesentlich entspannende' "s\ als s e zu selber. <c"nei Sie nun auch alle
Windows-Anwendungen per Stimme bequem und einfach steuern. Befehle
wie „Fenster schließen", „Datei drucken" oder „Weih nachtsgrüße einfügen"
sind nur wenige Beispiele für angenehmeres Arbeiten im Büro,
Sie sehen, es gibt eigentlich keinen Grund „SmartOffice" nicht einzusetzen. Und was
noch alles 'drin ist: Die 16Bit Basisplatine unseres Soundkarten-Testsiegers
'MAESTRO 32' - 4 CD-ROM Interloces, volle Kompatibilität zu
SoundBlaster /PRO und Windows" SoundSystem, MIDI-Interfoce und
und und. Aufgenommen wird über ein hochwertiges Kopfbügelmikrofon
mit Rauschfilter [Noise-Cancelling]. Komplett wird das Paket mit der
bewährten latus SmartSuite' - das Office-Paket mit AmiPro,
1-2-3, Approach und vielem mehr.
Wer SmartSuite schon hat, bekommt's auch ohne und wer in Microsoft's
Office-Software zu Hause ist, dem liefert TerraTec ebenfalls die passen-
de Lösung.
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ben Sie uns: TerraTec, Steyler Straße 75, in 41 334 Nettetal.
Messebericht »Popkomm«
IRW
AUF
Die Musikszene will ins Internet: Nach dem
letztjährigen Trend »Multimedia« heißt das
neue Zauberwort von Bands und Labels
»Online«.
W
ührend das gemeine Fußvolk auf den Kölner
Ringstraßen abwechselnd schwitzend und
:t vor den kleinen Bühnen feierte, traf sich
in den Messehallen ein bunt gemischtes Völkchen aus
selbsternannten Insidern, Ausgeflippte Techno-Kids,
tätowierte Hardrocker, elitäre Plattenbosse und deut-
lich mehr Computerjournalisten ols je zuvor drückten
sich zwischen den farbenfrohen Ständen hindurch.
Neben stark transpirierenden Fernsehbekanntschaf-
fen wie Thomas Koschwifz oder der Doofen-Hälfte
Wigald Boning fielen flimmernde Monitore auf, die
ober keine Videoclips zeigten, sondern vertraute Win-
dows- und Mac-Grafiken, Doch nicht Multimedia wie
im vergangenen Jahr, sondern »Online« war dos neue
Zauberwort der Musikindustrie,
Music goes Internet
Surfen war angesogt: Ob Video-Weichspüler MTV
oder das kleine Alternativ-Label von nebenan, olle
lassen emsig mehr oder minder gelungene Web-
teln. Auf der internet- Spielwiese tummeln
Als interaktives Lifestyle-Magazin auf
CD-ROM bezeichnet sich »Radar« ►
sich Acts wie Metallica,
die Pet Shop Boys oder
Vertreter kleinerer Platten-
firmen, Während einige
Seiten schön bunt sind,
quälen andere den Web-
Surfer mit zweifarbigen
Textwüsten und endlosen
Ladezeiten, Negatives
Beispiel: »Nelville« ist Adel im Weltall: das
zwar Heimstatt von Lobeis wie BMG, Roughtrade oder
Metronome, aber arg trocken geraten. So mancher
nüchterne Kommentar am Stand mokierte die mage-
re Optik: »Ist da auch was zu sehen?«
Nervöse Gesichter gab's bei den Berteismännern:
gelungene Mischung aus Spaß
CD-Rom der Prinzen.
Eigentlich war eine souveräne Präsentation von »Ber-
telsmann Online« geplant, mit dem Sie auf das Netz-
werk des großen Online-Dienstleisters America Onli-
nezugreifen können. Doch das amerikanische System
wurde just zu diesem Zeitpunkt zwecks Wartung kur-
zerhand heruntergefahren, während die Spannung
in Köln stieg.
Wenige Minuten vor der Präsentation kern die Ent-
warnung, die Show lief reibungslos ab. Derzeit befin-
det sich das System im Teststadium, Einwählknoten
gibt es nur in Gütersloh und Hamburg und bald auch
in München und Berlin. Klappt alles, dürfen wir gegen
Jahresende in den Angeboten von MTV, Disney oder
Time Warner wühlen und uns die neuesten Meldun-
gen aus rund 60 Zeitungen per Modem saugen. Ein
deutscher Szenetreff namens »Wildpark« im Internet
wird von Onlinepark angeboten. Dort gibt es Fan-
clubs, aktuelle Szeneinfos von »Jetzt«, dem Jugend-
magazin der Süddeutschen Zeitung, weitere Zeit-
schriften sowie Shopping-Angebote.
Lifestyle auf CD
Obwohl der neue Trend Richtung Online geht, spie-
len Multimedia-CDs für die Musikszene immer noch
eine große Rolle, Ob denn diese CD-ROMs Kunst
seien, fragte sich ein mit Journalisten und Künstlern
besetztes Forum, und erhielt von Smudo, dem agilen
Viertel der »Fantastischen Vier« die deutliche Ant-
wort. Während sich zwei Exil-Österreicher über ihre
bunten Pinsel und blinkenden Farben freuten, war der
Deutsch-Hiphopper davon wenig begeistert: »Das
haben schon vor Johren Leute mit dem C 64 gemacht!«
Das interessanteste neue CD-ROM stammt denn auch
von den computerbegeisterten »Fantastischen Vier«,
»Bermuda Syndrome« ist das erste Spiel
der Multimedia- Spezi allsten Mu sie park
Tierisch: Der »Wildpark« ist e
Szenetreff im Internet.
die sehr eng mit den Programmierern des Berliner
Musicpark zusammenarbeiten. Der Silberling erinnert
eher an das Kult-ROM über »Monthy Python« als an
klägliche Multimedia-Ergüsse wie »Interactive Her-
bie«. Viele witzige Spiele, Infos und eine abgefahre-
ne Benutzeroberfläche lassen auf eine unterhaltsame
Scheibe hoffen, die kurz nach dem neuen Album der
Vier im Herbst erscheinen soll. Einen Namen für die
CD gibt es übrigens noch nicht, weshalb Smudo per
Compuserve-E-Mail [an 100410,743) um Vorschlä-
ge bittet.
Größter Lieferant von Multimedia-CDs mit bekonnten
Gruppen ist die Berliner Pixelpark-Gruppe. Pixelpark
selbst bastelt Werbespiele und andere Anwendungen
für die Industrie, Musicpark bringt Musik-CD-ROMs
und Spiele auf den Markt und der Onlinepark setzt
mit einer Mischung aus Sport, Entertainment und Wer-
bung voll aufs Internet. Neben den »Fantastischen
Vier« gibt es bald einen Silberling zur Popband »Die
Prinzen«, der unter anderem Aufnahmen der Proben
zur neuen Tour enthält - für Fans ein Leckerbissen.
Weitere Acts sind die »H-Blockx« und »Sydney
Youngblood«.
Dos erste Musicpark-Spiel heißt »Bermuda Syndro-
me«, erinnert etwos an »Flashback« und glänzt mit
hervorragenden Animationen. Uberden spielerischen
Gehalt können wir im Oktober urteilen, dann soll das
>"''™I"'i!M- _— -
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RELEASES
VERÖFFENTLICHUNGEN
■
Die Musikszene will ins Internet:
»Nerv Nie« bietet Infos, Bilder und Videos
zu Bands wie »Die Krupps«.
ActionAdventure definitiv veröffentlicht werden.
Die große Flut an Musik-CD-ROMs wird Weihnach-
ten über uns hereinbrechen: Etliche Labels veröffent-
lichen auf dem neuen »CD plus« -Standard Bands wie
U2 (seit einem Jahr überfällig) oder die Beastie Boys,
Rolling Stones oder Carlos Santana. Brandneu ist
außerdem »Radar«, ein interaktives Lifestyle-Maga-
zin auf CD-ROM. Zum Preis von 20 Mark informiert
die Scheibe über Fitneß, Liebe, Bewußtseinserweite-
rung und Musik. [fs]
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mil den ausgereiften Produkten von TerraTec ProfiMedio läßt sich wirklich allerhand
machen.
Ein Kollege schneidet seine letzten Urlaubsvideos mil 'AuloCut' für's
nächste Familientreffen zusammen und blendet die passenden
Kommentare zu Mittlers Badeanzug mit dem 'GeneSys' professionell ein
und wieder aus. Wie im Fernsehen.
Der andere übt sich nach Feierabend im Produzieren von Chartbreakern
mit unserem Soundwunder 'MAESTRO 32' .und dem 'MIDI MASTER -
PRO'-Keyboard. Die passende Musik-Software hält ihn dabei jederzeit
Über sein aktuelles Notenbild auf dem Laufenden, Wir lassen uns mal
überraschen.
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Präsentationen mit MPEG-Videos den letzten Schliff - der 'C i ne m aTrix ' -MPEG-Player
macht's möglich! Die Vorführung schließlich wird eindrucksvoll per
Spracheingabe gesteuert. Auch eine Möglichkeil das 'SmartOffice'-
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sonst. Ausstattung wie Big Tower P 60, incl.
Supersoftware (s. links)
ESCOM Big Tower P 133
mit Intel Pentium® Prozessor 133 MHz und 1 GB Festplatte,
sonst. Ausstattung wie Big Tower P 60, incl. ,
■*%£.% 4058.-
AKTUELLE MELDUNGEN
Cyberia 1 soll
verschiedene
Schwierig-
keitsstufen
und intelligen-
te Computer-
CYBERIA 2
Virgin plant für November die Veröffentlichung von
»Cyberia 2«, das wie Teil 1 von Xatrix Entertainment
programmiert wird. Der Nachfolger soll wieder aus
Action- und Advenlure- Sequenzen bestehen und noch
schöner gestyll sein. Entsprechend wurde vor allem
die Grafik-Engine aufgebahrt, die Geschwindigkeit
soll deutlich höher sein. Man spielt wiederum den
Hocker Zak Kingston, der die ominöse »Free Wodd
Allionce« ein für allemal ausschollen möchte.
Ebenfalls von Virgin kommt Anfong Okiober »Das
Dschungelbuch«, ein Jump-and-Run im Grafiklook
des bekannten Woll-Disney-Teichentrickfilms. Zwölf
Levels soll es geben, als Extrawarfen stehen z.B. Bume-
rang-Banonen und Nuß-Blasrohre zurVerfügung. Der
Held schlüft in die Rolle des kleinen Mogli, der mun-
ter Mammutbäume besteigt und auf Elefanten her-
umhüpff. Als Besonderheit wird die Spielfigur im Bild
auch noch »hinten« springen können, um auf einer
zweiten horizontalen Ebene herumzulaufen,
SATURN-SPIELE
FÜR PC
Sega Amerika und der Grafikkartenhersleller NVidia
arbeiten zusammen an einem Standard, um Konver-
tierungen von Spielen der Nobelkonsole Sega Saturn
ouch auf Pentium-PCs ablaufen lassen zu können. Vor-
aussetzung dafür werden Grafikbeschleunigungskar-
fen von NVidia sein, deren spezielle 3D-Spezialchips
Verwendung finden,
Sega will im Herbst ankündigen, von welchen Saturn-
Titeln Umsetzungen auf PC zu erwarten sind - viel-
leicht Hils wie »Virtuo Fighter« oder »Doytona USA«?
Ist er nicht
süß? Mogli auf
dem Weg
durchs Dschun-
gelbuch.
DINO BASHING
Time Warner Interactive will in Kürze die Spielauto-
maten-Konvertierung »Primal Rage« für PCs fertig-
stellen. Zur Wahl stehen sieben große Fontasy-Dino-
saurier, laut offizieller Aussage erstmalig in einem
Prügelspiel per »Stop- Motion« -Technik animiert. Dos
Arcade-Vorbild soll der erfolgreichste Spielhallenou-
tomat des letzten Jahres gewesen sein, was nicht
zulelzl an den 70 Manövern liegen könnte, die jedes
Monster durchführen kann. So gibt es Drohgebärden,
Speciol Moves und verschiedene Ablebe- Varianten,
Ein Zwei-Spieler-Modus soll für heiße Duelle mit dem
Monster von nebenon sorgen. Auf die PC-Gemeinde
werden die Ur- Viecher voraussichtlich Anfang Okto-
ber losgelassen werden.
ARCADE MIT ATI
Auf der CeBit '95 konnte man auf dem Stand von ATI
die »Technologie-Demo« eines Arcade-Jump-and-Runs
nach Art der Videospiel-Konsolen bewundern. Das
Spiel lief trotz blitzschnellem Parallax-Scrolling und
zahlreicher Sprites auf einer gonz normalen ATI-Gra-
fikkarte (2 MByte DRAM], die in einem gewöhnlichen
PC steckte. Microsoft hat diese Technologie zusammen
mit ATI weiterentwickelt und wird sie mit Windows 95
unter dem Namen »Direct Draw« ausliefern. Die Tech-
nologie funktioniert laut ATI auch mil 1 -MByte-Grafik-
karten, die im Moment für rund 150 Mark zu haben
sind. Alle Spiele, die Direct Draw nutzen, laufen sofort
mit ATi-Karten; andere Grafikkarten-Hersteller müssen
erst entsprechende Treiber liefern.
SMARTER PALMTOP
Seit Anfang September bietet Sharp seinen Palmtop-
Computer »Zaums« an. Auffälligstes Merkmal ist der
Touchscreen, über den man direkt Icons anklicken,
Skizzen zeichnen oder handschriftliche Informationen
eingeben kann. Grafikobjekte lassen sich danach in
der Größe verändern und mit Texten verknüpfen, die
über die Tastatur eingegeben werden, Durch
AnschlußansTelefonnetzundentsprechendenZusatz-
karten kann man EMAils und Faxe verschicken sowie
auf Online-Dienste zugreifen.
Der I /Zentimeter breite und 1 Zentimeter tiefe Zau-
rus wiegt unter 400 Gramm und verfugt in der Grund-
version über 1 MByte RAM-Speicher, Durch Erweite-
rungskarten läßt sich der Palmtop mit zusätzlichem
RAM austollen. Mit Hilfe eines speziellen Handy-Tele-
fons von GSM können 160 Zeichen lange Kurznach-
NEUE CD-ROM
Everything Weother: Der Weather Cha-
nel veröffentlicht eine CD-ROM rund ums
Wetter. Mit Klimadaten von 700 Städten
können Sie dann vielleicht nachvollzie-
hen, warum es kurz vor Feierabend
immer zu regnen beginnt.
First Light: Virtual Laborataries haben in
ihr neuestes »Di steint 5uns«- Astronomie-
programm u.a. eine virtuelle Marslan-
dung eingebaut, bei der man sich im 360-
Grad-Winkel die Oberfläche des roten
Planeten anschauen kann.
TrophyBass: Für Windows- Fi seh er bringt
Sierra eine Angel-Simulation heraus. Zu
den Features gehören neun künstliche
PRODUKTE
j Ködern, Fischen
Seen sowie Profitips z
und Fangtechniken.
Computer- Kataloge: Sowohl Quelle als
auch Otto bieten ihre Kataloge nun auch
auf CD-ROM an. Ottos Fashion Shop
»revolutioniert im Damensortiment die
Katalogwelt«, während Quelle seine Ein-
kaufsscheibe mit dem genialen Motto
»intelligent - interaktiv - informativ«
anpreist.
Stationen: Rotlihg Steines: Kurz vor Ende
der Voodoo -Lounge-Tour der bekannten
Rockopas kündigt der tewi -Verlag eine
CD zur Band-Geschichte von 1962 bis
heute an.
Der Zaums- Palm top von Sharp bietet
einen Touchscreen und kann mit GSM-
Handys kombiniert werden
richten mit dem SMS-Service der Mobilnetze DI , D2
und E plus verschickt werden. Besonderer Clou ist die
Mögi chket. rjy ku'ze Distanz per Infrarot-Verbin-
dune nit anderer Zou'us-Palmfops schnurlos Daten
auszJau scher Die Gandvarionte des Zaurus kostet
laut unveroind'icr.er Preisempfehlung 1 300 Mark.
AVE CAESAR
Von Impressions erscheint im Herbst der Nachfolger
des Strategieprogramms »Caesar«. Teil 2 macht Sie
zum Gouverneur neu eroberter Provinzen, in denen
als erstes eine funktionstüchtige Stadt aus dem Boden
gestampft wird. Dazu baut man in der Stadtansicht
Martplätze, Foren und Wohnhäuser, aber auch
Straßen, Mauern und Aquädukte. In der isometrischen
Ani :" cer : 'ovinz lassen sich Farmen oder Minen
cn : eger. scw : e Garsone- \t Scdotei errichten.
Kohorten sind notwendig, um mit Angriffen beuteL-
s'!ger Barberen fertig zu werden.
Caesar 2 findet in Echtze : * statt, die Spielgeschwin-
digkeit kann verändert weder. Ein Tutorial soll Ein-
steiger schnell in das Programm einführen, außerdem
gibtesHilfstextezu den verschiedenen Gebäuden und
Provinzen. Jede Region hat eigene Werte bei Loya-
lität, Industrie und militärischer Stärke, natürlich wird
die Besiedelei mit zunehmender Dauer immer schwie-
riger. Gegen Ende darf man sich sogar an die Erobe-
rung von acht nordeuropäischen Provinzen machen,
die vom historischen Rom niemals eingenommen wur-
den, (la/hf)
In Deutschland soll es bereits über
e Million Raubkopien von Windows
sn. Da diese von Betaversionen
des Betriebssystems stammen, warnt
Microsoft vor der Verwendung dieser
Kopien.
Viacom hat sich bei Looking Glass
eingekauft. Die 30-Profis, bislang für
Hits wie »Ultima Underworld« und
»System Shock« verantwortlich, dürfen
nun zwei Spiele zur »Stark Trek: Voya-
ger«- Lizenz programmieren.
Die neue WWW Seite von Bethes-
da (http://www.bethsoft.com) bietet
eine Art Online-Adventure. Registrierte
Besucher basteln steh ein Bild schirm -
Alter-Ego und können ihre im Spiel
gewonnenen Schätze in Rabatte für
Bethesda- Produkte umwandeln.
•, * t Entgegen den Gerüchten von einem
zu erwartenden Preiskrieg, startet
Microsoft Network mit branchenübli-
chen Preisen in den Online-Markt.
Geplant ist eine monatliche Grundge-
bühr von etwa 7,50 Mark, die bereits
drei Stunden Nutzungsdauer enthält.
Sierra prämiert unter der Internet-
Adresse http://www.sierra.cam mit
einer WWW-Seite, die es registrierten
Benutzern erlaubt, das Seitenlayout fast
beliebig den eigenen Bedürfnissen
anzupassen.
+ *■+ Sony England erwartet den Verkauf
von einer Million Playstation- Video-
konsolen innerhalb des ersten Jahrs der
Markteinführung. Angeblich gibt es
bereits mehr als 437.000 Vorbestellun-
gen für die ersten sechs Monate. Die
ursprünglichen Schätzungen sahen im
selben Zeitraum nur 1 75.000 Stück vor-
»** Vobis legt seinen neuen High-
screen-Modellen ein Software -Pak et
bei, mit dem man sich über eine Vobis-
Mailbox kostenlos ins Internet ein-
wählen kann. Die Telefongebühren
müssen natürlich bezahlt werden.
+++■ Escom hat das frisch erworbene
»Com madore« -Markenzeichen nun
erstmals auf zwei Computermodelle
gepappt. Dabei handelt es sich um han-
delsübliche Pentium-PCs in verschiede-
nen Ausführungen.
+ + + Die Bertelsmann -Tochter BMG ist
neuer Distributor für zukünftige Titel
von 7th Level. Die bisher erschienenen
Produkte der amerikanischen Multime-
dia-Firma werden weiterhin von Bomi-
co vertrieben.
Eine kleine Grenzstadt bei Caesar 2: Wann kommen die Barbaren?
fffllFFICE
Immer in
Ihrer Nähe.
Aachen ■ Augsburg * Bayreuth • Berlin -Bie-
lefeld • Böblingen • Bochum • Bonn • Bran-
denburg ■ Braunschweig • Bremen • Bremer-
haven • Chemnitz • Coburg • Cuttbus ■
Darm stallt • Dessau ' Dortmund • Dresden •
Duisburg • Erlangen • Essen ■ Esslingen •
Frankfurt/Main • Frankfurt/Oder * Freihurg •
Fulda * Fürth ■ Giessen * Göttingen * Hagen
• Halle * Hamburg • Hannover * Heidelberg
• Heilbronn ■ Heppenheim • Hildesheim ■ In-
golstadt • Kaisers lautem • Karlsruhe • Kas-
sel • Kempten • Koblenz • Köln • Krefeld. •
Lauchhammer • Leipzig • Lörrach • Lübeck •
Ludwigshafen * Lüneburg - Magdeburg ■
Mainz • Mannheim • Marburg • Möncheng-
ladbach ■ Mülheim/H uhr ■ München ■ Mun-
ster ■ Neuß • Nürnberg ■ Oberhausen • Ol-
(enbach ■ Oldenburg • Osnabrück • Pader-
born • Passau • Pforzheim • Potsdam •
Recklinghausen ■ Regensburg • Remscheid •
Reutlingen • Rnsenheim • Rostock • Saar-
brücken * Schwerin • Siegen • Stralsund •
Stuttgart • Trier ■ Ulm • Vill.-Schwenningen
• Worms • Wuppertal • Wünburg • Zwickau
Berlin • Dortmund • Dresden ■ Oüsseldnrf •
Flensburg - Frankfurt - Hamburg - Köln ■
Mannheim • Nürnberg • Stuttgart • Wiesbaden
IHEG" 11 -
Computer
Chemnitz * Dresden • Erfurt • Freiberg •
Gera • Hnf • I Ilmenau • Jena • Leipzig •
Mittweida • Plauen • PleiBa • Zschapau
ass£arfi
sei • Sulzhach • Wiesbaden
HERTIE'
Berlin • Frankfurt/Main ■ Hamburg • Karls-
ruhe • Konstanz * Landshut * München *
Viernheim • Wiesbaden • Wolfsburg
Quelle
Aachen * Alzey - Amberg * Ansbach ■
Aschaffenburg • Ascherslehen • Bad Kreuz-
nach ■ Bamberg ■ Bautzen * Berlin -
Berlin/Eiche • Berlin/Hellersdorf • Berlin/Mar-
zahn ■ Bielefeld ■ Bochum * Bremen - Bre-
merhaven • Chemnitz/Röhrsdorf • Coburg/
Dörfles-Fsbach • Cottbus/Groß Gaglnw •
Darmstadt • Dortmund • Dresden/ Gorbitz •
Duisburg • Düsseldorf • Erfurt • Erlangen •
Flensburg • Frankfurt/Main ■ Freiberg ■ Frei-
burg • Fulda • Gelsenkirchen* Gera ■ Gießen
• Görlitz • Greifswald/Neuenkirehen - Hagen
• Halle/Peissen • Hamhurg • Hamburg/Har-
burg • Hamm ■ Hannover • Heide • Heidel-
berg • Heidenheim • Hürth • Jena • Kassel
- Kiel/Raisdorf • Köln • Krefeld • Laatzen ■
Landshut • Leipzig • Leipzig/Günthersdorl •
Lörrach * Ludwigsburg • Lübeck • Magdeburg
• Mainz ■ Mannheim • Marburg ■ Minden ■
Moers • Mönchengladbach • Mülheim-Kärlich
- Mülheim/Ruhr * München ■ Münster •
Neckarsulm • Neumünster • Neuss • Nürn-
berg ■ Offenbach • Offenburg * Osnahrück •
Paderborn • Passau • Plauen • Raun heim •
Regenshurg • Remscheid • Rendsburg ■
Reutlingen • Hiesa ■ Rostock ■ Saarbrücken
• Schweinhirt • Senden/Ulm • Snlingen • St.
Augustin - Stralsund - Stuttgart ' Suhl ■
Uelzen • Weiden • Wiesbaden • Wilhelmsha-
ven * Wittenberg * Würzburg -Zw ick au/Stein-
III) DARK
FORCES
LucosAtts
1121 WING COMMANDER 3
Origin
1141 NBA LIVE '95
Electronic Arts
I 13) FUU THBOTTLE (VOLLGAS]
' LucasArts
I COMMMAND S CONQUER
' Westwood/Virgin
I (9) INDIZIERTES SPIEL'
Nl„ WgtM STA« TRSK HEXT GENERATION: A FINAL UNITV 82 %
^^^■^■^ Spectrum Holobyte
■I 17) DESCENT 90 %
^^^^^^* Interplay
^E| 18! TIE-FIGHTER 15 %
■^■^■^■■Ul LucasArts
Hfl (51 PANZER GENERAL 81 %
■III (61 BIOFORGE 78 %
^^*" Origin
■jfj] (17) MAGIC CARPET 92%
■^■^■J^l ßullfrog/Electronic Arts
■Kl 1 1 2) COLONIZATION 81 %
^^^^BUM Microprose
■■Kl (10) SIM TOWER 76%
■^^■Ml Maxis
■^m (15) SIM CITY 2000 90%
■■^■Tl Maxis
■Hfl 1 13) WARCRAFT - 0RCS S HUMANS 83%
■^■^■^ Blizzard/interplay
■Hl 119) DAS SCHWARZE AUGE: STERNENSCHWEIF 75 %
■■■■M Altic
■■Fl HD SYSTEM SH0CK 91%
^■■■1" Looking Glass/Origin
^^Hjl 114) NHL HOCKEY '95 90%
■■■■■■■E* Electronic Arts
|^KTj| (25) CIVILIZATION 91 %
■»^■m Microprose
■Hl (20) PSYCHO PINBALL 81 %
""""^* Code Masters
■$] (16) JAGGE0 ALLIANCE 76%
■^■Klnl Si,-Tech
^■»YI (18IREBEL ASSAULT 86%
^^■JEl LucasArts
■■{Tl HD NASCAR RACING 88%
^^MOM Papyrus/Virgin
Hjll (23) TERMINAL VELOCITY 66 %
"NNNMU^ Apogee
* Dieses Spiel wurde mittlerweile ie Deutsrhlaad indiiiert und darf Jugendliehen unter IS Jah-
ren nicht lugäaglith gemarkt werden.
Quelle: Userzuschrülen un die Redaktion PC Player. Erhehungsieitraum: Juli/August 1995.
lün
n
UM
ity Spedrum Hoiobyte
1 (1) Star Trek Next Generation -
A Final U
2 (2) Might Unlimiled
Looking Glos?
3 (3) Wing Commander 3 - Hec
rl o( Ihe
Tiger Origin
4 (4) Füll Throltle (Vollgas)
LucasArts
5 (-) Mysl
Broderbund
6 (5) Sim Tower
Maxis
7 (8) Aces-Colloition
Dynamix
8 (6) Jagged Alliance
9 (7) The Las! Dynnsty
Coktel Visian
10 (12) Der Reeder
Software 2000
11 |9) NBA Live '95
Electronic Arts
12 <14)US Navy Fighters
Elecronic Arts
13 (13)Haltriik
ikarion
14 (-) Simon Ihe Sorierer 2
Adventure Soft
15 (1 t) Amerika 1861 - 1865 (Cl
vi! War)
Empire
Quelle: Karstadt AG. ErhebuiigszE-itraum: August 1995.
m
o
(1) Hugo
(2) Büng
(3) Hanse - Di« Expedition
(4) Bundesliga Manager Hattrick
(-) Die Siedler
Quelle: Karstadt AG. Eihebungszeitraum: August 1995.
ITE
Mogic Bytes
Software 2000
Blue Byte
Beste »Nichf-Spiele-SoftiMe«
1 (5) Windows 95
2 (2) Windows 3.11
3 (1) Corel Draw 5.0
4 (3) Microsoft Ward 6.0
5 (4) Norton Commander 4.0/5.0
Quelle: Lesenu schrillen an die Reduktion PC Player. Erhebung »ei
Spielegenre, das mich am meisten begeistert
1 Simulation
i Sport
Quelle: Lesen uschriltcn an die Redaktion PC Player. Erhebungsieili
Flop S: Die gröpten Enrröuschungen
1 (1) Bundesliga Manager Hattrick
2 (2) Outpost
3 (3) Frantier 2 - First Encounters
4 (-) Last Eden
5 {-) Riie of the Robots
Quelle: Lesen uschrHten an die Redaktion PC Player. Erhebungs.
Ihre Stimme Zählt! Jeden Monat starrt die Soft wäre- Indu-
strie gebannt auf das Votum der PC Player-Leser. Um eine möglichst repräsen-
tative Auswertung zu erhalten, zahlen wir auch auf Ihre Stimme! Nur schnell die
entsprechende Postkarte in der Heftmitte ausfüllen, Briefmarke drauf und ab
damit - je mehr Leser sich beteiligen, desto aussagekräftiger das Ergebnis.
m: Juli/ August 1995.
Bavaria Film
Das interaktive Spiel-Filmerlebnis auf CD-ROM
BRIAN McNAMARA, JOHN SHORT, JIM METZLER, FRED LEHNE, CHARLES McLAWHORN,
iion:iusfühienderpioduzent EDMOND A. HEINBOCKEL, »duzen«: DON SOPEtt, CHUCK PFARRER, JOHN JA8RE1I, dwikhCHUCK PFARRER, ««TÄTE DELOACM,
i GART GENNERICH, LINDA GENNERICH, nrnm GEORGE SHAFNACKER, ohginal soundmck CHARLES MARSHALL, hbeTONT MARKES,
sPEUEiiEN .« m LI. DAN GAGE UND ED BAXTER, DEPARTMENT OF THE NAVY OFFICE OF INFORMATION WASHINGTON, DC
COPlIISilltlS
EURO
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'nstfach 2S2S
0180-55566
615 Offenburg
■
: »1 80 ■ S 55 66
ERLEICH
Das moderne Leben wird
leichter - doch leider ver-
seichtet auch der Anspruch
von PC-Spielen. Fluch und
Segen dieses Mainstream-
Trends wurden im ersten
»Online-Streitgespräch«
erörtert: PC Player-Leser
und Redakteure debattier-
ten im virtuellen Konferenz-
raum.
Unser Streitgespräch präsentiert sich diesen
Monat erstmals als »0nline-5treitgespräch« -
im Rahmen einer moderierten Konferenz im DMV-
Forum diskutierten Redakteure und Leser gemeinsam
über Schwierigkeitsgrade, Speicherfunktionen, alte
C-64-Zeiten und vieles mehr. Da zu Beginn der Kon-
ferenz die Bedeutung des Wortes »Moderation«
nicht allen Teilnehmern klar war, mußten alle erst
eine etwas chaotische Phase nach dem Motto »Wer
tippt am schnellsten?« über sich ergehen lassen,
bevor dann das Gespräch in geordnetere Bahnen
geleitet werden konnte.
DAS STREITGESPRÄCH
ALS ONLINE-KONFERENZ
Beim kommerziellen Online-Dienst Com-
puServe betreibt der DM V- Verlag ein
Forum, das mit »GO DMVGER« zu errei-
chen ist. Zum einen können dort Treiber,
Patches, Shareware und andere Datei'
en runtergeladen werden. Zum anderen
lassen sich Nachrichten in eine der zahl-
reichen Sektionen stellen, die man am
ehesten mit schwarzen Brettern verglei-
chen kann.
Für viele Mitglieder besonders interes-
sant ist das elektronische Plaudern: On-
line kommuniziert man mit einer einzel-
nen Person oder - wie beim Streitge-
spräch - in einem Konferenzraum mit
anderen Anwendern. Dabei sehen die
anderen Teilnehmer, die sich in einem
»Raum« befinden, was jeweils eine Per-
son eingetippt hat und können dement-
sprechend darauf reagieren.
Rund 50 Personen diskutierten gleich-
zeitig beim ersten PC Player Online-
Streitgespräch, das am 20. Juli stattfand
und hier in Auszügen wedergegeben
wird,
Der überwiegende Teil der Gesprächsleilnehmer
hockte in jungen Jahren vor einem Commodore 64.
Waren die Spiele für diesen Heimcomputer-Oldie
unterhaltsamer als heutige CD-ROM-8oliden oder
verklärt die Nostalgie das Erinnerungsvermögen?
Früher war alles besser?
FRITZ SCHOBER: Ich finde, daß die heutigen
Spiele zu einfach geworden sind, es wird mehr Wert
auf Präsentation als auf Gamepia/ gelegt, Die Rät-
sel werden dem Massengeschmack angepasst und
der Zocker der ersten Stunde bleibt dabei auf der
Strecke.
STEFAN SPENZ: Früher waren Spiele besser,
zwar nicht von der Grafik her, aber vom Charme
und Spielreiz. Heute ist die Industrie zu sehr auf Ver-
kaufszahlen orientiert und die Spiele gehen immer
mehr in die Richtung wie z.B. »The 7th Guest«.
JÖRG LANGER: Früher waren die Spiele weniger
ausgereift und in der Regel schwerer.
NEMO P.: Ich finde, daß die Lage der Spiele sich
nicht verändert hat. Selbst auf dem C 64 gab es
schwere und einfache Spiele. Natürlich hinkt der
Vergleich etwas, aber der C 64 hatte nun mal gera-
de 16 Farben. Ich meine, man kann ja nicht bei
einem Programm wie »The 7th Guest« nur auf Spiel-
barkeit achten. Aber letztendlich gibt es immer noch
genügend Titel mit hervorragender Spielbarkeit, z.ß,
»Dark Forces«.
FRITZ SCHOBER: Ich spiele seit C-64-Zeiten und
n eber PC und Anigc auch auf fast allen Konsolen,
Der Trend ging von schweren (teilweise unlogisch
bis b öden Geiseln; zu immer leichteren und über-
sicHicheren Soielen. Und seit der CD-ROM glaubt
jecer Herste ler, daß er mit 30 Minuten »3D- Studio«
oder »Alias«-Raytracing und Render-Intros das
schwache Gameplay vertuschen könnte.
Weiterhin war es früher so, daß die Spiele immer
umfangreicher wurden und man sich auf Nachfol-
ger freute, weil die noch komplexer wurden (ȧard's
Tale« und andere). Doch seit die Spiele auf CD-ROM
kommen, schafft man es problemlos, Advenrures in
eins, zwei Tagen durchzuspielen, ohne einmal wirk-
lich ernsthaft knobeln zu müssen.
BORIS SCHNEIDER: Je komplexer Grafik und
Sound werden, desto mehr Spielspaß muß auf der
Strecke bleiben, weil die Grafik einschränkt. So ähn-
lich wie ein Videofilm die Fantasie gegenüber einem
Buch einschränkt. Wenn alle Leute Computerspiele
heute zu leicht finden - warum verkaufen die sich
dann so viel besser wie vor fünf Jahren?
STEFAN SPENZ: Ganz klar, weil immer mehr
Leute einen PC haben. Früher war ein Spielcompu-
ter nur was für Freaks, heute hat fast jeder einen.
nächsten Argument in der Kette: Wenn heute viel
mehr Leute PCs haben, müssen sich Spiele dann nicht
dem Massengeschmack anpassen, sprich: einfacher
werden?
FRITZ SCHOBER: Das ist wie mit der Musik, der
Massenmarktkauftdasdumpfe»Bummbumm«,also
wird es am Fließband produziert. Genauso ist das
mit den »Grafik hui, Gameplay pfui« -CD-Spielen.
FLORIAN STANGL: Einfacher sein ist OK, aber
mehrere Schwierigkeitsgrade (auch für Hardcore-
Freaks) wären doch eine gute Lösung.
BORIS SCHNEIDER: Mal wieder ein Beispiel vom
USA-Markt; Legend Entertainment, letzter Vertreter
des »Adventures der 80er Jahre«, verkaufte von sei-
nem schlechtesten Spiel »Companions of Xanth« am
meisten.
GUIDO TOMMASONE: Das ist mir unverständ-
lich. »Companions ofXanth« ist das einzige Legend-
Adventure, das ich nicht durchgespielt habe, weil's
mich einfach angeödet hat. Ich trauere immer noch
ein wenig den Zeiten alter Infocom-Adventures nach,
die wirklich noch Tiefe hatten und einen viele
Wochen und Monate gefesselt haben. Andererseits
spiele ich das Dutzend Infocoms, das ich noch nicht
gelöst habe, nur noch unterwegs auf meinem Palm-
top - zuhause möchte ich gut unterhalten werden.
Auf meinem High-End-PC laufen kaum noch Spie-
le, die nicht auf randvollen CD-ROMs stecken.
Speichern - allzeit bereit?
BORIS SCHNEIDER: Sollen die Speicher-Funktio-
nen beispielsweise wie bei »Dark Forces« absicht-
lich draußen bleiben?
MIKE BRANDT: Wenn die Speicherfunktion die
Unfähigkeit des Spielers kaschiert, dann ist sie fehl
am Platz,
NEMO P.: Ja! So ist »Dark Forces« doch doppelt
spannend...
SMUDO: Die weggelassene Speicherfunktion bei
»Dark Forces« hat mir wesentlich mehr Adrenalin-
schübe gegeben. Ich fand's gut.
FRITZ SCHOBER: Das kommt auf das Spielgen-
re an. Ein Adventure ä la »Monkey Island ist ohne
>
TERUNG
Sove-Funktion nur übel. Bei Actionspielen muß mon
wegen der Langzeitmotivation feste Save- und Con-
tinüe-Points setzen.
BORIS SCHNEIDER: Ich sehe das Problem von
einer orderen Seite; Save-Funktionen sind ein Ser-
vice für Spieler, Wenn jemand sagt, das würde die
Schwierigkeit herabsetzen, sage ich; Mumpitz. Die
Leute sollen sich entsprechend zurückhalten. Daß es
die Möglichkeit gibt, bedeutet ja nicht, daß man den
Spieler zwingt, andauernd zu speichern, Willens-
kraft heißt die Devise,
MIKE BRANDT: Von wegen Mumpitz: Wenn ich
durch dos Zwischenspeichern kritische Stellen bereits
kenne, ist es für mich selbstverständlich leichter, dos
Spiel zu meistern. Ich reagiere dann ganz anders!
SAAKJE BASTMEIJER: Es ist besser, das Spiel
so zu schreiben, daß es spannend ist, und nicht nur
durch fehlende Speicherfunktion »Spannung« rein-
zubringen. Ein gutes Spiel ist auch mit Speicher-
funktion gut!
HEINRICH EBERHARDT: Ich finde, die Motivati-
on hat sehr viel mit dem Speichern zu tun. Wenn
»Ultimo VII« fast zwei Minuten zum Abspeichern
braucht, dann ist das erschütternd.
NEMO P.: Stellt euch mal vor, Ihr habt nach der
Arbeit nur 30 Minuten Zeit zum Spielen - und dann
kein Zwischenspeichern. Auch war es bei »System
Shock« so, daß ich tierisch genervt gewesen wäre,
hätte ich einen dieser gigantischen Levels nochmal
durchspielen müssen.
Aber »5/stem Shock« ist auch nicht dos Spiel für
das heutige »Füll Throttle«-Pub!ikum.
GUIDO TOMMASONE: »Füll Throttle« ist trotz
aller Einschränkungen ein spannendes Spiel - gera-
de wegen der vielen witzigen Zwischensequenzen,
die sehr liebevoll gezeichnet wurden, BensMimik ist
sowieso das Größte. Trotzdem schade, daß ich dos
Spiel in zwei Tagen durch hatte - ein Kinobesuch
kostet nur 1 5 Mark.
MIKE BRANDT: »Füll Throttle« bestärkt die Ten-
denz zum »Fast-Food-Adventure«,
JÖRG LANGER: Ich kenne einige Leute, denen
»Füll Throttle« nicht zu einfach war, Mon darf nicht
nurvom eigenen Profi-Level ausgehen; es gibt genug
Personen, für die es genügend Motivation und aus-
reichend schwierige Rätsel bietet.
MIKE BRANDT: Bei Puzzles kommt es immer dar-
auf on, von welcher Art sie sind. Kombispiele aus
Action und Rätseln nerven immer dann, wenn man
die Action gut meistert, dann aber an einem Rätsel
hängenbleibt.
RUDOLF KOERNER: Für mich ist nicht immer so
sehr dos Knobeln an Rätseln wichtig. Vielmehr will
ich audio-visuell mit einer super Story unterholten
werden. »Privateer« ist bis jetzt das Spiel, das mich
am meisten fasziniert hat.
BORIS SCHNEIDER: Mich nerven schon seit Jah-
ren Adventure-Puzzles, die vom Uberraschungs-
oderdem Bildabsuch-Effekt leben. Nein, ich will nicht
gleich sterben, wenn ich eine Tür öffne, bei der ich
nicht wissen kann, was dahinter ist.
MARCO MÜITZ: Ich denke nicht, daß die
Scfiwierigkeit unbedingt vom Genre abhängt. Durch
den Einsatz des PCs als Spielecomputer hat sich das
Durchschnittsalter der Spieler nach oben verlagert,
Dadurch steigt auch der Anspruch an die Schwie-
rigkeit der Spiele. Und dies scheinen die Program-
mierer bemerkt zu hoben. Es ist natürlich auch eine
persönliche Auffassung, ob ein Spiel nun schwierig
ist oder nicht.
JÖRG LANGER: Ich persönlich fand »Death
Gate« extrem gut gelungen. Die Rätsel waren
schwierig, aber mit logischem Nachden<ci zu 'ose"
Es hatte nicht unendlich viele Handlungsscioupla'-
ze, aber in den vorhandenen Orten ist aucn e*wcs
passiert. Und ouf Multimedia-Schnickschnack wurde
weitgehend verzichtet, Man muß aber gonz klar
sehen, daß Firmen wie Legend mit ihren Graf i k-
Adventures zu einer aussterbenden Spezies
gehören. Der Geschmack des Publikums hat sich
meiner Meinung nach verändert, hin zur leicht ver-
daulichen Mittogspausen-Kost. Und die Industrie lie-
fert das, was die Konsumenten haben wollen.
BORIS SCHNEIDER: Mein »Adventure-Eriebnis«
definiere ich durch den »Aha-Faktor«, Die Rätsel
dürfen ruhig schwer ohne Ende sein. Spaß habe ich,
wenn ich das Gefühl habe, eine Aufgabe gelöst zu
haben. Aber die »Unlogik«, die jahrelang praktisch
jedes Sierro-Spiel verunstaltet hol, machtmich immer
mächtig sauer, Motto; »Wie hätte ich darauf kom-
men sollen?«,
Schwierigkeit ist für mich etwas anderes als Unlo-
gik, obwohl unlogische Spiele auch schwer sind. Dos
»Eis-Hamster« -Puzzle in »Doy of the Tentacle« ■>:
genial; wer es gelöst hat, freut sich über das Spie.
Wenn ich hingegen bei Programmen wie »Dark
Seed« stundenlang pixelgroße Büroklammern am
Boden suchen muß, von denen auch nirgends ein
Das erste Online-Streitgespräch fand in eir
»Konferenz räum« des DMV-Farums statt
Zu leicht, zu schwer? Lucas Art s' lekh Ige wichtiges
Adventure »Füll Throttle« gibt Anlaß zur Diskussion
über den Anspruch van PC-Spielen.
Hinweis zu sehen ist, dann hat dos nichts mit Schwie-
rigkeit zu tun, sondern mit bescheuertem Design.
D ese Unlogik in schlechten Spielen hat dazu geführt,
caß die Kunden »einfachere« Spiele wollten, und
c;e kriegen sie fetzt,
DANIEL SAWITZKI: Gute Abenteuerspiele müs-
sen nicht so sein wie Legend-Adventures. Die sind
meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. Die
Grafik ist nett, aber das Interface ist nicht so spaßig
wie bei LucasArts.
MARCO MUETZ: Hat sich derGeschmack desall-
gemeinen Publikums wirklich so verändert? Würden
sonst die Adventures von LucasArts diesen Erfolg
hoben? Offensichtlich sind die Schwierigkeitsgrade
dort genau richtig geraten und die Puzzles nicht
gerode unlogisch. Es ist ein Unterschied, ob ein Rät-
sel einfach nur unlogisch ist und schlecht durchdacht
wurde oder tatsächlich logisch aufgebaut, ober
schwer zu knacken ist.
BORIS SCHNEIDER: Klar, man könnte in »Füll
Throttle« mehr Puzzles einbauen. Aber LucasArts
ve-Kouft m den USA weniger als Sierra, deren Spie-
le ja in den letzten zwei Jahren sehr einfach und
fihhcrt geworden sind. Deswegen ist »Füll Thrott-
le« ein Experiment, um rauszukriegen, ob sie mit
solchen Produkten nicht auch mehr verkaufen, Das
klassische LucosArts-Adventure wird mit »The Dig«
ja (hoffentlich) weitergeführt. |ro)
rjrnnr
Teppichklopfer, die Zweite: Magic
Carpet 2 verspricht, noch schneller und
aufregender zu sein
Gleich zweimal können Sie
mit unserem CD-ROM einen
Geschwindigkeitsrausch
erleben: auf dem
fliegenden Teppich mit
»Magic Carpet 2« oder am
Steuer eines Sportwagens
in »The Need for Speed«
Eines der erfolgreichsten Programme des Jahres
1 994 war »Magic Carpet« von Bullfrog. Das flin-
ke Actionspiel bekam bei uns ßestnoten und wurde
auch fleißig geltauft. Nun holt Bullfrog zu einer zwei-
ten Runde aus: »Magic Carpet 2 - The Netherworlds«
soll noch schneller sein, noch mehr Spieltiefe haben
und sich (hoffentlich) nach besser verkaufen. Um die
Qualitätssteigerung zu beweisen, gibt es eine dicke
Demo auf unserer CD. Ein kompletter spielbarer Level
wird von zwei weiteren Demonstrationen (die aber
nicht spielbor sind) abgerundet.
Wenn Sie lieber festen Boden unter den Rädern hoben,
ist »The Need for Speed« genau das Richtige. Die
Demo- Version läßt Sie ein Teilstück von einer der acht
Strecken fahren. Die für Super VGA recht rasante
Grafik kommt in der Demo gut zur Geltung, wie auch
die Videoclips. Wenn Sie diese Demo von unserem
Menü aus starten, hören Sie allerdings keinen Sound.
Je nach Soundkarte müssen Sie es mit einem ande-
ren Kommando störten, sollten Sie die Motorgeräu-
sche und Musik genießen wollen. Mehr dazu finden
Sie im automatisch aufgerufenen Readme-Text.
Etwas ruhiger und wesentlich alberner geht es bei
»Simon the Sorcerer 2« zu. Die Demo-Version auf
unserer CD wurde sogar deutsch synchronisiert, damit
Sie sich überzeugen können, daß deutsche Versionen
bei weitem nicht schlechter ols die englischen Origi-
nale sein nassen.
Steht Innen der Srn -ac- E'obe'n „nc E"C'schen,
können S'e rri! »Ascendancy« ein Alien-Vok zum
Herrscher des Universums machen Urd die Flugsi-
mulation »Air Power« ze g - hne" e ne interessante
»Was wäre, weno...«-Sit.arcr In einem fiktiven Fon-
tasy-Europa mit ungewonnlichen Flugmaschinen wer-
den Realität und Phantasie effektvoll durcheinander
gewirbelt,
Windows will nicht
Nach dem Update unserer Windows-Programme auf
schnellere, praktischere Versionen gab es letzten
Monat einige Probleme mit dem »Datenplayer«, der
mit einer seltsamen Fehlermeldung (»Incompatible
Database Version«) so manchen PC aus dem Tritt
brachte. Irgendein Sharewore-Programm scheint bei
einigen Lesern veraltete DLL-Dateien zu installieren,
die die Funktion unseres Datenplayers beeinträchti-
gen. Den Schuldigen konnten wir bis jetzt nicht iden-
tifizieren, einen »Patch« haben wir allerdings fertig-
gestellt.
Wenn Sie die obige Fehlermeldung erhalten, sollten
Sie unter MS-DOS (und nicht unter Windows!) das
Programm »FIXBAT.DLL« im \DATAPLAY-Verzeich-
nis starten. Damit kopieren wir die aktuellen Versio-
nen dieser DLLs in das \WINDOWS-Verzeichnis Ihrer
Festplatte. Wir können aber nicht garantieren, daß
danach die Shareware, die das Problem verursach-
te, noch fehlerfrei läuft. Wir forschen weiter und hof-
fen, daß unser Patch das Problem bei allen Lesern
beseitigt.
Aufmerksamen Microsoft- Beta-
Testern ist es schon letzten Monat
aufgefallen: Unser CD-ROM ist auf
Windows 95 vorbereitet und startet
automatisch, sobald Sie die CD ins
Laufwerk eingelegt haben. Ist Ihnen
dieser Autostart zu lästig, gibt es
einen einfachen Trick: Halten Siedie
Shift-Tasle gedrückt, wenn Sie die
Schublade Ihres Laufwerks
schließen. Sie sollten den Finqer ,,
ö Man spricht Deutsch: Simon the Sorcerer kalauert s
etwa 5 Sekunden auf der Shift- Taste gekonnt durch sein zweites Adventure.
Gib Gas, ich will Spaß: The Need for
Speed zeigt, wie schnell Super- VGA- Gra-
fik sein kann.
lassen, damit Windows 95 nicht doch noch die
Autostart-Funktion aktiviert.
Hoben Sie unsere neue Windows-Oberfläche aus-
probiert und wollen uns Anregungen oder Kritik mit-
teilen? Am besten und schnellsten geht das per EMail
an unsere Adresse »CDROM@pcplayer.mhs.compu-
serve.com«, aber natürlich sind auch Briefe und Post-
karten gerne gesehen.
CD-ROM-
Probleme lösen
Das CD-ROM wurde von uns sorgfältig getestet. Alle
Demos wurden auf mehreren Konfigurationen aus-
probiert. Mitden aktuellsten Versionen von fünf Viren-
scannern wurde das ROM auch komplett auf Viren
überprüft. Trotzdem kann der DMV- Verlag keine Haf-
tung für Schäden übernehmen, die aus der Nutzung
von Programmen auf dem CD-ROM entstehen. Bitte
lesen Sie auch unbedingt die Hilfe-Texte in unserem
Menü, die weitere Tips zur Problembeseitigung geben.
Wenn das CD-ROM defekt ist, also ein Lesefehler es
unmöglich macht, das CD-ROM zu benutzen, tau-
schen wir es gerne um, Senden Sie die defekte CD an
PC Player, CD-Umtausch,
Gruberstr. 46a, 85586 Poing;
in der Regel erhalten Sie innerhalb einer Woche
Ersatz.
Sollteallerdings nurein einzelnes Programm bei Ihnen
nicht funktionieren, können wir Ihnen leider nicht wei-
terhelfen; für die einzelnen Demos sind die jeweiligen
Programmierer verantwortlich - wir haben nur Ein-
fluß auf unsere Eigenproduktionen. (bs)
□er erste
1I_IN/I
Interactive CyberPunk-Mavie
~ '-Wi ^T"
BURNICYCLE
über 100 Live Action Sequenzen tick
253 interaktive Ansichten tick vier verschiedene Shooting Spiele tick Musik uon Simon Buswell tick sechs
Hauptrollen tick 20 interaktive Spiele tick 14 Tage Drehzeit in professionellen Studios
jemand hat Dil
click Du bist im Jahr 20G3 und Du bist 5
s Burn:Cycle im Kopf installiert cj c in zwei stunden wird der Virus Dein I
•i click Du mußt den Doc finden, der weiß wie Du zu retten bist click I
Dein Gehirn - solange Du es noch gebrauchen kannst click beeil Dich, denn ~~
ist bald abgelaufen click in Amerika und England zu einen-) der besten CD-Titel gewählt
click die Vision des Cyberspace ist Realität click komplett in Deutsch
.Erhältlich ab Freitag, den 13. Oktober '95J
PC - Mac - CD-i
internet Website http://burncycl
Philips Media
/
6
Test: »A Passion for Art«
Die Gemäldesammlung von
Albert C. Barnes als Multime-
dia-Galerie: liebevolle Im-
pressionisten-Exkursion, nicht
nur für Kunstkenner.
Seim Gedanken, daß vor drei Jahren
ein Student auf einem Pariser
Flohmarkt einen echten Picasso für knap-
pe 1 5 Mark erwarb, beißt sich so mancher
Kunstverständige kleine Muster in den Hin-
fern. Ganz zu schweigen vom unglückli-
chen Verkäufer. Der wurde seines Lebens
nicht mehr froh, als er die Nachricht erfuhr.
Tatsache ist: Vor nicht allzulanger Zeit
konnfe man die Werke von Picasso, Matis-
se, Cezanne und Renoir für ein Taschen-
geld erwerben - sofern man rund 50 Jahre
als »nicht allzulange Zeit« erachtet.
Ein Amerikaner namens Albert C. Barnes
aus Philadelphia hat es allen vorgemacht.
Er hatte in jungen Jahren eine Medizin
namens »Argyrol« erfunden, die Infektionen aller Art, vor
allem das Kindbettfieber, vortrefflich bekämpfte. Dr. Barnes
hatte genug verdient, um den Rest seines Lebens in Saus und
Braus zu leben. Andere Firmeninhaber hätten sich zurückge-
lehnt und feiern lassen. Nicht so Dr. Barnes. Er hatte nämlich
keine Lust, die sauer verdienten Kröten schnorrenden Enkeln
in den Rachen zu stopfen.
Zuerst verkürzte er die Arbeitszeit in seiner Fir-
ma auf sechs Stunden, zwei Stunden pro Tag
ließ er seine Arbeiter in Kunstgeschichte, Stil-
kunde und Philosophie ausbilden. Als illustra-
tionsmaterial für seine Stunden benutzte er
gerne europäische Gemälde. Kurz darauf legte
er sein Erspartes in zeitgenössischer Kunst an.
unststücKe
B CD-ROM ist s
ickelig aufgemacht und
Erforschen ein
Wieviele Bilder
191 2 reiste Barnes das erste Mal nach Paris. Dort schloß er
sich dem Künstlerkreis um Gertrude Stein an, in deren Salon
verkehrte, was heute an Kunsthochschulen Rang und Nomen
hat (vor allem halb verhungerte Jungmaier wie Matisse, Renoir,
Seurat, Modigliani oder Cezanne}. Barnes wedelte mit dem
Scheckbuch, worauf die Künstler ihre Bilder aus den hinter-
sten Ecken hervorkramten. Zurück in Amerika präsentierte er
seine Bilder den amerikanischen Kritikern - und die verrissen
die Werke gar greulich. Wutentbrannt ließ der verbitterte Cho-
leriker die Türen zu seinem Privatmuseum »Barnes Faundati-
on« verriegeln. Mit einem Knall schloß sich der Zugang zu
etwa 2000 Exponaten.
Die Tür blieb 50 lange Jahre zu. Erst vor kurzen wurde der
Sesam geöffnet. Etwa 70 seiner schönsten Besitztümer sind
auf Reisen und locken derzeit Kunstfreaks nach München.
Wenn die Ausstellung vorbei ist, wandern die Bilder wi
in die Tresore. Tröstlicherweise hat Corbis eine Bestand:
nähme der Barnes'schen Besitztümer auf CD-ROM gepreßt.
Im Gegensatz zu anderen Kunst-CD-ROMs ist »A Passion for
Art« ein reiner Kunstkatalog - ein Vergleich mit anderen CD
ROM-Enzyklopädien der Maleret wäre hier wenig ange-
bracht. Trotzdem braucht sich »A Passion for Art« nicht zu
verstecken, im Gegenteil.
Vier Touren führen Neulinge in etwa lOminütigen Multime-
dia-Shows in folgende Bereiche ein: »Dr. Barnes und seine
Stiftung«, »Eine Tour durch die Stiftung«, »Der weibliche Akt«
und »Der Tanz« (ein monumentales Werk, für dessen Voll-
endung der Maler Henri Matisse extra nach Philadelphia rei-
ste}. Hat man die Touren absolviert, ist man schon von der
eigentümlichen Schönheit der Impressionisten und Post-
v
Monet, de Chirico, Seurot, El Greco, Longhi, Modigliani, Rous-
seau, Seurat, Signac und ungeheuerlich viele Marisse, Cezan-
ne und Renoirs. Man muß kein studierter Kunstkenner sein,
um die Schönheit dieser Gemälde zu entdecken.
Es gibt mehrere Varianten, sich die Bilder anzusehen. So wur-
den beispielsweise alle Räume der Stiftung abfotografiert. Ein
Klick auf das entsprechende Gemälde, schon bekommt man
es in voller Größe zu sehen. Der große Verdienst liegt darin,
daß es zu jedem Kunstwerk eine Erklärung gibt - denn nur,
wenn man deren Geschichten kennt, werden die Bilder span-
nend. Damit nicht genug: Auf einer klickbaren Zeitschiene
läßt sich genau ablesen, was zu der Zeit passierte, als das
Gemälde entstand. Sogar diese (eher marginalen) Daten wur-
den mit viel Liebe zum Detail erstellt.
Überhaupt fällt einem schnell auf, daß
bei dieser CD-ROM mit sehr viel Sorg-
falt gearbeitet wurde. In den Archiven
schlummern z.B. einige Briefe, die Bar-
nes mit seinen Malern wechselte. Hier
findet man auch den Scheck über 8000
Dollar, für den Barnes Herrn Manet ein
Bild abkaufte, das heute mindestens
800.000 Mark wert sein dürfte.
Fazit: Eine rundherum gelungene CD-
ROM, die auf unaufdringliche Art und
Weise eine Menge Wissenswertes ver-
mittelt. EinzigerWehrmutstropfen: Man
muß gut Englisch beherrschen, um bei
den Texten mithalten zu können.
(Anatol Locker/hl)
S 9 passion for art
■ Super VGA
■ Soundblaster
■ Windows
Empfohlen: 486er (mi
. 33 MHz), 8 MByte
RAM, Maus.
Programm-Typ:
Kunst-Katalog
Herstellet:
Corte
Ca.- Preis:
DM130,-
Festplatte:
0-20 MByte
CD-ROM:
ca. 1 MByte
Anleitung:
Englisch; befriedigend
Programmteilt:
Englisch; viel
Sprachausgabe:
Englisch; gut
Grafik:
Sehr gut
Sound:
Gut
Bedienung:
Sehr gut
GESAMTWERTUNG:
jMl 8om.
Bestellannahme:
Mo-Fr 10.00-18.30
Sa 10.00-14.00
Tel.: 0241/533131
Fax: 0241/508973
Mo-Fr 19.OO-21.30
Tel.: 0241/527010
Fax: 0241/563902
BTX:'200030241 5331 31 H
KATAucxintSKinTE DM 2,50
Ladengeschäft: Goerdeler Straße 38, 52066 Aachen
Pirates Gold' DH 34 90DM
Popoulus 2+Powermonger DH 27,90DM
84 90DM
7th Guest White Label DH 22 90DM
ACES COLLECTION DV 67 90DM
Across the rhine DV 99 90DM
Acticn Soccer DV 69 90DM
Ar Havoc Tower Sim. DV 69 90DM
AIV Networks DV 84 90DM
Aione in ine dark 2&1 DV 59,90DM
Alone in the dark 3 DV 84 90DM
AI Unser Arcade Racing DH 59.90DM
Amberstar / Siege DV/DH 14 90DM
Amerika 1861-65 DV 84 90DM
Apache Longbow DH 79 90DM
Ascendancy DV ' 79 90DM
Aufschwung Ost Enh DV 67 90DM
AWARD W1NNERS PL. DH 67 90DM
Sattle Bugs DV 39,90DM
BatUe Isle 2 + Data DV 69,90DM
Beneath a steel Sky DV 22 90DM
Bing! DV 74.90DM
Boforge DV 89 90DM
Btmap Bros Comp DH 59 90DM
Bolo DV 59.90DM
Burning Steel 3 DH 84 90DM
CivNet DV " 89 90DM
Cobra Power Pack EV 44 90DM
Colonizatton DV 89,90DM
Command & Conquer DV ' 89 90DM
Crusade DV 84,90DM
Crusader - No Remorse DV " 89.90DM
Prisoner ot Ice DV
Privateer & Str Comm. DH
Psycho Pinball DV
Ravenloft 2 DH
Rebel Assault EV
54.90DM
79,90DM
::.90dm
49,90DM
Sensible V\t>rld of Soccer DV "67]90DM
Shadowcaster DV
Shanghai: Greaiest M EV
Si'em Süfvice 2 EV
Sim City 2000 + rtata n\/
Sim Tower DH
27,90DM
89,90DM
19.90DM
89.90DM
74,90DM
Simon the Sorcerer Enh. DV 34!90DM
Simon Öie Sorcerer 2 DV
Sim Town DV "
Slipstream 5000 DH
Space Quest 1-5 DH
Space Quest 6 EV
Hdwolf DV
79,90DM
79,90DM
69,90DM
79,90DM
99,90DM
27,90DM
Cyberia _ .
Cybermage DV "
Daedalous Enc DV (WIN)
Dark Forces DV 8MB
Der Planer DV
Descent DH
Desert + Jungle strike DH
1.90DM
89.90DM
89.90DM
99.90DM
14.90DM
79,90DM
47,90DM
Star Trek Next Generation DV 99 90DM
Street Fighter 2 Turbo DH 67 90DM
Super Karts DH 39 90DM
Syndicaie Plus DV 27 90DM
Task Force 1942 DH 34 90DM
Temptation Collection DH 89 90DM
Terminal velocity DH 67 90DM
Transport Tycoon DV 89 90DM
Tuneland DV 74 90DM
Turbo Tracks DH 49 90DM
Ultima 1-6 EV Jewel Case 69,90DM
US Navy Fighters DV 89 90DM
U3S Ticonderoga DV 84 90DM
Virtual Pool DH 89 90DM
Warcraft-Orcs & Humans DH 79 90DM
Die total verruckte Rallye DV 39!90DM
Diso world DDE
Dop pelpaß+ Kicker Abo DV
DSADV
DSA 2 t Speech DV
Dune DH
Dune 2 DH
Dungeon Master 2 DV
Fade to Black DV *
/DH
Flight Simulator 5.1 EV
FS5 Scenery Las Vegas EV
Flight of the Amazon Q. DV
Fhgh! Jnhmited DV
Formula One Grand Prix DH
Freddy Pharkas DDE
Füll Throtüe DH8MB
FX Fighter DH
Hand of Fate DV
Hardball 4 EV
Hal'Jicx 1 Ikanon DV
Seas Traders DV
. . _ ^tane DH
Hollywood Pictures DV
Incredible Machine 2 DV
Indy Car Racing DH
Jagged Ailiance DH
Kaiser DeLuxe DV
Kingpin Bowling, DH
Kings Quest 1-6 DH
King's Quest 7 DV
Lands of Lore DV
Larry Coilecton DH
Last Dynasty DV
Legend of Kyrandia 3 DV
.:-. 3 DH
ünks 386 Enh, +2 DH
Links Course Devil's Ist. EV
Lords of Midnight DV
LUCAS ARTS TOP ADV DV
Machiavelli-the FVince DV
Carpet Plus DV
„... of Magic DV
Mechwarrior II EV
Mad Mews DV
Mephisto Genius 2 DV
Micro Machines 2 DH
Myst DV
Mascar Racing SVGA EV
_ ,90DM
49.90DM
34,90DM
79.90DM
34,90DM
34.90DM
89.90DM
89.90DM
34,90DM
89,90DM
59,90DM
79,90DM
89,90DM
34,90DM
39.90DM
69.90DM
79.90DM
34.90DM
79.90DM
79,90DM
59,90DM
84,90DM
79.90DM
89,90DM
22,90DM
79,90DM
59,90DM
27.90DM
79.90DM
84.90DM
34.90DM
67.90DM
74.90DM
79.90DM
67,90DM
67,90DM
47,90DM
89,90DM
79,90DM
84,90DM
84.90DM
79.90DM
67.90DM
119.90DM
69,90DM
67,90DM
54,90DM
Warriors DV
Whale's Vbyage 2 DV
Wing Commander DH
Wing Comm 2 DL DH
Wing Comm 3 DV 8MB
Wijardry 6&7 DH
X-Com: Terror ... DV
X-Wing+Missions Enh DH
67,90DM
67,90DM
34.90DM
27.90DM
99.90DM
34.90DM
■
67,90DM
Aces of the deep Mission DV 39.90DM
Aladdin DH 59 90DM
Arcade Pool + Overdrive DH 34,90DM
ATP 2.0 Blue Box EV 69 90DM
ATP 3D Graphics System DV 59 90DM
ATP Scenery Italy DH 59 90DM
BuLiMa 3 Supporter DV 49 90DM
Die Siedler DV 47 90DM
Hugo DV 59.90DM
Indiana Jones 4 DV 47 90DM
König der Löwen DH 59,90DM
Links Data Prairie Dunes EV 47,90DM
Links Data Riviera C Club EV 47 90DM
Metaltech.Battedrome EV
Monkey Island 1 DV
Monkey Island 2 DV
Nectarrs DH
Sim Earth DH
Stone Racers DV
Superfrog DH
Tie Fighter DV
Tie Fighter Mission DV
■-a'vj.pV.-rt Tycoon W Ed. DV
Utima 7 DV
44.90DM
34.90DM
34.90DM
34.90DM
67,90DM
34,90DM
■ ■■ : ■.
■
34,90DM
SB CDR563B + Phoioswler
Toshiba IDE 5302B 4fach
SB16 ASP MultiCDOEM
SB16 CSP Pro IDE
Orchid Vvavebooster ab
Orchid Sounddrive 16EZ
__.95DM
319.00DM
219,00DM
309,00DM
189,00DM
99,00DM
Jazz Jakarta MPG/VGA 2MB 729,00DM
-Jascar Racing Track Pack DH 39]90DM
NBA üve '95 8MB DH
Oldimer DV
Orion Conspiracy DV
Panzer General EV
Patrizier DV
Perfect General 2 DH
Phantasmagoria EV/DV "
~'ir.ball lilusions DH '
89.90DM
44,90DM
84.90DM
49.90DM
49.90DM
79.90DM
89,90DM
67,90DM
Thrustmaster FCS I.
Thrustmaster F16 Stick
Thrustmaster WCS II
Thrustmaster TOS
Thrustmaster Rudder
Thrustmaster Formula Tl
Eliminator Game Card
Joypad Gravis
FWCS Gravis FIREBIRD
Joystick Gravis PHOENIX
Joystick Gravis Analog Pro
I29.00DM
249.00DM
: ■ ■ ,'■
299.00DM
229.00DM
39,90DM
34,90DM
179,00DM
52.90DM
VIELE SPIELE ab DM
DW3- ZaMscheingebünr, oder per VorKasse zzqI l:m ,' :■:■ ■:■■■■ Fuoschetk oder Überweisung auTKonto
1000B260 bei Sparkasse Aachen (BLZ 39050C&;'i - Warenwert Porta u. Verpackung (n
ung + DM 28.-. Angebot fr»
nd Produktanderungen \,
Test: »Englisch T Plus«
o
EHGLISH FÜR RUNHWRVS
Wörter pauken und Bill Clinton spie-
len: »Englisch 1 Plus« ist ein Voka-
beltrainer der besonderen Art.
■ Wor vielen Jahren haben Sie einmal Englisch in der
wf Schule gelernt. Nicht mit Begeisterung, aber mehr
oder minder erfolgreich. Nun steht auf einmal die
Tür zur Karriere offen, doch die fürs Berufsleben
wichtigen Sprachkenntnisse wurden durch den Zahn
der Zeit ausgedünnt. Was tun? Heimlich die Schul-
bücher des Sprößlings wälzen oder die VHS heim-
suchen? Computerbesitzer haben es leichter: »Eng-
lisch 1 Plus« war schon auf dem Amiga ein belieb-
ter Vokabel -Trainer und wurde jetzt für den PC
grundlegend überarbeitet.
Das Programm bietet so ziemlich alle
Finessen: einen umfangreichen
Grundwortschatz mit etwa 2.500
Wörtern und 1 .500 Redewendun-
gen, einen hervorragenden Editor
und viel Flexibilität, damit Sie immer
wieder vor neuen Aufgaben stehen.
Ein kleines Spiel rundet »Englisch 1
Plus« ab. Sie übernehmen dabei die
Rolle von Bill Clinton und sollen Prä-
sident der USA werden, indem Sie
möglichst viele Vokabeln wissen.
Kurze Videoclips der letzten Präsidentenwahl lockern das
Rennen auf.
Das Abfragen der Vokabeln weist ein paar gewitzte Features
auf, die man in anderen Trainern oder der Schule vermißt.
Sie dürfen Bibliotheken erstellen, die einen bestimmten Wort-
schatz enthalten, oder die Abfrageoptionen verändern. Vor-
wärts, rückwärts oder kreuz und quer werden die Vokabeln
vorgesetzt; Sie wählen bestimmte Ausschnitte und bestimmen,
ob auch Redewendungen und Kontextwörter abgefragt wer-
den. Außerdem läßt sich einstellen, ob Multiple-Choice-Ant-
worten vorgegeben werden oder Sie das richtige Wort ohne
jede Hilfestellung eintippen müssen.
Das Programm leistet neben einem Wörterbuch weitere Hil-
festellung durch das Anzeigen
falscher Buchstaben in einem ein-
getippten Wort. Nehmen wir zum
Beispiel dos Wort »delicate«. In
Ihrem jugendlichen Leichtsinn tip-
pen Sie »heikle« ein; das Programm
Nach jeder » Wahl kämpf« -
Runde werden Ihre
Erfolge ausgewertet
Die Vokabeln werden wahlweise eingetippt
oder per Multiple Choice abgefragt
streicht das »I« rot an. Daraufhin gehen
Sie nochmal in sich und tippen »heikel«:
Der PC-Pauker ist zufrieden. Eine detail-
lierte Auflistung Ihrer Leistungen erleich-
tert das gezielte Abfragen vorhandener
Schwächen und vermeidet das
ermüdende Wiederkäuen bekannter
Vokabeln.
Insgesamt macht »Englisch 1 Plus« einen sehr guten Eindruck.
Dank der lockeren Aufmachung mit humorvollen Sprüchen
wird das Pauken der Wörter weder langweilig noch nerven-
aufreibend. Wer die Sprache ernsthaft lernen will, findet eine
hervorragende
Unterstützung.
Wichtige Voraus-
setzung sind aber
Englisch-Grund-
kenntnisse, da das
Programm nurvor-
handenes Basis-
wissen erweitert.
Geplant sind übri-
gens weitere Ver-
sionen mit Schwer-
punktthemen wie
Business-Englisch
und gleichartige
Programme für
Französisch oder
Italienisch. ffs)
H englisch) plus
■ SuperVGA
■ Soundblaster
■ Soundblaster Pro
■ Windows
Empfahlen: 486er (min. 33 MHz], 8 MByte RAM,
CD-ROM.
Programm-Typ:
Vokabel trainer
Hersteller:
Sunflowers
Co.-Prels:
DM 100,-
Festplatte:
ca. 4 MByte
CD-ROM:
ca. 6 MByte
Anleitung:
Deutsch; gul
Programmtest:
Deutsch; gul
SprachaiHgabe:
Deutsch; gul
Grafik:
Befriedigend
Sound:
Befriedigend
Bedienung:
Gut
GESAMTWERTUNG
-&80 9-
PC PLAYER 10/95
DAS SPIEL,
AUF DAS FUSSBALLFANS
GEWARTET HABEN
' Mehr als 4,000 ausführliche, genaue Spielerprofile
SVGA-Grafik
Bis zu 36 menschliche Spieler gleichzeitig!
1 Mehr als 4 Stunden CD-Kommentar von Eurosports
Top-Fußball Kommentator Wolfgang Ley!
' Realistisches Transfersystem einschließlich Spieleraustausch
1 Modularer Spielaufbau unterstützt Zusatzdisketten von
ausländischen Ligen
' Internationale Management-Möglichkeiten und Wettbewerb bei
den Europa- und Weltmeisterschaften
Jede Spielstatistik, die Sie sich wünschen können - von
Torschüssen bis zur Zweikampfstatistik!
' J/ ,
"Schlicht und ergreifend das beste Fußballmanagement-Spiel aller Zeiten. "
PC ZONE
PC CD ROM und PC
'll^
Blick frei vom Orbit auf die
Erde: Der Globus-Ersatz für
PCs bietet detaillierte Satel-
liten-Aufnahmen und farben-
frohe Bilder.
N
ht nur auf Kinder üben Leuchtgloben
eine große Faszination aus - anstelle
zweidimensionaler Atlas- Seiten zeigen sie
die Welt ungefähr so, wie sie tatsächlich
aussieht, nämlich mehr oder weniger rund.
Im Gegensatz zum schon etwas älteren
Konkurrenzprodukt »Global Explorer«,
legt der neue »3D Atlas« großen Wert auf
Fotos, Videos und die allgemeine grafische
Aufmachung. So besteht eine der Globus-
ansichten, der »Umweltglobus«, vollstän-
dig aus zusammengesetzten Satelliten -Bil-
dern - ohne störende Wolken, versteht
sich. Die anderen beiden Globen sind der
politische, sowie der topographische. Bei allen drei Ansich-
ten können Sie in neun Stufen zoomen und in acht Richtun-
gen scrollen. Beim Zoomen wird der Kartenausschnitt aller-
dings nicht auf ein angeklicktes Ziel neu zentriert, so daß man
oftmals manuell nachhelfen muß. Dabei
stört jedoch, daß das Scrolling in recht
großen Schritten erfolgt, es sind also nicht
beliebige Ausschnitte anwählbar.
Die Details eines handelsüblichen Atlan-
ten darf man nicht erwarten, auch in der
höchsten Zoomstufe paßt z.B. Deutsch-
land auf einen {Teü)Bildschirm. Das
Zuschalten von Beschriftungen für Städ-
te, Berge oder Flüsse ist jederzeit mach-
bar, wobei nur die jeweils wichtigsten
genannt werden. Verschiedene Spezial-
globen stehen zur Wahl. So kann man
Drei der insgesamt neun Zoom-
stufen des "Umweltglobus«
Beliebige Punkte
beschriften
Regenbogen färben zeigen die Temperatur der Meere und Ozeai
Tag- und Nachtzyklen verfolgen, sich ßlome wie Tundra oder
Taiga anzeigen lassen oder die Erdkruste begutachten. Da
Sie den Globus dabei immer drehen (wenn auch nicht zoo-
men} können, haben Sie eine bessere Übersicht, als bei zwei-
dimensionalen Karten. Alle Anzeige-Funktionen wie das Mar-
kieren von Ländern bleiben zudem erhalten; der Klick an eine
beliebige Stelle eines Kontinents markiert die Landesgrenzen
des nächstgelegenen Staates.
Viel Wert legt 3D Atlas auf Videoschnipsel; insgesamt 540
der 645 MByte werden von Video- for-Windows- Dateien
belegt. Neben vielen Filmchen mit Illustrationscharakter sind
auch einige kleine Lehrvideos zu bestimmten Sachverhalten
{Klimaerwärmung, Bevölkerungsentwicklung) enthalten.
Zudem können Sie sich diverse Animationen ansehen, die bei-
spielsweise die möglichen Auswirkungen der Klimaerwär-
mung auf den norddeutschen Raum darlegen (Stichwort »Insel-
gruppe«). Besonders gelungen sind die »Nahansichten« von
sechs Weltstädten, bei denen man in
Satelliten -Fotos herumscrollen und -zoo-
men kann. Auf der Londoner Themse las-
sen sich sogar einzelne Schiffe ausma-
chen.
Wer allerdings nach erklärenden Texten
sucht, wird neben der relativ knappen
Online-Hilfe und spärlichen Daten zu ein-
zelnen Bildern nur wenig finden. Zu jedem
Land der Erde gibt es nur einen Weinen
Infokasten ä la »die Vereinigten Staaten
von Amerika in drei Sätzen«. Dazu fin-
det man etwa fünf Fotos, deren Auswahl
entsprechend zufällig ist. Ob tatsächlich
olle Deutschen in Lederhosen gekleidet
sind, Tuba spielen und Schloß Neu-
Einer der Speziolgloben kümmert sich um vom Aussterben
bedrohte Tierarten
schwanstein vor der Tür haben? Ganz im Gegensatz zur spär-
lichen Textausbeute stehen die rund 500 Statistiken, Die in acht
Themengebiete wie »Globales« oder »Umwelt« eingeteilten
Daten betrachtet man entweder auf dem Globus oder als Lini-
endiagramm, Rangliste bzw. »Streu-Diagram«. Bei letzterem
sind X- und Y-Achse frei wählbar (z.B. Bevölkerungszahl und
Energieverbrauch), die Landesflaggen werden am jeweiligen
Schnittpunkt beider Achsen-Werte positioniert. Da viele der
Statistiken zudem für mehrere Jahrzehnte existieren, läßt sich
über mangelnden Tabellenstoff nicht klagen. Für Zerstreuung
sorgt ein kleines Ratespiel, bei dem man durch blitzschnellen
Klick auf die richtige Antwort oder Landesfahne Flugmeilen
ergattern muß. Derjenige von bis zu vier Mitspielern, der als
erstes einmal um die Welt geflogen ist, gewinnt.
Mit seinen Fotos, Videos und schön aufgemachten Bildschir-
men ist 3D Atlas eine wahre Augenweide. Für mein Gefühl
mangelt es zwar an Textinformationen, doch das Programm
will schließlich kein Nachschlagewerk sein. Im Detail stört mich
das umständliche Zoomen und Scrollen, zudem hätte ich mir
eine Funktion gewünscht, die den Globus drehend darstellt.
So gibt's halt nur das ruckweises Weiterschalten der Sicht.
Solche kleineren Unzulänglichkeiten werden aber durch die
Idee der verschiedenen Globenoberflächen wieder wettge-
macht: Von der topographischen schaltet Sie auf die politi-
sche Darstellung, um sich dann in der Statistik den Energie-
verbrauch des ent-
sprechenden
Erdteils farblich
darstellen zu las-
sen. Eines ist
sicher: So farben-
prächtig hat bis-
lang noch nie-
mand die Erde in
einen PC gesteckt.
Wer weniger auf
landesspezifische
Details als auf glo-
bale Zusammen-
hänge Wert legt,
wird am 3D Adas
seine helle Freude
haben. (la)
H 31 atlas
■ SuperVGA
■ Soundblaster
■ Windows
Empfohlen: 486er [m
a. 66 MHz), S MByte
RAM, Maus.
Programm-Typ:
Weltglobus
Hersteller:
abc /Electronic Arts
Co.-Preis:
DM150,-
Festplatte:
0-20 MByte
CD-ROM:
ca. 645 MByte
Anleitung:
Englisch; gut
Programmtext:
Englisch; mittelschwer
Sprachausgabe:
Englisch; gut
Grafik:
Gut
Sound:
Ausreichend
Bedienung:
Gut
GESAMTWERTUNG
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0171/540 87 63
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jVGA
■ Super VGA
■ Soundblaster
■ Soundblaster Pro
■ Windows
Empfohlen: 486er (min. 33 MHz), S MByte RAM,
Maus.
Programm-Typ;
Bildschirm schöner
Hersteller:
Markt & Technik
Ca.Preis:
DM 50,-
Festplatte:
«i. 3 MByte
CD-ROM:
ca. 630 MByte
Anleitung:
Deutsch; gut
Programmtex 1:
Deutsch; gut
Sprach ausgäbe:
Deutsch; gut
Grafik:
Befriedigend
Sound:
Befriedigend
Bedienung:
Gut
GESAMTWERTUNG
■tÜ^D%J
d
Wenn der x-te Serienbrief des Tages über Ihren
Monitor flimmert, wird es Zeit rür etwas
Abwechslung. Wie wore es denn mit e -er freund-
lichen Stimme, die Sie mit cufmjvernden Sprüchen
motiviert? Zusätzlich vergnügen Sie kleine Anima-
tionen, wenn Sie sich roch getaner Arbeit einmal
kurz zurücklehnen. Der »McWcc« sorgt kr Stim-
mung am Arbeitsplatz, wem Sie die Programme
»Word für Windows 6.0« oder »Excel 5.0« stauen
Der Motivator wird durch ein kleines Icon aktiviert
und läßt dann bei jeder Aktion Geräusche oder
Sprüche vom Stapel. Das fängt mit Toflettenplät-
schern beim Schließen eines Dokuments an und
reicht bis hin zu aufmunternden Statements wie »Na,
Du Pfeife? Wieder mal nix zu tun?«. Der Sprecher
müht sich um ein authentisches Helge-Schneider-
Genuschel, was ihm recht gut gelingt. Die Skala der
verbalen Ergüsse läßt sich einstellen: »freundlich«,
»normal« und das deftige »frech«, Sie werden mil
Ihrem Vornamen angeredet, soweit dieser in der
umfassenden Liste vorhanden ist. Außerdem stellen
Sie ein, wie oft Ihre Arbeitsmoral bewertet wird und
wann sich der Bildschirmschoner einschaltet.
Besonders sinnvoll ist das Programm nicht. Wer aber
auf Witze im Stile Helge Schneiders sieht, wird sich
köstlich unterhalten fühlen. Nur bei den genervten Kol-
legen im Büro macht man sich schnell Feinde, [fs]
weit der briefmarhe
rogenrausch? Karnevalslaune? Zu lange vor
einem nicht strahlungsarmen Monitor gesessen?
So manche Idee aus der Multimedia-Ecke läßt fin-
stere Vermutungen ob ihres Ursprungs zu, Oder was
holten Sie von dem Einfall, als Fundament für ein
Lexikor intemo"ioncle B'ie'marken zu verwenden?
Nu r Ereignisse, die m Forcguay & Co. als Post-
wertzeichen dier.-en. qjolifiz eren sich für die Auf-
nahme ir die »Well im Spegel der Briefmarke«.
Dies ist nicht das erwartete Drave Philatelisten-Lexi-
kon, in dem Sie alles über Wasserzeichen & Co.
erfahren. Zu den rund 8000 Sondermarken wird
vielmehrein bißchen Wissen gereicht. Wer sich fort-
bilden möchte, schaudert angesichts der willkürlich
zusammengekloppten Eintragungen heftigst zusam-
men. Briefmarken-Freunde werden auch nicht froh.
Sammlerwert-Angaben fallen ganz flach und die
digitalisierten Postwertzeichen werden häufig durch
einen fetten Stempel verunziert - igitt!
Tja, hätten wir uns angesichts einer Tottoo-CD-ROM
nicht noch heftiger einen abgelacht, wäre der »Welt
im Spiegel der Briefmarke« unser Wanderpokal
»Bizarre Anwendung« sicher gewesen. Auf der
Suche noch originellen Hobby-Adaptionen hat sich
ein Programm ierstab hoffnungslos im »Wen
schert's?« -Dickicht verloren. Der Bundespostminister
rät: Nicht ärgern, lecken! (hl)
UM
■ Super VGA
■ Windows
Empfohlen: 486er (m
n. 33 MHz), 4 MByte RAM,
Maus
Programm-Typ:
Lexikon
Hersteller:
Rossipuul
DM 60,-
Festplatte:
ca. 5 MByte
CD-ROM:
ca. 630 MByte
Anleitung:
Deutsch; ausreichend
Programmtext:
Deutsch; gut
Sprachausgabe:
-
Grafik:
Befriedigend
Bedienung:
Befriedigend
GESAMTWERTUNG
lo r ä
v und hino digital
ier Seelen schlagen - ach! - in meiner Brust:
Eine Kinovorschau, dazu TV- und Spielfilm-
Highlights, ein Unterhaltungs-Magazin sowie die
Testversion einer Videoverwaltung. »TV und Kino
digital« nennt sich der Versuch von Markt&Technik,
eine CD-ROM-Alternative zu gongigen Programm-
zeitschriften zu etablieren. Unter der Kinovorschau
sind ein paar zusammengestopselte Film-Trailer ver-
sammelt. Erfreulich: Zu jedem Darsteller und Regis-
seur gibt's meistens ein Bild, dazu eine mehr oder
minder ausführliche Liste seiner Filme und Kreuz-
verbindungen zu anderen Werken - nicht gerade
»Cinemania«, trotzdem ganz nett.
Weiter geht's: »Win TV«, ein TV-Magazin für Com-
puter, wurde vor kurzem auf den Markt gebracht.
Das Gerüst der »Zeitschrift« wird auf dem PC instal-
liert, man saugt sich lediglich die aktuellen Fern
sehdalen aus einem Online-Dienst (Internet/O
pu5ervej. Per Knopfdruck stellen Sie sich nun gezielt
Ihre Lieblingssendungen zusammen und planen
detailliert den Fernsehabend. Allerdings nervt es,
jedesmal den Computer zu booten, wenn man im
Programm blättern will - da ist die klassische Fern-
sehzeitschrift auf Papier immer noch ungeschlagen.
Alles in allem: Eine nette, bunte, aber streng genom-
men überflüssige CD-ROM. Zielgruppe: TV- Spiel-
filmler mit Archivierungsfrieb. (Anotol Locker/hl]
iL
tv und hina digital
_i VGA
■ Super VGA
oundblosier
J SoundbliMer Fr,
■ Windows
Empfohlen: 486er (min. 33 MHi), 4 MByte RAM,
Maus.
Programm-Typ:
TV-/Kino-Mag«iri
Hersteller:
Markt & Technik
Ca.-Preis:
DM 25,-
Festplatte:
ca. 1 MByte
CD-ROM:
ca. 450 MByte
Anleitung:
Deutsch; befriedigend
Programmiert:
Deutsch; gut
Sprachausgabe:
Deutsch; gut
Grafik:
Gut
Sound:
Gut
Bedienung:
Befriedigend
GESAMTWERTUNG
_ 50%,
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ärQuad
■ Spee
Ronnie muß
das Kanin-
ehen des Zau-
berers einfan-
zurückbi
Test: »Ronnie im Erdbeer-Zauberland«
ROM-BEERE
Der kleine Ronnie sucht tolle
Zaubersprüche und muß dabei
knifflige Rätsel lösen. Seine
treue Erdbeere hilft ihm dabei.
Im Zauberland ist alles möglich: sprechende Tiere, leben-
dige Farbtöpfe und eine knallrote Erdbeere, die keine Lust
mehr auf Arbeit hat. Da kommt der kleine Ronnie gerade
recht, der anläßlich der Jahresabschlußfeier seiner Schule
einen Zaubertrick vorführen muß. Um ein entsprechendes
Kunststück zu lernen, läuft Ronnie verzweifelt durch das Zau-
berland und löst für die rote Frucht diverse Aufgaben, um
endlich an das ersehnte Geheimnis zu kommen. Dabei hel-
fen ihm die Kids am Computer, die wiederum durch eine etwas
gewieftere Erdbeere unterstützt werden.
Das Spiel läuft in einer 3D-Welt ab und wirkt stellenweise
etwas künstlich, ist aber dennoch anheimelnd. Von kleinen
Häuschen und Gärten über putzige Render- Figuren bis zu den
diversen Spielen sieht die Grofik aus Autodesks »3D Studio«
schön einladend aus. Gesteuert
ird Ronnie mit der Maus und
Mit den großen Pfeilen bewegen sich
die Kids durchs Erdbeerland
1
die pc ivmeii -wertung
Gerenderte Grafiken ä la »Lost Eden«,
charmante Sprachausgabe und putzi-
ge Figuren sind der gelungene Rah-
men für einen spaßigen Mix kleiner
Denksportaufgaben. Die Tüfteleien
sind schön ausgewogen und reichen
von »spielerisch« bis »vertrackt«,
aber stets dem Alter der Kinder ange-
messen. Dafür sorgt auch der ein-
stellbare Schwierigkeitsgrad.
Die Bedienung des Spiels mit der
Maus ist traumhaft einfach: Große
Richtungspfeile weisen den Weg
und wenn sich der Cursor in eine
weiße Hand verwandelt, darf
man etwas anklicken. Immer
wieder tauchen neue Gestalten
auf, die Hilfe benötigen oder
kluge Ratschläge geben.
Kleine Mängel stören aber das gute
Gesamtbild. So wird eine eher unan-
sehnliche Bitmap-Tomate - pardon,
Pixel -Erdbeere - in die gerenderten
Grafiken geklebt. Außerdem gehört
ein gehöriges Maß Konzentrations-
fähigkeit dazu, bei den vielen Schau-
plätzen nicht die Übersicht zu verlie-
ren. Ungeduldige Kinder werfen hier
vorschnell die Maus ins Korn.
nem großen Pfeil, der die mög-
lichen Richtungen anzeigt. Jede
Bewegung wird durch eine Ani-
mation untermalt, die von CD
geladen wird. Das geschieht eini-
germaßen flott, doch von freier
chkeit kann keine Rede
Wenn der Spieler an
einen interessanten
Schauplatz ge-
langt, wird auf
eine nähere An-
sicht umgeschaltet.
Dort muß Ronnie
meistens mit den anwe-
senden Personen sprechen, die
ihm eine Aufgabe stellen. Oft
sind es kleine Denksportpuzzles.
Manchmal ist der geschickte
Umgang mit der Maus gefragt,
beispielsweise wenn die Kids aus
einem Stück Holz ein
Muster sägen sollen.
Gibt es Probleme bei
der Lösung der Auf-
gabe, genügt ein Klick auf die große Erdbeere, die noch ein-
mal mit anderen Worten erklärt, was zu tun ist. Alle Puzzles
sind aber Fair und mit ein wenig Übung schnell zu lösen,
außerdem gibt es drei Schwierigkeitsgrade.
Viel Wert wurde auf die deutsche Sprachausgabe gelegt: Die
Sprecher passen schon zu den Charakteren, sind gut zu ver-
stehen und geben sich Mühe, Stimmung ins Spiel zu bringen.
Auch die Musik verdient ein Lob: leichte, unbeschwerte Melo-
dien, die überlegt arrangiert an die einzelnen Situationen
angepaßt sind. Einzig die Geräuscheffekte sind etwas blaß;
ein paar lustige Samples mehr hätten nicht geschadet.
Falls die Kids doch mal ihre Hausaufgaben machen müs-
sen, läßt sich das Spiel problemlos unterbrechen und spei-
chern. Kleine Bilder zeigen alle Spielstände an und erleich-
tern so die Rückkehr. Das ist auch nützlich, wenn man sich
im Spiel verzettelt hat. Die Reihenfolge der Orte, die zu
besuchen sind,
ist nicht zwin-
gend vorgege-
ben. Aber man-
che Rätsel sind
nur zu lösen,
wenn vorher an-
dere Puzzles be-
zwungen wur-
den. Mit der
Save-Funktion
sparen sich die
Kids zudem
manchmal weite
Wege und stei-
gen gleich an der
richtigen Stelle
wiederein. (fs)
ü
ronnie im erdneer-zaunerland
■ VGA
■ Soundblaster
■ DOS
Empfohlen: 486er (min. SD MHi), 4 MByte RAM
und Maus.
Programm-Typ:
Denkspiel
Hersteller:
Scops /Vertigo
Ca.-Preis:
DM 100,
Festplatte:
CD-ROM:
ca. 1 MByte
ca. 560 MByte
Aller:
6 bis 10 Jahre
Spaflfaklor:
Gut
Anleitung:
Gut
Programm text:
Deutsch; gut
Sprachausgabe:
Deutsch; gut
Grafik:
Befriedigend
Gut
Gedienung:
Gut
GESAMTWERTUNG
. 70^-
Gehen Sie auf eine Multimedia-Reise durch das lieben der
MbjjHlyn Monroe
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durch die Augen des bekannten Hollywood Fotografen Bruno
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ein wertvolles Sanimierstück für alle Marilyn-Fans.
ROM
Sind Ihre Kids biologisch
geeicht? Wenn nicht, setzen
Sie ihnen das umweltfreund-
liche »Ollis Welt« vor.
Umweltschutz ist wichtig - klar.
Doch wie bringt man Kindern
bei, ökologisch zu denken?
»Ollis Welt« verbindet Spiele, Experi-
mente und viele Informationen zu einem
sogegannten »Umwelt-Abenteuer«, mit
dem Kids hautnah die Natur erfahren sol-
len.
Olli istein flotter Otter, derdie Kids durchs
Programm führt. Er taucht immer an den
fünf Schauplätzen Kinderzimmer, Strand,
Wald, Garten sowie Tierklinik auf und
erklärt ein paar Hintergründe. Wem das
die pc fWHieK-uiertung
»Ollis Welt« hinterläßt einen etwas
zwiespältigen Eindruck. Sehr gut
gefallen die technische Umsetzung
mit bunten, schönen Bildern und der
erstklassigen Sprachausgabe. Auch
die Spiele sind im Vergleich zu Kon-
kurrenzprodukten mit Sorgfalt pro-
grammiert und nicht hingeschlud-
dert. Die meisten Experimente
sind spannend, lehrreich und
unterhaltsam zugleich.
Positiv fällt auf, daß viel
Wert auf die Zusammen-
arbeit mehrerer Kinder
und von Eltern sowie Leh-
rern gelegt wurde. Das
bedeutet als Konsequenz
aber auch, daß so manch«
Versuch für ein Kind allein i
durchführbar ist.
Unangenehm macht sich immer wie-
der das krasse Seh warzweiß -Denken
bemerkbar. Auch Menschen, die
nicht Mitglied im Tierschutzverein
sind, können »gut« sein - das geht
im Programm leider unter. Apropos
Glaubwürdigkeit: Weder Packung
noch das Handbuch bestehen aus
U m wel tschutzpapier...
Otter Olli präsentiert das bunte Hauptmenü
zu lange dauert, bricht die Animation samt der hervorragen-
den deutschen Sprachausgabe per Tastendruck ab. In jedem
der Hintergrundbilder gibt es eine Vielzahl von Objekten, die
angeklickt werden dürfen und lustige Animationen und Geräu-
sche produzieren.
Bei einigen Gegenständen müssen die Kids bei gedrückter
»Shift«-Taste klicken, dann wird zu einem von vier Spielen
übergeblendet. Zur Wahl stehen ein Puzzle, ein Suchbild, ein
Sortierspiel und ein Memory.
Die Krönung des ganzen sind die zahlreichen Experimente
zu den verschiedensten Themen. Zu jedem Schauplatz gibt es
acht Versuche, welche die Kinder größtenteils im Freien und
mit Spielkameraden ausprobieren können. Im ausführlichen
Handbuch wird außerdem immer wieder darauf hingewie-
sen, daß Eltern und Lehrer gemeinsam mit den Kleinen die
Experimente durchführen sollen. Einige Versuche erklären
naturwissenschaftliche Zusammenhänge, andere fördern das
Verständnis für Tiere und Pflanzen oder haben einfach das
Basteln von Schirmmützen, Nistkästen oder Vogelscheuchen
zum Ziel.
Die beliebten Malbücher fehlen auch nicht. Die Kleinen malen
entweder per Maus am PC schwarz-weiße Vorlagen aus oder
drucken sie auf Papier, um mit Bunt- oder Filzstiften zu wer-
keln. Den Abschluß bilden sechs Geschichten, die das Kind
in andere Rollen
versetzen. Aller-
dings wird teil-
weise das
Schwarz-
weiß-Den-
ken über-
betont,
wenn bei-
pielsweise
die Menschen
pauschal in »gut«
oder »böse« ein-
geteilt werden -je
nachdem, ob sie
die Erde ver-
schmutzen oder
retten wollen, (fs)
H Ollis weit
■ SVGA
■ Soundblaster
■ Soundblaster Pro
■ Windows
Empfohlen: 486er (m
n. 50 MHi), S MByte
RAM, Maus.
Programm-Typ:
Lern spiel
Hersteller:
DM 80,-
Co.-Preis:
Festplatte:
-
CD-ROM:
ca. 210 MByte
Alter:
4 bis 8 Jahre
Spoflfaktar:
Befriedigend
Anleitung:
Befriedigend
Programm) ext:
Deutsch; befriedigend
Spr ii ch tius gniie:
Deutsch; gut
Grafik:
Gut
Sound:
Befriedigend
Bedienung:
Gut
GESAMTWERTUNG
60S.
Jede Menge Experi-
mente zum nachma-
chen - elterlicher
Beistand empfohlen
hr CD-Player hat lange darauf ge
rtet. Ihr Radio würde sich wirklich
uen. Ihr Diktiergerät hat es sich
schon immer gewünscht. Ihr Cas-
ttenrecorder würde sofort damit
bändeln. Ihr PC ist sowieso scharf
auf. Und weil Sie schon immer
le glücklich machen
Uten, sollten Sie
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Stereosoundsystt
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Installation und erste Schritte mit Windows 95
you Vfl Nagain
Windows
Das größte PC-
Adventure der
Herbstsaison
stammt von Microsoft: Win-
dows 95 wird endlich in
Deutschland ausgeliefert.
Wir geben Tips, was Sie bei
der Installation des neuen
Betriebssystems beachten
sollten.
Deutschland im Herbst: Der Run auf
»Windows 95« beginnt. Doch bevor
Sie die langersehnte Release-Version in
das Laufwerk stecken, sollten Sie wissen,
was Sie bei und nach der Installation
erwartet. Je mehr Sie über grundsätzliche
Techniken im neuen Windows wissen,
desto schneller schaffen Sie den Sprung
in das neue Zeitalter.
Sa meldet sich das Setup- Programm, welches Windows 95 auf Ihrem PC installiert
Die Hardware-Voraussetzungen
Microsoft hat versprochen, daß Windows 95 auf Rechnern
mit 4 MByte Speicher laufen wird. Das ist nur teilweise rich-
tig. Windows 95 läßt sich zwar auf solchen Systemen stör-
ten, doch von »laufen« kann bei der dann erzielbaren
Geschwindigkeit keine Rede sein. Im Klartext: Vergessen Sie
Windows 95 mit weniger als 8 MByte Hauptspeicher. Auch
der Betrieb auf 386er-Maschinen ist nur Leuten anzuraten,
die ein sehr unverkrampftes Verhältnis zum Anblick der Sand-
uhr haben.
Sinnvoll wird der Einsatz von Windows 95, wenn Ihr Rech-
ner folgende Voraussetzungen mindestens erfüllt:
486DX2/50, 8 MByte Speicher, 240-MByte- Festplatte und
eine flotte Grafikkarte. Richtig Spaß macht es mit einem Pen-
tium 90, 16 MByte RAM, Gigabyte- Platte und schneller PCI-
Grafikkarte. Das klingt auf den ersten Blick recht anspruchs-
voll, doch die meisten modernen Spiele brauchen die gleiche
Ausstattung, um vernünftig zu laufen...
Ein Stolperstein auf dem Weg zu Windows 95 kann die Gra-
fikkarte sein. Das neue Windows enthält zwar eine Fülle von
Treibern für die gängigsten Modelle, doch die Liste weist noch
einige Lücken auf. Wenn Sie also Besitzer einer exotischen
Grafikkarte sind, vergewissern Sie sich vor dem Kauf beim
Händler, ob Windows 95 damit zurechtkommt. Unkritisch sind
dagegen CD-ROM-Laufwerke, SCSI-Adapterund andere Peri-
pherie-Geräte. Wenn schon keine eigenen Treiber in Win-
dows 95 enthalten sind, kommt man mit den alten Versionen
meistens auch zum Ziel.
Die Installation sollte mit einem Backup der gesamten Fest-
platte beginnen. Aller Wahrscheinlichkeit verläuft die Instal-
lation zwar problemlos, doch der Umstieg auf ein neues
Betriebssystem ist immer mit Risiken verbunden.
So installieren Sie richtig
Als vorbereitende Maßnahme vor der Installation sollten Sie
Ihre System -Dateien von ollem momentan unnötigen Ballast
befreien. Speicherresidente Programme, wie Viren-Checker
oder DOS-Terminplaner, haben im Speicher bei der Installa-
tion nichts zu suchen. Nach dem Neustart des Rechners rufen
Sie ein letztes Mal das alte Windows auf. Die SETUP.EXE für
Windows 95 finden Sie auf der CD im Verzeichnis
WIN95.GER\WIN95. Klicken Sie diese Datei doppelt an.
Sobald Sie auf den Button »Weiter« klicken, erscheint der
Assistent, der Sie durch die gesamte Installation begleitet. Win-
dows 95 untersucht zunächst die Festplatte auf etwaige Feh-
ler, wie verlorene Cluster und querverbundene Dateien.
Die erste Entscheidung, die Sie zu treffen haben, ist das Ver-
zeichnis, in das Windows 95 installiert werden soll. Am wenig
sten Arger bekommen Sie, wenn Sie das neue Windows übei
das alte installieren. Geben Sie also Ihr bisheriges Windows-
Verzeichnis an, Windows 95 überprüft daraufhin den ver-
fügbaren Plattenplatz, Das 5ystem benötigt mindestens 35
MByte Platz auf der Platte, Für die volle Installation mit allen
Anwendungen sind etwa 100 MByte nötig.
Sie haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Arten, Win-
dows 95 zu installieren: Standard-, Laptop-, Minimal- und
benutzerdefinierte Installation. Alle Komponenten von Win-
dows 95 lassen sich auch nachträglich hinzufügen oder ent-
fernen. Um den nachträglichen Feinschliff möglichst gering zu
halten, sollten Sie aber den Installations-Modus auswählen,
der am ehesten Ihren Erwartungen entspricht. Doch was bie-
ten die einzelnen Modi im Detail?
Standard: In der Standard-Installation ist alles enthalten, was
man für den Einstieg in Windows 95 braucht: Sämtliche
Anwendungen für die System -Pflege, Online- Dienste und Mul-
timedia. Mit etwa 50 MByte freiem Plattenplatz läßt sich diese
Option durchführen.
Laptop: Wie der Name schon nahelegt, wird hier mehr Wert
auf ein mobiles Windows gelegt. So wird bei dieser Version
zum Beispiel der Aktenkoffer installiert, mit dem sich Dateien
zwischen PC und Laptop abgleichen lassen. Dafür werden
Multimedia-Komponenten weggelassen. Der Platzbedarf
beträgt auch für diese Installation etwa 50 MByte.
Minimal: Wer auf Spaß und luxuriöse Features aus Platz-
gründen verzichten muß, ist mit der Minimal-Installation rich-
tig beraten. Der Platzbedarf sinkt dabei auf 35 MByte für das
reine Betriebssystem.
Benutzerdefiniert: In diesem Modus haben sie von vornher-
ein sämtlich Möglichkeiten zur Auswahl. Die Schwierigkeit ist
hierbei, die Übersicht nicht zu verlieren und nicht Platz mit
Programmen zu verschwenden, die man nie startet. Wer
dagegen auf gar keinen Fall etwas versäumen will, wird bei
der vollen Installation aller Features mit etwa 1 00 MByte Plat-
tenplatz rechnen müssen.
Die Standard- Installation ist die beste Wahl für den Spiele-
PC. Wählen Sie diesen Modus, um am schnellsten und ein-
fachsten zu einem möglichst kompletten Windows ohne Bal-
iast zu kommen. Die vom Setup-Assistenten benötigten Anga-
ben erklären sich in den meisten Fällen von selbst. Folgen Sie
einfach seinen Anweisungen.
Als nächstes müssen Sie angeben, welche Online-Dienste Sie
installieren wollen. Dieser Punkt ist natürlich nur für Modem-
Besitzer interessant. Im einzelnen aufgelistet sind:
Microsoft Network: Mit dieser Software können Sie Verbin-
dung zum Microsoft Network (MSN) aufnehmen. Das MSN
ist ähnlich wie »CompuServe« oder »America Online« ein
internationales Netzwerk. Allerdings ist das Netz erst im Auf-
bau begriffen und die Leistungsfähigkeit noch nicht ganz klar.
Offensichtlich ist hingegen, daß MSN kein billiges Vergnü-
gen werden wird. Schauen Sie sich deshalb die Preise genau
an, bevor Sie Ihre Kreditkarten- Nummer eingeben...
Microsoft Mail: Haben Sie bereits mitMSMail unter dem alten
Windows gearbeitet, sollten Sie diese Update-Möglichkeit
unbedingt nutzen. Das neue Mail ist um einiges leistungs-
fähiger als die alten Versionen.
Microsoft Fax: Mit dem Fax-Dienst können Sie aus jeder
Anwendung heraus problemlos Faxe verschicken. Eine prak-
tische Sache, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Der Inhalt von Programmordnern wird »aufgeklappt", wenn
man mit dem Mauszeiger auf ihnen verweilt
Nach der Installation der Dienste bietet Ihnen der Setup-Assi-
stent das Anfertigen einer Notfall -Diskette an. Diese Start-Dis-
kette kann Ihnen viel Zeit und Arger sparen, falls in der wei-
teren Installation etwas schiefgeht und Sie den Rechner nicht
mehr zum Laufen bringen. Legen Sie auf jeden Fall diese Start-
diskette an!
Die kommende Viertelstunde können Sie getrost für eine Pause
verwenden, da jetzt nichts weiter passiert, als daß Dateien
auf die Festplatte kopiert werden. Zudem versucht Windows
95, mit der Hardware im Rechner Kontakt aufzunehmen.
Dabei kann es zu einigen beunruhigenden Effekten kommen,
wie mehrmaligem Booten oder Bildschirmen mit vorüberge-
henden Grafikfehlern. Lassen Sie Windows 95 aber ruhig
gewähren.
Sobald Sie die Angaben über Ihr Modem gemacht haben, ist
die Installation praktisch abgeschlossen. Über den Button
»Weiter« wird die Schlußphase eingeläutet. Der Computer
bootet neu und Windows 95 betritt das erste Mol die Bühne.
Oh Schreck, was jetzt?
Nachdem Sie etwa eine Stunde für die Installation gebraucht
haben, dürften Ihre Erwartungen nach dem ersten Windows-
Start ziemlich hoch sein. Sensationelles läßt sich auf den ersten
Blick beim besten Willen nicht erblicken. Im Gegenteil: Was
man sieht, erscheint eher karg. Ein gähnend leerer Desktop
mit ein paar verlorenen kons auf der linken Seite. Ein Balken
unten. 5onst ist bis auf ein Willkommens-Menü nichts gebo-
ten. An dieser Stelle befällt Sie vielleicht die erste Panik. Was
ist nur aus Windows geworden? Wo ist der Programm -Mana-
ger? Wo der Datei-Monager? Ist die Installation schiefge-
gangen? Ruhig Blut: Alles ist in bester Ordnung. Die Teile des
alten Windows und sämtliche Daten finden Sie auch unter
Windows 95 wieder.
Zunächst ein beruhigender Blick auf Ihre alten Anwendungen:
Ein Klick auf den Start-Button unten links bringt ein Menü zum
Vorschein. Holten Sie den Mauszeiger einen Moment über
einen der Menüpunkte, klappt - falls verfügbar - ein weite-
res Menü auf. Ihre alten Programmgruppen finden Sie unter
dem Punkt »Programme«. Wenn Sie den Mauszeiger z.B.
über Ihre alte Programmgruppe Word halten, erscheint ein
weiteres Menü mit dem Eintrag »Microsoft«. Klicken Sie ein-
mal darauf und Ihr Programm startet
wie gewohnt. Auch die Menü-Struk-
tur hat sich nichtgeändert. Waren Ihre
Texte in C:\WORD\TEXTE abgelegt,
finden Sie sie dort wieder.
Eine alternative Möglichkeit, um Programme zu starten, ist der
»Explorer«. Der Explorer ist die Weiterentwicklung des Datei-
Managers vom alten Windows. Aufrufen können Sie den
Explorer mit der Menüroute »Start« -Button, »Programme«,
»Windows- Explorer«. Was Sie außer dem einfachen Starten
von Programmen alles mit dem Explorer machen können, fin-
den Sie Jm Kasten »Der Explorer«.
Der Desktop - und was dahintersteckt
Die Kargheit, mit der sich der Desktop präsentiert, ist bei Win-
dows 95 beabsichtigt. Da der Desktop als Arbeitsplatz fun-
gieren soll, wäre es falsch, ihn von Anfang an mit Icons zu
überfrachten. Hier können Sie einfach angefangene Arbeiten
wie etwa Briefe, Tobellen oder Bilder legen. Sie haben diese
Dateien dann im schnellen Zugriff, bis Sie sie fertiggestellt
haben. Sämtliche Hilfsmittel, die Sie dazu brauchen - eben
die Programme - sind hinter dem »Start«- Button verborgen.
Das zeigt, daß sich Windows 95 mehr an der Arbeit mit Doku-
menten orientiert als früher. Sie brauchen sich keine Gedan-
ken mehr zu machen, welche Anwendung Sie starten müs-
sen, um einen Text weiter zu bearbeiten. Ein Doppelklick auf
den abgelegten Text startet die Anwendung automatisch.
Am unteren Bildschirmrand befindet sich die »Task- Leiste«.
Diese Leiste übernimmt die Funktion des früheren Task-Mana-
gers. Auf der Leiste sehen Sie sämtliche Tasks, die momentan
aktiv sind. Durch einfaches Anklicken wechseln Sie von einem
zum anderen. In der Task-Leiste sehen Sie rechts die System-
Uhr. Halten Sie den Mauszeiger einen Moment darüber, zeigt
Ihnen Windows 95 das aktuelle Datum. Ein Doppelklick dar-
auf öffnet das Kalender-Programm.
Auf dem Desktop selbst finden Sie einige Icons. Wenn Sie
Windows 95 standardmäßig installiert haben, sind das im
einzelnen »Arbeitsplatz«, »Papierkorb« und »Microsoft Net-
work«. Unter »Arbeitsplatz« haben Sie Zugriff auf Laufwer-
ke, Systemsteuerung und, falls installiert, DFÜ-Netzwerk.
Der Papierkorb ist eine besonders komfortable Einrichtung in
Windows 95. Schmeißen Sie hier mit einer lässigen Maus-
bewegung alles hinein, was Sie löschen möchten. Stellen Sie
fest, daß eine Datei doch noch vonnöten ist, klicken Sie auf
den Papierkorb und wählen »Bearbeiten/Rückgängig«. Sofort
sind die gelaschten Dateien wieder an Ort und Stelle.
Zurückhaltung beim Network
Vorsicht ist mit dem Microsoft Network angesagt. Auf den
ersten Blick ist die Anmeldung sehr komfortabel gelöst. So
brauchen Sie nur Ihre Kreditkarten nummer einzugeben und
schon steht Ihnen das Netzwerk offen. Kritisch ist allerdings
der Reg istrier-Assi stent. Er stellt Ihnen bei der Registrierung
die Frage, ob Sie die Systeminformationen an Microsoft über-
mitteln wollen und ob er das Produktinventor in die Regi-
strierung miteinbeziehen soll. Im Klartext heißt das: Der Assi-
stent durchsucht die Festplatte nach installierten Anwendun-
gen von Microsoft und übermittelt das Gefundene an diese
Firma. Deshalb sollten Sie bei der Registrierung sorgfältig dar-
auf achten, welche Check-Boxen Sie aktivieren.
Bis Sie mit dem neuen Windows vertraut sind, können ein
paar Tage vergehen. Doch die Zeit lohnt sich. Trotz aller
Schwierigkeiten und Umgewöhnungen, die ein Umstieg auf
ein neues Betriebssystem mit sich bringen, möchte man doch
schon nach kurzer Zeit nicht mehr auf den gebotenen Kom-
fort verzichten. Bis dahin sollte man Windows 95 einfach als
das größte Adventure sehen, das Microsoft bis jetzt auf den
Markt gebracht hat. (Dirk Schuster/hl)
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(Königsplatz) 0821 / 31 31 34
(Ladenpre
00&-
Hollywoods heißester
Draht für Kinofans führt
übers Modem: Die großen
Filmstudios bieten via
Internet Insider-Infos an.
Auch CompuServe geizt
nicht mit Futter für Film-
f reales.
merika, Du hast es besser: Auf
die Kinohits, die zur Zeit in den
USA gezeigt werden, muß man bei
uns in der Regel mindestens drei
Monate warten. So kommt es dann
mitunter zu dem erheiternden Effekt,
daß »saisonale« Filme wie bei-
spielsweise die romantische Komö-
die »While you were sleeping«
(»Während Du schliefst«), die im
weihnachtlichen Chicago spielt, bei
uns im Hochsommer anlaufen. Doch
für alle Computerfans mit Modem
gibt es Abhilfe: Schon jetzt lassen
sich zahlreiche Filmstudios im Inter-
net und bei CompuServe in die Kar-
ten schauen und halten zu aktuellen
Hits Szenenfotos, Audiodateien oder
sogar kurze Videoausschnifte bereit.
Bei CompuServe bewegen sich die
Geschwindigkeiten, mit denen die
Seiten aufgebaut oder Bilder gela-
den werden, größtenteils im zivilen
Rahmen. An einige der World-
Wide-Web-Seiten sollte man sich
hingegen nur dann wagen, wenn
man Nerven wie Taue oder eine
schnelle Verbindung ins Internet besitzt, da manche Studios
ihre Seiten mit Grafiken und Gimmicks vollpacken. Bei eini-
gen Kandidaten lassen sich netterweise grafisch »reduzierte«
Edler geht's kaum: Die stilvolle
Intern et- Homepage der Universal
Studios.
Seiten oder Textmenüs anwählei
mount oder Disney.
) zum Beispiel bei Para-
Filmstudios im Internet
Zu den großen Hits der Saison zählen die Universal-Produk-
tionen »Apollo 1 3« mit Tom Hanks und Gary Senese, »Water-
world« (der angeblich teuerste Film aller Zeiten, mit Kevin
Costner) oder der nicht nur für Kinder gedachte »Caspar«.
Beiträge zu diesen Streifen lassen sich auf der edel gemach-
ten Homepage der Universal Studios einsehen. Dort finden
sich nicht nur die üblichen Szenenfotos oder Tonausschnitte,
sondern auch interessante Seiten, ouf denen man z.B. selbst
Fragen an den Regisseur von »Apollo 13« stellen kann.
Fast so schön wie das Original von der Melrose Avenue in
Hollywood erscheint das Eingangstor zu den Paramount On-
line Studios auf dem Bildschirm. Im Hauptmenü gibt es Links
zu aktuellen Filmproduktionen wie »Virtuosity« oder »Congo«
(übrigens um Größenordnungen schlechter als das gleichna-
mige Buch von Michael Crichton). Ebenfalls zu besichtigen
sind TV-Produktionen und kommende Serien im US-Herbst-
programm. Besonders empfehlenswert ist ein Trip zur »USS
Voyager«, der mittlerweile vierten Inkarnation einer »Star
Trek«-Fernsehserie.
utheU.S.S. Voyager
Information is dispiayed on ihe PADD and in the area beJov
Beamen Sie sich an Bord der USS Voyager
. ■...■ ■ :;■ . :-!'.;-'■ !";ü :
PREISSENKUNG BEI
Am 10. September senkte
CompuServe erneut seine Prei-
se. Alle erweiterten Dienste
kosten dann statt $ 4,80 nur
noch $ 2,95 pro Stunde (bei
einer Verbindungsgeschwin-
digkeit von maximal 28.800
bps). In den monatlichen
Grundgebühren von $ 9,95
sind jetzt fünf freie Zugangs-
COMPUSERVE
stunden enthalten. Auch der
Internet-Anschluß wird somit
billiger; CompuServe bleibt der
günstigste Internet- Provider in
Deutschland.
Problematisch ist nach wie vor
die geringe Anzahl der Ver-
bindungsknoten, die jedoch im
Laufe des Jahres aufgestockt
und durchgehend auf 14.400
bps umgestellt werden sali. Für
besonders eifrige Benutzer soll
es einen »Super Value Plön«
geben, bei dem man nach
monatlicher Zahlung von
$ 24,95 zunächst 20 Stunden
freien Zugang bekommt und
jede weitere Stunde für nur
5 1,95 abgerechnet wird.
Kleiner Wermutstropfen: Es
gibt seit Mitte September keine
Basic Services mehr. Dienste
wie die dpa-News, die Wetter-
vorhersage oder die »Spiegel«-
Infos werden wie andere
»Extended Services« $ 2,95 pro
Stunde kosten. Support-Foren
wie das CISHILFE-Forum sollen
aber nach wie vor kostenfrei
Das Internet und der »Information Superhighway« sind in den
USA inzwischen zu Schlagwortern geworden, die in jeder Zei-
tung oder Nachrichtensendung mindestens einmal täglich
erwähnt werden. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der
erste Spielfilm, der sich mit diesen Themen befaßt, gedreht
werden sollte. Dem kürzlich angelaufenen »The Net« mit San-
dra Bullock in der Hauptrolle Ist logischerweise ein großer Teil
der Web-Seiten von Sony Movies gewidmet. Websurfer konn-
ten einige Wochen lang Fragen an Sandra Bullock stellen,
von denen sie die interessantesten beantwortet hat. Auch Sony
bietet einen Ausblick auf zukünftige Produktionen, der bis ins
nächste Jahr hineinreicht.
Wenn Sie nur quälend langsame Verbindungen ins Internet
erreichen, sollten Sie »Hollywood Online« einen Besuch
abstatten. Hier finden sich studioübergreifende Information zu
allen aktuellen Filmen, die relativ schnell geladen sind. Eine
»Spezialität« von »Hollywood Online« sind die Multimedia-
Kits, die zu den meisten neuen Filmen erschienen sind. Diese
gut 1 MByte großen Dateien laufen fast olle unter Windows
und enthalten Grafiken, Hintergrundinformationen zu Dar-
stellern, Filmcrews, Soundtrack, etc. Hier tritt auch Compu-
Serve auf den Plan: Im dortigen »Hollywood Online«-Forum
können diese Dateien ebenfalls gefunden werden. Die Macher
der Internet- Seiten sind auch für CompuServe verantwortlich.
Ergänzend dazu bietet der »Entertainment Drive« -Bereich von
CompuServe die verschiedensten Themen rund um Kino und
Fernsehen an, komplett mit Pressemitteilungen, eigenen Foren
und aktuellen Nachrichten.
Hollywood in CompuServe
Gehören Sie auch zu den Personen, die vor einem Kinobe-
such gerne eine Filmkritik lesen mochten, im Internet aber
keine vernünftigen Besprechungen finden? Dann sind die oft
launigen, immer unterhaltsamen Rezensionen vom US-Kriti-
kerpapst Roger Ebert auf CompuServe genau das Richtige für
Sie. Immer auf dem neuesten Stand bespricht Ebert die Mach-
werke aus Hollywood und verteilt bis zu vier Sterne für einen
besonders gelungenen Film.
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Gut gemischte Kino-News Hollywood Online in CompuServe;
gibt's bei Hollywood Nicht so bunt wie der In lernet- Bruder,
Online. Hier sehen Sie die ober mit den gleichen Infos.
Internet-Ausgabe.
Suchen Sie dagegen ein Filmnachschlagewerk, so trifft man
in CompuServe auf einen alten Bekannten: den »All Movie
Guide«, der z.Zt. ca. 70.000 Filme abdeckt. Sein deutscher
Gegenpart ist »Dirk Jaspers Filmlexikon«; beide erlauben eine
Suche nach Schauspielern, Regisseuren und vielen anderen
Kriterien. Der neueste Klatsch und Tratsch aus Hollywood wird
täglich neu in der »Hollywood Hotline« veröffentlicht. Hier
geht es nicht nur um Kinoproduktionen, sondern auch um
Fernsehsendungen und Auftritte diverser Schauspieler, deren
Privatleben oder ähnliche Themen aus dem Dunstkreis Hol-
lywoods.
Ein großer Vorteil von CompuServe im Vergleich zum World-
Wide-Web sind Konferenzen, zu denen oft illustre Gestalten
aus der Show- und Filmbranche erscheinen. So stellte sich
unlängst Patrick Stewart (Captain Picard von der Enterprise)
im ShowBiz-Forum den Fragen
der User. Das Konferenzproto-
koll gibt es, genau wie zahlrei-
che Bilder von Filmstars, Sounds
und Videodateten, in den Biblio-
theken des Forums. Hier findet
man auch die Multimedia-Kits
von Hollywood Online. (ro)
CTEPTAI
O":::
Im-
ms-Mzf
WO BITTE GEHT'S NACH HOLLYWOOD?
■ COMPUSERVE:
All Movie Guide
GO ALLMOVIE
Dirk Jaspers Filmlexikon
GO JASPER
Entertainment Drive
GO EDRIVE
Hollywood Hotline
GO HOLLYWOOD
Hollywood Online GO HOLFILE
Roger Ebert s Filmkritiken GO EBERT
ShowBii Forum
GO SHOWBIZ
■ INTERNET
Disney /Buena Vista
Hollywood Online
http://www.disney.com
http:/ /www. hol f y wo od .com
Internet Movie- Data base
http: / /www. msstate.edu/M0vie5
MGM/United Artists
New Line Cinema
http: / /www. mgmua.com
http://cybertimes.com/NewLine/
Welcome.html
Paramount Pictures
Sony Movies (MCA)
Universal Studios
http: / /www. paramount.com
http: / /www. spe.sony.com/Pictu res/
Sony Movies
http : / /www. mca.com/universal_pictu res
Bitte bedenken Sie, daß die Datennetze ständig aktualisiert wer-
den. Daher könnten siel
einzelne Adressen, die bei Redaktions-
schlufl noch problemlos
anwählbar waren, geändert haben.
sten News
ous der
Unterhal-
tungs-Welt
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Tel.(0521)60442
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Tel.(0421)1692978
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Schadenersatz verfangen.
Kein Auslandsversand - keine indizierten Spiele!
M
%s%
3
vorgestellt von Heinrich Lenhardt
[■"■j DAY OF THE TENTACLE
i 1 (LucasArts)
Tentakelige Knuddelmonster wollen die Menschheit
unterjochen, drei schräge Helden haben etwas
dagegen. Herrlich unernstes Comic-Abenteuer, beste
LucasArts-Gualität,
[~~"j MONKEY ISLAND II
i 1 (LucasArts)
Mittlerweile Kult: Piraten-Frischling Guybrush
Threepwood und sein spukiger Widersacher LeChuck.
Geistreiche Rätsel und intelligente Gags satt.
< SAM & MAX HIT THE ROAD
] (LucasArts)
Comic-Anarchie, wunderbar zynisch. Ein Privatdetek-
tiv |Sam, der Hund) und sein Gehilfe (Max, das
Häschen) suchen eine entlaufene Jahrmarklsortraktian.
["""I SIMON THE SORCERER 2
i 1 (Adventure Soft)
Gute Abenteuerspiele gedeihen auch in Europa:
Nachwuchs-Zouberer Simon gefällt durch geschliffe-
nen Humor, gut austarierte Puzzles und solide Kom-
plexität.
r""j STAR TREK - A FINAL UNITY
i 1 (Spectrum Hotobyte)
Sieben Mini-Adventures in einem: Die Crew der TV-
Serie »The Next Generation« beamt und phasert
jetzt auf dem PC-Monitor,
Alle Teppiche fliegen hoooch: 3D-Grafik zum Satt-
staunen gepaart mit intelligenter Strategie- Action.
Aufreibende Magieduelle mit cleveren Computergeg-
nern, Hat Stil, Klosse und ist handgeknüpft.
[■Il DESCENT
i 1 (Interplay)
Bummel durch die Tunnel. Mit dem Gleiter durch ver-
winkelte Minenschächte; Roboter hetzend und Berg-
arbeiter rettend. High Speed, Licht- und Schattenef-
fekte, erzschnelle Action.
Tri WING COMMANDER 3
L_J (Origin}
Traditionelles Weltraum-Rabumm nach der Super
VGA-Frischzellenkur, Selten so schön Raumschiffe
zerbrezelt und Videos geguckt: Hochwertige Spiel-
film-Cut-Scenes erzählen die Story.
rTI REBELASSAULT
< * i
i 1 (LucasArts)
Heiliger Vader, das war ein Bahnbrecher! LucasArts
CD-Technik-Pionier setzt langsam Sraub on, fasziniert
aber immer noch durch ansehnliches und vergnüg-
lich schlichtes Weltraum-Geballer. Wir warten
gespannt auf Teil 2...
[■"1 DARK FORCES
i 1 (LucasArts)
Erfreulich schlauerund herausfordernder Vertreter der
3D-Actionwelle. Abwechslungsreiche Levels und klei-
ne Puzzles möbeln das Dauerfeuer-Allerlei mit »Star
Wars«-Ambiente auf.
SÄ.
vorgestellt von Jörg Langer
[-;*] SYSTEM SHOCK
i 1 (Origin)
Jüngstes Meisterwerk der Underworld-Macher: ver-
trackt-intelligente Mischung zwischen Rollenspiel,
Action und Abenteuer. Unbedingt die CD-Version
kaufen: besserer Sound und SVGA-Grafik!
[""1 ULTIMA UNDERWORLD II
i 1 (Origin)
Hier möbelten die Programmierer von System Shock
die Ultimo-Story mit richtungsweisender 3D-Grafik
und Echlzeit-Actionkämpfen auf. Höchst komplexe
Dimensionsreise mit viel Abwechslung,
fä! ULTIMA 8 - PAGAN
i 1 (Origin)
Der jüngste Sproß de: klassischen Ultima-Serie bietet
einen Houch von Action-Adventure, Bewährte Stär-
ken bei Story und Anspruch wurden in ein neues,
gefälliges Grafiksystem verpackt.
r"7~! LITTLE BIG ADVENTURE
I 4 i
i 1 (Electronic Arts)
Bizarrer Held in bizarrer Welt macht bizarre Dinge.
Schleichend, kämpfend und Gegenstände einsetzend
steuern Sie Twinsen durch ein durchgestyltes Action-
Adventure. SVGA-Animationen zum Knutschen.
|---j DUNGEON MASTER 2
i 1 (Interplay)
Der Nachfolger des 80er-Jahre-Kultspiels entzückt
Rollenspiel-Kenner. Angestaubte Technik und bein-
harter Schwierigkeitsgrad werden durch dos
anspruchsvolle Spieldesign und die schlaue Steuerung
versüßt.
vorgestellt von Florian Stangl
ff"] STRJKE COMMANDER
i 1 (Origin)
Die immer noch aufwendigste Mischung aus Soop
Opera und Simulation: Zur bissigen Handlung gesel-
len sich gut gemischte Missionen für High-Tech-Flie-
ger.
ri"! U.S. NAVY FIGHTERS
i 1 (Electronic Arts)
Da lacht der Pentium: HiRes-3D bis zu 800 x 600
Bildpunkten! Doch auch in Tempo-günstiger Stan-
dard-Auflösung mocht die schnittige Jet-Simulation
[-"1 ACES OVER EUROPE
1—1 (Dynamix)
Historisch seriöse Simulation der Luftgefechte im Zwei-
ten Weltkrieg. Der Nachfolger von Aces of the Paci-
fic bietet eine Fülle von Flugzeugtypen.
r:~! FLIGHT UNLIMITED
i * i
i 1 (Looking Glass)
Flugschule mit faszinierender Grafik: Über fünf Tex-
ture-Mapping-Gebieten lernen Sie die Steuerung ver-
schiedener Propeller- und Segelflieger mit einem vir-
tuellen Lehrer. Eine »friedliche« Simulation, die aber
viel Hardware-Power voraussetzt.
r:"i COMANCHE
Hart an der Grenze zum Actionspiel: Der in die Jahre
kommende Voxel-Heli bietet immer noch den meisten
Spaß, den man in einem simulierten Hubschrauber
hoben kann.
vorgestellt von Heinrich Lenhordt f j^BIIIH
[---j NHL HOCKEY '95
i i (Electronic Arts)
Statistiken. Bodychecks. NHL-Teams. Liga-Modus.
Strafbank-Aufenthalte. Zwei-Spieler-Duelle. Und vor
ollem: Spielgefühl und Steuerung zum Verlieben,
f ~1 LINKS 386 PRO
L_j (Access)
Die Mutter aller Golf-Simulationen . Erz-realistisch,
schon anzusehen. Zusatzkurse gibt's ebenso wie eine
Windows-Version namens »Microsoft Golf 2.0«.
|~~~! NASCAR RACING
i 1 (Papyrus/Virgin)
Heiliges Blechle: Nicht nur die schönsten Unfall-Orgi-
en, sondern auch die packendsten Rennduelle bietet
dieser 3D-Schicki, Dicke PS-Boliden schmirgeln sich
gegenseitig die Kotflügel weg - sehr effektvoll und viel
lustiger als rückwärts einparken.
r"1 NBA LIVE '95
i 4 |
i i (Electronic Arts)
Keine andere Basketball-Simulation kann NBA Live
den Korb reichen. Sinnvolle Optionen und Spiel-Modi
satt plus schillernde Aufmachung; Edel-Präsentation
der Superstars mit digitalisierten HiRes-Bildchen.
[■"■j FIFA SOCCER
i i (Electronic Arts)
Hier ein Hackentrick, da ein Eigentor: spektakuläre
Fußball-Fröhlichkeit der unkomplizierten Art,
vorgestellt von Jörg Langer
{■""! COMMAND & CONQUER
I ! (Virgin/Westwood)
Der jüngste Echtzeit-Strategiethriller von WesKvood
spricht nicht nur Experten an. Dank edler Präsenta-
tion, ausgefeilter Bedienung und 30 Fingernägei-
gefährdend spannenenden Missionen gehört Com-
mand & Conquer zu den motivierendsten PC-Spielen.
["""I CIVILIZATION
i 1 (Microprose)
Sid Meiers Strotegiespiel um die Evolution der Völker
bietet alle Elemente, die in diesem Genre Spaß
machen. Auch der sehr ähnliche Nachfolger »Colo-
nization« gehört in jede gute Sammlung.
[■--] SIM CITY 2000
i 1 (Maxis)
Lieber eine funktionierende Kanalisation statt einstür-
zender Neubauten - als Städteplaner und Bürger-
meister sind Sie für die Infrastruktur einer wachsen-
den Metropole verantwortlich. Super VGA sorgt für
ein übersichtliches 3D-Terrain.
Hl RAILROAD TYCOON DELUXE
i i (Microprose)
Spannender als jede Modell-Eisenbahn: Ein Jahr-
hundert haben Sie Zeit, um ein Schienen-Imperium
hochzuziehen. Auch dieses leicht zugängliche Geld-
scheffel-Spiel wurde von Sid Meier designt.
["--; MASTER OF MAGIC
i 1 (Microprose)
Stadtaufbau plus Expansion, jetzt in einer Fantasy-
Region, Strategie, Taktik und jede Menge Magie sor-
gen für monatelangen Spielspaß.
PeterYSoftuiarehouse
Rmietmorhs
flcross the Rhme
flction Soccer
Comrnandu. Conquer
Hi Octane
Last Dynasty
(Tlechuiarrior 2 °
Star Treh DextGen.
DU CD 15.90 D
DU CD 82.80 [
DU CD 62.901]
DU CD 82.90 D
DU CD 11900
DU CD 12.908
CU 3.5" 85.908
8U CD 80.90 D
Telefon, 035936/32283
Bestellannahme ItaUg • Freitag 11 = 21". Samstag 11 ' If
Uersand nur per Dachnahme oder Onraushasse Uersandhnsten bei Nachnahme 1150 Dal • 3.00 001
Zahlhartengebuhr. Stammhunden zahlen B 5D 001. Oorauskasse bitte Spielepreise zzgl. B.5Q DPI. per
Scheck oder Überweisung auf Konto 0000090800 bei der Sparkasse Bautzen. BIZ 85550000 [kopie des
Einzahlbeleges der Bestellung beilegen). Ob 200.00 D0I Destelluiert uersaudhostenfrei. Heine Lieferang
ins Ausland, lirfreie Retouren werden nickt angenommen Bei Onnabmeuerajeigerung ujird eine
knstenpauschale eon 00.00 001 berechnet
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Schiflerstraße 22 ■ 80336 München -Tel. 089/591269 ■ Fax 089/591276
PC SPIELE 3,5
^
MAGIC
CARPET I
THE METHERWORLDS
Der auf dem Teppich bleibt: Bullfrog hat sich für
die Fortsetzung des letztjährigen 3D-Darlings
»Magic Carpet« schwer ins Zeug gelegt.
Anspruchsvollere Missionen, neue Magie-Finessen
und grafisch beeindruckende Szenarien veredeln
das Comeback des fliegenden Bettvorlegers.
Für alle chronischen Flugsimulationshasser harte die engli-
sche Softwarefirma Builfrog Ende letzten Jahres eine faust-
dicke Überraschung parat: Das simulierte Fliegen machte wider
Erwarten riesigen Spaß - zumindest auf einem magischen Tep-
pich. Anstelle sich mit ultra- real isti-
schem Flugverhalten abzuplagen, sau-
ste man bei »Magic Carpet« munter
drauflos und ballerte nach Herzenslust
mit Zaubersprüchen um sich. Während
die Packung des Programms ohne
Schwierigkeiten den Preis für das »häß-
lichste Motiv des Jahres« härte ein-
sacken können, präsentierte sich das
Spiel selbst in schneller, detaillierter
und vor allem schöner 3D-Grafik.
Andauernd veränderte sich die Land-
schaft; Gebäude schössen aus dem
Boden, Feuerbälle hinterließen Spuren
und Erdbeben rissen tiefe Spalten auf.
Kombinert mit tollem Sound und
schwierigen Missionen, war Magic
Carpet eine der positiven Überra-
schungen des letzten Weihnachtsge-
schäfts.
Es erstaunt somit nicht, daß Bullfrog
nach der ErweiterungsCD »Hidden
Worlds« nun einen »richtigen« Nach-
folger veröffentlicht. »Magic Carpet 2
-The Netherworlds« fängt ungefähr da
an, wo der Vorgänger endete. Eigent-
lich wurde das Böse zwar vertrieben,
doch in den Niederwelten - einer Insel-
gruppe mit tiefen, unheimlichen
Höhlensystemen - köcheln Dämonen
und garstige Zauberer abermals
Die Flügelkatzen bekommen
es mit unserem magischen
Gewi Her zu tun
Schlimmes zusammen. Also schwingt sich unser Turbonfräger
auf Geheiß seines verstorbenen Mentors wieder auf den schwe-
benden Flickenteppich und saust durch 1 001 Nacht. Zu Beginn
sieht der Retter des Morgenlands eine hochauflösende Karte
der Niederwelten vor sich. Hier fliegt man von Level zu Level,
wobei es allerdings keine Wahlmöglichkeiten gibt - die Szen-
arios sind linear angeordnet, alle fünf Missionen gibt's eine
Zwischensequenz. Neben etwa 30 Solo- und 10 Multi-Player-
Missionen sind auch einige versteckte Levels enthalten.
Hat man die erste Insel angeflogen, wird's erst mal dunkel; im
Gegensatz zum Vorgänger bietet Netherworlds auch Nachtle-
vels, die auf Kosten der Sichtweite mit besonders schönen Licht-
effekten aufwarten: Jeder davonfliegende Feuerball erleuchtet
jg langer
Alle Achtung: So gut wie jede
kleine Schwäche des Vorgän-
gers (Schwierigkeitsgrad, feh-
lendes Speicher-Funktion,
Zauberspruch -Auswahl) wur-
de beseitigt, dazu gibt's neue
Sprüche, Grafiken und Mon-
ster. Bullfrog hat sich mit dem
Nachfolger offensichtlich viel
Mühe gegeben, vor allem die
Missionsstruktur gefällt mir
Gar nicht genug würdigen
kann man den Sound; vor dem
Hintergrund stimmungsvoller
General-Midi-Klänge kichern
Teufel und donnern wuchtige
Explosionen, nur um beim
Überfliegen eines friedlichen
Wassergebiets kurzzeitig lei-
sen Wellengeräuschen Platz
zu machen. Eine bessere Ver-
quick ung von 3D-Acn"on und
Echtzeit-Taktik wird man so
schnell nicht finden, zumal
man auch auf kleineren Rech-
nern keine Abstriche in punk-
to Spielspaß machen muß.
Wenn Magic Carpet 2 trotz der
neuen Grafiken und zahlrei-
chen Detailverbesserungen
eine etwas geringere Bewer-
tung bekommt, als damals der
erste Teil, dann liegt das ein-
zig am unverändert gebliebe-
nen Spielprinzip. Wo Teil 1 er-
frischend originell und tech-
nisch beeindruckend war,
bewegt sich der Nachfolger
ein wenig ängstlich auf den
vorgegebenen Flugbahnen.
Trotzdem: eine runde Sache!
Zum Vergleich: Die selbe Szene in VGA
(links) und Super VGA (rechts).
seine Umgebung, Blitze zerschneiden die
Schwärze und Siedler hängen keine Fahnen
an die Dachspitze, sondern weithin leuch-
tende Kugellampen.
Das Spielprinzip blieb praktisch unverändert;
in erster Linie geht es ums Aufsammeln des
sogenannten Monas; goldener Kugeln, die
beim Vernichten von Monstern übrigbleiben.
Per »Besitz« -Zauberspruch werden sie in die
eigene Wappen färbe eingefärbt, worauf ein
Fesselballon herbeifliegt, die Kugeln aufsaugt und dann zurück
zum Schloß transportiert. Letzteres dient als Mana-Speicher;
wenn man über seinem Domizil schwebt, tankt man zudem
besonders schnell Lebensenergie und Mana nach. Es gibt sie-
ben Ausbaustufen des Schlosses; während die erste nur ein
mickriges Türmlein hervorbringt, macht sich die größte als
mächtige Burganlage in der Landschaft breit. Deshalb sollte
man den Platz für seine Burg mit Bedacht wählen - benach-
barte Steilklippen oder Berge verhindern später den maxima-
len Ausbau der Festung. Magic-Carpet-Veteranen kennen das
schon
Die komplette
Zauberspruch -
liste bei ein-
geschalteter
Hilfefunktion
e 111 e f LI
Das mittlerweile um 5 Punkte
abgewertete Magic Carpet 1 MAGIC CARPET 2
darf sich dank Originalitätsiu- ; Wing Commander 3
schlag noch immer an dritter Mogfc Carpet (abgewertet)
Stelle der 3D-Actionspiele tum- Comanche (abgewertet)
mein, doch Nachfolger Magic I Hi-Octane
Carpet 2 - Netherworlds bietet
in mehreren Details sinnvolle Verbesserungen. Das Weltraum-
epos Wing Commander 3 begeistert mit kinoreifer Aufma-
chung. Comanche, aufgrund des Zahns der Zeit ebenfalls um
5 Punkte abgewertet, macht als Action-Hubschraubersimula-
tor nach wie vor eine gute Figur, während Bullfrogs Rennspiel
Hi-Octane nur auf schnellen Rechnern richtig Spaß bringt.
Beim Abschuß dieser Raupe erhöht sich
unser Feuerball-Zauber auf Stufe 2
auch an die Einsteiger hat Bull-
frog gedacht. Ein jederzeit
abschaltbarer Hilfsmodus
beschreibt während des Spiels
den Bildschirminhalt und gibt
konkrete Tips, was als nächstes
zu tun ist. So wird man aufgefordert, eine Burg zu bauen, und
gleich darauf zeigt eine Hinweislinie, wo der nächste herum-
liegende ManaBall zu finden ist. Verschiedene Schwierig-
keitsstufen gibt es hingegen keine, Profis werden die ersten
Levels eben sehr viel schneller lösen. Wer hingegen länger
braucht, wird nicht gehetzt - auf eine Zeitbegrenzung wurde
verzichtet.
Ging es beim Vorgänger im Prinzip
immer darum, eine festgelegte
Anzahl Mana zu sammeln, wartet
Netherworlds mit unterschiedlichen
Missionszielen auf. Der schon
erwähnte Mentor erklärt uns per hal-
lender Sprachausgabe bzw. Textbe-
schreibung die als nächstes anste-
hende Teilmission: Eine Stadt befrei-
en, einen Zauberspruch finden, ein
bestimmtes Monster töten oder den
bösen Nachbarn von nebenan um
einige Turbanrollen kürzer zu
machen. An diese Vorgaben muß
man sich keinesfalls sklavisch halfen,
im allgemeinen fährt man aber mit
artigem Befolgen besser. Dies gilt
umso mehr, als viele der Ereignisse
im Spiel an die Handlungen des Tep-
pichpiloten geknüpft sind. So tau-
chen bestimmte Städte oder Monster
erst auf, nachdem »Schalter« aus-
gelöst oder Teilaufgaben bewältigt
wurden, was die Missionen struktu-
rierter und überschaubarer macht. *" «™m 5.« Ireff.n wir ™f
Sprungteufel und Mana-saugende
Neben den bekannten, etwas auf- Zambies
PC PLAYER 10/95
Diese Burg erleidet gerade
Meteor- Einschlag
o
polierten Levelgrafiken mit Grashügeln und schneebedeckten
Hochebenen sowie den bereits angesprochenen Nacht-Mis-
sionen gibt es eine dritte Terrainart: die Höhlenwelten. In bester
Descent- Manier saust man durch enge Gonge und landet plötz-
lich in lavagefüllten Hollen oder riesigen Kuppeln, in die gut
und gerne ein Stufe-7-Schloß paßt. Bei dieser Gelegenheit fällt
auf, daß man nun etwas höher fliegen kann, als von Magic
Carpet 1 gewohnt. Durch die Gangstruktur der Unterwelt-
szenarios trifft man hier vor allem auf Labyrinthe und Knobe-
laufgaben; Mit welchem Teleporter komme Ich jetzt in diese
verflixte Halle? Auch das Hochfahren zweier Trennwände bei
gleichzeitiger Begrüßung des Eingeschlossenen mit einem
Schwärm Riesenbienen ist keine Sel-
tenheit. Im Gegensatz zu vergleichba-
ren Spielen lassen sich die Gangsy-
steme zudem fast beliebig verändern:
Mit den entsprechenden Beschwörun-
gen ist es keine Unmöglichkeit, sich
eigene Gänge zu graben oder gor
größere Höhlen auszuheben. In Echt-
zeit fließt das Terrain vordem Betrach-
ter auseinander und schon ist ein neuer
Korridor fertig.
Im Laufe der Solo-Kampogne wech-
seln sich die Terrainarten zyklisch ab,
außerdem sind die Missionen in Mon-
sterbekämpfungs-Einsätze sowie sol-
che Levels aufgeteilt, in denen man auf
einige der sieben Konkurrenzmagier
trifft. Die anderen Mana-Spucker
haben dieselben Fähigkeiten und Beschränkungen wie Sie,
besitzen aber in der Regel ein etwas anderes Zauberspruch-
Potential. So kommt es zu erbitterten Gefechten, bei denen alle
Tricks erlaubt sind. Gegnerische ManaKugeln werden hem-
mungslos umgefärbt, feindliche Ballone ausgeraubt. Besonders
aggressive Teppichhelden stürzen sich auf die Burg eines Kon-
TEPPICH-HARDWARE
Wer in den Genuß sämtlicher
Details im Super VGA-Modus
kommen möchte, sollte einen
Pentium 1 20 und ) 6 MByte RAM
haben - ein klarer Fall für High-
End-User. Mit einigen abgeschal-
teten Details ist der SVGA-Modus
auch auf einem Pentium 90 mit
16 MByte RAM spielbar.
Besitzer eines Pentium 60 oder
486-DX-4 erleben bei höchster
Detailstufe pfeilschnelle Grafik
unter Standard-VGA (320 x 200
Pixel). Auf kleineren Rechnern
sollte man auf jeden Fall die VGA-
Darstellung verwenden und nach
eigenem Ermessen einige Extras
ausschalten. Eine zusätzliche
Tuning-Hilfe bietet die Verklei-
schnitts in mehreren Stufen.
Um diese Mana-Kugeln dreht sich alles: gold bedeu-
tet »noch frei«, die grünen gehören einem Gegner.
kurrenten, schleifen sie um ein oder zwei Aus-
baustufen und sammeln schnell das dadurch frei wer-
dende Mana ein. Werden Sie oder ein Gegner ge-
tötet, gibt's eine kostenlose Wiederbelebung; wer
jedoch Burg und Leben gleichzeitig verliert, hat end-
gültig ausgeflattert.
Sofern 1 6 MByte RAM im Rechner schlummern, wird per Tasten-
druck in die überaus ansehnliche 5uper-VGA-Auflösung umge-
blendet. Je nach Rechenpower kann man verschiedene Details
zu- oder wegschalten, z.B. Spiegelungen im Wasser oder die
In Windeseile d
TTTfTnl sLanol
Mir hat schon das Original
gefallen und die sinnvollen
Verbesserungen von Magic
Carpet 2 optimieren das Spiel-
vergnügen ein wenig.
Mit einer Flugsimulation hat
aber auch Teil 2 nur wenig zu
tun: So kann man weder
abstürzen noch gegen Berge
knallen; die Teppichsteuerung
ist klar auf unkomplizierte
Action ausgelegt. Grafik und
Sound machen einen tollen
Eindruck, die Missionen und
Zauberspruch-Ausbaustufen
sorgen für langanhaltende
Motivation.
Während andere Softwarefir-
men mitunter reine Zweitver-
wertung sprodukte als Nach-
folger verkaufen, lasse ich mir
Bullfrogs Neuauflage gerne
gefallen. Magic Carpet bleibt
in der Sparte »3D-Flugaction«
weiterhin unerreicht und daß
man bei vielen Levels erstmal
die richtige Strategie heraus-
finden muß, dürfte auch Tüft-
ler ansprechen.
Trotzdem wäre es schon ge-
wesen, ein oder zwei völlig
neue Elemente präsentiert zu
bekommen: Allen quantita-
tiven und qualitativen Ver-
besserungen zum Trotz, spielt
sich Magic Carpet 2 im Grun-
de so wie der geniale Vor-
gänger.
Te leporter- Spiegel
s springt Einblendung des
Himmels. Neben
der normalen 3D-Sicht mit links oben befindlicher Radarkarte
läßt sich die Übersicht auch auf zwei Drittel des Bildschirmin-
halts vergößern. Im rechten Drittel sieht man weiterhin die SD-
Darstellung und kann ohne Einschränkung herumfliegen und -
neu - auch als Sprüche loslassen.
Von jedem Zauberspruch existieren nun drei Ausbaustufen. So
feuert ein Feuerball ersten Grades einzelne Geschosse in die
Gegend, Stufe 2 verschafft Ihnen befriedigendes Dauerfeuer
und die dritte Version bleibt am anvisierten Gegner kleben, um
kurz darauf zu explodieren. In gleicher Weise steigern sich
eher harmlose Blitze zu ausgewachsenen Mulfifunktionsgewit-
tern; wer anfänglich stolz in die Gestalt mickriger Feuerfliegen
schlüpft, gleitet später als ausgewachsener Flugdrache durch
die Lüfte. Jede Anwendung eines Spruchs erhöht die Erfahrung
im Umgang damit, bis irgendwann die nächste Stufe erlangt
ist. Das geht bei einfachen Sprüchen natürlich schneller, als bei
Megazaubern ä la »Vulkonausbruch«. Ab und zu kann man
verborgene Amphoren finden, die einen Spruch sofort um eine
Stufe anheben. Der Zugriff auf die verschiedenen magischen
Beschwörungen wurde verbessert: Man stellt sich nun in Win-
deseile zwei Gruppen von oft benötigten Zaubern zusammen-
stellen, die man durch Drücken von Shift und einer Maustaste
durch schaltet.
Neben vielen neuen Sprüchen wurden Magic Carpet 2 auch
weitere Monster spendiert. So bekommen Sie es mit hämisch
kichernden Sprungteufeln und nach oben schnellenden Riesen-
Raubfischen zu tun. Geflügelte Katzenwesen zerplatzen bei
ihrem Ableben in eierartige Kleinstgeschöpfe, die sich als wahre
^Bm*m*
Nyphu,
fit, die fliegende Mona-Raupe nach Hause z
ihrer fünf nachwachsenden Köpfe muß
werden, bevor es dem Torso an den Kra-
gen geht.
Wer bei Magic Carpet über die fehlen-
de Speicherfunktion gestöhnt hat, darf
aufatmen - nicht nur nach Beendigung
einer Mission wird der Spielstand gesi-
chert, sondern perQuick-Saveauch mit-
ten im Level. Andere Detail Verbesse-
rungen sind z.B. eine seitliche Rolle, um
Schüssen auszuweichen, oder eine
zuschaltbare Flughilfe, die den Teppich
immer wieder horizontal ausrichtet.
Besonders lustig ist das Herumkom-
mandieren becircter Monster, die man
im späteren Spielverlauf manche
Drecksarbeit erledigen lassen kann.
Ein ausgefeilter Multi-Player-Modus mit
bis zu acht Teilnehmern erlaubt das Ver-
senden vorgefertigter Nachrichten,
sowie das gezielte Ansprechen einzel-
ner Mitspieler. So lassen sich kurzzeiti-
ge Allianzen gegen den Widerling mit
dem größten Schloß schließen, ohne
daß dieser davon Wind bekommt. Ein-
ziger Wermutsstropfen ist das Fehlen
einer Nullmodem-Option. [la)
Burgenkiller erweisen. Sehr unangenehm
sind auch unsichtbare Zombles, die Ihnen
Manapunkte und sogar ganze Zauber-
sprüche klauen. Riesige Steingesichter
namens »Wächter« drehen sich langsam
um die eigene Achse und feuern bei
Anblick eines Gegners fernreichende
Feuersalven. Das am schwierigsten zu
besiegende Untier ist jedoch die fünf-
köpfige Hydra, die sowohl kräftig aus-
teilen, als auch einstecken kann; Jeder
ezielt abgeschossen
- !j .Ji— ,-=.^— 1«
VGA-Pracht: Mutig wird ein
feindliches Schloß angegriffen.
£jj magic carpet 2
Spiele-Typ: Ac lion -St rate gie spiel
Hersteller: Bullfrog
Cn.-Preis: DM 120,-
Kopierschutz: -
Spieltext: Deutsch; befriedigend
Spracht] u& gäbe: Englisch; sehr gut
Anspruch: Für Fortgeschrittene
und Profis
Sehr gut
Sehr gut
Sehr gut
Grafik:
Sound:
Minimum: 486er [33 MHz),
4 MByte RAM
Empfahlen: 486er (66 MHz),
8 MByte RAM (für VGA)
Pentium [120 MHz),
16 MByte RAM (SVGA)
Feslplattenplatz: ca. 2 MByte
CD-Belegung: ca. 70 MByte
Anzahl Spieler: 1 - 8 (Netzwerk)
CYBER
Schrott laß nach:
Gameteks virtuelle
Biker-Schlacht spielt
sich wie eine Harley
mit Elektromotor.
Schon mal Motorrad gefah-
ren? Wenn der Wind um die
Nase weht und der Bock knat-
tert, schlagen nicht nur Biker-
herzen höher. Im vielzitierten
Cyberspace sieht's anders aus:
Die Farben sind schön bunt, die
heißen Öfen mit Gewehren
bestückt und die Gegner keine rücksichtslosen Autofahrer. Statt-
dessen steuern Sie vom sicheren Büro aus ein virtuelles Motor-
rad und müssen politisch inkorrekte Kontrahenten wegputzen.
Hintergrund ist der machthungrige Aufstieg des NATO-Nach-
folgers WTO in naher Zukunft, der die Regierungen der Erde
unterdrückt. Klingt etwas konfus? Warten Sie mal ab, es wird
noch besser!
Ungeachtet des etwas unklaren Hintergrunds suchen Sie sich
eine der Großstädte aus, die Sie mit dem virtuellen Feuerstuhl
befreien wollen. Dann klickt man sich eine schmucke Motor-
Grobe Grafik,
grobe Steue-
rung: Bei einer
Auflosung
von 320 x 200
Bildpunkten
U stsngf
Was Gametek hier abgeliefert
hat, ist reiner Müll. Angefan-
gen bei der konfusen Hand-
lung über die popelige Grafik
bis zur dämlichen Steuerung
gibt es keinen Lichtblick. Der
unbrauchbare Editor setzt dem
Cyber-Blädsinn noch die Kro-
Mit halbwegs schneller Grafik
hätte man problemlos ein
brauchbares Rennspiel ir-
gendwo zwischen »Hi-Octa-
ne« und »Spectre VR« schrei-
ben können. Doch Unüber-
sichtlichkeit und diffuse
Missionen vergällen jeglichen
Spielspaß. Die onderen Mo-
torräder erblickt man höch-
stens aus weiter Ferne, die
eckigen Geschütze will man
am liebsten gar nicht ansehen.
Das grafisch ähnlich spartani-
sche »Pyrotechnica« besaß
wenigstens eine ordentliche
Steuerung, was man von Cy-
berbykes wahrlich nicht be-
haupten kann. Als Partygag
zur Belustigung von Gästen in
fortgeschritten alkoholisier-
tem Zustand mag das Pro-
gramm ja taugen, als ernst-
haftes Actionspiel ist es da-
gegen unbrauchbar.
Keine Friedenstauben,
sondern explodierende
Polygone: Die höchste
Detailstufe hat unter
Super VGA allerhand
radfarbe zurecht,
päppelt die Bewaff-
nung auf und stürzt
sich ins Getümmel.
Nach einer geän-
derten Zwischense-
quenz Marke
»Gähn!« schleppt
Sie ein futuristischer
Hubschrauber ins
Zielgebiet. Wenn
man keine Lust auf einen gemütlichen Rundflug hat, klinkt man
sein Gefährt aus und plumpst gen Boden.
Unten angekommen wundern Sie sich erstmal über die bunten
Bäume und grünen Hügel. Dann pfeifen schon die ersten Kugeln
um die virtuellen Ohren und man sollte besser über einen
präventiven Rundumschlag mittels Raketen nachdenken. Ein
paar Salven lassen die Polygon-Gebäude in hunderte kleine
Rechtecke zerplatzen, untermalt von donnerndem Explosions-
Sound. Rund um das Zielkreuz in der Bildschirmmitte wuseln
kleine rote, grüne und graue Pünktchen herum. Die roten sind
Ihre Gegner, die grünen die Missionsziele und die grauen
schießwütige Geschütze.
Die Ziele reichen vom Zerstören feindlicher Einrichtungen bis
zum Auskundschaften geheimer Stellungen. Ihre Erfolge haben
gewisse Auswirkungen auf die weitere Handlung: Bessere
Motorräder und stärkere Waffen gibt es nur für gute Piloten.
Sind alle Level durchgezockt, basteln Sie sich mit dem Editor
neue Szenarien. Voraussetzung sind aber viel Geduld und gute
Nerven, da die Bedienung extrem umständlich und unnötig
kompliziert ist. (fs)
m
bijberbtjkes
*&&&*&&&
^v^v^
qr s w ^ „«-
Spiele-Typ: Actionspiel
Hersteller: Gametek
Ca.-Preis: DM120-
Kopierschulz: CD- Abirage
Spielte*!: Englisch; mittelschwer
Sprachousgube: Englisch; leicht
Anspruch: Für Fortgeschrittene
und Profis
Befriedigend
Ausreichend
Befriedigend
Bedienung:
Grafik:
Minimum: 436er (33 MHz),
S MByte RAM
Empfohlen: Pentium (60 MHi),
8 MByte RAM
Festploltenplatz: ca. 10-70 MByte
CD-Belegung: ca. 100 MByte
Amahl Spieler: 1-2 (Modem),
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\
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Mighi & Magic (KD) * 109.91
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Dungeon Master 2
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Goblins -2+3+4 je
King's Quest - 5+6+7 je
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6031 1 FRANKFURT 56068 KOBLENZ S3721 SIEGBURG 531 1 1 BONN 52062 AACHEN 50939 KÖLN 50676 KÖLN 4021 1 DÜSSELDORF
FAHRGASSE 87 SCHLOSS STR. 16 KAISER STR. 54 MÜNSTER STR. 11 BLONDEL STR. 10 GOTTESWEG 157 MATTIA5 STR. 24-26 AM WEHRHAHN 24
069/280170 0261/309634 02241/68045 0228/659726 0241/406912 0221/425566 0221/239526 0211/364445
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O KATALOG
1
5TRAS91
| esmwuNScH
I
TELEFON |
PC.R1095 |
P-HÄNTÄSMAeORI
Sierras Märchentan-
te Roberto Williams
hat genug von »nett
& niedlich«. Die
Schöpferin der lieb-
lichen »King 's
Quest«-Serie will
jetzt mit Sex und
Gewalt die Ver-
kaufszahlen ankur-
beln. Ihr neuer Hor-
ror-Thriller »Phan-
tasmagoria« füllt
sieben CD-ROMs.
Die Amerikaner sind nicht
übertrieben mimosig,
wenn es um Gewalt in Com-
puterspielen geht. Titel, die
hierzulande Bundesprüfstelle
und Staatsanwaltschaft be-
schäftigen, kann in den USA
jeder Steppke im Software-
Shop erstehen. Insofern ist
das Raunen beachtlich, das »Phantasmagoria« im dortigen
Einzelhandel ausgelöst hat: Kaum wurde das Horror-
Adventure von Sierra ausgeliefert, weigerte sich eine
große Handelskette, das Programm wegen Gewaltszenen
zu verkaufen. Steuert die zuletzt so verzweifelt auf Fami-
lienfreundlichkeit getrimmte Firma Sierra ins offene Image-
Fahrwasser? Oder ist das ganze ein nicht ungern gese-
hener Hype, um die Aufmerksamkeit auf ein verspätetes,
Der fürsorgende Ehemann führt seine neue Bastelei in der Fol-
terkammer vor - und das ist bei weitem nicht das härteste
Video. Empfindsame Naturen sollten die »censored Version«
wählen, um den deftigsten visuellen Effekten zu entgehen.
Das Grafikkonzept von Phantasmagoria: Digitalisierte Schauspieler bewegen sich durch schön
gezeichnete Computergrafik- Räume.
teures Produkt zu richten?
Tatsache ist, daß Projektleiterin Roberto Williams sich über
ein Jahr von den ursprünglichen Terminvorstellungen ent-
fernt hat. Die Produktion hat mit Sicherheit nicht wenige
Dollars verschlungen: Als Spielfiguren agieren gefilmte
Schauspieler, deren Aktionen millimetergenau in Compu-
tergrafik-Hintergründe kopiert wurden. Und das nicht für ein
paar Zwischen Sequenzen, sondern für das ganze Spiel. Gut
Ding will Platz haben: Sieben CDs füllt das Endprodukt und
stellt damit einen neuen Rekord für professionelle Compu-
terspiele auf.
Doch was hat die geistige King's Quest-Mutter Roberto Wil-
liams da angerichtet? Das erste von sieben Kapiteln, in die
Phantasmagoria unterteilt ist, fängt noch höchst harmlos an.
Wir begegnen dem Pärchen Adrienne und Don. Sie ist
Schriftstellerin, er ist Fotograf - und bekommt anscheinend
lukrativere Aufträge, als Sound karten -Platinen für Compu-
termagazine abzulichten. Das emsig turtelnde junge Glück
zieht nämlich in ein feudales Landhaus, zwar leicht repa-
raturbedürftig, aber gigantisch groß. Sich nicht der Gunst
von Handwerkern ausliefern wollend, greift Don eines schö-
nen Morgens zum Schraubenzieher, um aus einem über-
schüssigen Badezimmer eine Dunkelkammer zu basteln. Ad-
rienne schlürft hingegen noch ein Täßchen Kaffee und ist
dann der Willkür des Spielers ausgeliefert. Der steuert die
lenhätdt
Bei der Formel »Spieldichte
pro Gigabyte» kommt bei Sier-
ra s neuestem Ad venture ein
erschreckend mickriger Wert
raus. An den Schauplätzen i
sich x
i CD i
CD
■cht
viel; was Platz frißt, sind die
digitalisierten Videos.
Die knabbern zugleich an
meinen Nerven: Wenn Adri-
enne einen neuen Raum zum
ersten Mal erkundet, ist es ja
noch recht spannend, Ihr beim
gemütlichen Herum tippeln zu-
zusehen. Wenn ich aber nur
mal von Punkt A nach Punkt
8 will und zum zwanzigsten
Mal das dazugehörige Video
von ihr sehe, wird's anstren-
gend. Auch beim schnellen Ab-
brechen der Videos ist Geduld
angesagt. Eine Karte, auf der
man direkt seinen Zielpunkt
anklicken kann, wird
schmerzlich vermißt.
Wir haben schon anspruchslo-
sere »Interactive Movies« ge-
sehen als Phantasmagoria. Es
gibt ein Inventar, Gegenstän-
de und sogar ein paar Puzz-
les, wo man sie gezielt einset-
zen muß. Im Vergleich zum
technischen Aufwand wirken
die Rätsel aber bescheiden.
Das geduldige Suchen nach
Gegenständen und deren of-
fensichtlichen EinsatzmÖglich-
keiten lassen die Gesamt-
spieldauer bedenklich Rich-
tung »Füll ThroHle«-Rahmen
schrumpfen. Und wenn man
durch die Nachladepausen
und das Rumgelaufe nicht so-
viel Zeit verlieren würde, hätte
ein geübter Spieler Phantas-
magoria locker an zwei Nach-
mittagen durch.
Immerhin strahlt das Pro-
gramm eine gewrisse Faszina-
tions-Aura aus (...obwohl die
Hauptdarstellerin ungleich
mehr schauspielerisches Ta-
lent besitzt als ein Becher Ma-
gerquark).
Die Story hat ihre spannenden
Momente - und damit meine
ich nicht die wenig appetitli-
chen S platter- Szenen gegen
Ende. Durch wunderbar at-
mosphärische MI DI- Musik, ge-
schickt dosierte Geräuschef-
fekte und gute Dramaturgie
kommt in einigen lichten Mo-
menten der elegante Nerven-
kitzel auf, den man sich von
einer guten Spukgeschichte er-
Wer gemäßigte Schwierig-
keitsgrade und den »Interac-
tive Movie«-Einschlag schätzt,
kann seinen Spaß an Phan-
tasmagoria haben. Das Spiel
ist allerdings nicht für Kinder
geeignet und wird nur mit sehr
guten Englischkenntnissen zu-
gänglich. Ad venture- Vetera-
nen der alten Schule werden
über dieses Multimedia- Leicht-
gewicht hingegen pikiert die
Nase rümpfen.
Heldin nämlich mittels eines komfortablen Interfaces durch;
Geschehen. Sobald sich der Mauszeiger über einem Gegen
stand rot verfärbt, bedeutet dies, daß ein Mausklick eine Ak-
tion auslöst. In der Regel geht Adrienne zu dem betreffen
den Objekt, untersucht es oder öffnet eine Schublade. Er
wischt man einen mitnehmbaren Gegenstand, sorgt dei
Allzweck-Klick fürs Einsacken.
Bis zu acht Dinge lassen sich im Inventar parken, das am
unteren ßildrand angezeigt wird. Um ein Objekt wiederum
einzusetzen, wählt man es zuerst im Inventar an und klickt
dann auf die Stelle, an der es benutzt werden soll. Als zu-
sätzliche Hilfestellung färbt sich das Objekt rot, wenn es an
der anvisierten Position eine halbwegs sinnvolle Aktion aus-
lösen kann. Um innerhalb eines Zimmers die Position zu
wechseln oder den Raum zu verlassen, halte man nach Rich-
tungspfeilen Ausschau: Bewegen Sie die Maus im Dunstkreis
von offensichtlichen Ausgängen, woraufhin ein Pfeilchen er-
scheint. Jetzt nochmal klicken und schon spaziert Adrienne
drauflos.
Kapitel 1 ist mit dem Erforschen des Domizils ausgefüllt. Ein
verschlossenes Zimmer erregt Adriennes Mißtrauen - und
was ist das für eine Falltür im Keller? Ohne zuviel von der
Handlung verraten zu wollen: Die günstige Immobilie hat
natürlich einen Haken. Ein Dämon nimmt alsbald von Ad-
riennes Lebensgefährten Be-
sitz, der daraufhin einige un-
schöne Angewohnheiten ent-
wickelt. Im ganzen Haus spukt
und poltergei sfert es fröhlich
vor sich hin. Nur gut, daß im
Dorfe jemand wohnt, der in
jungen Jahren den Vorbesitzer
der Grusel-Immobilie kannte...
Wer unbedingt spicken will,
kann dies tun: Ähnlich wie bei
»King's Quest 7« läßt sich der
Anfang jedes Kapitels direkt * ank . der ^»»^"Motorenwerke
~ ' r besuchen wir das Dorf. Dieser Schauplatz
anspringen. Um Stecken- besteht nur aus wenigen Gebäuden.
ebene Spieler vor
solchen Verzweiflungs-
taten zu bewahren,
baute Sierra eine de-
zente Hilfe- Funktion ein.
Das Anklicken der Dä-
monen-Visage links vom
Inventar bewegt den Fin-
sterling zu einem stilvoll
irummten Satz, der
meist einen vagen Hin-
weis zur momentanen
Spielposition enthält.
Jede noch so triviale Ak-
tion wird von Videogra-
fik dargestellt. Die Ak-
teure bewegen sich
dabei in Computergra-
fik-Räumen; per Blue-
Box-Verfahren wurden
die Schauspieler in das
virtuelle Super-VGA-
Ambiente einkopiert.
Technisch gelang diese
Mischung recht manier-
lich. Manchmal sieht
man dem Flimmern rund
um die digitalisierten
Personen die Grafik-
kreuzung an, aber bald
hat man sich an diesen
Stil gewöhnt. Dafür
zehrt es an der Geduld,
daß selbst profanste Ak-
tionen wie z.B. das Ansehen eines Spiegels oder der Weg
von einem Raum zum anderen gemütlich als Videos darge-
stellt werden. Gottlob dachte ein namenloser Sierra-Desi-
gner an den »Fast Forward«- Knopf, der oberhalb des In-
ventars sitzt. Mit ihm läßt sich jede angefangene Videose-
quenz geschwind abbrechen. Und glauben Sie mir: Die paar
Quadratmillimeter Button-Fläche sind die am meisten
beklickte Stelle im ganzen Spiel.
Neben diesen interaktiven Szenen gibt es auch reine Zu-
m Wettbewerb
guck-Videos, die durch bestimmte Handlungen des Spielers
ausgelöst werden. Deren Darstellung ist wahlweise bild-
schirmfüllend oder auf die Hälfte dieses Formats reduziert.
Einstellbar ist auch der Grausigkeits-Faktor: Per Mausklick
begibt sich Phantasmagoria in den »zensierten« Modus, wo
die härtesten Szenen einfach nicht gezeigt werden. Per
Paßwort läßt sich das Zurückschalten auf »uncensored« ver-
eiteln. Die CD-Wechselei ist weitaus harmloser, als zunächst
befürchtet. Je einem Spielkapitel ist eine Scheibe gewidmet.
Da man nie von einer Etappe zur anderen zurück muß, bleibt
der Disk-Jockey- Faktor im erträglichen Rahmen.
Die uns vorliegende US- Verkaufsversion verlangt von deut
sehen Spielern sehr gute Englischkenntnisse. Beschreibun
gen, Dialoge und Tips können nicht als Text angezeigt wer-
den; das Programm bietet nur englische 5prachausgabe.
Ob und wann eine deutsche Version erscheint, war zu Re-
daktionsschluß noch völlig offen. Wegen der Indizierungs-
gefahr auf dem hiesigen Markt ist zu befürchten, daß Sier-
ra eine Übersetzung des heiklen Titels gar nicht erst in An-
griff nehmen wird. (hl)
Schön, aber langwierig: Um das Gemälde
über den Kamin anzusehen, sind mehrere
Mausklicks notwendig. Adrienne geht erst
zu diesem Teilbereich des Zimmers. Dann
noch ein kleiner Perspektivenwechsel der
Betrachterkamera und schließlich wird die
Nahaufnahme gezeigt.
Abenteuerspiele mit Videofilm-
Einschlag gab's in letzter Zeit
reichlich. Broderbunds innovati-
ver Klassiker Myst liegt seit kurz-
em sogar komplett in Deutsch
vor. Immerhin deutsche Unterti-
tel bieten das fies designte Su-
perhel den -Drama Noctropolis und Under a Killing Moon, ein
trotz Videosequenzen recht anspruchsvolles Krimi- Ad venture.
Aktuelles Negativbeispiel in diesem Genre ist The Vortex: Die
Interaktions-Möglichkeiten des Spielers gehen gegen Null.
Myst 73
Under a Killing Moon 71
PHANTASMAGORIA 68
Noctropolis 58
The Vortex 14
Gefundene Gegenstände sollten Sie sich genau ansehen. Auf
der Rückseite einer Brosche kann man z.B. die Stecknadel ent-
m
phänlasmagonia
.
s--
Spiele-Typ:
Hersteller:
Co.Pieh:
Kopierschutz:
Spieltext:
Grafik-
DM 140,-
CD-Abfrage
Englisch; wenig
Sprachousgabe: Englisch; anspruchsvoll
Anspruch: Für Einsteiger und
Fortgeschrittene
Bedienung: Gut
Grafik: Gut
Sound: Sehr gut
Minimum: 486er (25 MHz),
8 MByte RAM
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o
Nieder mit dem Tempolimit, denn
jetzt kommt »The Need for Speed« -
Rasen ohne Reue.
■L n manchem Morgen schießen Autofahrern be-
■"%stimmte Gedanken durch den Kopf: Wie wäre
es, einfach mal das Gaspedal durchzudrücken, an-
statt im Stau zu stehen? Den dicken Benz vor sich
kurzerhand aus dem Weg zu schieben, den Audi
an den Bordstein zu knallen und noch den BMW
zu versenken? Rauf auf die Autobahn, Tempo 90
auf der linken Spur und warten, bis der getunte
Golf vor lauter Lichthupen aus dem letzen Kolben
hustet. Donn ein kleiner Tritt aufs Gaspedal und
schon zeigt man mit gemütlichen 240 Stundenki-
lometern den anderen den Auspuff.
Hier enden meist die Träume: Das Schnauferl mit
34 PS ist kaum dazu geeignet, sich im Straßen-
verkehr durchzusetzen. Abhilfe bietet Electronic
Arts mit der Umsetzung des 3DO- Renn spiel s »The
Need for Speed«.
»Mehr Action als Simulation« ist das Credo dieses Bleifuß-
ohne-Reue-Rennspiels mit beeindruckend realistischer Gra-
fik, täuschend echtem Fahrverhalten und acht Traumwagen,
Erwischü Der Polizist ¥
ist von Ihrem Tempo *
nicht begeistert...
Wer bremst, verliert: Die Konk
die das Herz jedes Autofahrers höherschlagen lassen. Das
Spiel hat nur einen Sinn: Setzen Sie sich auf sieben ver-
schiedenen Strecken gegen die starke Konkurrenz durch,
schubsen und drängeln Sie nach Herzenslust. Keine Angst,
Ihre Beiträge für die Teilkasko sollen laut Electronic Arts nicht
von etwaigen Massenkarambolagen beeinflußt werden...
Bevor Sie die »The Need for Speed«-CD andächtig ins Lauf-
werk bugsieren, sollten Sie ein paar Sicherheitsvorkehrun-
gen beachten: Ihr PC muß mit einem flotten Prozessor aus-
gerüstet sein, sonst besteht erhöhte Gefahr für die Augen.
Damit die Grafik nämlich nicht ruckelt wie ein Trabi am lr-
schenberg, müssen Sie mindestens einen DX2-66 unter der
Rechnerhaube haben. Da aber ein Ferrari seine volle opti-
■imirr . Hin!
Unrealistisch, aber beeindri
Wiederholung.
»The Need for Speed« ist der
Ferrari unter den Rennspielen.
Etwas spartanisch ausgestat-
tet, aber in puncto Optik und
Fahrgefühl der Konkurrenz
haushoch überlegen. Voraus-
setzung ist aber ein dicker Pro-
zessor unter der Haube, denn
mit VGA- Auflösung kommt die
eigentlich detaillierte Grafik
überhaupt nicht rüber.
Mich begeistert vor allem das
hohe Tempo. Man quält die
Boliden in höchste Drehzah-
len, rammt Leitplanken und
Gegner oder überschlägt sich
- alles ohne Folgen. Wer des-
wegen die mangelnde Rea-
litätsnähe bemängelt, halte
sich lieber an Simulationen
wie »NASCAR Racing«.
Das Fahrverhalten der Traum-
wagen wird höchst realistisch
simuliert. Die all radgetriebe-
nen Autos steuern sich völlig
anders als die Front- oder
Hecktriebler, sogar die Brem-
sen reagieren jedesmal an-
ders.
Einzig die fehlenden Features
wie Tuning, Wettereinflüsse
oder ein schönerer Meister-
schaftsmodus verwehren »The
Need for Speed« den Spiti
platz unter den Renn spielen
Wer aber wie ich gerne alles
probiert, was die Straßenver-
kehrsordnung strengstens
verbietet, ist hier optimal auf-
gehoben.
sehe Wirkung auch nur im
berühmten Rot entfaltet und
nicht im lila-blaßblauen
Blümchenmuster, sollte es für
die volle Detailpracht schon
ein Pentium 60 sein, an-
dernfalls müssen Texturen
entfallen.
Damit hat das Fahren in der
Oberklasse, sprich mit Super VGA, dank des extrem hohen
ZuckelFaktors eher Stau-Niveau. Mit 320 x 200 Bildpunk-
ten sieht »The Need for Speed« abschreckend aus; damit
lockt man keinen Schumacher hinterm Benetton hervor. Not-
falls schalten Sie unter Super VGA einige Grafik-PS wie Tex-
turen weg und leben mit der dann gröberen hochauflösen-
den Grafik. Das Formel-1 -Niveau in puncto Fahrkomfort er-
reichen Sie erst mit einem Pentium 90: Dann sausen Porsche
& Co. hochauflösend und verblüffend detailliert über die
Kurse, ohne daß der Motor - pardon, die GraFikkarte - den
kleinsten Ruckel-Muckser von sich gibt.
Sind die technischen Details geklärt, atmen Sie tief durch
und starten das Programm. Dann werden Sie erst einmal
___^^_^^^^^_^^^____ vom fetzigen
I Rock-Sound-
| track wachgerüt-
telt, vergewis-
sern sich, daß
Sie nicht träu-
men und klicken
sich durch die
Die lehrreiche
Karte informiert
über die wichti-
gen Punkte der
r
Trotz toller Super-VGA-Grafik
und viel Action reicht The Need
for Speed nicht ganz an NASCAR
Racing heran. Die Papyrus- Simu-
lation weist auf Dauer noch ein
paar Möglichkeiten mehr auf,
wie beispielsweise das Tunen der
Autos. Hi-Octane ist ein futuristisches Rennspiel, bei dem vor
allem geschossen wird. Bei Cyclemania dürfen Sie sich auf ein
Motorrad schwingen und über digitalisierte Kurse jagen. AI
Unser Jr. ist ein flottes Rennspiel unter Windows, dem aber
ähnlich wie wie Cyclemania auf Dauer die Abwechslung fehlt.
NASCAR Racing 88
THE NEED FOR SPEED 84
Hi-Octane 77
Cyclemania 63
AI Unser Jr. 61
Soll die Grafik schön
oder schneller sein?
Super VGA sieht mit
der minimalen Detail-
stufe arg grob aus
(links), etwas besser
wird es mit der Interla-
ce-Option.
Bilder der Luxus-Sportwagen. Da
Fällt die Entscheidung schwer: Soll's
der pechschwarze Lamborghini
Diablo sein oder lieber der traum-
hafte Ferrari 51 2 TR? Steigen wir
in einer anderen Fahrzeugklasse
lieber in die Dodge Viper, die
ChevyCorvetteZR-1 oder den Por-
sche 91 1 Carrera? Außerdem ste-
hen noch als Exoten der Honda NSX, der RX-
7 von Mazda und der Toyota Supra Turbo zur
Verfügung. Zu jedem Wagen gibt es mit kla-
rer deutscher Sprachausgabe gesprochene
Infos über Leistung und Geschichte. Ein flott
gemachtes Video rundet die Präsentation ab.
Bevor Sie sich auf die Strecke wagen, stellen
Sie die Steuerung ein. Am besten geht's mit
einem Joystick, aber auch die Maus erweist
sich als durchaus straßentauglich. Die Tasta-
tur führt dagegen so schnell zum Verschleiß
Ihrer Gelenke, daß selbst das High-Tech-Öl
aus der Tankstelle von nebenan nichts mehi
helfen würde. Dann stehen Sie vor der schwe
ren Frage, ob es ein handliches Automatikge
triebe oder der gut in der Hand liegende Knüp
pel der manuellen Schaltung sein darf
Während die Fahrer geräumiger Daimli
Benz-Kutschen ihr Wohl eher der gemütliche-
ren Automatik anvertrauen, darf der geplag-
te Enten -Chauffeur genußvoll per Knopfdruck
den sechsten Gang des Porsches einschnalzen
lassen. Je nach Wagen fahren Sie außerdem
Hilfen wie ABS und Anti-Schlupfregelung.
Auf der Straße sehen Sie dann die schnittigen Flitzer säu-
berlich aufgereiht, während Sie in einem eleganten Bogen
auf das Fahrzeug Ihrer Wahl zusegeln. Derzeit wird schon
der Countdown zum Start ge-
zählt, so daß Sie nur noch rund I
zwei Sekunden Zeit haben, bis I
die Bahn freigegeben wird. Der
Motor wird nervös hochge-
dreht, bis die Nadel im roten
Bereich zittert, dann der Gang
eingelegt. Jetzt müssen Sie ver-
suchen, die Konkurrenten mit
dem besseren Abzug von der
Piste zu drängen. Die Unter-
Alle acht Traumwagei
nit klei
Die Videos sind professionell gemacht
und ein Leckerbissen für Autofans
schiede der Nobelkisten sind zwar nicht riesig, ober fein
genug, um Sie schnell von der Pole Position zwei oder drei
Ränge zurückfallen zu lassen. Also schubst man den Ne-
benmann sanft an, bis dieser im Schotter landet und mit der
unerbittlichen Leitplanke Bekanntschaft macht.
Schon nach den ersten Sekunden merken Sie, wieviel Auf-
wand die Programmierer in die Fahrphysik gesteckt haben.
Die Wagen verhalten sich enorm realistisch und schleudern
bei extremen Lastwechseln oder zu schneller Beschleunigung
im ersten Gang. Dann qualmen die Reifen, hinterlassen klei-
ne Rauchwölkchen und schwarze Abriebspuren auf dem mit
schönen Texturen verzierten Asphalt. Nur der entsprechen-
de Geruch fehlt noch zum Glück. Sie dürfen sich für die
Fahrt drei verschiedene Ansichten aussuchen, die spielerisch
mehr oder minder Sinn machen. Neben dem gewohnten
Blick über das Armaturenbrett gibt
es zwei Außenansichten, die sich
durch die Entfernung zum Auto un-
terscheiden. So genießt man zwar
die spritzenden Steine bei Schotter-
fahrten, mußabermitenormen Pro-
blemen bei der Steuerung rechnen.
Nur wer die Strecke im Schlaf be-
herrscht, darf sich Hoffnungen auf
gute Rundenzeiten machen.
Besonders beliebt im Redakti-
onsteam: Der Trick mit der Hand-
bremse. Wer schon immer mal wie
i beiden Außenansichten se-
< (war mehr vom Spiel, die
;ind aber schwerer zu steuern
\ fs (
>3.wEIä
■Bima
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l£-
"pMfc '.'
Ül
äSkEt 1 *
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*» ^^-^
Walter Röhrl einen elegan-
ten Power Slide auf den Teer
legen wollte, schnappt sich
am besten die Dodge Viper
und eine lange Gerade.
Dann zieht man die Hand-
bremse an, schlägt das Lenk-
rad ein und dreht sich mit
qualmenden Reifen um 360
Grad. Wollen Sie die Kon-
kurrenten ärgern, stellen Sie
den Wagen in einer Kurve
quer: Kaputtgehen kann nix,
aber die anderen Fahrer ste-
hen erst einmal.
Drei Spielmodi stehen zur
Auswahl: Im Duell fahren Sie
entweder gegen ein anderes
computergesteuertes Fahr-
zeug oder Sie koppeln zwei
PCs per Modem bzw. Null-
modem-Kabet. Dann rasen Sie über einen beliebigen Kurs;
wer zuerst ans Ziel kommt, gewinnt. Das Problem dabei sind
die vielen Sonntagsfahrer, die gemütlich ihre Runden zie-
hen. Da hilft oft nur ein dezenter Rempler oder Dauerein-
satz der Hupe. Für allgemeine Freude sorgt mon, wenn der
Kontrahent in den Gegenverkehr donnert und sich über-
schlägt. Ein spezieller »No mercy«-Modus entfernt neben
lenhardt
Dieser Crash kostet wertvolle Sekui
einen Mitspieler
Nein, das ist kein Trainings-
programm für Führerschein-
Aspiranten - der Prüfer wird
immer so blaß, wenn man den
Handbremsen-Trick in echt
ausprobiert. Mir kommt Need
for Speed aber gerade recht:
Es ist leichter zugänglich als
supergenaue Renn-Simulatio-
nen, hat aber andererseits
mehr Abwechslung als simple
Arcade-Rasereien.
Allerdings wäre »The Need for
Pentium« auch kein schlechter
Titel gewesen. Die Super- VGA-
Grafik ruckelt auf meinem
guten alten 486er mit 66 MHz
deprimierend dahin. Und in
der niedrigen Auflösung geht
ziemlich flöten - Mist, Weih-
nachten muß doch der Penti-
um her...
Menü-Präsentation und vor
allem der Sound halten das
hohe Niveau, das man von
den EA-Sports-Titeln gewohnt
ist. Nur schade, daß die Autos
unkaputtbar sind: Da können
Sie noch so oft die Leitplanke
abknutschen; Dellen oder los-
gelöste Motorhauben gibt es
Dadurch wird der destruktive
Lustfaktor, auf den diese
Straßen-Rowdy-Simulation
vertraut, ein wenig einge-
schränkt.
Zu jedem Wagen gibt es eine Fülle an Informationen
den anderen Autos auch die lästigen Polizisten, die Ihnen
mit Genuß Strafzettel wegen zu hoher Geschwindigkeit ver-
passen.
Zweite Möglichkeit ist ein einzelnes Rennen gegen sieben
Computerautos, die entweder alle das selbe Fabrikat steu-
ern oder lauter verschiedene. Hier gibt es keinen öffentli-
chen Verkehr und die Polizisten machen gerade bei einem
Donut Pause. Im Wettkampf- Modus müssen Sie olle sechs
Strecken gewinnen, um den Bonuskurs zu erreichen, der da-
nach frei anwählbar ist. In diesem Modus sind die Autos
nach Klassen eingeteilt, so daß Sie in Ihrer Auswahl einge-
schränkt sind.
Drei der Strecken sind geschlossene Kurse, die anderen drei
lange Straßen, die in drei Etappen eingeteilt sind. Die lang-
gezogene Küstenstrecke ist enorm schnell, zwingt dank ei-
niger Haarnadelkurven aber zu gewagten Bremsmanövern.
Deutlich verschlungener geht's auf der Gebirgsstraße zu, die
einige unübersichtliche Tunnels bietet. Auch die Paßstraße
ist nicht von schlechten Eltern, sondern enorm anstrengend
zu fahren - überholen wird hier zum Drahtseilakt. Die drei
Rundkurse sind leichter zu beherrschen, aber dort sind auch
Ihre Gegner stärker. Auf allen Strecken läßt man sich nur
allzu gerne von den grafischen Details am Wegesrand ab-
lenken. Hier eine kleine Kirche, dort ein Hirsch - die Optik
läßt keine Wünsche aufkommen. Wer jeden Crash genau
sehen will, ergötzt sich nach dem Rennen an der Zeitlupen-
funktion. [f s |
m
fhe need for speed
# #Vi*o* v i*V'>
Spiele-Typ:
Hersteller:
Ca.-Preis:
Kopierschulz:
Spieltext:
Sprachausgabi
Anspruch:
Grafik:
Sound:
Rennspiel
Electronic Arts
DM 120,-
(D-Abfrage
Deutsch; gut
: Deutsch; gut
Für Einsteiger und
Fortgeschrittene
Gut
Sehr gut
Sehr gut
3?&»
Minimum: 436er (66 MHz),
8 MByte RAM
Empfohlen: Pentium (90 MHz),
16 MByte RAM
Festplattenplatz: ca. 3-36 MByte
CD-Belegung: ca. 420 MByte
Anzahl Spieler: 1 - 1 (Modem/
DER BESSERE VERSAND!
Dl£
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99,95 79,95
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73
U.S. MÄRIH
E
Die Navy hat sich ausgetobt/ jetzt dürfen
die Marines ran: Die Erweiterung s -CD für
»U.S. Navy Fighters« bietet unter anderem
vier neue Flugzeuge.
>ie abenteuerlichen Starts von den schwankenden Decks
der Flugzeugträger gehen weiter. »U.S. Marine Fight-
ers« ist eine Erweitern ngs-CD für das knapp ein Jahr alte
»U.S. Navy Fighters« (Test in PC Player 1 1/94), die neben
vielen Verbesserungen im Detail eine neue Kampagne und
vier zusätzliche Flugzeuge bietet. Sie müssen rund 25 Me-
gabyte auf der Festplatte für beide Versionen freischaufeln
und außerdem die CDs griffbereit halten, falls Sie von einer
Kampagne zur anderen wechseln wollen.
Ein etwa 25 Kilobyte großes Textfile informiert über die be-
seitigten Bugs sowie den spielerischen Feinschliff im Kleinen
gegenüber den älteren Versionen. Wesentlich auffälligere
Neuerungen sind da schon die vier zusätzlichen Flugzeu-
Der Senkrechtstarter Av-8B Harrier II und sein Kollege
fürs Wasser, der Sea Har-
rier FRS.Mk2, sind beson-
ders reizvoll, da sie auch
auf Gebäuden landen
können. Außerdem dür-
fen Sie noch die schnittige
Yak-141 Freestyle-A und
die schwergewichtige AC-
1 30U Spectre steuern.
Viele der Missionen sind
speziell auf diese Maschi-
iodenSonnenomergang: nen zugeschnitten. Bei-
Die Spectre steuert sich wie ein nasser Schwamm. SpielswoiSC müssen Sie
Mit dem Harrier li
sich im Tiefflug mit einem Harrier um eine Insel herum-
schmuggeln, um dann überraschend einen feindlichen Flug-
zeugträger anzugreifen.
Ganz Eilige finden wieder eine Reihe vorgefertigter Missi-
on, die Sie einzeln anwählen dürfen. Als Alternative gibt es
eine neue Kampagne, die diesmal bei den Kurilen stattfin-
det. Ihre Piloten aus »U.S. Navy Fighters« dürfen Sie übri-
gens übernehmen, auch die selbstgebastelten Missionen der
Versionen 1 .Ound 1.1. Die Einsätze aus »U.S. Marine Fight-
ers« (Version 1 .2) laufen dagegen nicht mit den alten Pro-
grammen. Dafür gibt es jetzt einen Mogel-Button, mit dem
Sie auch die neuen Flugzeuge mit den alten Missionen flie-
gen dürfen. So steht der Rettung Boris Jelzins mit einem Har-
rier nichts mehr im Wege.
Grafisch hat sich nicht viel offensichtliches getan. Der De-
tailreichtum blieb gleich, nur konnten die Programmierer
nach subjektivem Empfinden ein paar Prozent mehr Ge-
schwindigkeit herauskitzeln, was das Spielen mit allen De-
tails und einer Auflösung von 320x400 Pixel auf einem DX2-
66 ermöglicht. Für Auflösungen ab 640x480 Pixel benöti-
gen Sie in jedem Fall einen Pentium oder müssen Texturen
für Himmel, Meer und Boden abschalten. Das Programm ist
bis auf die englische Sprachausgabe übersetzt und liefert
auch die deutschen Texte für »U.S. Navy Fighters« mit, was
Besitzer der englischen Version freuen dürfte. (fs)
■iCTMl stanol
Unspektakulär, aber solide
präsentiert sich die Erweite-
rungs-CD »U.S. Marine Fight-
ers«. Die vielen Verbesserun-
gen im Detail fallen im direk-
ten Vergleich mit den alten
Versionen angenehm auf,
wenngleich das auch ein
etwas umfangreicherer Patch
hätte erledigen können.
Den Piloten in mir lockt da
schon eher der Flug mit einem
Senkrechtstarter. Beide Harri-
er bringen eine neue Kompo-
nente ins Spiel, die nicht nur
mit den speziellen neuen Mis-
sionen Spaß macht, sondern
auch mit alten Einsätzen funk-
tioniert. Die neue Kampagne
ist ähnlich spannend wie der
Konflikt um die Ukraine, aber
ein Stück schwerer. Negativ
fällt auf, daß die Einsatz be-
sprechungen diesmal ohne Vi-
deounterstützung auskom-
ben Atmosphäreverlust
bewirkt.
»U.S. Marine Fighters« ist kein
Pflichtkauf, sondern eine sinn-
volle Erweiterung für alle, die
täglich ihre Runden mit »U.S.
Navy Fighters« drehen. Ein-
steiger müssen darauf achten,
daß sie beide CDs zum Spielen
benötigen.
(i)
U.S. marine fighters
Spiele-Typ: Erweiterung! -CD
Hersteller: Electronic Arts
Co.-Preis: DM 50,-
Kopierschutz: CD- Abfrage
Spieltext: Deutsch; gut
Sprach ausgäbe: Englisch; leicht
Anspruch: Für Fortgeschrittene
und Profis
Bedienung: Gut
Grafik: Gut
Sound: Sehr gut
.,<#.•
Minimum: 486er (33 MHz),
3 MByte RAM
Empfahlen: Pentium (90 MHz),
8 MByte RAM
Festplnttenplntz: ca. 25 MByte
CD-Belegung: ca. 30 MByte
Anzahl Spieler: I
PC PLAYER 10/95
V72J vnhjijJi^S^ijjjir,
Komplette Stereo-Anlage im PC
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Sound-Bearbeitung
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7-Band Stereo-Equa lizer
7 -Kanal Stereo- Mischpull
Yamaha OPL 4 Wavetaale-Synthesizer
16 Bit Slereo-DigltalisierungmlUBkH
Echkeit Audiu-Dubbing
Simultane Aufnahme und Wiedergabe
CD-HOM-Sctinitlslella tut Entiai
Komfortable Sattware zur Berti i
aller Komponenten und Fnnklio
I0E
OUND & Wi
■\u
J-
J_T.
r-1
L)
w
Wachablösung an der Hubschrauber-Front:
»Apache Longbow« entpuppt sich als span-
nende Simulation mit Tiefgang.
enn das Programm ierteam der Flugsimulation »Torna-
do« ein Spiel zu einem ultramodernen Kampfhub-
schrauber schreibt, horcht die Fliegergemeinde auf. Die Er-
wartungen sind hoch: Schnelle Grafik, detaillierte Missio-
nen, eine ausgefeilte Steuerung und intelligente Gegner
sollten es schon sein. Außerdem hat »Apache Longbow«
zwei alte, aber ernstzunehmende Konkurrenten, Unter den
Hubschrauber-Simulationen gilt »Gunship 2000« immer
noch als Prüfstein und im Action-Sektor hat sich »Coman-
che« die Spitzenposition erkämpft.
Grafisch wirkt der Newcomer Apache Longbow auf den er-
sten Blick etwas altbacken: Minimale Texturen, ein wenig
Gouraud-Shading und viel freie Flächen wirken anno 1 995
etwas altmodisch. Die Vorteile erschließen sich erst auf den
zweiten Blick: Die Grafik ist unter Super VGA ab einem Pen-
tium 60 ordentlich schnell und sehr übersichtlich. Mit 320 x
240 Pixel fliegt es sich auf kleineren Rechnern deutlich flot-
ter, wenngleich nicht so hübsch.
Im Gegensatz zu Comanche gehört das neue Produkt von
Digital Integration eindeutig zu den Simulationen. Sie dür-
fen zwar die Steuerung auf Arcade-Niveau abspecken,
damit sich der Helikopter fast wie ein Raumschiff fliegt, doch
sind dazu die Missionen nicht actionlastig genug. Viel reiz-
voller ist daher der realistische
Modus, in dem Sie am besten mit
Joysticks und Ruderpedalen
steuern. Wer nicht derart mit
Hardware gesegnet ist, muß sich
mit einer etwas aufwendigen Mi-
schung aus Joystick und Tastatur
anfreunden. Ein komplexes, aber
übersichtliches Head-Up-Display
;
zeigt alle wichtigen Werte wie Geschwindigkeit, Höhe und
etwaige Ziele an.
Zu Beginn empfehlen sich ein paar Trainingsflüge, wobei
Sie den Umgang mit dem Helikopter sowie den einzelnen
Waffensystemen lernen. Drei verschiedene Szenarios stehen
zur Verfügung, in denen Sie entweder eine Kampagne star-
ten oder eine einzelne Mission spielen. Im Jemen sind Sie
Teil einer schiffsgestützen schnellen Eingreiftruppe, die sich
mit relativ schwachen Gegnern herumschlagen muß. Zwei-
ter Schauplatz ist ein Konflikt zwischen Nord- und Südkorea,
der Sie schon stärker fordert, da das Terrain deutlich kniff-
liger ist. Den schwersten Stand haben Sie auf Zypern, wo
Sie in Kämpfe zwischen Griechen und Türken verwickelt wer-
den, die beide hochwertige NATO-Waffen besitzen.
Die Missionen sind vielfältig angelegt. Sie müssen Ihren Flug-
zeugträger beschützen, wichtige Brücken zerstören, Geiseln
Hier planen Sie den Einsatz und bewaffnen den Hubschrauber
im Wettbewerb
Den ärgsten Konkurrenten Gun-
ship 2000 hat Apache Longbow
knapp geschlagen. Der an-
spruchsvolle Microprose-Klassi-
ker fällt vor allem grafisch deut-
lich ab und wurde aufgrund des
Zahns der Zeit auf 79 Punkte ab-
gewertet. Das unkomplizierte Comanche ist der ideale Heli-
Titel für Actionfans und fasziniert nach wie vor dank seiner
realistischen Grafik. Der Langeweiler Hokum ist dagegen kaum
einen Blick wert; öde Optik und triste Missionen führen zum
Kellerplatz. Große Ähnlichkeiten zu Apache Longbow weist Tor-
nado auf, doch steuern Sie hier statt eines Hubschraubers den
bekonnten Tiefflieger durch ähnlich spannende Missionen.
Auch Tornado wurde nach nunmehr eineinhalb Jahren abge-
APACHE LONGBOW
82
Comanche
81
Gunship 2000
79
Tornado
//
Hokum
38
Flugzeugträger-Landung bei der reduzierten Auflä-
sung von 320 x 240 Pixeln, die auch auf 486ern für
flottes 3D sorgt
befreien, Stellungen bombardieren und derglei-
chen mehr. Der Missionsablouf wird Ihnen zwar
mit allen Details und Waypoints vorgegeben, doch
dürfen Sie ab einem gewissen Rang die Planung
selbst in die Hand nehmen. So koordinieren Sie
Ihre Angriffskräfte und tüfteln die optimalen Rou-
ten und Zeitpläne aus.
Im Arcade-Modus haben Sie den Helikopter nach
dem Start schnell im Griff. Das intelligente Waf-
fensystem macht das Anvisieren potentieller Ziele
zum Kinderspiel und erfordert nur noch die schnelle Identi-
fikation. Sonst nehmen Sie versehentlich eigene Stellungen
Die feindliche Stellung ist schwer verteidii
- Iffilil stannl
Die Jungs vor
tion hoben
Mühe gegebe
Digital Integra-
licfi allerhand
i. Die 3D-Engine
wurde seit »Tornado« ein
gutes Stück verbessert und die
spannenden Missionen zählen
zum besten in diesem Genre.
Sehr gut gefallen auch die ein-
gängige Steuerung und die
sinnvollen M ulti- Player-Optio -
Sie dürfen Apache Longbow
entweder als flottes Action-
spiel zocken oder sich mit einer
fundierten Simulation inklusi-
ve der reizvollen Einsatzpla-
nung beschäftigen. So lassen
sich viele Missionen mehrmals
auf völlig andere Art und
Weise angehen.
Macken gibt's nur im Detail:
Der fetzige Soundtrack wird
als ellenlange »Raw«-Datei
von der CD gespielt und führt
zu Ladezeiten von mehreren
Minuten pro Mission. Hier hilft
nur das Abschalten der Musik
- schade. Außerdem hätte
man die Grafik mit mehr Tex-
turen aufpäppeln können; die
3D-Welt von Apache wirkt
etwas steril.
Der Vollsichtmodu;
ins Geschehen
unter Feuer, was Ihnen einen
erbosten Funkspruch ein-
bringt. Alle Funksprüche
und die Missionsbeschrei-
bungen werden übrigens
mit glasklarer, aber
scher Sprachausgabe vor-
gelesen. Sie hören außer-
dem Ihren Waffenoffizier
vom Rücksitz, der meldet, daß ein Ziel aufgeschaltet ist oder
daß Sie einen guten Treffer gefandet haben. Mit den Funk-
tionstasten drehen Sie den Kopf in mehreren Schritten nach
links und rechts oder schalten auf das Instrumentenfeld des
Waffenoffiziers um.
Durch die einfache Bedienung haben Sie selbst im realisti-
schen Modus die Maschine mit etwas Übung bald unter Kon-
trolle. Dennoch kommt bei längeren Flügen keine Lange-
weile auf, da man ständig Höhenmesser und Radar im Auge
behalten muß, den Helikopter ausbalanciert und im Tiefflug
Bergen ausweicht. Besitzen Sie ein Modem oder ein Nullm-
odem-Kabel, dürfen Sie zwei PCs koppeln und entweder
gegen einen Freund spielen oder gemeinsam antreten. Dann
fliegen Sie als Staffelführer und Wingman im Team oder als
Pilot und Waffenoffizier in einer Maschine. Gleiches gilt für
den Netzwerkmodus, an dem bis zu 1 6 Spieler teilnehmen
können. (fs)
bringt mehr Übersicht
' JÖ ' opache longbow
Spiele-Typ: Flug Simulation
Hersteller: Digital Integration
Co.-Preis: DM 120,-
Kapier schütz: CD- Abfrage
Spieltext: Englisch; mittelschwer
Sprach aus gäbe: E nglisth; I eic ht
Anspruch: für Einsteiger,
Fortgeschrittene
und Profis
Bedienung:
Grafik:
Minimum: 486er (33 MHz),
8 MByte RAM
Empfohlen: Pentium (90 MHz),
16 MByte RAM
Festplattenplatz: ca. 4-40 MByte
CD-Belegung: ca. 290 MByte
Anzahl Spieler: 1 - 2 (Modem/
Hullmodem), 16 (Netzwerk)
Der Typ mit dem
bescheuerten Hut
IQV* Vl/Iv»ClV?l tl©\* „Mit Simon// gelang Sunflowers eine
„Grafik und Humor gehören zur Oberklasse. ...dank der
gelungenen Gags kommt hier mehr Atmosphäre ruber als
bei so manchem 'Interaktive MovieV PC PLAYER
„Mit Simon II gelang Sunflowers eine
deutsche Umsetzung in einer Qualität,
wie man sie sonst nur aus dem Spielfilm-
bereich kennt. Dieses Adventure gehört
zur absoluten Oberklasse." PC GAMES
r as hier an professioneller (deutscher)
Sprachausgabe, glasklaren Sounds und
der Umgebung angepaßten Melodien
qualitativ und quantitativ in des Spielers
Ohr dringt, ist selbst Tür die Kapazität
einer CD-ROM schier unglaublich."
POWER PLAY
„Das Comedy-Adventure
schlechthin. Hier stimmt ein-
fach alles: Spielwitz, Grafik
und Sound verbinden sich zu
einem erstklassigen Mix."
ausgäbe und hunderte von exquisiten
Sound-FX ...tun neben der vereinfachten
Handhabung ein Übriges, um Simon thc
Soreerer II zum Hii zu machen. Wer
gerne lacht wird von diesem Spiel gar
nicht genug kriegen können."
Nein! Wir haben die Autoren dieser barbarisch guten Testergebnisse nicht be-
stochen. Sie schreiben die Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit! Also,
warum zum Geier verplempert Ihr Bure Zeit mit dem Lesen dieser bekloppten
Anzeige? Nix wie ab ins Geschäft und kaufen. Nur selber spielen macht glücklich!
KLEINGEDRIJeKTES:
befindet, könnt Ihr die Demo-Ver
HJM-jl.U*»
w_
"seile dieses Magazines eine CD
ofort spielen. Die Voll- Version gibt's überall im Handel!
£Y2 ß
^ Version-
ammmm bouwo
■J-JL
Die erfolgreichste deutsche Strate-
giespiel-Serie geht in die dritte
Runde. Im videogarnierten Win-
dows-Look führen Sie als aufmüp-
fige Caro imperiale Elitetruppen ins
Feld.
SCHATTEN DES IMPERATORS
M
it »Battle Isfe« setzte die deutsche Soft-
warefirma Blue Byte einst einen Meilenstein
für Strategiespiele: Grafisch ansprechend und
einfach zu bedienen, war es ein erster Schritt für
das Genre, das Etikett vom häßlichen Entlein los-
zuwerden. Nach mehreren Ablegern erschien mit
Battle Isle 2 im Frühjahr '94 eine generalüber-
holte Fortsetzung, die viele spielerische und gra-
fische Verbesserungen mit sich brachte. Vom nun
vorliegenden dritten Teil, »Schatten des Impera-
tors«, durfte man durchaus eine ähnliche Qua-
litätssteigerung erwarten. Mit einigem Aufwand
wurden begleitende Videosequenzen gefilmt,
zudem läuft das Programm nur unter Windows,
empfohlen ist sogar Windows 95.
Nachdem der ehemalige »große Stratege« Val
Harris als Staatenlenker dem Ruhestand ent-
gegensieht, greift sein Sohn öffentlich das Volk der Kais an.
Da diese sowieso schon lange von den
Drulls unterdrückt werden, begehrt
Ratsmitglied Caro auf und ste
nächste Flugzeug. Dummerweise stürzt
die Maschine über einer kleinen li
ab, was Caro mit blauen Flecken und
einem Schädelimplantat bezahlt: Der
alte Imperator hat auf dieser Insel mit
einigen Elite-Einheiten die letzten paar
hundert Jahre überlebt und braucht
Caro für seine Eroberungsgelüste. Die
ist dazu durchaus bereit, will sie es
doch den arroganten Drulls heimzah-
len.
Sie spielen die aufsässige Caro und
helfen zunächst dem Imperator, bevor
Sie sich immer mehr seiner Kontrolle
entziehen. Die Argumentationen zwi-
schen dem Altkaiser und seiner Gehil-
fin bekommt man als Videoschnipsel
zu sehen, die sich je nach Rechenpo-
wer und Grafikkarte in drei verschie-
denen Formaten anzeigen lassen. Ei-
Ben Harris gegen die Kai-Gesandte
Caro - wollen Sie dieser Dame im Dun-
keln begegnen?
schir
Kostümierung
und weltfremder Dialoge für heftige Heiterkeitsausbrüche
beim Betrachter. Sprachwissenschaftlich läßt sich nicht er-
klären, warum jeder zweite Satz mit einem umständlichen
»Faktum!« abgeschlossen wird. Es fällt zudem schwer, sich
mit einer Protagonistin zu identifizieren, die abwechselnd
wütend den großen Mund verzieht und dann leise kreischend
die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Da diese Se-
quenzen oft mitten während einer Mission neue Hinweise
J
m Wettbewerb
Panzer General 81
Battle Isle 1 (abgewertet) 79
BATTLE ISLE 3 78
Nectoris 62
front Lines 47
Battle Isle 3 bietet im Vergleich
zum Vorgänger Detail Verbesse-
rungen, aber nichts grundlegend
Neues. Teil 2 hatte zwar keine
Videoschnipsel, konzentrierte
sich dafür jedoch auf das We-
sentliche und war übersichtli-
cher. Panzer General enthält das ausgefeiltere Kampagnen-
system und ist besser zu bedienen, leidet aber an einem
ungenügenden Zwei-Spieler-Modus. Nectaris inspirierte einst
Blue Bytes erstes Battle Isle; nach heutigen Maßstäben wirkt
das Programm jedoch veraltet. Impressions' Front Lines bildet
wegen lagischer Fehler und schlampiger Programmierung das
Schlußlicht der rundenbasierten Hexfeld-Spiele.
oder Aufträge enthalten, muß man sie sich trotz-
dem ansehen.
Zwei grundsätzliche Spielmodi stehen zur Wahl:
Eine Solokampagne mit 20 Missionen sowie
mehrere Multi-Player-Partien. Letztere können
entweder an einem Computer gespielt werden
oder im Netzwerk. Während beim Solospiel alle
Allianzen vorgegeben sind, findet die Mehrspie-
ler-Variante mit einstellbaren Allianzen statt.
Außerdem gibt es hier zusätzliche Karten, die
auf ausgewogene Positionen Wert legen. Vor Beginn eii
Mission sucht man sich noch einen von drei Schwierigkeits-
graden aus, der die verwendeten Regeln festlegt. Während
im Trainings-Level z.B. alle Einheiten des Feindes sichtbar
sind, werden Fernwaffen im Experten -Modus bei zuneh-
mender Distanz ineffizienfer.
Die verschiedenen Fenster (Spielfeld, Übersichtskarte, Ein-
heiteninfo, Statistiken) lassen sich in der Größe verändern
und beliebig auf dem Bildschirm plazieren. Allerding sollte
mon einen großen Monitor besitzen und eine Auflösung von
1024 x 768 benutzen, um diesen Luxus richtig ausnutzen
zu können. Andernfalls sind die Fenster zu klein oder über-
lappen sich, was das freie Layout unübersichtlicher macht,
als das fest vorgegebene von Battle Isle 2. Um dieses Pro-
blem abzumildern, stehen drei Anzeigegrößen zur Verfü-
gung: »Kleine« Einheitengrafiken sind zwarwenigergutaus-
einanderzuhalten als »mittlere« und »große«, dafür sieht
man mehr vom eigentlichen Spielfeld.
Eenhardt
Unser Raketenwerfer greift weit
entfernte Feindpanzer an
Oh weh, wer leidet denn da
unter einer Überdosis »Multi-
media«? Wenn's zum Spiel
nicht paßt und keine fähigen
Schauspieler greifbar sind,
sollte man auf Videoclips lie-
ber verzichten. Mega-Zicke
Carlo und ihre Faktum- Freaks
erweisen sich jedenfalls als
nachhaltige Atmo Sphäre- Ab-
töter.
Das eigentliche Spiel bleibt
van solchen Ausrutschern un-
beeinträchtigt. Mit der hohen
Auflösung und den frei pia-
zi erbaren Fensterchen präsen-
tiert sich Battle Isle eleganter
denn je.
Doch während die Konkurrenz
inzwischen hochwertige Titel
wie »Panzer General« oder
»Com m and & Conquer«
bietet, tritt Battle Isle ein
serl auf der Stelle, Verbesse-
rungen sucht man mit der
Lupe. 20 Missionen für Solo-
Spieler sind zudem nicht ge
rode üppig. Eine ordentliche
Fortsetzung, aber ehei
Pflichtübung als Meilenstein.
Trotz des Windows-
Feelingsgehtdas Be-
wegen von Truppen
recht umständlich
vonstatten: Dop-
pelklick auf die Ein-
heit, Klick aufs Be-
wegen-lcon, viel-
leicht noch ein
Rechtsklick, um die
Karte zu verschieben
und schließlich Aus-
wählen des Zielfelders per abermaligem Doppelklick. Zum
Vergleich: SSIs »Panzer General« schafft dieselbe Prozedur
mit zwei Mausklicks und verfügt im Gegensatz zu Battle Isle
3 auch über eine Undo-Funktion, wenn man sich vertan hat.
Dafür kann man bei Battle Isle 3 zwischen verschiedenen
Waffen wählen, außerdem gibt es Spezialfertigkeiten wie
Straßenbau, Reparatur oder Auftanken anderer Fahrzeuge.
Außer durch Tanker und
Munitionstransporter lassen
sich alle Fahrzeuge auch in
Depots und Fabriken neu
ausrüsten oder reparieren,
wobei man aus einem logi-
schen Bug des Vorgängers
gelernt hat; Durch Kämpfe
gewinnen die Truppen Er-
fahrungspunkte, was sie ef-
fizienter macht. Repariert
man nun eine dezimierte ,
. Zwischen den Kapiteln wird die Hintergrun
Einheit, geht nicht mehr der geschieht mit Standbildern weitererzählt
Das jeweiligeTi
auch im 3D-Kampf
Großteil der angesammelten Erfahrung verloren, sondern
nur eine Stufe. Bei Battle Isle 2 war es meist sinnvoller, eine
angeschlagene Einheit zugrunde gehen zu lassen und statt-
dessen gleich einen Ersatzpanzer zu bauen. Die Kämpfe
gibt's wiederum entweder als aufwendige 3D-Sequenzen zu
sehen, oder in der zeitsparenden Kurzversion.
Ganze sechs neue Einheiten sind hinzugekommen: die Präto-
rianer des Imperators. Diese sind den vergleichbaren Waf-
fensystemen der Drulls und Kais deutlich überlegen, können
jedoch nicht neu gebaut werden. Zum Prätorianer-Arsenal
gehören Kampfroboter a la Batfletech, gefährliche Rakten-
werfer, schwere Panzer, »fah-
rende Bunker« sowie fliegende
Festungen. Wie üblich, unter-
scheiden sich alle Truppen in
Bezug auf Kosten, Angriffsstär-
ke, Panzerung und Bewegungs-
reichweite, außerdem ist es von
den Waffen abhängig, welche
Gegner überhaupt bekämpft
werden können; Mit Boden-Luft-
Raketen ist U-Booten einfach
schlecht beizukommen...
Jede Mission hat eine vorgege-
bene Truppenaufstellung, die
nicht verändert werden kann.
Hat man aber aus dem vorheri-
gen Einsatz beispielsweise einen
leichten Panzer der Erfahrungs-
stufe 5 übrigbehalten, und ist in
der neuen Karte ein leichter Pan-
zer vorgesehen, so wird dieser
durch den Veteranentrupp der
letzten Mission ersetzt. Neuge-
baute Truppen oder solche, die
im nächsten Szenario nicht vor-
gesehen sind (z.B. Schiffe in
einer reinen Landschlacht) kom-
men in einen Pool und werden
erst dann verwendet, wenn der
Einheitentyp wieder auftaucht.
Durch dieses System bleiben die
Szenarios ausgewogen, trotz-
Dieser Sturm aufs Maschinenkombinat v
»mittelgroßer« Grafik gezeigt
dem hat der Spieler etwas davon, seine Truppen zu behü-
ten. Um die Übersicht zu bewahren, darf man jeder Kampf-
einheit einen eigenen Namen geben.
Die Solomissionen sind in fünf Kapitel unterteilt, die jeweils
von einem längeren, gesprochenen Text eingeleitet werden.
Viele Szenarios sind erfreulich unterschiedlich geraten, so
wechseln sich Angriffs- mit Verteidigungsmissionen ab, ge-
heime Depots oder Flugzeugwracks bergen zusätzliche Ein-
heiten und vormals Verbündete erklären der eigenen Seite
plötzlich den Krieg. IIa)
M langer
Angesichts des Bedienungs-
komforts von Panzer General
habe ich eine Weile gebraucht,
um mich wieder mit dem leicht
antiquierten Battle-Isle-Sy-
stem anzufreunden. Weshalb
sind die meisten Einheiten dar-
auf beschränkt, sich erst zu be-
wegen und dann zu schießen?
Warum gibt es nachwievor
keine Undo- Funktion? Wäre
eine Anzeige des voraus-
sichtlichen Kampfergebnisses
tatsächlich so schlimm gewe-
sen? Andererseits findet man
die gewohnten Qualitäten wie
Warfenauswahl und ressour-
cenabhängige Neuprodukti-
Das Fenster- Herumgeschiebe
läßt mich persönlich kalt, der
Battle-lsle-2-Look hat mir bes-
ser gefallen: Alles war an sei-
nem Platz, Besitzer kleiner
Monitore hatten keine Nach-
teile. Die aufwendigen 3D-
Kämpfe sehen nach wie vor
cool aus - und bringen spiel-
erisch nichts.
Man merkt deutlich, daß
Schatten des Imperators ein
Ableger des zweiten Teils ist,
aber kein von Grund auf neues
Programm. An alte Glanzzei-
ten kann Battle Isie 3 nicht
ganz anschließen, bietet aber
doch hochwertige Taktikkost
für Fortgeschrittene.
iL
battle isle 3 - schatten des Imperators
Strategiespiel
Blue Byte
DM 120,-
Spiele-Typ:
Hersteller:
Ca.-Preis:
Kopierschutz: -
Spieltext: Deutsch; gut
Sprachausgabe: Deutsch; befriedigend
Anspruch: Für Fortgeschrittene
und Profis
Befriedigend
Bedienung:
Grafik:
Gut
Befriedigend
Minimum: 486er (33 MHi),
8 MByte RAM
Windows 3.1
Empfohlen: 486er [66 MHz),
16 MByte RAM,
Windows 95
Festplattenplatz: ca. 30 MByte
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Rasse ohne Klasse: Strategische
Evolutionskünste enden
in der Spieldesign-Sackgasse.
Bei »Q-Pop« haben Sie die delikate Aufgabe, die
Evolution einer Tierart auf einem fremden Plane-
ten zu gestalten. Bis zu sechs Parteien können am
Geschehen teilnehmen; wahlweise als Computergeg-
ner oder als menschliche Spieler.
Nach der Wahl des Schwierigkeits-
grades für jede Partei und der
Anzahl aller zu spielenden Runden
kann es losgehen.
Der Spieler verteilt zehn Tierchen auf
den Feldern der Landkarte, wobei
die Felder mit unterschiedlichen Fut-
ter-Sorten bestückt sind. Sobald das
erledigt ist, vergibt er in der näch-
sten Runde sogenannte »Evolutions-
punkte« an verschiedene Eigen-
schaften der Tiere. Sehr wichtig ist
dabei zum Beispiel die Futter-Ver-
wertung; Sie sollten also noch gut im Kopf haben, auf welche
Felder Sie die Tiere im vorigen Zug losgelassen haben. Aber
auch Eigenschaften wie Verteidigung, Sinnesorgane und Ver-
mehrung dürfen nicht ausgelassen werden.
Zu Beginn stehen 1 00 Evolutions- Punkte zur Verfügung. In den
folgenden Runden schrumpft die Anzahl je nach Spielerfolg auf
eine verschwindend geringe Punktzahl zusammen, die wohl-
überlegtverteilt sein will. Ist auch dieses erledigt, muß der Spie-
ler im nächsten Spielzug Nahrung suchen, mit herumstehen-
den Weibchen Liebes-Rangeleien zur Sicherung der Fort-
pflanzung veranstalten, den Fleischfressern aus dem Weg
gehen und die Tierchen der anderen Spielteilnehmer verhau-
I
m. •. &*&
If.f.l 9
l_Jfc
Das Leben ist ja so einfach;
sich um den Nachwuchs
den Gegnern aus dem Weg gehi
Die Verteilung der lieben Tierchen auf dem Plane-
ten. Jedes Feld ist je nach Symbol unterschiedlich
dicht mit einem Nahrungs-Typ bestückt.
en und damit dezimieren.
Je höher im Evolutions-Zug die Nahrungs-
Verwertung angesetzt wurde, desto weni-
ger muß das Tierchen zu sich nehmen und
je höherdie Vermehrung angesetzt ist, desto
zahlreicher ist der Nachwuchs. Der wird in
der nächsten Spielrunde wiederum auf der
Karte verteilt und das Ganze beginnt von
vorne. Mit jeder Runde gibt es außerdem
ne Katastrophe, die das Klima und damit die Pflanzen Vertei-
lung umkrempelt oder die Eigen
schaffen der Rassen durchein-
ander würfelt. Nach der vorher
festgelegten Anzahl an Runden
ermittelt das Spiel den Sieger
anhand der meisten lebenden
Tiere. Ohne Rundenbegrenzung
wird solange gespielt, bis alle
anderen Teilnehmer ausgerottet
sind. (hfl
fisch
Tja, das hätte eigentlich halb-
wegs nett werden können:
solide Idee, niedliche Grafik,
netter Sound. Woran es wie-
der einmal hapert, ist das Spie-
le-Design. Beispiel: Eine spo-
ardische Katastrophe ist ja
ganz nett. Wenn diese aber
jeden Monat auftaucht, nervt
es nur noch. Zudem krempeln
solche Vorfälle das Spiel der-
art um, das die sorgfältig aus-
gedachte Evolutions-Taktik
jede Spiel runde aufs neue den
Bach runtergeht.
Noch eine Kostprobe: In der
Nahrungs-Sammelphase
gerät die Spielfigur oft in eine
Sackgasse oder muß zu große
Umwege laufen. Als Ausgleich
haben die Designer den
»Selbstmord« eingebaut, der
die Figur an eine zufällige
andere Position des Spielfel-
des transportiert. Tolle Idee! In
dieser Tour stolpert der Spie-
ler von einer Evolutions-Sack-
gasse in die nächste, und nach
einer Stunde müden Klickens
entwickelt sich der Spiel spaß
endgültig in Richtung »nicht
vorhanden«.
ti.
q-pop
>**♦
^>*>i v
Spiele-Ty|
Strategiespiel
Herstellet
Kiwi
Ca.-Preis:
DM 90,-
Kopier seh
iti: -
Spieltext:
Deutsch; gut
Sprachaus
Anspruch
Für Einsteiger
Bedienunc
: Gvt
Grafik:
Befriedigend
Sound:
Befriedigend
MARCO POLO
Vom Spaghetti -Importeur zum Mul-
timedia-Opfer: Marco Polo als tra-
gische Figur in einem seichten Han-
delsspiel mit Lerneffekt.
m 1 3. Jahrhundert gab's keine Charterflüge in
ferne Kontinente. Da mußte sich der Reisewiüige
schon selber in den Sattel schwingen, um das ferne
China zu erreichen. Der venezianische Kaufmann
Marco Polo war nicht auf Erholung im Scharten der
Großen Mauer aus, sondern an Handelsbeziehun-
gen interessiert. Seinerzeit war das Reisen mit
Gefahren verbunden, wie uns dieses »Spiel zum
Entdecker« lehrt. Banditen an allen Ecken und
Enden, aggressive Heiden und eine Seuche zwi-
schendurch machen den Trip zu einem kurzweiligen Ereignis.
Wütet die Pest, tangiert dies unsere Spielfigur wenig: Wohl-
behalten spaziert Marco zum Markt, wo sich das allgemeine
Siechtum preismindernd auswirkt.
Kern der Asien-Entdeckung ist selbstredend der Handel. In Stadt
A kauft man Kleidung, Gold, Hanf oder eines der anderen
zahlreichen Güter jener Epoche. Damit klickt man sich zu Stadt
»...und ich sag' Dir, am Autobahnkreuz Nord Nicht gerade der Anwärter auf den Titel
hatten wir abbiegen müssen!« - Der Pro- »Dialogmenü« des Monats: Bei gelegentli-
grammpunkt »Dokumentation« bietet Polo- ehen Begegnungen kann Marco Informatio-
Wissen, illustriert mit digitalisierten Bildern, nen erkaufen...
f.r.'J,
Stadtbesuch und Handel werden mit solch schlichten Standbildern illustriert
B vor und kann - sofern kein Überfall uns per Zufall ereilt -
den Ramsch mit Gewinn abstoßen. Kameltreiber und bewaff-
nete Eskorten lassen sich vor jedem Trip anheuern. Essentiell
und nicht minder bargeldbedürftig: der Einkauf von Nahrung
für unterwegs - wir wollen nicht ständig am Kamel-McDrive
halt machen...
Der Zufall regiert auch bei der Zuweisung von Missionen. Auf
gut Glück wird man mit konkreten Auf-
trägen der Güteklosse »Hole mir dieses-
jenes aus Sowieso« betraut. Beim Rum-
geklicke auf der Landkarte murmelt ein
deutscher Sprecher historische Hinter-
grundinformationen und so manchen
Hinweis über lohende Zielorte.
Geschichtswütige können auch in einer
Marco- Polo-Datenbank blättern, die als
separater Programmpunkt enthalten ist.
Die eintönigen Menübilder wurden durch
digitalisiertes Bild- und Videomaterial aufgemotzt. (hl)
lentiflfdt
Da passiert nicht viel - und
wenn was passiert, ist meist
der Zufall im Spiel. Waren
kaufen, den nächsten Ort
anklicken, Waren verkaufen -
sofern man nicht unterwegs
von Banditen angemacht
wird. Zu soviel Schlichtheit
paßt die »Mein erstes Malpro-
g ramm« -Grafik ganz gut; der
Dudelfaktor der bemüht exo-
tischen Musik bringt jeden
Zehennagel mühelos zum
Wellen.
Nein, da könnt Ihr mich auch
mit der großen Asienkarte
nicht beeindrucken: Marco
Polo ist ein Schlafwandler.
Müde Missionen und Zufalls-
ereignisse schaffen keine
Motivation. Nach dem 38.
Kameltreiber-Anheuern und
immer wieder gleichen Basar-
besuchen wird auch der gut-
mütigste Forscher lustlas.
Über den »Da lernt man was«-
Faktor versucht der Hersteller
mit berechtigter Verzweiflung,
seinem Marco Polo eine
Marktplatznische zu retten.
Meir
nilie
freundlichkeit demonstriert
das Handelsspiel light durch
Vi er- Spieler-Modus und einfa-
che Bedienung. Man muß aber
schon von der arg genügsa-
men Sorte sein, um sich der
rasch ausbreitenden Eintönig-
keitsaura dieses Schlumerpo-
los zu entziehen.
LJ2 marca polo
— L* **» .
.**
Handels spiel
Philips Media/
Infogrames
DM 80,-
CD-Abfrage
Deutsch; gut
S pi Dt h ausgäbe: Deutsch; befriedigend
Anspruch: Für Ein steig er
Bedienung: Gut
Grafik: Befriedigend
Sound: Ausreichend
Spiele-Typ:
Hersteller:
Ca.-Preis:
Kapierschutz:
Spieltext:
Minimum: 386er (25 MHz),
2 MByte RAM
Empfohlen: 386er [25 MHz),
4 MByte RAM
Festplattenplatz: -
CD-Belegung: ca. 500 MByte
Anzahl Spieler: 1 - 4
(abwechselnd)
j (^»mmmatmeSö*
-Tag/Nachtwechsel
- JMresi^ttetiwechsef
-Bts2u4Spielermöiiii .;;
- Modem/Nu llmodemoptibri
- Bü'ndnismöglichkeit
- Inklusive Einheiteneditor
- Inklusive Karteneditor
- Filmszenen mit echten- Darstellern
- Digitalisierter Sound
- Sprachausgabe
- Komplett in deu
►üji
^n einer ^eit, in „
fielen in den fänden von ^f/fenigen liegt,
seid >J1)r nuserivnbU/ den jj^ampf ntn die
Oi^ocht zu entscheiden...
£rüsade - dos ^trntegie^irlebrtis
CD-ROM
MULTIMEDIA
GREE
ENTE"
WfiWBff
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E N T
m
,Te).0213l/6070,
Tel. 0541/ 122065,
Tel.OBl/ 7852960,1
ASCENDANCY
Wird die Firma zu groß,
drangt mancher Kreativer
nach Selbständigkeit: Ein
Häuflein Ex- Program mie-
rer von Origin gründete
die »Logic Factory«. Mit
dem leicht zugänglichen
SF -Strategiespiel »Ascen-
dancy« liefern die Rene-
gaten ein respektables
Debüt ab.
Lange Zeit lebten die Minions so
friedlich und zufrieden zusam-
men, wie man das von geschlechtslo-
sen Roboterwesen erwarten darf.
Doch eines Tages meldete sich das
große Zentralgehirn zurück und
schickte seine willigen Blechkamera-
den in die Weiten der Galaxis. Aus
den harmlosen Androiden wurden Die
unbarmherzige Angriffsmaschinen,
deren Effizienz im Nahkampf jede einzelne
Erfolg machte. Das Zentralgehirn frohlockte,
Kleinigkeit: Das Volk von nebenan harte dürr
aus besseren Kampfschiffe...
gen Ster
Anstelle vor
anschauli-
chen Sinn-
bilder den
wirtschaftli-
chen und
technischen
Stand.
iahe
Invasion zu einem
übersah aber eine
merweise die weit-
1 ü * . s
u °
'.&t>.. ua«ii (
■
s
Ä
■■•
Planet erreicht im Spatstadium des Spiels mit Hilfe von Lebensraum-Kuppeln
ile Platzausnutzung
»Ascendancy« ist das Erstlingswerk der Softwareschmiede
Logic Factory. Präsident Jason Templeman, Chefprogrammie-
rer von »Strike Commander«, hat sich mit anderen Ex-Origin-
Mitarbeitern zusammengetan, um auf eigene Faust Spiele zu
produzieren. So überraschtes nicht, daß das Debüt neben einer
schönen Aufmachung auch inhaltliche Stärken zu bieten hat:
2] Rassen stehen zur Verfügung, die alle unterschiedliche Spiel-
ziele und Spezialfähigkeiten haben. Während das eine Volk
diplomatische Glanzleistungen vollbringt, kommt das nächste
30 langer
Im Kampf um meine Gunst
mußte Ascendancy gegen
»Master of Orion« antreten.
Obwohl letzteres in Sachen
Diplomatie und Schwierig-
keitsgrad die Nase vorn hat,
wollte ich Ascendancy eigent-
lich zum »Sieger nach Punk-
ten« erklären. Denn das Debüt
von Logic Factory wirkt durch-
weg ausgereift; Grafik, Sound
und Bedienung lassen kaum
Wünsche offen. Durch die
strikte Begrenzung der Raum-
schiffzahl verhindert Ascen-
dancy unübersichtliche Rie-
senflotten. Dies kommt dem
Spielfluß ebenso zugute, wie
das Überspringen ereignislo-
ser Runden und die Selbstver-
waltung der Planeten. Zusam-
Bedienung kann sich der Spie-
ler voll aufs Galaxien- Erobern
konzentrieren.
Doch eben das fällt aufgrund
der Logik-Bugs zu leicht; bei
sämtlichen gespielten Partien
war ich den Computervölkern
bald sowohl quantitativ als
auch technologisch überlegen.
Während Einsteiger und viel-
auch Fortgeschrittene an
die:
nkt ■
können, werden Profis klar
unterfordert, zumal es keine
Mehrspieler-Option gibt.
Trotz dieser Kritik habe ich
Ascendancy geraume Zeit mit
großem Vergnügen gespielt -
es vermittelt wie kein anderes
Programm das Gefühl, Flot-
tenchef und Planetengouver-
■
CDBEJ
£3£3ß53
Die farbig eingekreisten Planeten verfügen über Schutzschilde
mit unwirtlichen Odplaneten zurechf, die dritte Gattung
beherrscht die Kunst der Teleporfation - und so weiter. Nach-
dem Sie sich für eine Rasse entschieden haben, sitzen Sie auf
Ihrer reichlich rückständigen Heimatwelt. Über dem Planeten-
hintergrund befindet sich ein Raster, dessen Felder die Nut-
zungsmöglichkeiten des Bodens andeuten: Weiße Felder sind
der Standard, schwarze unbrauchbar; auf blauen Flächen wird
besonders gut geforscht, rote sind für Industrie prädestiniert,
grüne eignen sich für Landwirtschaft. Seltene Ruinen bergen
technische Errungenschaften, die weit über dem Wissenstand
Ihrer Rasse liegen können. Ansonsten ist die Forschung eine
mühsame Angelegenheit; erst nach einiger Zeit verfügt man
über die Vorrau Setzungen zum Raumschiff bau.
Damit ist das Tor zu den Sternen aufgestoßen und ein erstes
Kolonieschiff stürzt sich mutig in eine der Star Lanes, mit denen
die Systeme verbunden sind. Außer den blauen Sternen straßen
findet man noch rote Verbindungen, deren Durchquerung sehr
viel länger dauert. Jeder Zug in Ascendancy symbolisiert einen
Tag; ereignislose Runden werden auf Wunsch im Zeitraffer
abgehandelt. Sobald ein Gebäude fertig ist oder arbeitslose
Bevölkerung zur Verfügung steht, erhalten Sie eine Meldung
darüber und können per Mausklick zu der entsprechenden Stel-
le springen. Schon nach wenigen Spielstunden kontrolliert man
ein Dutzend Planeten, die alle verwaltet werden wollen. Glück-
licherweise haben die Programmierer eine Automatikfunktion
im Wettbewerb
Master of Orion
ASCENDANCY
Alien Legacy
Space Feder ulion
Outpost
77
Ascendancy bietet viel fürs Auge
und damit eine sehr gute
Zugänglichkeit; statt Zahlenwü-
sten sieht man aussagekräftige
Grafiken. Das ebenfalls einfach
zu bedienende Master af Orion
ist langfristig die bessere Wahl,
da es stärkere Camputergegner, detailliertere Forschung und
viel Diplomatie bietet. Bei Alien Legacy besiedeln Sie die zahl-
reichen Planeten und Monde eines einzelnen Sonnensystems,
während sich langsam die Hinweise auf eine unbekannte
Bedrohung mehren. Space Federation versucht den Spagat zwi-
schen Action- und Strategiespiel, bewahrt sich aber nur mit sei-
nem Zwei -Spieler-Modus vor dem Wertungsabsturz. Was bei
den Konkurrenten nur ein Teil des Spielgeschehens ist, wird
vom öden Outpost zum Selbstzweck erklärt: Das Errichten einer
Kolonie auf einem fremden Planeten.
KciroSofl
Jürgen Vieth
CD-ROM
Phantasmagoria. deutsche Version
93,50
77,50
ITBi Hour, Anleitung deutsch *
97,50
Pin ball Fantasies De Luie. Anleit deulsch
■ '-.AI Pacific Air War Gold. Handb. deutsch
72,50
Popoulus II u. Powermonger. Anltg. dL
37.50
A IV Networks, komplett deutsch
89,90
Prisoner of lee, komplett deutsch
83,50
Aces ol the Deep, komplett deutsch
39,00
Privaleerincl. Mission, Handb. deutsch
37.50
.-. .. .-mi:.,.- '.■■,:,■■--:::...:. :■.■;■
47,50
Psycho Pinball, Anleitung deutsch
60.90
Aces Collection, Handbuch deutsch
71, £0
ReOel Assault, deutsche Version
57,90
Across the Rhine, komplett deutsch
97,50
Renegade, Anleitung deulsch
86,50
Acbon Soccer. komplett deutsch
77,50
Retfibution, Anleitung deutsch
:'cö:
Air Havoc (Tower Simulation), kpl. deutsch
72,50
Shadnw Caster, Anleitung deutsch
Alone in the Dark 3, komplett deutsch
93,50
Silent Hunler, Handbuch deutsch *
97,50
99,50
Sim City 2000 incl. Data, kpl. deutsch
92,50
Amerika 'l861-1B65, komplett deutsch
F.tj.QD
Sim Tower, deutsche Version
Apache Longbow, komplett deutsch
79,50
Sim Town, komplett deutsch
89,90
Ascandancy. komplett deutsch
34,50
Simon The Sorcerer 2, komplett deutsch
"Ar.'.'
ATARI 2600 Action Pack, dt Version
59.90
Slipstream 5000, Anleitung deutsch
A.TP iricl. USA-West u. East
134,50
Space Quest 6. deutsche Version
85.50
Biing, komplett deutsch
74,50
SSN 21 Seawotl. komplett deutsch
37,50
Bio Forge, komplett deutsch
97,50
Spall am Sei, komplett deutsch
79,50
Bloodwings
89,90
' :■ :
59. 00
Brett Hüll Hockey, Anleitung deutsch
79,50
Star Trek: Neil Generation, dL Version
;"'■:.:■
Bunins Steel 1 - 'fe. * Vir:, -j-.iv : G:^xJ
69,00
Star Trek Omnipedia
84.50
B urnlng Steel II, komplett deutsch
Stephen Hawking .Eine kurie Gesthcve i it. f
85.00
Buming Steel 111, Handbuch deutsch
82,50
Sloneprophet (Ravenfoft II). Handbuch dt
83.50
Chaos Control. Handbuch deutsch
82,50
Slonekeep.Handbuchdeutsch +
Coüra Power Pack
46. bO
Sinke Commander, Handbuch deutsch
37.50
Colonisation. komplett deutsch
67,00
Super Karts, Anleitung deutsch
89,90
Command & Conquer. komplett deutsch
93,50
Syndicate plus, kompletl deulsch
37,50
Command £ Conquer. amerik. Version
93,50
System Shock, komplett deulsch
89,00
Crusade, komplett deutsch
B6.50
Tank Commander, komplett deutsch
89.90
Cyberia, komplett deutsch
B4.50
Terminal Velocity. Handbuch deulsch
72,50
Cybermage, deutsche Version
93.50
Theme Park, komplett deulsch
89,00
Dark Forces, komplett deutsch
99,00
The Serail, komplett deutsch
59,50
Das AmL komplett deutsch
96,00
Top Gun, deutsche Version *
97,50
Das Schwane Auge 1, kpl. deutsch
44,00
Transport Tycoon, komplett deutsch
92,50
Das Schwarze Auge II. .Sterne nschweir
89,00
Transp. Tycoon World Editor, kpl. dt [nur 3,5") 39,90
Day ol the Tentacle, komplett deutsch
95,00
Under a Killing Moon.Teite dt, Speech eng
95,00
Der Meister, komplett deutsch
59,90
UnnessesaryRoughness, Handbuch deutsch 79,90
79,50
US Navy Fighters. kompletl deutsch
97,50
89,00
USS Ticonderoga. Handbuch deutsch
82,50
Discwortd, deutsche Untertitel
89,00
Virtual Pool, Handbuch deulsch
96,50
Die verrückte Rallye, komplett deutsch
79,50
Vollgas, komplett deutsch
Doppelpass.Anstoü n. World Cup Ed.kpl.dt
64.00
Vollgas, engl. Verskn, Anltg. dl. m. Update-Opt™
72,50
Dune II, komplett deutsch
42,50
Vertex, Quantum Gate 2, Anltg. deutsch
83,90
Dungeon Mastern, komplett deutsch
89,00
Warcraft, Handbuch deutsch
89.00
D-Info, Das elektronische Telelonöuch
49,95
Warriors, kompletl deulsch
79,50
Earthsiege, komplett deutsch
93,50
WhalesVoyage ll, komplett deutsch
79,50
Earthsiege, Efweiterungs-CD, kpl. deutsch
59.50
Wrng Commander II, Handbuch deutsch
37.50
EA Sports Rugby, Anleitung deutsch
63,50
Wing Commander III, kompletl deutsch
C 'F« Intern. Soccer, komplett deutsch
Wings of Glory, komplett deutsch
86.50
Flight ot the Amazon Queen, kpl. deutsch
79,50
Wolf, komplett deutsch
72.50
Right Unlimited. kompletl deulsch
87.00
Woodruff, Schnibble of Azimut, kpl. deulsch
89,00
Flight 5 Scenery .Las Vegas', Anltg. dt
69.90
World Cup Golf, komplett deutsch
82,50
Flight 5 Scenery .British läles'.Aiilig >;l
54.00
X-COM (UFO 2), komplett deutsch
97,00
-wnier-Hrst F.nconrilers(ELITE 3).dt.Vers.
X-Wing incl. aller Missions, komplett deutsc
69,00
Future Dimension, komplett deutsch
64,90
3,5"
FX-Fighter, Handbuch deutsch
63,90
Gabriel Knigrit Sprache engl/Teite deutsc
Hammer ol the Gods, komplett deutsch
Aces of the Deep, komplett deutsch
86,50
79.50
AJaddin, Anleitung deulsch
67,50
Hardball 4, Anleitung deutsch
79,50
A.T.P. Scenery .Italien*, Handb. deutsch
Hattrick (IKARION). komplett deutsch
3J.5C
Battle Bugs, komplett deutsch
HeroesofMightä Magic, kpl deulsch
Biing, komplett deutsch
High Oclane. deutsche Version
89,90
Colonlsialion, kompletl deutsch
97,00
High Seas Traders, kompl. deutsch
69,90
.;::::; i.l..
69,00
HOhleriwelt Saga, komplett deulsch
89,00
Day ol Ihe Tentacle, komplett deutsch
95,00
Hollywood Pictures, kompl. deulsch
79,50
Die Siedler, kompletl deutsch
69,00
Inca 1, II + Audio CD. komplett deutsch
69,90
FIFA Intern. Soccer, komplett deutsch
69,50
Indy Dar Racing, incl. 8 Tracks, Handb. dt
29,95
Flight Sim. 5.1
76,50
International Tennis Open, kpl. deutsch
86,50
Scenery Europe 1 f. FS 5, Handbjch doulsc
Iran Assault, deutsche Version
82,50
FS 5 Scenery .Japan' und .Caribean", je
54,00
Jagged Ali ante, komplett deutsch
89.90
FS 5 Seen. .San Francisco' u. .Washington'
e 49,00
Jazz JackRahbit, komplett deutsch
69,90
FS 4 u. 5 Seen. .Salib-Wien/Tyrol/Kamr. je 64,00
Kings Quest 7, komplett deutsch
93.50
Fritz 3 [Schach), kompletl deutsch
139,50
Klick'n Play, komplett deutsch
93,50
Frontlines, komplett deutsch
72,50
42.50
Hattrick (IKARION), kompletl deutsch
82,50
Larry i. II, m u V u. VI. ceuls che Anleitung
92,50
Harpoon II 2.0
72.50
Last Dynasty, deutsche Version
64,50
Harpoon II 2.0 Barüesel .Coldwar"
47.50
Legend ol Kyrandia III, Spr. engl. .Texte dt
69,00
Harpoon II 2.0 BatUesel .Westpac."
Lemmimgs III, Anleitung deutsch
Links pro Super °ack, incl. Harbctir To*n S Bdlr
69,00
■;. U deutsch
64,00
72.5C
König der Löwen, Anleitung deutsch
Links Course .Prairie Dunes'
49,00
Lemmingslll, Handbuchdeutsch
64,00
Links Course .Deuil's Island'
40,00
-.;■-■ k raBI g HorniPrairieDune' je
49,00
■HI.OO
Lode Runner, kompletl deulsch (WINDOWS) 64,00
Monkey Island 11. komplett deutsch
39,90
Lode Runner, kompletl deulsch
86,50
79,50
Lords oiMidnight kompl. deutsch
96,50
Nascar Rating Iilli.I; : -.>.:i. Hnnib d^'äc:
37.90
Lucas Arts Classics. komplett deutsch
1 05.00
Panzer General, Handbuch deutsch
Macchiavelli, komplett deulsch
89,90
Psycho Pin ball, knmpletl deutsch
64,90
Mad News incl. MAD-Editor, kompl. deutsc
72,50
Sim City 2000. komplett deutsch
95,00
Mad News Extrablatt, konptr-ü iBUtad
39,90
Sim City 2000 Datadisk, komplett deulsch
3990
Magic Carpet plus {Incl. IMden Walds), kpl. dl.
89,90
Simon The Sorcerer 2, kompletl deutsch
86.50
Marco Pole, Handbuch deutsch
75,90
Space Simulator, 10 engl.ikpl. dt 99,00/ 1 34,50
Master ot Magic, komplett deulsch
97,00
Theme Park, komplett deutsch
79,50
Mech Warrior II, US-Version
86,50
■ .'.■!.. ' .■.:, ...
39,90
Micro Machines II, Handbuch deutsch
Wolf, komplett deulsch
72,50
Monkey II. Day ol Tenlacle. Indy IV, kpl. dt
V.tt
Soundblaster AWE 32 Value Edition, Hdb. d
339,00
MysL komplett deutsch
72,50
Soundblaster AWE 32, Handbuch deutsch
Nascar Racing, Handbuch deutsch
86,50
Duales Joyslickkabel f. Soundblaster
29,00
Nascar Racing Track Pack. Anltg. deutsch
46,50
SBSAkbvboxen, Creadve/Yamaha
219,00
Navy Sinke, deutsche Version
97,50
Gravis-Gamepad
47,50
NBA Live 95, Anleitung deutsch
89,90
Gravis Joystick Analog pro
CH-Flight Stick pro
149,95
Novastorm, Handbuch deutsch
79,50
CH-VlrtualPilolpro
189,50
Oldtimer II incl. Mousepad, kpl. deutsch
52,50
CH-Pro-Ruddet-Pedals
1B9.50
Orion Conspiracy, deutsche Version
aA
CH-Gamecard Automatic 3
84.50
Panzer-General, Handbuch deutsch
82,50
Phoenii-Flugjoysfck
177,50
Periect General II, deutsche Version
79.90
PGA-TDurGolt, Anleitung deutsch
05. CO
+ = bei Drucklegung noch nie hl lieferbar
SPIELELISTE KOSTENLOS (BITTE UM ANGABE DES COMPUTERTYPS)
VORKASSE 6,90 • UPS- NACH NÄHME 17,- • POST- NACH NAH ME 9,90
AUSLAND NUR EUROSCHECK PLUS DM 25,-
MO - DO 8.30 - 18.00, Freitags 8.30 - 16.00 Uhr:
S 02103-3 10 41 oder 02103 -4 20 88
ODER SCHREIBEN SIE UNS:
POSTFACH 404 • 40704 HILDEN
o
Der Forschungsbau zeigt
die Verknüpfung zwischen
den Wissensgebieten
eingebaut; die Planeten
bauen eigenständig neue
Strukturen, wenn auch
etwas planlos.
Die Computergegner
versäumen es grundsätz-
lich, als erste Orbital-
struktur einen Schild zu
errichten, mit dem der Planet und
alle weiteren Flugkörper in der
Umlaufbahn ersfmal geschützt
wären. Stattdessen bauen sie
munter Raumflughäfen, auch
wenn diese teurer und bei vielen
Planeten faktisch nutzlos sind.
Deshalb kann der skrupellose
menschliche Spieler fast problem-
los viele Feindwelten einnehmen;
nur die großen Kolonien werden
vom Computer mit Schilden, Tarn-
vorrichtungen und Raketenbasen
geschützt.
Die Kolonie-Module verschlingen
zwar Bauzeit, benötigen aber
keine zusätzliche Bevölkerung. Also kann auch ein schwach
bevölkerter Planet vollgestopfte Kolonie-Schiffe losschicken, die
gleich eine ganze Reihe neuer Planeten besiedeln. Auf diese
Weise breitet sich der Spieler schnell aus und kann entspre-
chend mehr produzieren. Die
dadurch ermöglichten, zahlrei-
chen Forschungseinrichtigungen
bringen auch noch die technolo-
gische Überlegenheit mit sich.
Spielerische Kehrseite dieses Ent-
wicklungsvorsprungs: Viele der
Technologien, die an sich sehr
Die ehrenhaften
Okulons vertrauen uns
ein weiteres Mal
In einem umkämpften
Planetensystem zoomen
wir an ein glückloses
feindliches Schiff heran
interessant sind, braucht man eigent-
lich gar nicht - weshalb den Gegner
mit dem superteuren Laser zusam-
menbretzeln, wenn's auch ein
schlechterer tut?
Anstelle schnöder Textanzeigen bie-
tet Ascendancy einen scrollenden,
drehbaren Forschungsbaum. Leere
Kreise zeigen, welche Forschungen
zur Zeit möglich wären, ausgefüllte
Ringe stehen für erreichte Technolo-
gien. Die Entwicklungen
lassen sich im wesentli-
chen in zwei Bereiche
einfeilen: Gebäude und
Raumschiffmodule.
Wasserkraftwerke sor-
gen beispielsweise für
größeren industriellen
Ausstoß, Raumwerften
erlauben den Umbou
von Schiffen, Kuppel-
bauten erhöhen die
Maximal bevölkerung
des Planeten. Beim Bau von Raumkreuzern stehen insgesamt
vier Größenmodelle zur Verfügung, die unterschiedlich viele
Bauteile aufnehmen können. Ein Modul kann sowohl ein Antrieb
sein, als auch eine Waffe oder ein Invasionstrupp, Auf einen
Klick hin erhalten Sie die Funktionsweise eines Moduls erklärt
- oder wußten Sie, daß man per Gravitationskatapult auf einen
Schlag zur gegenüberliegenden Seite der Sonne geschleudert
wird?
Sobald Sie auf eine der anderen Rassen treffen, stehen diplo-
matische Aktionen wie Kriegserklärung, Tausch von Informa-
tionen oder Allianzen zur Verfügung. Man kann andere Völ-
ker um Flottenhilfe für bestimmte Planeten bitten oder sie gegen
eine andere Rasse aufstacheln. Kommt es zum Konflikt, schicken
Sie Ihre Flotte in die Schlacht,
lenfiardt
— — ;.. w
ü
Beim gut gemeinten Tutorial
bin ich fast eingeschlafen - ein-
fach drauflosspielen bringt
mehr. Mit überschaubaren
Menütiefen und Metdungen
wichtiger Ereignisse gibt sich
Ascendancy lockerer als der
Genre- Durch schnitt. Ein Segen
für Strategie-Einsteiger, die
angesichts von Hardcore-Hex-
agonorgien Hautausschlag
bekommen: Noch nie war die
Weltraum-Ausbreitung so
leicht bedienbar wir heute.
Neben dem nicht einstellbaren
Schwierigkeitsgrad nehme
ich Ascendancy eine gewis-
se Überraschungs-Armut
krumm. Zwar geht man bei
der Bedienung erfreuliche
Wege, aber das stete Plane
tene robern ist auch nicht ab-
wechslungsreicher als bei den
zahlreichen Mitbewerbern.
Hier noch ne Welt, da noch ne
Erfindung - der letzte Genia-
litäts-Tick, der Meilensteine
wie »Civilization« auszeich-
net, wird vermißt.
Das erhoffte Meisterwerk ist's
nicht geworden, aber eine
echte Bereicherung des Gen-
res. Mit seiner hochauflösen-
den Übersichtlichkeit und dem
routiniert-gefälligen Spiel-
ablauf sorgt Ascendancy zu-
mindest mittelfristig für Kurz-
weil.
OE
BfMH
j sechs Konkurrenzrassen versuchen u
Außer auf den Planetenoberflächen findet das Geschehen in
zwei verschiedenen Kartenmodi statt: Die Sonnensysteme zei-
gen die einzelnen Planeten, Sternentore, Schiffe und Geschos-
se, wobei sich die Karte drehen und zoomen läßt. Farbige Lini-
en deuten nicht nur an, wo auf einem Koordiantenraster sich
das Objekt genau befindet, sondern auch die ungefähre
»Höhe«. Blitzschnell wird ein Schiff angeklickt, darauf die Waffe
und dann das Ziel - schon gibt es eine Explosion und etwas
Weltraum schrott. Auf der eigentlichen Galaxiskarte stellt jedes
Sonnensystem nur einen kleinen Punkt dar. Diese Ansicht kann
ebenfalls gedreht und vergrößert werden; auf einen Blick sind
Sternenstraßen, kontrollierte Systeme und Flortenansammlun-
gen zu erkennen.
Die Anleitung zu Ascendancy läßt bewußt viele Dinge offen,
die der Spieler selbst herausfinden soll. Mehrere Tutorials
erleichtern den Einstieg in das Programm. Während sich Pla-
netendichte, Zahl der Konkurrenten und politisches Klima ein-
stellen läßt, fehlen verschie-
dene Schwierigkeitsstufen
beim Computergegner. Eine
deutsche Version des Spiels
soll in Kürze bei Softgold
erscheinen, (la)
Die Speicher-Funktion dient
gleichzeitig als Statistik
m
ascendancq
*<>«>«*
s #-^»
♦■>"• # -
Strategiespiel
The Logic Faclory
DM 1 20-
Spiele-Typ:
Hersteller:
Co.-Preis:
Kopiersthvtz:
Spieltext:
Sprachausgabe: -
Anspruch: Für Einsteiget' und
Fortgeschrittene
Minimum: 486er (33 MHz),
4 MByte RAM
Empfohlen: 486er (33 MHz),
8 MByte RAM
Festplattenplatz: ta. 15 MByte
CD-Belegung: ca. 80 MByte
Anzahl Spieler: 1
TELEFAX 0831«
Compusc
08 31
511 6
Paine h\
Preisknaller
(solange der Vorrat reicht!)
7th Guest
Ben. a Steel Sky
Campalgn
Cyberrace
Fligtrt o, t, Intruder
F14(5+l)
Harpoon
High Command
Indy Cai Raclng
Napoleonics
Patrbt
Populous 2/Power,
f?eno3
Silent Service 2
Space Shuttle
Stunt Drlver
Syndicate Plus
Yankee
Tornado
Walls o( Rome
War in the Gull
Worlds ol Le
^qend
Knallhart kalkuliert - Unsere
TOP 10
Apache Longbow
Biing CD*
Command & Conquer
Dungeon Master II
Füll Throttle / Vollgas
Phantasmagoria*
Simon the Sorcerer 2
Space Quest 6
69,95
64,95
84,95
82,95
62,95 / 77,95
79,95
72,95
74,95
Star Trek Next Gen. e/d 79,95 / 89,95
Windows 95 199,95
Update CD/3,5"- Versandkostenfrei!
Wir vertreiben keine "Erotik" und keine indizierten Spiele!
CD ROM
th Hour* 84,95
A IV Networks 34,95
Aces of the Deep 79,95
,t. Deep Dot' 39,95
the Rhine 89,95
Adion Soccer 67,95
Hqvoc Contr. 64,95
x Damp. Hockey 59,95
in Breed Tower 59,95
eriko/Civil War 69,95
nche Longbow 69,95
rendancy* 77,95
lle Isle 2 «.Data 69,95
«g* 04,95
forge 84,95
odwings 79,95
Command&Conq. 84,95
79,95
89,95
Cyberia 69,95
Daedalus Encounter89,95
84,95
Dork Universe 74,95
Reeder 69,95
Descent 77,95
Desert+Jungle Str. 44,95
79,95
Dungeon Masler 2 82,95
Earlh Siege 79,95
Data 44,95
3 Vers.) 79,95
Fl. Commander 2 64,95
Amazon Qu. 74,95
Füll Throttle 62,95
FX Fighler um. Ed- 79,95
Battles 74,95
Gods 69,95
Hattrick (Ikarion) 74,95
■kings: ...Zeil 77,95
letane 79,95
64,95
74,95
79,95
dA 69,95
Jagged Alliance dl.*87,95
Juwels of the Orocle79,95
High Seos Trader
Höhlenwelt Soga
Inordinale Desirt
King'sQuestVIl
Kingdoms of Gerr
Kük & Play
Lost Dynasty
Legionen (Win)
Liltle Big Adventur
59.95
.49,95
79,95
74,95
77,95
59,95
89,95
Ic^nT
Magic Carpet PLUS
Magic Carpet Data
Magic Carpet 2"
Marco Polo
Masters of Magic
Mechwarrior 2
Micro Machine 2
Myst, neu dt.
Nascar Racing
Nascar Track Pack
Navy Strike
NBA Live 95
NHL Hockey
Onei
rtfall
Panier General
Paparazzi
Perfed General 2
Pinball Mania
Prisoner of lee
Phantasmagoria'
Psycho Pinball
Q-Pop
Rovenloft 2
Rebel Assoull
Shanghai Gr. Mom
Silent Sleel
Sim City 2000 Coli
5im Tower
Simon the Sorc. 2
Slipslream 5000
Space Quast l-V
Space Quesl VI
Star Trek Next Gen.
Stone Racers
Subwor 2050
Super Karts
Sup.Slreetfighler 2
Tank Commander
Terminal Velocity
Ticonderoga
dto. World Editor
UFO&Masl. oOrior
Ultima 1+2 Classic
Ultima 7 Classic
US Navy Fight. Plus
U5Navy Rght. Dal
Virtual Pool
■
84,95
39.9.5
89,95
59,95
84,95
77,95
69.95
74,95
79,95
39.95
89,95
84,95
74,95
59,95
64,95
a.A.
74,95
54,95
79,95
79,95
64,95
62,95
69,95
59,95
79,95
99,95
84,95
69,95
72,95
64,95
89,95
74,95
79,95
69,95
69.95
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79,95
59,95
79,95
64,95
79,95
64,95
89,95
39.95
59,95
24,95
24,95
S9/55
39,95
74,95
77,95
74,95
64.95
39,95
WhalesVoyagell" 79,95
Wing Arm, Classic 24,95
Wmg Armada Win 64,95
Wing Comm. 3 89,95
Woodruff 69,95
X-COM 79 ,95
IBM 3,5"
Aces of the Deep 69,95
Biing 69,95
Golf
Links 336+ 2 Kur»
59,95
29,95
49,95
49,95
49,95
FiresloneSVGA 49,95
Pebble Beoch 5VGA49,95
Praihe Dune 49,95
Flugsims
Liste "Flugsim" anforder
Flight unlimüed 79,95
Flugsim. 5.1 e 69,95
Europa 1 54,95
Mittelgebirge 44,95
Nord-ZOstsee, HH 44,95
Rheinlond/Ruhrg.
Frankfurt/Hessen 44,95
Berlin, Mitleldeut.
Süddeutschlond
Grand Canon
München Multimed. 49,95
Hardware
Liste "Zubehör" anforderr
Gravis Gamepad 39,95
Gravis Analog 39,95
Gravis Analog Pro 49,95
Firebird 119,95
Phoeni» 167,95
.und ACE 169,95
.und MAX 279,95
CHVirt
CH Pedals Pro
SB 16ValuelDI
WaveBlasterll
SB AWE 32 VE
149,95
189,95
159,95
269,95
319,95
39,95
HintShop
Lös ungs hefte
" Spiel
Preise Stand 18.8.95 - * = noch nicht verfügbar bei Drucklegung
Nachnahmeversand: DM 10,90 + NN-Gebühr, ab DM 250,- frei
Vorkasse/EC-Scheck DM 7,90, ab DM 250,- frei
Bei Nichtannahme berrechnen wir DM 20,- als Schadensersatz
ioi
FADE TO BLACK
Nicht alles Gute kommt von hinten: Während wir ein Extra-
Schränkchen plündern, tappt ein Wächter heran. Hier zu sehen
der niedrigsten Auflösung, die auch auf normalsterblichen 486-
Systemen noch für Spielfluß sorgt.
Weg mit den Plattformen
- der moderne Held
verlangt nach einer SD-
Welt! »Flashback«-Vete-
ran Conrad wandelt jetzt
durch SD-Korridore, um
außerirdische Morph -
buben zu bekämpfen.
Die einen sireben nach
Ruhm oder Reichtum,
die Software-Industrie
strebt noch dem »Cine-
matic Feel«. Kaum eine
Pressemitteilung kommt
ohne diese Floskel aus, im
neudeutschen Computerjargon gerne als »Filmatmosphäre«
übersetzt. Das französische Programmierteam Delphine war
schon hinter diesem Effekt her,
als der Stand der Hardware auf-
wendige 3D-Sperenzien noch
gar nicht erlaubte. Beim Action-
Adventure »Flashback« sah
man den Helden brav von der
Seite durchs Geschehen hüpfen;
flüssigste Animationen und Zwi-
schensequenzen halfen der
Atmosphäre auf die Sprünge.
Seit der Veröffentlichung dieses
Titels ist eine ganze Technik-
Generation vergangen. Bei der
Entwicklung des Nachfolgers
»Fade to Black« wurden konse-
quenterweise Amiga und 16-
Bit-Videospiele von der Prio-
ritätenliste getilgt. Ein dicker PC
mit CD-ROM muß es sein, denn
die neuen Abenteuer von Con-
rad ß. Hart finden höchst drei-
dimensional statt. Sah man den
Heroen bei Flashback noch von
der Seife, stapft er jetzt durch
eine berechnete 3D-Welt.
Bei seiner Heimkehr im irdi-
schen Sonnensystem wird Con-
rad jäh aus dem Weltraum -Tief-
schlaf gerissen. Die Zeitseit dem
letzten Spiel haben außerirdi-
sche Expansionslinge genutzt,
um Kontrolle über die alte Hei-
320 x 200 Pixel: Grab, aber zweck-
mäßig. Zugunsten des Tempos verzichten mat zu erlangen. Ausführendes
4 8 6- Besitzer gezwungener maßen auf
mehr Details.
102
640 x 400 Pixel: Hochauflösender
3D-Genuß - aber bitte mit Pentium]
Sonst wird's schnarchig.
Organ bei all der anstren-
genden Unterdrückung sind
große grüne Männchen mit
Morph-Talent. Die sich fröh-
lich verwandelnden Krieger
schleppen unseren Helden
auch gleich ab. Im Hochsicherheitstrakt der Invasoren- Festung
schmorend macht Conrad alsbald eine freudige Entdeckung:
Er ist nicht allein. Der Gefangene John O'Connors gibt Anwei-
sungen per E-Mail und sorgt dafür, daß wir neben dem Emp-
fangsgerät auch eine Waffe in die Zelle geliefert bekommen,
O'Connors gibt Anweisungen für den gepflegten Ausbruch -
und weist den Weg zur Widerstandsgruppe Madragore; Uns
wird doch nicht der heroische Rausschmiß des Alien-Pöbels
aus dem heimischen Solarsystem glücken?
Von einer munter zoomenden Kamera eingefangen sehen Sie,
wie Connor Ihre
Tastaturkomman-
dos ausführt. Die
Nachrichten
von Mitgliedern
der Widerstands-
gruppe Madragore
halten Sie auf
dem laufenden
lenhardt
320 x 240 Pixel: Cinemascope-Look auch
für kleinere Systeme; ein annehmbarer
Grafik-Kompromiß.
Der Tester registriert fechni- wecken Neugier. Aber die
: Bemühtheit, routinierte platte Story, arg simple Puzz-
Elemente und einen gewissen
Unterhaltungswert - aber
zugleich den Innovations-Fak-
tor einer Packung Filtertüten.
Wenn man Fade to Black nur
mit seinem Vorgänger Flash-
back vergleicht, ist Delphine
natürlich ein Quantensprung
gelungen. Dreidimensional
ist's nun mal schicker als mit
dem ollen Flach-Look. Und
trotz mancher Hakeligkert bei nisst
der Tastaturmeisterung ist Wen
Fade to Black fairer designt. Advi
Man kann's
spielen und die
en Missionen
ich wiederholet
Gegner drücken den Faszina-
tionsfaktor. In Sachen Atmo-
sphäre und »Being there«-
Gefühl möge man sich ein Bei-
spiel an Origins Bioforge
Ein ganz manierlicher Vertre-
ter seines Genres, aber kein
Superschwergewicht, das uns
allen zu neuen »Aha«-Erleb-
hilft. Immerhin:
generell Adlon-
3D-Outfit
chätzen, ist Fade to Black
icher lieh kein Fehlkauf.
Hochauflösende Heilung: Unter Super VGA lassen wir uns an i
Medi-Station weder volle Schutzwesten-Energie verpassen.
komplexe Steuerung entzieht sich anfangs jeglicher Bändi-
gungsversuche: Zwar lassen sich auch Maus und Joystick her-
anziehen, aber ganz ohne Keyboard kommen Sie nicht aus.
Unsere Spielfigur kann rennen, kriechen, springen, zur Seite
gehen, sich drehen, die Waffe in Anschlag bringen, schießen
und Gegenstände aus dem Inventar verwenden. Dazu kommt
die Space-Taste als Allzweck- Waffe in der Kategorie »benut-
zen«: Sie aktiviert Lift- oder Teleporter- Schalter und öffnet die
beliebten Schränkchen, in denen sich nützliche Gegenstände
befinden. Richtig komfortabel haben es nur Besitzer von Edel-
Joysticks mit programmierbaren Extra-Buttons.
im Wettbewerb
System Schock
Siofor ge
FADE TO BLACK
Alane in the Dork 3
Flashback
70
Man muß nicht schwarz sehen
für Fade to Black, aber zum
direkten Konkurrenten Bioforge
fehlen doch ein paar Pünktchen.
Atmosphäre, Steuerung, Design -
Feinschliff und damit auch die
Motivation sind bei Origins SF-
Action- Ad venture besser. Für höchste Ansprüche empfiehlt sich
weiterhin System Shock, dessen Mischung aus Abenteuer, Rol-
lenspiel und 3D-Ballerei äußerst gehaltvoll ist. Immerhin ver-
weist Fade to Black seinen 2D-Vorgänger Flashback sowie Info-
grames' uninspirierten Gru sei -Western Alone in the Dark 3 auf
die Plätze.
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r F!i::i: n
Füll Dill Total' :(
79,90 Suiwat JD50 Int
51,90 WoodmlliU
Fremde Türen öffne
Gegner dahinter
Der Spielablauf ist nicht ganz so ereignisreich, wie di
mentale Tasten belegung verspricht. Man sucht neue Ausgän-
ge, erledigt zwischendurch zwei, drei Gegner und hält nach
Extra -Behältern Ausschau. Egal ob Lebensenergie, Schlüssel,
Granate oder ein Briefchen von Freunden der Widerstands-
gruppe; in den Kommodchen schlummert stets was unbekann-
tes Gutes, als war's ein Überraschungsei. Eine Kreisanzeige
warnt, sobald uns ein Gegner ins Visier nimmt, Sie sollten
dann schleunigst vom Lauf- in den Kampfmodus umschalten.
Conrad zückt seine Waffe und reagiert jetzt anders auf Rich-
tungsänderungen. Er bleibt stehen; mit den Pfeiltasten steuern
Sie seine Arme, um den Gegner genau anzuvisieren. Ein Faden-
kreuz verrät, wenn Sie das Ziel angepeilt haben und sich ein
Schuß lohnt. Die Munitionsanzeige sollte man stets im Auge
beholten; nachgeladen wird nicht automatisch,
m Drei Grafikauflösungen
stehen zur Wahl. Bei 320
x 200 Bildpunkten sieht
die 3D-Welt zwar recht
kantig aus, ist auf einem
Die Robot-Spinne steckt
eine Menge Treffer ein
- zwischendurch nach-
laden nicht vergessen!
nett: Geschniegelte, animierte Menüs und Reminder
Bildchen für jeden gesicherten Spielstand.
gehobenen 486er aber tadellos schnell. Unterhalb der 50-MHz-
Grenze müssen Sie zu weiteren Tempomacher-Tricks greifen:
Detailreichtum der Grafik, Shading und Größe des Spielfen-
sters lassen sich herunterfahren. Die SVGA- Auflösung von 640
x 400 Punkten ist Pentiums vorbehalten; Erst mit 90 MHz macht
diese Darstellung Freude. Als Kompromiß gibt es noch den Zwi-
schenmodus 320 x 240.
Auch bei Delphine läßt man die Grafikcomputer fleißig rech-
nen und rendern: Bei Erreichen bestimmter Etappenziele oder
dem Ableben der Spielfigur werden höchst ansehnliche Zuguck-
Animationen abgespielt. Bereits erreichte Filmchen lassen sich
in einer Art virtuellem Kino wieder vorführen - quasi der »Ich
beeindrucke mein soziales Umfeld«Modus. Zehn Spielstände
können jederzeit gespeichert werden. (hl)
Den außerirdischen Invasoren geht die Muffe: Große Sprüche
angesichts unserer Fortschritte.
fade to blach
Fettplotten platz: ca. 10 oder 40
MByte
CD- Belegung: ca. 540 MByte
I Spielet: 1
MACHT DER ALL. MACHT'
♦ •
N D E N 'W E I T E E*'S
WELTALLS WAT
INE' ERFAHRU MÜ^|f TA U F
l_, D I E'' 'I H R LEBEN
VERÄNDERN WIRD.
# PITFALL
»2£ THE NAYAN ADVENTURE
Trouble im Tempel: Pitfall
Harry Jr. muß seinen
gekidnappten Vater befrei-
en. Acrivisions gelungene
Fortsetzung des Klassikers
»Pitfall!« läuft nur
unter Windows 95.
Sie erinnern sich bestimmt
noch an Pitfall-Harry: Der
arme Kerl mußte vor rund
zwölf Jahren durch einen gar-
stigen Dschungel sprinten, um
in möglichst kurzer Zeit 32
Schätze einzusammeln. Jetzt
Mein erstes Windows 95-
Spiel: Nachdem die Pitfoll-CD
ins Laufwerk geschoben
wurde, erscheint automatisch
dieser Bildschirm. Einfach auf
»Play« klicken und schon
geht's los.
steckt er wieder in Schwierigkeiten, denn Erzschurke Zakelua
hat ihn einfach gekidnappf. Glücklicherweise war Harry die
letzten Jahre nicht untätig und hat Harry Jr. in die Welt gesetzt.
Der Filius muß ihn jetzt reften: Sie steuern den Nachwuchshel-
den im ersten PC-Profispiel, das nur unter Microsofts neuem
Betriebssystem Windows 95 läuft.
Die Vorteile des neuen Windows merkt man schnell: CD ins
Laufwerk, »Play«-Button drücken und los geht's - das lästige
Soundkarten -Gepfriemel entfällt.
Harry ist nicht nur famos ani-
miert, sondern überrascht auch
nach stundenlangem Spiel immer
wieder mit neuen Bewegungen
wie grandiosen Hechtrollen,
halsbrecherischen Salti oder
beeindruckenden Peitschenak-
tionen. Außerdem läßt sich Harry
Jr. bei großen Sprüngen in der
Luft steuern, was auch wieder
andere Effekte zur Folge hat.
14 grafisch unterschiedliche
Levels wollen von Ihnen geknackt
werden. Harry muß dabei von
Ast zu Ast hüpfen, an Lianen
schwingen oder über Plattformen
springen. Der richtige Weg zum
Ausgang erschließt sich nicht
Harry Jr. saust durch den Tempel: Das r
Umsetzung des Konsolen Spiels, das vor
do und Mega Drive erschien.
s Pitfall- Abenteuer ist eine
em Jahr für Super Ninten-
immer auf dem ersten Blick, sondern muß teilweise erst aus-
getüftelt werden. Verschlossene Türen und Schalter in Kombi-
nation mit geschickten Sprüngen führen meist zum Ziel.
Der Schwierigkeitsgrad läßt sich in zwei Stufen einstellen und
steigt jeweils von Level zu Level an. So haben auch Einsteiger
die Möglichkeit, sich mit Harrys Fähigkeiten vertraut zu machen.
Sein Repertoire umfaßt nicht nur laufen, springen, ducken, han-
geln und kriechen, sondern auch Peitschenschläge und den Ein-
satz diverser Waffen. Neben der Steinschleuder, für die Sie
immer wieder Munition finden, steckt Harry des öfteren magi-
sche Waffen der Mayas ein.
Harry Jr. benutzt neben profanen Lianen auch Spinnennetze
als Trampolin, Affenschwänze als Katapult, Loren als rasantes
Fortbewegungsmittel oder die Peitsche, um sich über krokodil-
verseuchte Gewässer zu hangeln. Auch wenn es manchmal
gefährlich ist, sollten Sie möglichst viel Munition und Maya-
lenhardt
n Vater schwingt sieh Harry
t Lianen durch den Dschungel
Im Prinzip ein schönes, er-
staunlich intelligentes Jump-
and-Run - aber leider nicht
perfekt. Das Level -Design ist
zwar frei van Sackgassen,
aber reich an Umwegen. Wer
einmal die entscheidende
Liane verpaßt, wird oft ein
Stück zurückgeworfen und
muß immer wieder die gleich
Passage aufs Neue meistern.
Außerdem merkt man dem
Programm an, daß es nicht
primär für PCs entwickelt
wurde, sondern eine Konsole-
numsetzung ist. Die komplexe
Steuerung verlang! noch
einem Joystick oder Päd mit
Dank der Continues darf man
im selben Level weiterspielen
vier Feuerknöpfen. Sonst müs-
sen Sie die Tastatur zur Hilfe
nehmen, was bei dieser Art
von Spiel nicht gerade optimal
ist.
Wie flüssig Animationen und
Scrolling sind, hängt auch von
Ihrem System ab: Bläst man
das Pitfall- Window auf volle
Bildschirmgröße auf, quittiert
dies mancher Mittelklasse-
486er mit bescheidenen
Frame Rates und abgehackten
Animationen.
Auch für ein Jump-and-Run
unter Windows 95 kann also
der dicke Pentium nicht scha-
Der weiße Skorpion zeigt den Weg: Dort dürfen Sie gleich das
alte »Pitfall« spielen.
Waffen einsammeln. Am Ende mancher Levels warten dicke
Endgegner auf Klein Harry, die es wahrlich in sich haben. Soll-
ten Sie nur noch ein Bild schirm leben übrig haben, empfiehlt
sich ein Besuch in den »Loltun Vaults«, wo Sie neue Leben erhal-
ten. Vorher müssen Sie aber eine »Senso« -Variante lösen. Her-
umliegende Goldmünzen erhöhen zusätzlich ab einer gewls-
_J
im Wettbewerb
PITFALL: THE
MAY AN ADVENTURE 79
Atari 2600 Actian Pack 78
Cool Spot 76
König der Löwen 74
Pac in Time 61
Die schönste Grafik und die
spannendsten Levels haben die
Pitfall-Neuauflage an die Jump-
and-Run-Spitxe katapultiert.
Wenn Sie neben Harry auf wei-
tere alte Bekannte der Spieiege-
schichte stoßen wollen, ist das
Atari 2600 Action Pack mit ori-
ginalen Umsetzungen der Acrivision Klassiker interessant; dort
dürfen Sie das Ur-Pitfall ohne Umwege spielen. Zwei gelunge-
ne Hüpfspiele sind Cool Spot, das mit putzigen Slapsrick-Ein-
lagen glänzt, und die knackige Film-Umsetzung König der
Löwen. Beide reichen in punkto Grafik und Leveldesign aber
nicht an Pitfall heran. Ebenfalls aus den Urzeiten der Video-
spiele stammt Pac Man, der in Pac in Time ein mittelmäßiges
Jump-and -Run -Comeback abgibt.
sen Anzahl die Bildschirmleben
pixeiigen Skorpion sieht, hatnicht
den, sondern einen Hinweis. Im
neuen Pitfall ist nämlich auch der
Vorgänger enthalten, der
bereits im »Atari 2600 Action
Pack« für den PC umgesetzt
wurde. Wo immer Sie auf den
weißen Skorpion stoßen, finden
Sie einen Teleporter, der Sie den
Klassikerspielen läßt. Der Spiel-
stand läßt sich nicht jederzeit
speichern, aber das Programm
merkt sich, welche Levels Sie
erreicht haben. Beim nächsten
Programmstart darf man bereits
absolvierte Abschnitte über-
springen. |fs)
Wer plötzlich einen großen,
einen Program mfehier gefun-
■IIIMI Stöflfjl -
Was hob' ich damals »Pitfall!«
auf meinem Atari VCS gezockt!
Stundenlang sprang ich mit
Harry über Baumstämme oder
hüpfte Krokodilen auf den
Kopf. Mayan Adventure ist ein
würdiger Nachfolger: Die Ani-
mationen sind fantastisch und
die Levels abwechslungsreich
Außerdem gefällt mir die Idee
mit dem recycelten Ur-Pitfall.
Den Atari -Klassiker zockt man
gerne mal zwischendrin, bevor
es weder zurück ins eigentli-
che »Hauptspiel« geht, das für
mich das beste Jump-and-Run
auf dem PC ist.
napn adventure
m
pitfall: Ihe [
^i
^>%
Spiele-Typ: Jump-and-Run
Hersteller: Activision
Minimum: 486er (33 MHz],
6 MByte RAM, Win 95
Co.-Preis: DM 120,-
Kopier schütz: CD- Abfrage
Empfohlen: Pentium (60 MHz),
8 MByte RAM
Spieltext: Englisch; leicht
Festplattenplatz: ca. 1 MByte
Sprachausgabe; -
Anspruch: Für Einsteiget, Fortge-
schrittene und Profis
Bedienung: Befriedigend
CD-Belegung: co. 15 MByte
+ Audiotracks
Anzahl Spieler: 1
Grafik: Gut
Sound: Sehr gut
-Ä 79S-
■ -lall*!
o
TRIAZZLE
Bunte Fröschlein und Käferchen
wollen wiedervereinigt werden.
Puzzlen Sie in »Triazzle« munter
drauf los.
I^'alte Winterabende waren einst prädestiniert für
■ ^■^ausschweifende Puzzleorgien: Ein anheimeln-
des Feuerchen im Kamin und ein gutes Auge für
die 5.000 Teilchen, aus denen man ein Motiv der
Lüneburger Heide zusammensetzt - da kam Freu-
de auf! Der arme PC stand
derweil vernachlässigt in
der Ecke. Berkeley Systems,
Schöpfer der »After Dark«-
Bildschirmschoner, schaf-
fen Abhilfe: »Triazzle« ist
ein grafisch aufwendiges
Puzzlespiel der digitalen
Art.
Das Windows-Programm
basiert auf dreieckigen
Puzzleteilen, die mit Moti-
ven von Schmetterlingen,
Käfern, Schnecken und Frö-
schen verziert sind. Die Spielsteine müssen in ein von
Menü basteln Sie sich Ihr Lieblingspuzzle
Geschafft!
Das Puzzle
erstrahlt
in voller
Pracht.
nes Grundraster eingefügt werden. Das ist entweder ein großes
bzw. kleines Dreieck oder ein sechszackiger Stern. Das kleine
Raster bietet Platz für acht Teile, das
große Dreieck für 16 Puzzlestücke.
Im Stern finden 1 2 Teile Platz, die
mit der Maus von der freien Fläche
auf das Raster gezogen werden.
Mit einfachen Klicks drehen Sie die
Teile so, daß sie passen. In den ein-
fachen Schwierigkeitsgraden hel-
fen Symbole in den Ecken, die
Wo paßt der Stein nur hin? Puzzlefreunde
sind beim bunten »Triazzle« gut aufgehoben.
ersten Teile einzupassen. Wenn Sie bereits
zwei Gegenstücke der Steine kennen, ist es
leicht, das passende Teil zu finden. Ohne
diese Hilfe steigt der Knobelfaktor enorm an
und Sie müssen öfter alles umbauen.
Neben diversen voreingestellen Schwierig-
keitsgraden dürfen Sie sich auch eine maß-
geschneiderte Konfiguration gönnen. Die
Form des Bretts, die Hintergrundgrafik und
die Motive der Spielsteine lassen sich ein-
stellen. Außerdem bestimmen Sie, wie oft die
Hilfefunktion das Beschummeln des PCs erlaubt. Der Klick auf
das Fragezeichen-Symbol zeigt nämlich die Position eines belie-
bigen Steins auf dem Spielbrett an.
Grafisch ist Triazzle bezaubernd. Passen zwei Spielsteine
zusammen, bewegen sich die edel gemalten Figuren anmutig.
Eine sphärische, entspannende Musik läßt trotz der unerbitt-
lich laufenden Uhr keine Hektik aufkommen. Sanfte Urwald-
geräusche versetzen den Spieler vom kargen Großstadtbüra in
den dampfenden Dschungel. Als nette Zugabe informiert ein
Menüpunkt über Hintergründe zu den Tieren und Pflanzen, die
im Spiel vorkommen. (fs)
Triazzle fesselt nicht stunden-
zum Brettspiel-Vorbild von
lang vor dem Bildschirm, son-
Dan Gilbert deutlich mehr zu
dern wird immer wieder zwi-
bieten hat.
schendurch geladen. Dann
Den Motivation s-Overkill darf
knobelt man durch die
man trotz der guten Präsenta-
schnuckelige Aufmachung
tion nicht erwarten. In der Mit-
motiviert ein Weilchen lang
tagspause macht sich Triazzle
vor sich hin.
ganz gut, doch lange Nächte
Die stilvolle Grafik paßt her-
zockt man damit nicht durch.
vorragend zum ruhigen
Immerhin liefert Berkeley
Soundtrack, der zwar nur aus
Systems als Bonus ein Modul
einer Melodie besteht, aber
für ihre »After Dark«-Bild-
weder langweilig noch mono-
schirmschoner mit, das die
ton wirkt. Nur die Spielsteine
bunten Tierchen auf den Moni-
dürften abwechslungsreicher
tor zaubert, ohne Ihre grauen
sein, obwohl es im Vergleich
Zellen zu fordern.
0}
triazzle
Puzzle
Berkeley Systems
Spiele -Typ:
Hersteller:
Kopier schult: -
Spieltexl: Englisch; leicht
Sprochousgttbe: -
Anspruch: Für Einstelger, Forige-
Bedienung:
Grafik:
schrittene und Profis
Sehr gut
Minimum: 486er (33 MHz),
4 MByte RAM
Empfohlen: 486er (50 MHz),
8 MByte RAM
Festplattenplatz: ca.. 5 MByte
CD-Belegung: -
Anzahl Spieler: 1
Erleben Sie virtuelle Welten
redete
Einerfaszinierende
Entdeckungsreise
zu den Ursprüngen
der Zivil ir^
Jewels of the Oracle, ein mysti-
sches, spannendes interaktives
Abenteuerspiel, lädt Sie in eine
sagenumwobene, dreidimensionale
Welt ein. Lassen Sie sich in den
legendären uorsu nierischen Stadt-
staat Nisus in der Gegend zwischen
Euphrat und Tigris entführen. Nur
diejenigen, die mit Intelligenz,
Kombinationsgabe und Geduld die
Rätsel in den 24 Räumen um die
Brunnenhalle läsen, finden Eintritt
und Alf
Stadt N
Jewels
teuer auf CD-ROM, das Maßstab
Hinblick auf 30 Design, Spann
und Multimedialität setzt. v
Nauigo Produkte sind im qualifizier-
ten Computer-Fachhandel, Buch-
handel, in Kauf- und Warenhäusern
und Elektronik-Fachmärkten oder
bei Nauigo direkt erhältlich.
Frankfurter Ring 213
B08B7 München
Tel. 089/324 66 200
Fax 089/324 66 204
Ein Königreich für eine
Spielidee: Läppische
Ad venture- Ansätze wer-
den durch bescheidene
Zeichentrick-Sequenzen
zusammengehalten.
chon gemerkt? Immer
wieder erscheinen
Spiele für Leute, die Die Kingdom-Definition von »Puzzle
eigentlich keine Compu- aesthenkt und g^hzeifig verroten,
terspiele mögen. Flexible Bedienung oder größere geistige
Anstrengungen sollen einer mutmaßlichen Mainstream-Ziel-
gruppe nicht zugemutet werden. Also jagt man einen Film durch
den Shredder, baut ein paar bescheidene Einfluß-Möglichkei-
ten ein und fertig ist das »interaktive Abenteuer«.
f »Kingdom« besteht im wesentlichen aus Zeichentrick- Sequen-
u zen, die verwaschen digitalisiert auf CD-ROM gebrannt wur-
=u den. Der Spieler klickt einen Punkt auf der Landkarte an und
a* bekommt einen dazu passenden Zeichentrick-Schnipsel
g- gezeigt. In seltenen Momenten des Glücks erhalten Sie einen
*l% Gegenstand, der im Inventar landet. Damit es nicht mörde-
risch knifflig
wird, erscheint
am unteren
Bildrand ein
Auf der Land-
karte klicken
Sie den näch-
sten Schau-
platz an
r Zeichentrick- Sequenz bekomm
a er eingesetzt werden soll.
Gegenstand
agspr«
Weniger bedeutsame Privat-
sender würden diesen Mär-
chen-Routinekram im sonn-
täglichen Vormit!
gramm verstecke
kaum hat man dem mäßig
spannenden Fantasy-Zeichen-
trick einen Hauch von Inter-
aktivität eingehaucht, faßt er
sich als CD-ROM- »Spiel« teuer
verhökern - ob da die Ziel-
gruppe mitmacht?
Die wenigen spielerischen Ele-
mente sind arg vom Zufall
gebeutelt. Wo man einen
Gegenstand geschenkt kriegt
oder von bösen Geistern
gebissen wird, muß auf gut
Glück herausgefunden wer-
den. Das Einsetzen der Objek-
te Ist wiederum so läppisch -
Anzeige am unteren Bildrand
als Zaunpfahl- Wink! - daß der
Anspruch in Richtung Null-
punkt abtaucht.
Die Videos sind weder grafisch
(Zeichentrick auf gehobenem
B-Niveau) noch technisch [man
erblickte schon schärfere
Zeugnisse der Digitalisie-
rungskunst) so umwerfend,
daß sie als alleiniger Motiva-
tions-Hochhalter taugen.
Außerdem sieht man sich am
Clipwerk rasch satt.
Wiederholtes Durchspielen
scheitert an der rasch auf-
quellenden Langeweile. Und
der »Für die ganze Familie«-
Faktor wird mangels deut-
scher Texte zum Eigentor.
Legen Sie Ihr gutes Geld lieber
in ein paar Kaufkassetten mit
Disney-Trickfilmen an.
Symbol, sobald der Einsatz eines Objekts sinnvoll sein könn-
te. Ferner wählt man einen von vier Zaubersprüchen fürs
Gepäck aus - war das etwa schon alles?
Da dem Spieldesign keine sonderliche Sorgfalt widerfuhr, konn-
ten sich die Programmierer umso intensiver der Hintergrund-
story widmen. Allein die Namensfindung soll fünf Mannjahre
verschlungen haben: Unser Held Lothan Kandor hilft dem
Magier Daelon, die drei Relikte der Hand des Mobus zu fin-
den. Letztere wurde bei den Kämpfen in Alkatesh zwischen
den Brüdern Mobus und Torluk auseinandergerissen - schmerz-
haft. Irgendwo sitzt auch noch eine gewisse Prinzessin Grace
Delighf, Herrscherin von Iscar (Kurierdienst? Autoverleih?), im
Kerker des bösen Drakesblood. Klingt monumentaler, als es ist:
Mit dem Gähndrang ringend tappen Sie durch 08/1 5-Schau-
plätze wie Zauberwald, Gruselmoor oder die verkehrsbe-
ruhigte mittelalterliche Kleinstadt.
Ein »episches, interaktives Abenteuer für die ganze Familie«
ist Kingdom sicherlich nicht. Auch wenn die Packungsrücksei-
te sich in dieser Richtung einen abprahlt: Ohne sehr gute Eng-
lischkenntnisse ist das Programm unspielbar. Zur englischen
Sprachausgabe werden keinerlei Untertitel gereicht; die Kin-
derchen bedanken sich. (hl)
J\ kingdom
^&ß&&%#&>
Spiele-Typ: Ad venture
Hersteller: Interplay
Ca.-Preis: DM 100,-
Kopierithutz: CD- Abfrage
Spieltext: Englisch; wenig
Minimum: 386er (25 MHz),
1 MByte RAM
Empfohlen: 486er {25 MHz),
4 MByte RAM
f estplatt enploti: -
CD-Belegung: <a. 440 MByte
Anzahl Spieler: 1
»Was Sid Meier kann, können wir schon
lange« - denkste! Dieser offensichtliche »Ci-
vilization«-Abklatsch unterbietet das
berühmte Vorbild in allen nur denkbaren
Qualitäts-Kategorien.
4m£, '^ Meiers Civilization hat sich über die Jahre hinweg als
^^ Dauerbrenner erwiesen: Neue Versionen wie das dem-
nächst erscheinende »CivNet« oder der Nachfolger »Colo-
nization« zeigen, was alles in dem Spielprinzip steckt. Das
von einer deutschen 5oftwarefirma stammende »Blue Pla-
net« kopiert diesen Strategieklassiker ebenso schamlos wie
schlecht. Auch hier geht es darum, die
Erde oder einen ausgewürfelten Plane-
ten zu besiedlen und als erstes ein Ko-
lon ieraumschiff zu starten.
Wie gehabt, beginnen Sie mit einer ein-
zigen kleinen Stadt und bauen diese
langsam aus. Blue Planet hält es aller-
dings für nötig, die Bedienung nicht-in-
tuitiv und kompliziert zu halten. Anstelle
der genial-einfachen Darstellung mit-
tels Grafiksymbolen wie beim Vorbild,
bekommt man hier nackte Zahlen vor-
gesetzt. Da sich die vorhandenen Buttons nicht verändern,
wenn sie gedrückt werden, fehlt zudem jede positive Rück-
meldung bei eigenen Aktionen.
Ist eine neue Technikstufe erforscht (es gibt 80 Stufen, wei-
testgehend Civilizationkompatibel), wird erst eine häßliche
Erstklässler-Grafik eingeblendet, wofür selbst ein Pentium
mehrere Sekunden braucht. Dann erscheint eine Minigrafik
der Forschungsstufe, umgeben von vielen Fragezeichen, wel-
che wohl das Erstaunen der Programmierer darüber sym-
bolisieren, daß man immer noch am Spielen ist...
K5r
Hoffentlich muß das Sid Meier nie sehen: Blue Pla-
net scheitert kläglich als Civilization- Abklatsch.
D
Das nennt man »liebevolle" Grafik: maxi
mal 16 Farben, stümperhaft im Bereich
»braun bis dunkelrot« angesiedelt.
FRIEDET!
*■ EM '^
HM EG
Auch wenn sich ;
Beginn neben der
Terrainverteilung die Anzahl der Gegner bestimmen läßt,
hat man in einer typischen Partie erst nach längerer Zeit
Kontakt mit einem der zwölf Kontrahenten - die Karte ist zu
groß. Was soll's, denn nach einer Kriegserklärung wurden
wir im Test sowieso nicht angegriffen. Wahrscheinlich muß
auch der Computer seine Einheiten umständlich per Rich-
tungs-lcons bewegen, anstelle direkt durch Anklicken des
Zielfeldes - und das ist ihm einfach zu dumm... (hf)
- liNilllll fisch
The Blue Planet 2000 ist ab-
solut dreist bei Civilization ab-
gekupfert, ohne auch nur an-
satzweise dessen brillantes
Spielgefühl zu erreichen. Ab-
gesehen von der haarsträu-
benden Bedienung und der
grottenschlechten Grafik
macht der C lerne einfach kei-
nen Spaß. Es kommt keinerlei
Konkurrenz auf, der zähe
Spielablauf könnte maximal
ein Femseh-Testbild als Ein-
schlafhilfe ersetzen.
Selbst die Idee mit dem Res-
sourcen-Lagern erweist sich
bei näherer Betrachtung als
alter Hut: In Civilization kauf-
te man sich in Krisensituatio-
nen einfach für teures Geld die
noch im Bau befindliche
Kampfeinheit. Einfacher,
schneller, besser - dieses
Motto trifft für jeden Vergleich
zwischen dem Vorbild und sei-
nem Plagiat zu.
Blue Planet kostet rund 80
Mark. Für ein paar Scheine
mehr bekommen Sie eine CD-
ROM, die sowohl Civilization
als auch Colonization enthält.
Die Kaufempfehlung fällt des-
halb eindeutig zugunsten des
Microp rose -Originals aus.
OD
►*v
blue planer £000
> S« p ,1' f ,«'*jW*° J l^,(l
.»**
Spiele-Typ: Strategiespiel
Her steiler: Playcom
Co.-Preii: 80 Mark
Kopiers chuli: Handbu<h abfrage
Spieltext: Deutsch
Sprach ausgäbe: -
Ansprach: für fortgeschrittene
Bedienung: Mangelhaft
Grafik: Mangelhaft
Minimum: 386er (33 MHi),
4 MByte RAM
Empfohlen: 486er (33 MHz),
8 MByte RAM
SCREAMBALL
Zum Schreien: Auch die letzten Program-
mierer kommen auf die Idee, daß man mit
einer Flipper-Simulation reich und berühmt
werden könnte. »Screamball« fährt gleich
sechs Pinball-Tische auf.
H
Definition der
I Urschrei-Therapie:
Schauerlich röhrt das Grollen
aus der Redakteurskehle -
noch ein Flipper auf nüchter-
nen Magen. Auf dem Weg
zum PC watet man bereits in
diversen Pinball -Variationen
von 21 st Century, nimmt mit
einem Hechtsprung die Sil-
verball-Ausläufer und
bedenkt den Flipper-Liebling
»Psycho Pinball« mit einem
liebevollen Tätscheln. Nun
also »Screamball« - da ist
selbst der Schachtelbema-
lungs-Abteilung von U.S.
Gold nichts mehr eingefallen.
Also pinselte man eine junge
Dame mit schreckensgeweite-
ten Augen auf die Packung,
den Mund zum Schrei aufge-
rissen. Fehlt nur noch die
Sprechblase »Hilfe, schon
wieder ein PC-Flipper!«.
Naja, so übel ist dieser Sech-
serpack auch wieder nicht.
Die einzelnen Tische lassen sich vom Hauptmenü aus anwählen,
sind aber nicht miteinander verknüpft ä la Psycho Pinball. Bis
»Pirates« gehört zu den originelleren Ver-
tretern des neuen Pin ball -Sechserpacks
- BUIMM I e n h a r d r.
Wir haben dach keine Vorur-
teile. Bloß weil die Kugel in
animiertem Zustand selten
richtig rund wirkt und die Flip-
pertische lieblos hingepinselt
aussehen, läßt man sich nicht
gleich in die Flucht jagen.
Geduld wird ein wenig be-
lohnt. Screamball mag zu spät
dran sein und beschert dem
Genre keine Innovationen,
aber es spielt sich ganz
manierlich. Jeder der sechs Ti-
sche ist mit individuellen Spe-
zialfeldern und Boni bestückt.
Echte De sign -Krücken wie Lu-
na Babe sind dünn gesät. An-
dererseits fehlen genial aus-
tarierte Tische: Man füppert
gerne mal ein Viertelstün-
dchen, aber der ganz große
Aha-Effekt bleibt aus.
Gegenüber Psycho Pinball
zieht diese Neuerscheinung in
punkto Technik und Spielbar-
keil den Kürzeren.
Allenfalls Flipper-Freaks mit
Sammeltrieb werden sich U.S.
Golds mittelmäßige Neuheit
noch zulegen. Wer zu spät
kommt, den bestraft wahr-
scheinlich die Käufergunst.
zu zwölf Spieler treten
nacheinander bei den
Motiven »Wild West«,
»Pharao«, »Pirates«,
»Frankenstein«, »Luna
Babe« und »Goal« an,
Grafik und Soundeffekte
sind den jeweiligen Themen
angepaßt. Die fünf Kugeln,
die Sie pro Spiel in die
Screamball-Umlaufbahn
jagen, lassen sich durch
Druck der entsprechenden
Shift-Taste dezent noch
links und rechts rempeln;
Tilt-Gefahr inklusive. Ein
anderes Tastenpärchen
dient zum Hochschnalzen
der Fiipper. Neben einfa-
chen Bonusspielchen gibt's
auch eine Multi-Ball-Chan-
ce: 3 Kugeln gleichzeitig
sorgen für Hektik.
Der ganze Flipper paßt
nicht auf den Bildschirm.
Wie man's von anderen
Programmen schon kennt,
wird deshalb ein Ausschnitt auf Ballhöhe gescrollt. Die Tische
sind allerdings ein ganzes Stück kürzer als die Tables der Flip-
per-Referenz Psycho Pinball.
Ganz am Rande noch ein Sonderpreis für die laienhafteste,
nicht abbrechbare Endlos-Introsequenz der Saison - deren
Genuß kann zukünftig Hautausschlag beim Erspähen eines U.S.
Gold-Logos hervorrufen. (hl)
e anderen fünf Flippertische
n Screamball auf einen Blick
m
screamball
4& ><**>•& 4&
Spiele -Typ: fiipper
Herstellet: U.S. Gold
Co.-Preis: DM80,-
Kapierschutz: CD- Abfrage
Spieltext: Englisch; wenig
Sprachausgabe: Englisch; noch weniger
Anspruch: für Eins teiger
Gut
Ausreichend
Befriedigend
Grafik:
Minimum: 486 er (33 MHz),
4 MByte RAM
Empfohler
486er (33 MHz),
B MByte RAM
Festplattenplatz: 0,1 MByte
CD-Belegung: cu. 40 MByte
Anzahl Spieler: 1 — 12
•18 verrückte Bahnen
• viele witzige Gags
• bis zu 4 Spieler
• Multilingual (D/E/R.J
• deutsche Anleitung
fljüD
Minigolf im Weltraum'
S/e 18 verrückte und vom
So haben Sie Minigolf noch nie erlebt! • Es <™= e £ , ,. bekBnnCe Golfprofi
Planeten -i fl losgelöste ^"J s ^Xcout'ür Sie aufgebaut! Viele
hat einen mit vielen Gags ^estaaetan^ ^^ ^ amn
Bahnen glleäernsieH '"J'ZToJgTnsTvakuurn-nbbren oder
Arcade-AeP^!
"••«. FS#
^ — ■ rV das Fliegen wirklich
„„„„ toner ein Flugkampfspiel ProduHert.^^ Au£om JSi
fth scbonX^J^J^oTllebenS.e Arcaäe-^.on ^^t »■■<*»
I haben GW - denn ,a« 9« = s " D ,, nge n Sie m* den, RAD/X^P ^ deg gftflache
| üße „>d,ccJ H-^*^-- * * *££ Ä» und .See m enr! NalS
g|von Union -kfg3>gfa^ __^^^^^^ ^ **^t0!fß HH^^^
Demnächst bei CDV:
o
THE LAST
BOUNTY
HUNTER
Nicht hinter dem letzten Kokos-Schoko-
riegel her, sondern auf den Fersen wilder
West-Banditen: In gewohnter Manier klickt
sich der Spieler durch die jüngste Video-
Schießbude.
Pulverdampf und Explosionen: Schießerei im Fort! Eher
zufällig spazieren Sie des Weges entlang, können sieb
aber die Spende blauer Bohnen bei der Banditen bekam pfung
nicht verkneifen. Der Ober- Kavallerist vom Dienst ist entzückt
und bietet Ihnen eine Karriere als Kopfgeld-Jäger an. Vier Des-
perados sollen in beliebiger Reihenfolge aufgespürt werden.
Die Aussicht auf dicke Prämien und freie Munition ist
verlockend. Ergo mutiert die Maus zum Colt; mit schnellen
Fadenkreuz-Bewegungen und stetem Ballern klicken Sie sich
durch eine Wildwest- Schießerei nach der anderen.
Als American Laser Games vor knapp zwei Jahren mit Umset-
zungen seiner Spielautomaten anfing, war das Erstaunen groß.
Die bildschirmfüllenden Videoclips machten technisch viel her.
Über die Schlichtheit des Spieldesigns mußte man gnädig hin-
wegsehen: Je nachdem,
ob Sie einen Angreifer
rechtzeitig erwischen
oder nicht, wird ein
anderes Video abge-
spielt. Schnelle Maus-
Shootisten eilen zum
nächsten Handlungs-
strang, während schläf-
rig agierende Hilfsshe-
riffs immer wieder der
Bitte lächeln: Wählen Sie aus, in welcher
Reihenfolge die vier Banditen verfolgt werden
lenhardt
Mir
ohle
wenn der letzte Kopfgeld Jäger
zugleich der letzte CD-ROM-
Bai lerwestern von American
Laser wäre. Die Videoclips sor-
gen nicht mehr für den Staun-
effekt von anno dazumal.
Spielerisch wirkt das Dauer-
Abservieren diverser Bandi-
ten-Varianten mittlerweile
abgestandener als die Wie-
derholung aller »Bonanza«-
Staffeln.
Auch wenn da noch ein Fünk-
chen Pr i mitiv- Spiel witz durch-
schimmert, lasse ich meinen
Colt lieber stecken. Das stets
gleiche Spieldesign mit neuen
Videos auf CDs zu pressen, um
dafür rund 100 Mark zu ver-
langen, ist auf Dauer keine
befriedigende Firmenpolitik.
In der Spielhalle mag Ameri-
can Laser Games mit dieser
Masche ganz gut fahren, doch
der domestizierte PC-Spieler
begehrt mehr Abwechslung
und Tiefgang.
Wenn Sie den ankommenden Reiter nicht schnell vom Pferd
holen, folgt die pixelige Nahaufnahme: El Schockemöhle grinst
sich eins hinterm Mundschutz und ballert Ihnen dann ein Bild-
schirmleben weg.
Videoeinspielung mit dem Totengräber angesichtig werden.
Mit der Neuerscheinung »The Last Bounty Hunter« konfrontiert,
muß man leicht verschnupft registrieren, daß sich spielerisch
in den letzten 1 8 Monaten nicht viel getan hat. Der Videociip-
Charme der CD-ROM-Serienwesfem wirkt mittlerweile reich-
lich abgestanden. Da tröstet es wenig, daß die Kulisse einst als
Schauplatz für so manchen Westernfilm diente.
Ein Spielstand läßt sich beim Point-and-Shoot-Aufguß spei-
chern. Verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt es nicht; dafür
paßt sich das Programm automatisch Ihren Schießkünsten an.
Dank Endlos-Continues stehen die Chancen gut, relativ rasch
alle vier Handlungsstränge zu lösen. Die Neugier auf noch
ungesehene Videoclips ist ohnehin der einzige nennenswerte
Motivationsträger.
IM)
,t
fhe lastbountq bunter
**5
♦* ,
Spiele-Typ:
Herstellet:
Cn.-Preis:
Kopier schuti:
Spiellext:
Spraihausgobe
Ansprulh:
Bedienung:
Grafik:
Act ionspiel
American Leser Games
DM100,-
CD-Abfrage
Englisch; wenig
: Englisch; mit le Ist h wer
Für Ein Steiger und
Fortgeschrittene
Befriedigend
Befriedigend
Befriedigend
Minimum: 386er (33 MHz),
1 MByte RAM
Empfohlen: 486er (33 MHz),
4 MByte RAM
Festplattenplatz: ca. 1 MByte
CD-Belegung: ca. 2S0 MByte
Anzahl Spieler: I
T^*T
I.» -
SbjPo'
PC CDRBnfcWind
Macintosh CD-Ron
fest anschnallen:
ufregender geht es einfacl
icht - Beim Arcade Racing
ird Adrenalin in Ihre
Adern gepumpt!
Gasgeben macht Spaß, wenn der
legendäre Indianapolis 500 Gewinner
AI Unser Jr. Sie auf die aufregendste
Fahrt Ihres Lebens vorbereitet.
Erleben Sie bei Geschwindigkeiten
von über 300 km/h, turbogetrieben,
Rad an Rad, das prickelnd-aufregende
efühl dabei zu sein. Fahren Sie Ihr
ennen auf verschiedene Arten: allein, gegen die
||f$Uhr oder gegen 10 der geschicktesten Rennfahrer.
as ist ein ganz neues Fahrgefühl!
Geschwindigkeit, Atmosphäre und der
«mberaubende Klang der Indy Rennen, alles das
hneri das-jU Unser Jr Arcade Racing auf
derung - aufregend und
RpSchfeares,"
spannungsgelad
ATEMBERAUBENDE
PROGRAMM-FEATURES:
• 10 Indy Rennfahrer, die auf jede Ihrer
Bewegungen reagieren.
• 15 verschiedene Rennstrecken von einfachen
bis zu den kompliziertesten, die Ihnen alles |
abverlangen.
• Wählen Sie aus 3 Schwierigkeitsgraden.
• Wählen Sie aus 4 turbogetriebenen
Rennarten: Training, Wettkampf, Arkade
und Duell.
• Erleben Sie alles aus dem von Ihnen
bestimmten Blickwinkel - aus Ihrer Sicht oder
aus der eines Betrachters.
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«470 Mülheim ad. Huhi
- __ 1=
Tel: 0208/99241
MINDSCAPE«
POOL QF RADIAHCE
Anspruchsvolle Rollenspiele sind vom Aussterben
bedroht. Do sehnt man sich nach den Serientätern
von SSI zurück, die vor sieben Jahren erstmals die
Brettspiel reihe »AD&D« umsetzten.
Das detaillierte, taktische Kampf systei
begeisterte die Rollenspiel-Fans
6V/>
Flashback 1 988: Die Berliner Mauer steht noch, Ori-
gin arbeitet an »Ultima V« und »Elite« erscheint für
den Atari ST. In jenen Tagen blühte der Commodore
64 letztmalig auf; Atari und Amiga hießen die aufre-
genden Spieleboliden der späten 80er. PCs wurden auf-
grund der Etablierung des EGA-Grafikstandards nicht
mehr belächelt, als Idealsystem für Spieler aber wenig
ernst genommen. So wundert es kaum, daß SSI seine
erste AD&D- Brettspiel Umsetzung erst mal für den klei-
nen Commodore veröffentlichte - auf vier doppelseitig
bespielten Disketten; frohes Wechseln! Eine PC-Version
folgte erst '89.
Die Rede ist von »Pool of Radi-
ance«, dem Auftakt zu einerlan-
gen Reihe erfolgreicher Fantasy-
Rollenspiele. SSI hatte seinerzeit
einen Lizenzdeal mit dem Brett-
spiel-Giganten TSR abgeschlos-
sen. Dessen in den USA sehr
erfolgreiche Rollenspiele der
Serie »Advanced Dungeons &
Dragons«, kurz »AD&D«, wurden offiziell für den Computer
umgesetzt. Für PC-Besitzer eine echte Innovation; Vor allem
die Zusammenstellung der Spielfiguren und das Kampfsystem
begeisterten durch ihren Detailreichtum. Bei Monsterkonfron-
tationen war man von der »Bard's Tale«-Schule lediglich die
Wahl zwischen groben Taktiken Marke »zuhauen oder ver-
duften« gewohnt. Im taktischen Kampfsystem Marke »AD&D«
durfte man seine Charaktere einzeln herumbewegen: anschlei-
chen, in Deckung gehen, Ziel wählen, Waffen wechseln und
natürlich gezieltes Zaubern waren in Ruhe
planbar.
Erst nach Regelbuch iektüre sah man Land:
Während Einsteiger in die Flucht geschlagen
wurden, feierten Rollenspiel -Kenner die
Erscheinung von »Pool of Radiance« als Offen-
barung. Das komplexe, schwere Abenteuer
war eine der wenigen Alternativen zu »Ulti-
ma«. Die Fans kauften brav, SSI frohlockte: Nachdem die Pro-
grammierung des AD&D-Systems stand, konnte man recht flott
Nachfolger aus der Hüfte schießen. Die Kalifornier speziali-
sierten sich dabei auf Trilogien, bei denen der Spieler seine
Charaktere von einem Programm zum andern übernehmen
konnte. Im Laufe der Jahre ruhte man sich aber zu sehr auf
Wer braucht schon mehr als 16 Farben? Anno
1988 war die Grafik von Pool of Radiance der
pure PC-Luxus.
den Lorbeeren aus. Spielerisch gab es kaum
Unterschiedevon Folge zu Folge; Bedienung und
Grafik konnten allmählich den aufstrebenden
PC-Spielestandards der frühen 90er Jahre nicht
mehr folgen.
Mittlerweile sind die AD&D-Um Setzungen der
sogenannten »Gold Box«-Reihe Softwaregeschichte. Gleich
drei komplette Serien mit insgesamt neun Rollenspielen wur-
den jetzt auf der SSI-Compilation »Collector's Edition« wie-
derveröffentlicht. Der Bogen reicht vom Auftakttitel Pool of
Radiance bis hin zum Schlußpunkt »Pools of Darkness«. Die
Technik wirkt nach heutigen Maßstäben muffig, aber spiele-
risch haben sich die Oldies gut gehalten. (hl)
WUSSTEN SIE SCHON, DASS...
■ ...es auch ein Construction Set zum Basteln
eigener AD&D -Abenteuer gab? »Unlimited
Adventures« ergatterte in PC Player 6/93
respektable 75 Punkte.
■ ...die TSR-Lizenz von SSI ausgelaufen ist?
Konkurrent Interplay arbeitet jetzt an einer
neuen Generation van AD&D-Compurer-
■ ...es zwei weitere SSI-Reihen basierend
auf den AD&D- Regeln gab? Am bekannte-
sten istdie »Beholder« -Tri log ie, am aktuellsten sind die »Raven-
loft« -Titel von Dreamforge.
■ ...es auch einen bizarren Acti an -Ableger mit dem AD&D-Sie-
gel gab? Westwood (!) programmierte für SSI den Geschkk-
lichkeitsmix »Hillsfar«. U.S. Gold nervte die Fans zudem mit
ein paar mies spielbaren Action -Adventures wie »Heroes of the
Lanen, bei denen lediglich einige Charakterwerte als AD&D
Mäntelchen mißbraucht wurden.
SL.pcrr/rrrr
II or wenigen Seiten ging der Testteil von PC Player zu Ende. Hier
besprechen wir jeden Monat die Spieleneuheiten; kritisch, aber
objektiv. Jedes Spiel wird von einem Redakteur getestet, der sich
mit dem betroffenen Genre besonders gut auskennt. Bei »PC Player
Unplugged« ziehen wir ausnahmsweise den Stöpsel aus diesem Regel-
Pool. Hier gibt jeder Tester mit einer »Alter-
nativ-Privatwertung« von I {Buh!) bis S
(Jubel!) an, wie sehr ihn die einzelnen Pro-
gramme dieses Monats persönlich interessie-
ren. Eigenarten sind auf dieser Seite gestat-
tet; ein Sportspiel-Hasser darf z.B. auch ein
TITEL
objektiv gesehen gutes Fußballprogramm schlecht finde, i. Sinn und
Zweck der Übung: Keinesfalls eine Konkurrenz zur Gesamrwertung,
sondern zusätzliche Orientierungshilfe. Wer einen »Lieblingstester«
hat, kann sich hier über dessen Geschmack informieren - auch wenn
ein anderer Redakteur den Artikel schreibt.
Heinrich
Lenhardt
Gastkritiker:
M. Hengst*
Jörg
Langer
Florian
Stangl
Apache Longbow
••
**••
••
••••
ASCENDANCY
•••
•••*
••••
•••
BATTLE ISLE 3
•••
• ••
••••
••
BLUE PLANET
•
• •
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Cyberbykes
•
•
•
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Fade to Black
•••
•
••
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Kingdom
•
• •
•
•
Last Bounty Hunter
•
•
•
•
MAGIC Carpet 2
•*••
••••
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••*•
Marco Polo
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-
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Marine Fighters
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Need For Speed
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-
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Phantasmagoria
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-
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Pitfall
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Q-pop
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• ••
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•
Screamball
••
• •
•
•
Triazzle
••
•••
••
•••
* Diesen Monat gibt ein Gastkritiker seine »Unplu
ged«-Wertung ob: Micha
el Hengst Ist Geschäftsführ
sr der deutschen Software
irma Sunflowers. Spie-
Shareware und Public Domain
'ELT!
HE
Uraltes Spiel im neuen Gewand: Pfeil-
schnell sausen riesige 3D-Asteroiden am
Bergbau-Raumschiff vorbei.
Außer einem Minigolf-Spiel sind uns in diesem Monat ein
dreidimensionaler »Asteroi ds«-Clone sowie ein Speicher-
Informationsprogramm für Windows positiv aufgefallen.
Outer Ridge
Eines der erfolgreichsten Spiele der grauen Spielautomaten-
Urzeit war »Asteroids«. Ein klitzekleines Raumschiff flog über
den Bildschirm und mußte riesengroße Asteroiden
abschießen, die sich dabei teilten und entsprechend schwie-
riger zu treffen waren. Erst nach zwei oder drei Teilungen
zerplatzten die Splitter dann endgültig und irgendwann durf-
te man die nächste Spielstufe säubern. Im Laufe der Jahre hat
es unzählige Varianten dieser Idee gegeben; »Outer Ridge«
ist eine der beeindruckendsten. Während am eigentlichen
Spielprinzip so gut wie nichts geändert wurde, hat man die
Grafik extrem aufgepäppelt- blitzschnell und dreidimensio-
nal sausen ansehnliche Render-Felsbrocken an unserem Cock-
pit vorbei. Das Raumschiff kann sich beliebig drehen sowie
nach vorne fliegen, zwei kleine Radarschirme helfen bei der
Orientierung.
Neben einem handelsüblichen Schnellfeuer- Laser stehen dem
Weltraum-Bergmann wuchtige Kanonenschüsse, Raketen
sowie eine SuperwafFe als aufzusammelnde Extras zur Ver-
fügung. Andere Goodtes laden die Schildenergie wieder auf
oder verdoppeln die Durchschlagskraft der Schüsse. In den
einzelnen Levels ist jeweils eine bestimmte Anzahl an kosmi-
schen Steinklumpen abzuschießen, später trifft man sogar auf
UFOs. Im Optionsmenü wählen Sie zwischen Steuerung per
Joystick, Maus und Tastatur; außerdem läßt sich die rasante
Geschwindigkeit noch weiter erhöhen oder abbremsen. Gra-
fische Gestaltung sowie Soundkulisse sind für Shareware-Ver-
hältnisse sehr gut gelungen, auch wenn das Spiel im Laufe
der Zeit ein wenig eintönig wird.
OUTER RIDGE
Genre: Action spiel
Hersteller: Zat-Soft
Festplattenplatz: ca. 1,2 MByte
Läuft unter: DOS
Sprache: Deutsch
Vollversion: ca. DM 50,-
Space Miniature Golf
Die Pixel Painters versetzen mit »Space Minature Golf« das
bei Pauschalurlaubern sehr beliebte Minigolf kurzerhand ins
Ali. Jeder Parcour besteht aus etwa drei Bildschirmen, in denen
jeweils der Ball bis zum wartenden Zielloch befördert werden
Wer bei Outer Ridge
bald nicht mehr Herr
d der Asteroiden massen
Dieser Parcour von Space Miniature Golf wartet mit
Laufbändern auf
muß. Dazu stehen pro Parcour eine vorgegebene Anzahl an
Schlägen zur Verfügung; wer damit nicht auskommt, hat ver-
loren. Sechs Strecken sind in der Shareware-Fassung enthal-
ten, die registrierte Version bietet immerhin 1 8. Mit der Maus
wird die Richtung und Stärke des Schlags bestimmt; ohne Ban-
denspiel und Ausnutzung von Laufbändern und Sprung-
schanzen gelingt es jedoch kaum, unter der vorgegebenen
Schlaganzahl zu bleiben.
Während das eigentliche Spielgeschehen denkbar simpel ist,
kann sich die Aufmachung sehen lassen. Die Einstellmenüs
sprühen vor Niedlichkeit,
die unterschiedlichen Par-
cours sehen alle anders
aus. Das Einlochen des
Balls wird mit Animatio-
nen belohnt; so bringt
man damit eine Rakete
zum Starten oder ein
..der aktuellen PC
Player Plus finden Sie
e-Veisioiien von »Space
e Golf«, »Outer Ridge« und
»Memlnfo 4.00 Plus«.
getroffener Weltraumwurm schüttelt den schmerzenden Kopf
und wirft die Kugel zum nächsten Abschlagspunkt. Richtig
spaßig wird's allerdings erst mit der Zwei -Spieler-Option.
SPACE MINIATURE GOLF
Genre: Geschicklichkeitsspiel Läuft unter: DOS
Hersteller: Pixel Painters Sprache: Deutsch
Festplattenplatz: ca. 3,5 MByte Vollversion: ca. DM 40,-
Memlnfo 4.00 Plus
Wer kennt das nicht: Man spielt unter Windows so vor sich
hin und nach einiger Zeit stehen einem plötzlich nur noch 50
Prozent der System -Ressourcen zur Verfügung. Manche Pro-
gramme lassen sich dann nicht mehr starten, auch beim Loden
von Grafiken kann es zu unangenehmen Verzögerungen kom-
I veilügtuie Syilcmiet
GDI-Heap |5|itl«nni:
in TEMP-VoHBKhnit
Meminfo zeigt auf einen Blick, >
Systemressourcen bestellt ist.
1 Ihre Windo ws-
men. Besonders spaßig wird die Sache, wenn das Lieblings-
Utility mitten in der Arbeit abstürzt und die Früchte der letz-
ten zwei Stunden gleich mit ins Bit-Nirwana nimmt.
Wenn Ihnen das schon öfter passiert ist, ist »Meminfo 4.00
Plus« genau das richtige Warnprogramm. Beim Start von Win-
dows kettet sich das Utility an die interne Speicherverwaltung
und prüft alle zehn Sekunden die Größe der verschiedenen
Speicher- Segmente. Sollte davon einer zur Neige gehen,
warnt Meminfo Sie vor dem möglicherweise folgenden Pro-
gramm-GAU. Darüber hinaus entrümpelt es den Windows-
Speicher auf Tastendruck und schafft zusammenhängende
Speicherbereiche, die neu gestartete Programme wieder nut-
zen können.
Als Dreingabe gibt es einen Icon-orientierten Mini-Dateima-
nager zum Starten von Programmen sowie eine erstklassige
Hilfe- Funktion, die auch Einblicke in die Speicherverwaltung
von Windows gibt. (la/hf)
MEMINFO 4.00 PLUS
Genre: Speie her- Utility Läuft unter: Windows
Hersteller: Ralf Hertsch Sprache: Deutsch
Festptattenplarz: ca. 2,5 MByte Vollversion: ca. DM 50,-
Bug Report +++ Bug Report +++ Bug Report
ug Report +++ Bug Report +++ Bug Report
Wenn das die Ritter der
Tafelrunde wüßten: Der
heilige Gral ist einfacher zu
finden als die Nullmodem-
option von »Crusade«.
FEHLER-KREUZZUG
^ÄC Player berichtet in seiner festen Rubrik »Bug Report«
■ über Fehler in professionellen Spielen und Patches zu
deren Beseitigung. Wenn Sie Anregungen haben oder selbst
Opfer eines Bugs geworden sind, dann schreiben Sie bitte
an den DMV Verlag, Redaktion PC Player, Bug-Report,
Gruber Str. 46 a, 85586 Poing. E-Mails erreichen uns unter
bugs@pcplayer.mhs.compuserve.com.
Null Modem -Unterstützung
Neben einer Kampagne mit Solomissionen enthält Green-
woods mittelalterliches Strategiespiel »Crusade« laut
Packungs- und Anleitungstext auch eine Modem- bzw.
Nullmodemoption. Wer allerdings auf einen der beiden ent-
sprechenden Knöpfe im Hauptmenü klickt, erhält eine um
Geduld bittende Nachricht und kurz danach eine Fehler-
meldung. Tenor: die Verbindung habe nicht aufgebaut wer-
den können. Stutzig machte uns dabei die Tatsache, daß es
an den gewohnten Einstellmöglichkeiten wie z.B. der Aus-
wahl des COM-Ports mangelt.
Nachdem unser Versuch, eine Nullmodem-Partie zu begin-
nen, erfolglos blieb, haben wir das Ganze genauer unter-
sucht. Wir verbanden zwei Computer per Laplink-Kabel und
überprüften mit Hilfe eines handelsüblichen Terminalpro-
gramms, ob sich die beiden PCs miteinander verstehen. Als
sich die Verbindung als fehlerfrei erwies, starteten wir auf
Computer A die Verkaufsversion von Crusade, während auf
Rechner B das Terminalprogramm auf Datentransfer warte-
te. Das Ergebnis: Beim Nullmodem-Modus wurden keiner-
lei Daten von A nach B übertragen - es fand also nicht ein-
mal der Versuch eines Datenaustauschs statt. Mit der
Modem-Option (in sämtlichen gängigen Baud-Raten) kam
Graphics Options
y Textur e • On
'int*bteKWTFinSQ.äU*AiliiQiiIit
Pentiuni,
TexmipxMi'ghfDietaÜ *
WGÄ-)Peniiun?}~*
Debris : Overkill
Neue Optionen bei Version 1.1 i
Terminal Velocity
Nullmodem-Partie zeigt Crusade diese Nachricht
es zwar zur Übertragung einiger weniger Zeichen, doch hat-
ten diese nichts mit den bei der Datenübertragung üblichen
Initialisierungs- und Wähl -Zeichen ketten zu tun.
Geschwindigkeitsrausch
Für das 3D-
Actionspiel »Ter-
minal Velocity«
existiert seit eini-
ger Zeit die Versi-
on 1.1, die unter
anderem folgende
Verbesserungen
enthält: Die Geg-
ner sollen schlau-
er sein, Raketen
fliegen nun schneller und hinterlassen Rauchwolken, Eine
Automatikfunktion richtet den Gleiter immer wieder hori-
zontal aus; wird man getroffen, wird dies rechenzeitscho-
nender als bisher durch einen roten Schleier angedeutet.
Das Spiel per Maus ist nun möglich, außerdem läßt sich ein-
stellen, ob beim Vernichten von Gegnern mehr oder weni-
ger Schrott herumfliegt. Auch soll es nun weniger »Hänger«
in der Grafikdarstellung geben, zudem wird der Cooly-Hat
des CH Flight Pro unterstützt. Der vor kurzem erschienene
Patch auf Version 1 .2 bessert weitere kleinere Fehler aus.
Weitere Bug-Begegnungen
Auch die »remasterte« und angeblich »Bug-freie« Version
von »First Encounters« weist noch Probleme auf. So ist die
Übernahme von Spielständen aus »Frontier« nach wie vor
nicht möglich, ein Konvertierungsprogramm
wird von Gametek nicht angeboten. Greift man
in einen schon im Verlauf befindlichen Kampf
ein, so wird man von den rot kodierten Raum-
schiffen (»Feind«) links liegen gelassen,
während die im Radar grün gezeigten Schiffe
(»Freund«) wütend attackieren.
Die Monsterjagd in »Dungeon Master 2« war
auf einigen Rechnern unserer Redaktion kein
sonderliches Vergnügen, da bei Verwendung
einer Soundblaster 1 6 trotz erfolgreichem Test
im Setup- Programm die Soundeffekte im Spiel
fehlten. Die Auswahl von »Soundblaster Pro«
schaffte Abhilfe; außerdem ist nun ein Patch
namens »SoundFix« erschienen, der alle
Sound-Probleme beseitigen sollte. (la)
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»Culture Tattoo«
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CULTURE TATTOO
Ob Rubbel-Tattoos von
»Bravo« oder Spucke-
bildchen aus der Kau-
gummipackung - es
geht eben nichts über
eine gut plazierte Täto-
wierung. Dieses CD-
ROM präsentiert
Stecharbeiten der ern-
steren Art.
Indianische Motive -
Jahre en vogue, dann
man nur noch langärn
Hemden...
W is
n
rie entstand die Tätowie-
rung? Ich stelle mir das
so vor: Eine gigantische Welle trägt einen gekenterten See-
mann zur rettenden Insel. Bevor das Meer ihn freigibt, ver-
paßt ihm die See einen Denkzettel, an den er sich sein Leben
lang erinnern wird: Er wird in Bausch und Bogen auf den
Strand geknallt, daß es ihm den feinen Sand unter die Haut
treibt - das entstandene Muster läßt sich nie wieder entfer-
nen. So erklärt sich, warum Seeleute noch heute Tattoos sam-
meln wie andere Leute Aufoaufkleber... wahrscheinlich war's
aber ganz anders!
Egal, eines steht fest: Wer sich tätowieren läßt, sollte vorher
nichts trinken. Einen schwedischen LKW-Fahrer traf fast der
Schlag, als er nach durchzechter Nacht seinen Brummschä-
del vor den Spiegel hielt. Vom Scheitel bis zum Kinn zierten
die Züge eines Mand rill -Affen sein erstauntes Gesicht - die-
ses Motiv hatte er sich im Vollsuff nämlich gewünscht. Also
nochmal die goldene Regel: Erst sticheln, dann picheln! So
vermeidet man die bohrende Frage der Gattin, warum neu-
erdings der Vorname der Sekretärin in diesem grellroten Herz-
chen prange - peinlich.
Apropospeinlich: Stocknüchtern kalkulierte der selbsternannte
Stuttgarter »Designer Wizard«, Airbrush- und Biker-Fon
■UiliUMiimiiMi™
HARDWARE-MINIMUM:
486er, Super VGA, 8 MByte
RAM, Windows, CD-ROM.
PRAKTISCHER NUTZEN:
Eingeschränkt zur Motivsu-
che verwendbar.
ORIGINALITÄTSFAKTOR:
Nach dem 50. Bikermotiv
wär's sogar Ben und den
Pole Cats zuviel.
MÖGLICHE FOLGESCHÄDEN:
Ein Mandrill-Tattoo an einer
höchst unpassenden Stelle.
DAS PC-PLAYER-FAZIT:
Lieber dem kleinen Bruder
die Fake-Tattoos aus der
»Bravo« mopsen - die lassen
sich wenigstens wieder ent-
»Culture Tattoos« ist nicht gerad
n puncto Benutzerfreundlichkeit
Das kommt heraus, w
»Dia-Show« wörtlich r
Oerny B. Lunke, als er 100
der hübschen Hautbildchen
auf eine CD-ROM packte.
Diese Hundertschaft aus den
Archiven einer Handvoll
mehr oder minder bekannter
Tattoo-Designer verkloppt er
nun für süffige 44,90 Mark. Während die Finelme-Studios
aus Eicklingen sichtlich einen zarten St[r]ich führen, nehmen
sich die Arbeiten von Checkpoint Charlie und Doc Robson
eher kräftig aus. Dasselbe gilt übrigens für Otti und seine Ber-
liner Freunde, der auch auf der CD-ROM vertreten ist. Und
die Wiesbadenerin Monique zaubert laut Pressetext »fein zise-
lierte Fantasy-Arbeiten auf Männerrücken. Kunstvoll schlän-
geln sich die Linien über die Haut und machen aus einem
bierbäuchigen Biker noch ein ansehnliches Kunstwerk«.
Beängstigend umfangreich ist die Liste vermißter Features, die
man auf die CD-ROM hätte packen können: Die Arbeiten
unzähliger Tattoo -Künstler von Flensburg bis Garmisch,
Erklärung der Technik und der Instrumente, eine kleine »Kul-
turgeschichte«, die »Pflegeanleitung« der frisch gestichelten
Tattoos plus Kommentare von Ärzten, Bilder von Promi-Täto-
wierungen, Adressen renommierter Tätowierer, Adressen der
einschlägigen Fachzeitschriften...
Man sieht schon: Es fehlt so ziemlich alles. Außerdem finde
ich es ärgerlich, daß jedes dritte Bild Airbrush-Motive zeigt,
die normalerweise die
Motorhauben tiefergelegter
Escorts zieren. Zugegebe-
nermaßen ist dos Ge-
schmackssache. Wenn man
aber 100 digitalisierte Bil-
der kommentarlos auf eine
CD-ROM preßt, sieht mir
das verdammt nach Ab-
zocke aus. Und sowas soll-
te mit Mand rill -Tattoos nicht
unter 15 Quadratzentime-
tern bestraft werden.
(Anatol Locker/hl)
RAPPER'S
In lockerer Folge präsentiert PC Player die
Privat-PCs der Prominenz. Smudo von den
»Fantastischen Vier« macht den Auftakt:
Der rendernde Rapper läßt tief in das In-
nere seines Tower-Gehäuses blicken.
Mein PC: Was macht man als Rapper denn so mit einem
PC? James- Brown -Platten sampeln? Och - eigentlich
nicht. Die Abrechnung mit der Plattenfirma? Ab und an.
Frisch gereimte Texte und Adressen von Musikerkollegen ar-
chivieren? Kommt vor. Spielen? Logisch! Mein PC ist in er-
ster Linie zum Zocken da.
Der PC: Vor einigen Wochen bin ich bei Gateway schwach
geworden und habe mich zum Umstieg von meinem
486/(echte)50-VLB (der bald als F4-lnfo-Voicemailbox die-
nen wird) auf einen Pentium 100 entschlossen und eine
Adaptec-SCSI- Karte reingesteckf. Ist für mich glatt ein Grund
gewesen, »System
Shock« nochmal
durchzuziehen -
diesmal aber in
SuperVGA. Mit 16
MByte RAM bin ich
erst mal zufrieden;
mal sehen, ob mich
Origin mit dem
übernächsten
»Wing Comman-
der« zu noch mehr
Speicher zwingen
wird...
Mossenspeicher:
Zur eingebauten 1 -
Gigabyte- Platte von
Fast gesellt sich noch eine 3-Gigabyte- Festplatte von Mtcro-
poüs, die ich mir zur aktiven Teilnahme an unserer CD-ROM-
Produktion zugelegt habe. Genug Platz also für Soundsam-
ples, AVIs und dicke TIFFs. Ein Quadspeed-CD-ROM mit
3fach-Wechsler sitzt gleich darunter. Dummerweise sucht
der Windows-Mediaplayer jedesmal alle drei CDs ab, bis
er läuft - ein Fall für den »Technik-Treff«!
Grafikkarte: Die VLB-Version der ATI Graphics Ultra 64 hat
mir auf meinem alten 486er schon treue Dienste geleistet,
also war der Schritt zur PCI-Version dieser Karte klar. Im
Gegensatz zur kleineren VL- Tochter- Karte hat das jetzige
Modell Hardware-Vesa-Treiber und klasse Windows-Trei-
ber.
Smudo privat: Der bekennende Com-
puterf reale steckt einen nicht unbe-
scheidenen Teil seiner Tantiemen in
Hardware-Upgrades. Dieser exklusive
Schnappschuß zeigt den Rapper in pri
vatem Ambiente vor seinem PC.
Smudo im Dienst: Als Mitglied der »Fantastischen
Vier« arbeitet er gerade an einem neuen Album. D
erste CD-ROM zur Band ist auch in Arbeit.
Soundkarte: Eine
grundsolide Sound-
blaster 16, die ich mir
beim Hardwarebum-
mel bei Comp-USA
im Rahmen unseres
Besuchs der Musik-
messe in New York
letztes Jahr gekauft
habe. War dort zum
Schleuderpreis von
umgerechnet 200
Mark zu haben {al-
lerdings nicht die
Value Version), Beim
Gateway-Angebot war eine Ensonique- Karte dabei, die ich
trotz hartem Verhandeln nicht aus dem Angebotspaket be-
kommen habe. Also wurde sie zur General -Midi -Karte de-
gradiert, denn die General-Midi-Sounds der SB1 6 finde ich
gruselig und viel zu künstlich. Das ganze angeschlossen an
ein kleines, aber feines Langston Speaker-Set mit Basswoo-
fer, auf dem ich wegen Platzmangel meine Füße beim Zocken
abstelle. Bei den wuchtigen »Descent«-Explosionen kitzelt
das dann nett am großen Zeh - sehr entspannend nach
einem arbeitsreichen Tag.
Zubehör: Neben der Maus habe ich schon seit Jahren mei-
nen treuen Gravis-Joystick in der Hand. Seit »Flight Unlimi-
ted« spiele ich aber ernsthaft mit dem Gedanken, mir einen
anständigen Flightstick zu kaufen. Der Pentium-Umstieg
brachte es auch mit sich, daß ich mir 3 Zoll auf meinen Mo-
nitor »aufgeschlagen« habe: Ein stromsparender 17-Zöller
lacht mich jetzt an. Mein Epson Stylus hat vor kurzem das
Zeitliche gesegnet, weil ich mich dummerweise einer Refill-
Packung anvertraute. Bis ich mir eines Tages mal einen Farb-
Tinten strahier zulegen werde, faxe ich mir meine Ausdrucke
an das eigene Faxgerät mit meinem Zyxel 1496 EG+, mit
dem ich mich sonst im World Wibe Web und CompuServe
herumtreibe. (Michael Schmidt/hl)
ZUR PERSON
Michael Schmidt alias Smudo ist 27 Jahre alt und verdient
sich das Geld für PC-Upgrades als Teil des Hiphop- Quartetts
»Die Fantastischen Vier«. Vom ZX81 über Spectrum, den ob-
ligatorischen 64er {nach dem VC20) mit kleinen Umwegen
über TI99/4A und Amiga ist er jetzt überzeugter DOS-User.
Neben Spielen begeistern ihn das Online-Leben (CompuSer-
ve- Adresse: 1 0041 0,743) und Multimedia-Technologie - nicht
zuletzt deshalb wird in Bälde ein interaktives CD-ROM zu den
Fantastischen Vier erscheinen.
i«
Test: Aktiv-Lautsprecher für PCs
v\ ^
So richtig Spaß bringt ein
Spiel erst dann, wenn die
Bässe im Magen wummern
und der Putz schallerschüttert
von den Wänden rieselt. Die
Stereoanlage ist meist außer-
halb der PC-Reichweite - also
müssen separate Lautspre-
cher her. Acht preiswerte
Aktivboxen unterzogen sich
dem PC Player-Hörtest
U
nd schon gehen die Schwierigkeiten los:
hat man sich dazu durchgerungen, jetzt
separate Boxen für den Camputer zu kaufen, 6
einen schon die Flut der unterschiedlichen Typen
dünnt sich allerdings sehr schnell aus, wenn Sie eir
ge Kriterien beachten.
Der Klang einer Box ist dabei natürlich der wichtigste Prüf-
stein. Und genau hier scheiden sich die Geister: Die einen
lieben es, wenn die Basse wuchtiger und die Höhen heller
kommen, als es vom Komponisten der Musik eigentlich
gedacht war. Die anderen schwören auf einen unverfälsch-
ten neutralen Klang, bei dem sich alle Instrumente und Geräu-
sche der Spiele-Untermalung auch dann noch unterschei-
den lassen, wenn nebenher die Laserkanone des Raumschiffs
loshämmert. Am sichersten wählen Sie Ihre Lieblingsbox also
aus, wenn Sie sich diese direkt beim Händler anhören.
Darüberhinaus gibt es weitere Kriterien, die im ersten
Moment vielleicht gar nicht so wichtig erscheinen,
Sound-Genuß von Fall zu Fall aber einen Wermuts-Tropfen
hinzufügen. Die Audio-Anschlußkabel an die Soundkarte
sollten lang genug sein, sonst muß die Box zwangsläufig
direkt neben dem PC stehen. Auch die Verbindungskabel
zwischen den Boxen sollten mindestens einen Meter über-
brücken können, denn nur so können Sie die Boxen weit
genug auseinander stellen, damit sich ein Stereo-Klang-
panorama ergibt. Netzschalter und Lautstärke- Regler müs-
sen die Boxen außerdem besitzen. Damit können Sie die
Lautstärke mal eben schnell runterdrehen, ohne die mitge-
lieferten und teilweise komplizierten Programme Ihrer
Soundkarte bemühen zu müssen. Alle diese Kriterien haben
wir beim Test der hier vorgestellten acht Boxen beachtet.
Kleiner geht's kaum:
Philips SBC 8233/MM
Die kleinsten Lautsprecher von Philips sind die »SBC
8233/MM«. Mit Ihren knapp 8x8 Zentimetern findet sich
wohl überall ein Platz zum Aufstellen. Wie alle hier vorge-
Die »SBC 8233/MM« von Philips sind die klein
wertesten Boxen im Test. Der Klang rongiert allerdings unter
»ferner liefen«.
stellten Philips-Boxen lassen sie sich wahlweise über Batte-
rie oder über ein Netzteil betreiben. Das Barteriefach dient
beim Transport praktischerweise als Kabelfach, so daß keine
losen Strippen herumfliegen können. Der Netzschalter dient
gleichzeitig als Umschalter zwischen aktivem und passivem
Betrieb: In abgeschaltetem Zustand kann der Soundkarten-
Verstärker die Boxen mit ihren 2 x 0,5 Watt speisen.
Klang- oder Lautstärke- Regler kennen die Winzlinge nicht.
Leider bleibt der Klang weit hinter dem zurück, was wir noch
als »ohrenfreundlich« bezeichnen: billige Kofferradios
geben teilweise einen besseren Sound von sich. Von ordent-
lichen Bässen und Höhen keine Spur.
Eine Nummer größer:
Philips SBC 8235 MM
Das große Bruderpaar der 8233-Boxen heißt »SBC
PC PLAYER 10/95
Die »SBC 8 2 35 /MM« -Boxen sind zwar leistungsmäßig hoher
als die 8233-Boxen angesiedelt, aber auch bei ihnen läßt die
Klangqualität einige Wünsche offen
8235/MM«. Seine Ausstattung entspricht exakt den kleinen
Lautsprechern: Sie lassen sich wahlweise über ein Netzteil
oder mit Batterien betreiben. In abgeschaltetem Zustand
arbeiten sie wie passive Systeme ohne Verstärker; Klang-
und Lautstärke- Regler gibt es nicht und das Batteriefach ist
auch hier gleichzeitig Schutzbehälter für die Anschlußka-
bel.
Der Unterschied liegt in der Lautsprecher- Leistung und in der
Größe: Das Paar gibt pro Box 4 Watt an Leistung von sich
und ist mit rund 1 5 Zentimetern fast doppelt so hoch wie die
8233-Boxen. Damit steht eigentlich etwas mehr Volumen für
die Klangformung zur Verfügung, Trotzdem kann die Wie-
dergabequalität nicht überzeugen. Sie liegt nur geringfügig
über dem, was die 8233-Boxen von sich geben. Außerdem
verzerren die 8235-Boxen den mittleren Tonbereich kräftig.
Großer Krachmacher:
Philips SBC 8254/MM
Wer's noch eine Nummer größer haben will, für den bietet
Philips die »SBC 8254/MM« -Boxen an. Der Aufbau ähnelt
den anderen beiden Philips-Lautsprechern: Auch hier ist
wahlweise Netz- oder Batterie- Betrieb vorgesehen und die
Kabel wandern für den Transport sicher ins Batteriefach.
Mager in den Mitten: Die »SBC 8254/MM«
dem verzerren die Boxen den Sound kräftig.
Logitech WingMan extreme 89,"
EüffiEHEBP^
■HiHHiiiWffirani
(bei zwei Preisen ist der erste der CD Preis)
llih hllUI*
99.95
Biing 89.95
1944 - Across the Rhine
99.96
Des ce»( 69.95
79.95
Handball 4 89.95
Amerika
89.95
Hattrick 89,95
Asien« - die große Reise
79,95
Master üf Magic 89.95
Atlas
59.96
Networks 89.95
Chadwick dw Eierdieb
69,95
Psycho Pinball 89.95 / 79.95
Chaos Conrrol
89,95
Sensible Golf 69.95
Command fi Conguerert
39,95
Simon the Sorcerer 21 89.95
Qaeda 1 us Li .minier
99.95
Sim Tower 79,96
Der Frosch kenig
69.95
Wall 79,95
Dm ig nun Master 2
89,95
EA Sports Rugby
Right Un limited
Flighlsiimilator 5.1
89,95
99,95
79.95
Aces of the Deep Mission Disk 49,96
FX Fighter
89,95
BazookaSueT 89,96
Hardball 4
89,96
Der Meister 69,95
Hi Getane
99,95
Fl iijht Simulator 5.1 79,95
Jagged Alliance
89,95
Last Pyiissly
89.95
Grade Auswahl an FS4/5 Scenarien & Utilities
LiveActionFootball
89.95
-mit) markierte Spiele sind Vorankündigungen.
Mad News
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Magic Carpet 2t
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Passiv können diese Boxen nicht arbeiten; wenn sie ausge-
schaltet sind, geben sie keinen Ton mehr von sich.
Dafür hat Philips diesem Modell-Paar einen Lautstärke- Reg-
ler spendiert, so daß die Boxen bei aufgedrehter Sound-
karte nicht unbedingt ihre maximal 7 Watt an Leistung durch
die Gegend pusten. Der Klang ist zwar wesentlich besser
als bei den anderen beiden Philips- Modellen. Trotzdem kann
er nicht so recht überzeugen. Wenn mittlere Tonlagen erklin-
gen, verzerrt die Box das Signal kräftig; ähnlich wie beim
kleineren 8235-Modell.
Klein, aber fein: Sony SRS-PC20
Sonys »SRS-PC20«-Boxen sind sehr klein und klangmäßig des-
halb etwas schwach auf der Brust
Sony, der Erfinder des Walkmans und Miniaturisierungs-
Experte, läßt sich natürlich nicht lumpen, wenn es um klei-
ne Boxen geht. Das Sony-Modell »SRS-PC20« ist zwar nicht
ganz so klein wie die Philips »SBC 8233/MM«-Boxen, paßt
aber trotzdem so ziemlich auf jeden Schreibtisch. Die Boxen
lassen sich wie die Philips-Modelle per Batterie betreiben.
Im abgeschaltetem Zustand gelangt das Audio-Signal um
den Verstärker herum an die Lautsprecher; sie arbeiten dann
als passive Systeme. Mit einem Watt pro Lautsprecher
machen die kleinen Dinger auch ordentlich Lärm und für
ihre Größe haben sie sogar ein akzeptables Klangbild.
Hammerharte Bässe geben die Boxen natürlich nicht von
sich. Für Spiele sind sie fast schon zu schwach auf der Brust,
aber der Preis von ca. 70 Mark ist sehr günstig.
Die Boxen »5RS-PC40« von Sony haben ein sattes Klangbild
und Bässe betont sie grundsätzlich, die Mitten kommen
dagegen zu kurz. Bei komplexen Musiken verschluckt sie
schon mal das eine oder andere Instrument.
Der Monitor-Ständer: Sony CSS-BIOO
Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen zugestapelten Schreib-
tisch. Frage: Wo wäre dann der sinnvollste Platz für die
Boxen? Antwort: Zwischen Monitor und Tischplatte. Sony
hat wohl beim Design des Modells »CSS-B100« ähnliche
Überlegungen angestellt. Heraus kam dabei eine Art Moni-
torständer mit eingebauten Lautsprechern, die jeweils 2,5
Watt an Leistung wiedergeben.
Sony hat dem Gerät jede Menge an Ein- und Ausgängen
spendiert. Zunächst gibt es zwei Audio-Eingänge für den
eingebauten Verstärker und einen Kopfhörer-Ausgang. Ein
Eingang ist hinten am Gehäuse angebracht, und ist wohl
hauptsächlich für die PC-Soundkarte gedacht. Der andere
Eingang befindet sich vorne unter einer Klappe. Beide Sig-
nale verstärkt das System gleichberechtigt. Das Gerät bie-
tet vorne außerdem Eingänge für ein Mikrophon, ein Video-
und ein Stereo-Audiosignal.
Die eingespeisten Signole verändert das Gerät überhaupt
nicht, sondern leitet sie so wie sie sind an entsprechende
Ausgänge auf der Rückseife weiter. Wenn Sie diese per-
manent mit der Sound- und Video-Karte des PCs verbunden
haben, brauchen Sie nicht mehr hinten am PC herumzu-
fummeln, um ein Kabel zu wechseln; das erledigen Sie dann
Groß und stark: Sony SRS-PC40
Das Boxenpaar »SRS-PC40« von Sony bietet mit 3 Watt pro
Lautsprecher schon genug Leistung, um selbst die abgehär-
tete Lebensgefährtin aus dem Zimmer zu jagen. Auch die-
ses Boxenpaar läßt sich mit Batterien betreiben, wobei es
mitsechs fetten Baby-Zellen (Batterie- Typ R14) gefüttert sein
will. Außerdem gibt es zwei Audio-Eingänge: Einer bei-
spielsweise für die Soundkarte des PCs, der andere käme
für ein ebenfalls parat stehendes Videospiel gerade recht.
Neben dem Netzschalter gibt es einen Lautstärke- Regler und
einen luxuriös als »Bass Booster« bezeichneten Taster. Drückt
man das Knöpfchen, fetten die Lautsprecher die niederfre-
quenten Soundanteile dann noch einmal kräftig ein; ohne
diese Klanghilfe klingt die Box dagegen etwas dünn. Höhen
Bei Platzmangel auf dem Schreibtisch verlagert man die Boxen
einfach unter den Monitor: »CSS-BIOO« von Sony.
bequem vom Schreibtisch ous.
Der Klang der Lautsprecher ist ausgewogen und angenehm,
wenn auch eine gewisse Brillanz fehlt. Trotzdem ist es noch
erstaunlich, was Sony aus dem kleinen Volumen des Systems
herausholt. Das Stereo- Panorama leidet allerdings durch den
geringen Abstand der Boxen.
Die Klangmeister:
Terratec Speaker Master
Preisgünstig und mit tollem Klang: Terratecs »Speaker Master«
machen dann »Bumm!«, wenn es auch »Bumml« machen soll.
Der Soundkarten -Guru Terratec bietet mit den »Speaker
Master«-Boxen als einziger Hersteller in diesem Text Laut-
sprecher an, die ein integriertes Netzteil besitzen. Ein exter-
nes Netzgerät gibt es nicht - und was es nicht gibt, kann
auch niemand vergessen oder liegenlassen. Der Betrieb mit
Batterien ist allerdings nicht vorgesehen. Die wären wohl
auch im Handumdrehen leergelutscht, denn die Boxen brin-
gen es auf 1 5 Watt pro Lautsprecher. Um diesen Phon-Sturm
bei Bedarf zu zähmen, besitzen die Speaker Master einen
Lautstärke-, einen Höhen und einen Bass-Regler. Wer will,
kann sich das Klangbild also bewußt auf »extrascharf« ein-
regeln.
Ihrem Namen machen die Speaker-Master- Boxen alle Ehre:
Höhen und Bässe bringen sie klar rüber und auch die Mit-
ten kommen nicht zu kurz. Alle Spiele-Musiken gab das
Boxen-Paar differenziert wieder. Von den hier vorgestellten
Boxen sind sie zusammen mit dem Vobis-System die besten
im Klangtest.
Die Kraftvollen: Vobis SBC 630
Mit den »SBC 630«-Boxen bietet Vobis ein System an, das
pro Lautsprecher 1 7,5 Watt an Leistung verbrät. »Leistung«
ist aber nicht »Lautstärke«, denn die 630er-Boxen sind nicht
lauter oder leiser als die Boxen von Terratec, die 15 Watt
Leistung haben. Voll aufgedreht reicht die Laufstärke aller-
dings aus, um in einem kleinen Zimmer einen mittleren
Gehörschaden zu provozieren.
Die Boxen bieten Regler für Lautstärke, Höhen, Baß und
»Panorama«. Das Stereo- Klangbild können Sie mit letzte-
rem auch dann auf die akustische Mitte einstellen, wenn Sie
Die Vobis-Boxen »SBC 630« bieten ein
klares Klangbild
ausgewogenes u
nicht genau in der Mitte zwischen den beiden Boxen sitzen.
Die anderen Lautsprecher hatten diese Regelung nicht.
Auch die Vobis-Boxen erzeugen einen sehr sauberen Klang:
Höhen, Mitten und Bässe geben sie klar und differenziert
wieder.
Schlußalckord
Die klaren Testsieger sind die »Speaker Master« von Ter-
ratec und die »SBC 630« von Vobis, wobei die Terratec-
Boxen noch ein klein wenig besser als die Vobis-Boxen klin-
gen. Hier sollten Sie schlichtweg auf den Preis schauen,
den Sie beim Händler dafür berappen müssen. Meistens
unterscheidet sich dieser von den in der Tabelle gemach-
ten unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers.
Eine interessante Alternative ist der Monitor-Unterbau »CSS-
B 1 00« von Sony, der bei akuter Platznot optimal ist. Aller-
dings kommt das System nicht an die Klangqualitäten der
beiden Testsieger heran. Einen vernünftigen Sound bieten
außerdem die Sony-Boxen »SRS-PC40«. Auch die Philips-
Lautsprecher »SBC 8254/MM« gingen noch als interes-
sante Wohl durch, wenn uns beim Test nicht die Verzer-
rungen aufgefallen wären. Die anderen Modelle sind auf-
grund ihres bescheidenen Klangs nicht zu empfehlen, (hf)
TECHNISCHE DATEN
Name
SBC 8233/MM
SBC 823S/MM
SBC 8254/MM
SRS-PC20
Hersteller/
Philips GmbH
Philips GmbH
Philips GmbH
Sony Europe
Vertrieb
20099 Hamburg
20099 Hamburg
20099 Hamburg
50829 Köln
ca. -Preis')
40 Mark
100 Mark
1 30 Mark
70 Mark
Netzteil
extern
extern
extern
extern
Betriebsspannung
6 Volt
6 Volt
9 Volt
6 Volt
Batteriebetrieb
i<>
i°
ja
i°
Batterie- Typ 3 )
2x R6
4x R6
4 x R14
4x R6
Lautstärkeregler
nein
nein
i«
\o
Höhenregler
nein
nein
Tiefen regier
nein
nein
nein
nein
Balance-Regler
nein
nein
nein
nein
Netz Schalter ja
i«
ja
ja
Verstärker
Leistung
2 x 0,5 Watt
2 x 4 Watt
2x7 Watt
2 x 1 Watt
abschaltbar
ja
ja
nein
i<"
Impedanz
4 Ohm
4 Ohm
-
8 Ohm
Klangurtei)3)
ungenügend
mangelhaft
ausreichend
ausreichend
') Der Preis entspricht dem vom Hersteller empfoh
snen Verkaufspreis. Verschiedene Händler können die Geräte zu unterschiedlichen Preisen anbieten.
3 ) »R6u- Batterien sind die »Walkman «-Typen, »RT4
<< entsprechen den »Baby« -Zellen
3 ! Unsere Beurteilung erfolgt nach dem Schulnoten
Prinzip: sehr gut: 1, gut: 2, befriedigend: 3, ausreich
end: 4, mangelhaft: 5, ungenügend: 6
SRS-PC40
C5S-B100 Speaker Master
SBC 630
Hersteller/
Sony Europe
Sony Europe Terratec Elektronik
Vobis
Vertrieb
50829 Köln
50829 Köln 41334 Netteta)
52146 Würselen
ca. -Preis')
160 Mark
200 Mark 1 50 Mark
150 Mark
Nerzteil
extern
extern intern
extern
Betriebsspannung
9 Volt
9 Volt
14 Volt
Batteriebetrieb
\o
nein 1 nein
nein
Batterie-Typ 2 )
6x R6
—
—
Lautstärkeregler
i°
ja
ja
i°
Höhenregler
nein
nein
ja
ja
Tiefen regier
Bass-Taster
ja
ja
i«"
Balance-Regler
nein
nein
ia
Netzschalter
ja
ja
ja
ja
Verstärker
Leistung
2x3 Watt
2 x 2,5 Watt
2x15 Watt
2 x 1 7,5 Wart
abschaltbar
nein
nein
nein
nein
Impedanz
-
-
-
-
KlangurteiP)
gut
befriedigend sehr gut
sehr gut
') Unverbindliche Preisempfehlung laut Hersteller.
inzelne Händler können die Geräte zu unterschied li
hen Preisen anbieten.
3 ) »R6« -Batterien sind die »Walk man« -Typen, »RH
« entsprechen den »Baby« -Zellen.
3 ) Diese subjektive Beurteilung erfolgt nach dem S
lulnoten -Prinzip: sehr gut: 1, gut: 2, befriedigend: 3
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SONY
Auf zum Soundcheck!
Wenn Sie bisher bei Ihrer
Multimediastation noch die rich-
tige Soundunterstützung ver-
missen, sollten Sie unsere
Speakerboxfamilie für den Com-
puter einmal checken:
•SRS-PC20- die „Mobilen":
Können wahlweise mit Batterie
oder Netzadapter betrieben
werden (2 W (DIN), 150 Hz -
20 kHz)
• SRS-PC40 - die „Eleganten":
Liefern tollen Sound in schlan-
kem Gehäuse (6 W (DIN),
80 Hz -25 kHz)
• SRS-PC50
-die „Platzsparenden":
Lassen sich auch seitlich am
Monitor befestigen
(5 W (DIN), 100 Hz -20 kHz)
• CSS-BIOO
- die „starke Grundlage":
Sorgt mit 2 Liter Volumen für
hochwertigen vollen Sound
und trägt einen 17"-Monitor
(5 W (DIN), 70 Hz -25 kHz)
• SRS-PC91
- die „Dynamischen":
Garantieren auch bei niedri-
gen Frequenzen den vollen
Bass-Genuß (20 W (DIN),
60 Hz -20 kHz)
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Ein Boxenpärchen (10 W (DIN),
200 Hz bis 20 kHz) mit satten
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klasse durch den mitgeliefer-
ten Subwoofer (15 W (DIN),
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Prozessor-Upgrades sind die preiswerte
Rettung, wenn Spiele auf Ihrem System zu
langsam laufen. Unsere Hardware-Bilder-
geschichte zeigt, wie ein solcher Chip-Up-
date funktioniert.
Alle zwei Jahre passiert es: Die neuen Spiele ruckein,
Grafiken erscheinen im Sekundentakt und trotz intensi-
ven Joystick- Verbiegens läßt sich nicht mehr Speed aus dem
Rennspiel herausholen. Der Zahn der Zeit hat unerbittlich
genagt; der Computer ist beim besten Willen zu langsam.
Drei Auswege bieten sich da an: neuen PC kaufen, Mother-
board tauschen oder Prozessor wechseln.
Die Neukauf-Lösung scheidet meistens aus einen einfachen
Grund aus; Niemand hat wohl so recht Lust, seine im alten
Computer vorhandene 300-MByte- Festplatte und seine VLB-
Grafikkarte zum alten Eisen zu legen. Sollte der Computer
dagegen so alt sein, daß sich in ihm noch eine ISA-Karte
und eine 80-MByte- Festplatte zuhause fühlen, führt kaum
noch ein Weg an einem Systemwechsel vorbei.
Mit einem Motherboard Tausch behalten Sie Ihre alten Kom-
ponenten und bekommen trotzdem ein System, das tech-
nisch auf der Höhe ist. Jedermanns Sache ist der Umbau
allerdings nicht. Wenn Sie mit den Innereien des PCs auf
Kriegsfuß stehen, überlassen Sie die Aktion lieber einem
Computerhändler.
Der alleinige Tausch des Mikroprozessors ist dagegen rela-
tiv simpel, denn dabei entfernen Sie lediglich den Prozessor
aus seiner Fassung und ersetzen ihn durch eine schnellere
Variante. Einige Vorsichtsmaßnahmen vorausgesetzt kön-
nen Sie das auch dann erledigen, wenn Sie technisch weni-
ger versiert sind. Obendrein ist es die preiswerteste Lösung,
um die Geschwindigkeit des PCs zu tunen.
Upgrade-Eignungstest
Nicht alle Motherboards sind für einen Prozessortausch
geeignet. Von vornherein scheiden Systeme mit einem
386er- oder einem 286er-Prozessor aus. Als Austausch-
prozessor für den 386er gab es von Intel zwar den »Rapid
CAD« und auch Cyrix hat noch den »Cx486DRX2« im Ange-
bot. Diese zu einem 386er Pin-kompatiblen Chips passen
genau in dessen Fassung, sind aber eigentlich 486er-Pro-
s Zubehör (von links unten): DX4/ 1 00- Prozessor, Kreuz-
schlitz- Seh raubend reher, Aus hebet- Werkzeug, ersatzweise ein
kleiner Schlitz- Seh raubend reher, Stromweichen, eine Schale für
Schrauben, einen und das Motherboard- Handbuch.
Wenn alles bereit liegt, stecken Sie als nächstes den Lüfter mit
dem Kühlblech auf den Prozessor (Prozessorbeine nicht
berühren!). Falls Sie Ihr Board mit einer Overdrive -Version des
DX4/100 aufrüsten, ist dieser Schritt unnötig.
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zessoren. Den Rapid-CAD bietet allerdings kaum
noch ein Händler an, und die Cyrix-Chips sind
so teuer, daß der Preis in keinem Verhältnis zum Nutzen
steht. Einen Ersatz für den 286er gibt es überhaupt nicht.
Völlig anders sieht die Situation bei den 486er-Prozessoren
aus. Von Intel, AMD und von Cyrix gibt es eine Fülle von
Chips, die runktionskompatibel zu älteren Prozessoren und
schneller sind. Die Tabelle gibt Auskunft, welcher Prozessor
sich problemlos durch eine schnellere Variante ersetzen läßt.
Abhängig von Ihrem Board bieten sich verschiedene Auf-
rüstungs-Aktionen an. Sollte Ihr Board bloß eine Art von Pro-
zessor schlucken, können Sie nur ganz bestimmte schnelle-
re Prozessor-Typen einsetzen (siehe Tabelle}. Prüfen können
Sie das mittels des (hoffentlich vorhandenen) Motherboard-
Handbuchs. Wurden in diesem überhaupt keine Jumper ein-
getragen, mit dem Sie den Prozessor zum Beispiel von 25
auf 33 MHz schalten können, sind Sie auf Gedeih und Ver-
derb auf eine Prozessor-Linie angewiesen. Einen DX/25 kön-
nen Sie dann nur durch einen DX2/50 oder durch einen
PROZESSOREN-AUFRÜSTUNG
DIE ÜBERSICHT
Externer Takt Aufrü st- Versionen
25 MHz 486DX/25 -» 486DX2/50 -» 486DX4/75 ') 3)
33 MHz 486DX/33 -* 486DX2/66 -» 486DX4/100 i) *)
40 MHz 3) 486DX/40 ■* 486DX2/80 -» 486DX4/120 ')
1 ) 3, 3 -Volt- Version; das Motherboard muß per Jumper darauf vor
2) Gibt es von Intel auch als Overdrive- Version als S-Volt-Typ
3) Bietet nur AMD an
DX4/75 ersetzen. Auch wenn Sie sich nicht ganz sicher sind
und lieber die Finger von Jumpern lassen, dürfen Sie nur
einen Prozessor aus der in der Tabelle angegebenen Pro-
zessor-Reihe einsetzen.
Viele moderne Boards lassen sich dagegen auf unter-
schiedliche Prozessor-Typen jumpern. Leider können wir
dafür keine generellen Anweisungen geben; hier gibt es viel
zu viele unterschiedliche Board- Varianten. Generell müssen
Sie sich strikt an die im Handbuch angegebenen Einstellun-
Goldene Regel: Vor einem Eingriff
IMMER den Netzstecker ziehen!
Als nächstes schrauben Sie Ihren PC mit dem Kreuzschlitz-
5c h rauben dreh er auf. Einige Gehäuse lassen sich danach auf-
klappen. Bei anderen (wie hier gezeigt) müssen Sie das
gesamte Gehäuse-Blech abziehen.
Der neue Prozessor könnte mit seinem Kühlblech und dem
Lüfter einige Karten blockieren. Stecken Sie diese so um, daß
keine Karte den Prozessor verdeckt.
Aus eins mach zwei: Häufig sind alle Stromversorgungen im
bereits belegt. Mit einer Stromweiche schaffen Sie eini
sätzlichen Anschluß für den Prozessorlüfter.
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gen halten. Prüfen Sie alle Jumper lieber noch
ein drittes und viertes Mal, wenn Sie nicht ganz
sicher sind. Sonst landet der neue Prozessor eventuell im
Silizium- Nirwana,
Bei PCI-Boards gibt es einen kleinen Haken: Der PCI-Bus
arbeitet nur bis 33 MHz. 40-MHz- Prozessoren würde der
Bus nicht verkraften. Entweder lassen solche Boards keine
40-MHz-Chips zu oder der PCI-Bus arbeitet nur noch mit
dem halben Takt des Prozessors. Obwohl der Prozessor-
Takt zum Beispiel von 33 auf 40 MHz steigt, sinkt der PCI-
Takt von 33 auf schlappe 20 MHz. Ein Spiel baut dadurch
vielleicht sogar langsamer seine Grafik auf, als mit einem
Prozessor, der extern mit 33 MHz läuft. Bei einem PCI-Board
ist deshalb der DX4/100 das höchste der Gefühle.
DX4 und die Rauchwölkchen
Alle DX4- Prozessoren besitzen gegenüber den DX- und DX2-
Varianten eine Besonderheit: Sie arbeiten mit nur 3,3 Volt
statt der üblichen 5 Volt. In eine normale, für 5-Volt-Chips
gedachte Fassung eingesetzt, überleben die Chips bloß
Bruchteile einer Sekunde. Wenn Sie einen dieser schnellen
DX4-Chips verwenden wollen, müssen Sie Ihr Board auf die
3, 3 -Volt- Versorgung einstellen. Manche Boards erkennen
selbständig die nötige Versorgungsspannung; andere besit-
zen dafür einen Jumper. Beides muß ausdrücklich in Ihrem
Handbuch zum Motherboard erwähnt sein.
Falls Sie keinen Hinweis im Handbuch finden, Sie auch mit
der Lupe keinen Jumper mit einer »3,3 Volt«-Beschriftung
entdecken oder sich schlichtweg nicht ganz sicher sind, müs-
sen Sie dennoch nicht die Flinte ins Korn werfen. Intel bie-
tet anstelle der normalen DX4/75- und DX4/100-Chips
auch sogenannte »Overdrive« -Varianten an. Diese besitzen
eine eigenständige Spannungsregelung und können ohne
Motherboard -Jumpereien die DX- und DX2-Typen ersetzen.
Außerdem sind diesen auch »Ausziehwerkzeuge« für den
alten Prozessor beigelegt. Der Nachteil liegt bei ihnen im
Den Intel -Overdrive 'Prozessoren liegt ein Aushebel -Werkzeug
für den Prozessor bei. Mit diesem läßt sich der alte Prozessor
bequem aus der Fassung entfernen. Noch einfacher haben Sie
es mit einem speziellen Nullkraft- Sockel.
Falls Sie kein spezielles Aushebel -Werkzeug besitzen, tut es
auch auch ein kleiner Schraubendreher. Schieben Sie diesen
behutsam unter den Prozessor und hebeln Sie den Prozessor
von ollen Seiten langsam, vorsichtig und gleichmäßig aus.
Werfen Sie den alten Prozessor nicht weg, vielleicht brauchen
Sie ihn noch. Der sicherste Platz ist für ihn die Verpackung des
neuen Chips (Prozessorbeine nicht berühren!).
inen normalen DX4/100-Prozessor verwenden,
Ihr Board auf 3, 3 -Volt- Betrieb umstellen. Die Over-
Variante des DX4/100 verlangt dagegen 5 Volt.
PC PLAYER 10/95
höheren Preis: Ein DX4/100-Prozessor kostet im Moment
rund 250 Mark, die Overdrive-Variante reißt dagegen ein
Loch von rund 400 Mark ins Portemonnaie.
Im Dreiertakt mit AMD
Ein weiterer Stolperstein lauert bei den AMD-DX4- Prozes-
soren, Wie bei den Intel-Typen arbeiten diese intern wahl-
weise mit doppeltem oder dreifachem Takt. Das Beinchen
des Prozessors, mit dem das Motherboard die Taktverviel-
fachung bestimmt, liegt aber an einem anderen Pin als bei
Intel (Bl 3 statt R1 7). In Motherboards, die nicht speziell auf
die AMD-Typen eingestellt sind, arbeiten die Prozessoren
durch die fälschlicherweise angenommene Intel- Belegung
grundsätzlich mit dreifachem Takt. Falls das Motherboard
dann auf 40 oder 50 MHz eingestellt ist, läuft ein DX4/1 00
von AMD dann mit 1 20 oder 1 50 MHz. Das hört sich zwar
zunächst erfreulich an, übersteigt das Leistungsvermögen
des armen Chips aber bei weitem. Falls Sie auf dem Board
oder im Handbuch keinen Hinweis auf einen speziellen
EQUIPMENT FÜR
DEN
AUSTAUSCH
3
Austau seh -Prozessor Ihrer Wahl
J
Kreuzschlitz-Schraubendreher
3
Au 5 hebe 1 - Werkze ug
U
kleiner Schlitz-Schraubendr
eher
□
Schale für Schrauben
Motherboard -Handbuch
a
evtl. Lüfter
□
evtl. Stromweiche
AMD-Jumper aufstöbern, müssen Sie das Board mit 33 MHz
betreiben. Wenn auch das nicht geht, dürfen Sie keinen
AMD- DX4- Prozessor einkaufen.
Bevor Sie loslegen
Zum Schluß noch ein ernst gemeinter Hinweis: Der Tausch
des Prozessors ist sozusagen ein Eingriff am Herzen des
Computers. Wenn hier etwas falsch läuft, arbeitet Ihr Com-
puter nicht mehr. Deswegen sollte man eine solche Aktion
nur ausführen, wenn man sich halbwegs fit für Hardware-
Wühlereien fühlt - Sie handeln auf eigene Gefahr. (hf)
Die Pin-Nummer 1 des Prozessors muß auch in der Fassung in
Pin Nummer 1 stecken. Alle Boards besitzen dafür eine Mar-
kierung. Hier sind die Pin-Nummern durchnumeriert. Andere
Boards haben einen Pfeil oder einen Punkt aufgedruckt oder
die Fassung besitzt in der Ecke eine Markierung.
Ab jetzt heißt
ger weg vom Innenle-
ben, denn nun müs-
Test durchführen.
Also: Stecker wieder
Und jetzt rein mit dem Prozessor (Sie wissen schon: Beinchen
nicht berühren!). Pin 1 des Prozessor muß in Pin 1 der Fassung
stecken. Dann noch kräftig, aber nicht zu brutal, festdrücken
und fertig. Auch hier ist ein Board mit einem Nullkraft-Sockel
von Vorteil.
. und PC einschalten
Wenn das Startbild erscheint, hat alles funktioniert. Passiert
dagegen nichts, sollten Sie den PC sofort wieder ausschalten
und nach der Fehlerquelle suchen.
PANNENHILFE
PCs sind undankbar: Kaum haben Sie ein Festplatten-
Problem gelöst, klemmt irgend etwas an der Soundkar-
te oder das CD-ROM macht Ärger. Schadens-
behebungstips zu den am häufigsten auf-
tretenden Macken haben wir in diesem
Pannen -Feature zusammengefaßt.
HMein PC weigert sich, von der Diskette
zu booten.
B Daran ist die im Setup eingestellte Boot-Reihenfolge
schuld. Stellen Sie das Setup auf »A:, C:«.
Blch darf nach jedem Einschalten des PCs die Fest
plattenparameter, die Uhr und allen anderen Ein-
träge des BIOS erneut einstellen,
BDie Spezial- Batterie auf ihrem Motherboard ist leer
.
ü
Schauen Sie nach, ob Sie über einen Jumper eine ex-
terne Batterie an das Motherboard anschließen können. Ent-
sprechende Batterie-Anschlüsse gibt es in vielen Elektronik-
Bastelläden zu kaufen.
Ich würde ja gerne mal das Setup meines PCs zu Ge-
sicht bekommen. Ich weiß aber nicht, wie ich es akti-
vieren kann.
BAlle Setup- Programme haben eines gemeinsam: Sie
lassen sich zuverlässig nur kurz nach dem Einschalten
des PC aktivieren; also dann, wenn die erste BIOS-Meldung
erscheint und der PC anfängt seinen Speicher hochzuzählen.
Zum aktivieren verwenden viele BIOS-Versionen die Taste
<Del>. Weitere häufig gebrauchte Tasten kombinationen
sind <CtrlxAlt><Esc>, <CtrlxAlt><F 1 > oder nur <F1>.
Achtung: Sie sollten keinesfalls aus Spaß an der Freud an
den BIOS-Werten herummachen - auf diese Weise kann
man sein komplettes System lahmlegen.
H Immer wenn ich mit dem Programm »FDI5K« arbeite
oder dem PC sage, er soll mit MS-DOS anstelle von
OS/2 booten, erscheint eine Meldung »Virus Warning! Boot
sector is to be modified!« Das macht mich etwas nervös.
D Sofern Sie gerade ein anderes Betriebssystem instal-
lieren oder mit einem Boot-Manager arbeiten, können
Sie unbesorgt sein. In dem Fall muß der PC bestimmte Fest-
plattenbereiche ändern, in denen sich gerne auch Viren breit-
machen. Die BIOS-Warnung des PCs können Sie in diesem
Fall ignorieren.
HWenn ich manche Programme starte, erscheint eben-
falls die Meldung »Virus Warning! Boot sector is to be
modified!«. Bei anderen Programmen dagegen nicht.
B Hoppla, hier scheint tatsächlich ein Virus sein Un-
wesen zu treiben. Booten Sie Ihren PC mit einer ga-
rantiert virenfreien Diskette und testen Sie mit dem neuesten
Viren-Scanner Ihre Festplatte, um die infizierten Dateien zu
finden.
H Mitten im Spielen erscheint in dicken weißen Buchsta-
ben: »Parity Check System Haited«. Danach muß ich
die Reset-Taste drücken.
B
Herst
b) Fe
RAM
ter ai
c) Ev
einer
B
chen
komn
B
a) Hier könnte ebenfalls ein Virus am Werk sein. Las-
sen Sie mehrere neue Virenscanner von verschiedenen
Herstellern auf die Festplatte los.
b) Falls die Scanner nichts finden, könnten ein Chip oder
RAMs auf dem Motherboard locker sein. Abhilfe: Compu-
ter aufschrauben, alles festdrücken und nochmal booten.
c) Eventuell ist das Motherboard defekt. Lassen Sie es von
einem Händler prüfen und gegebenenfalls austauschen.
Ich habe im Setup meines PCs ein Paßwort eingestellt,
das er bei jedem booten abfragt. Jetzt war ich drei Wo-
chen im Urlaub und habe das Paßwort vergessen. Wie
komme ich trotzdem ran?
Das ist eine heikle Angelegenheit. Schalten Sie den
Computer aus und verbinden Sie mit einem Kabel die
beiden Pole der Motherboard -Batterie miteinander (maxi-
mal nur 1 bis 2 Sekunden, auf keinen Fall länger}. Danach
sind zwar alle Einstellungen im Setup verloren gegangen,
aber das Paßwort ist auch gelöscht.
Festplatte
BObwohl auf meiner Festplatte gerade genügend Platz
frei ist, kann ich mein neues Spiel nicht installieren. Das
Installations- Programm bricht immer mit »nicht genügend
Platz auf der Festplatte« oder ähnlichen Meldungen ab.
Viele Spiele verlangen während der Installation mehr
Platz, als nach der Installation. Ganz sicher funktioniert
die Installation, wenn noch rund doppelt soviel Platz frei ist,
als das Spiel benötigt.
H Nachdem ich meinen PC einschalte zeigt er die Mel-
dung: »Disk boot foilure«, es ist aber keine Diskette im
Disketten schacht.
Bim Setup Ihres PCs ist entweder eine falsche oder gar
keine Festplatte eingestellt. In dem hoffentlich auffind-
baren Festplatten-Handbuch erfahren Sie die erforderlichen
B
\
u
Parameter. Auf manchen Festplatten sind die Parameter auch
aufgedruckt. In neuen Setups gibt es die Parameter wie
»Standard CHS« oder »LBA«. Wenn Sie diesen nicht wis-
sen, müssen Sie einfach solange alle Einstellungen auspro-
bieren, bis der Computer wieder bootet. Danach sollten Sie
sich sofort alle Parameter des Setup notieren und am besten
in den Gehäusedeckel des PCs kleben. Dort geht er auf kei-
nen Fall verloren.
HEs erscheint immer noch »Disk boot failure«, die Fest-
platten-Parameter im Setup stimmen aber.
Blhr Setup ist darauf eingestellt, nur von der Diskette zu
booten (Laufwerk A:). Der entsprechende Eintrag ist in
jedem Setup etwas anders angeordnet. Suchen Sie nach
einem Begriff wie »Boot Sequence«, bei der sich verschie-
dene Kombinationen der Laufwerksbuchstaben einstellen las-
sen. Stellen Sie hier »A:, G« ein und der PC lad) wieder
sein Betriebssystem.
BMein PC bootet plötzlich nicht mehr, nach einer Weile
erscheint die Meidung »Hard disk Controller failure«.
Das kann mehrere mögliche Ursachen haben:
a) Das Stromversorgungskabel oder das Flachbandka-
bel der Festplatten ist herausgerutscht. Kabel wieder rein-
stecken, festdrücken und erneut booten,
b} Das Flachbandkabel zur Festplatte ist defekt und Sie müs-
sen es wechseln.
c) Der Festplatten-Controller ist defekt und Sie müssen ihn
austauschen.
d) Im schlimmsten Fall ist die Festplatte defekt, was aber nur
sehr selten vorkommt. Innerhalb der Garantiezeit (ö Mona-
te muß jeder Händler geben) können Sie sie kostenlos re-
parieren lassen. Die Daten und installierten Spiele sind dann
aber fast immer unwiderruflich verloren.
HWenn ich einen Spielstand speichere, geben mir meine
Spiele öfter die Fehlermeldung »Fehler beim Speichern«
oder ähnliches.
Ba) Ein defekter Sektor auf der Festplatte könnte dafür
verantwortlich sein. Testen Sie Ihre Festplatte mit dem
Programm SCANDISK (ab MS-DOS 6.00 im Lieferumfang).
Wenn SCANDISK tatsächlich defekte Sektoren findet, soll-
ten Sie so schnell wie möglich Ihre wichtigen Daten von der
Festplatte auf Diskette kopieren (Stichwort: Sicherungsko-
pie). Fast immer treten in kurzer Folge weitere Fehler auf,
bis die Festplatte dann vollständig hinüber ist.
b) Findet SCANDISK dagegen keine Fehler, könnte ein Virus
auf Ihrem System herumspuken.
Hlch habe eine zweite IDE -Festplatte parallel zu meiner
ersten eingebaut, und jetzt funktioniert gar nichts mehr.
Das Flachbandkabel und die Stromversorgung sind aber in
Ordnung.
Ba) Die erste Festplatte muß als »Master«, die zweite als
»Slave« eingestellt sein. Ein Blick ins jeweilige Fest-
plattenhandbuch zeigt, welche Jumper Sie an den Festplat-
ten umstecken müssen.
b) Obwohl das IDE-System darauf ausgelegt war, daß an
einem IDE-Bus beziehungsweise an einem Kabel immer zwei
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Festplatten arbeiten können, vertrugen sich ältere Festplat-
ten verschiedener Hersteller nicht miteinander. In dem Fall
können Sie die Festplatte nur dann nutzen, wenn Sie sie an
einen zweiten IDE-Controller anschließen und einen ent-
sprechenden Treiber einbinden. Moderne Motherboards
haben im BIOS bereits entsprechende Vorkehrungen für eine
dritte und vierte Festplatte eingebaut, so daß Sie diese für
die zweite Festplatte mißbrauchen können und ohne einen
entsprechenden Treiber auskommen.
Grafikkarte und Monitor
BNach dem Einschalten erscheint überhaupt kein Bild.
Stattdessen fängt mein PC mehrmals an zu piepen.
BHier stimmt etwas mit der Grafikkarte nicht. Entweder
sitzt sie nicht richtig im Steckplatz auf dem Mother-
board oder sie ist defekt.
B Verschiedene Spiele laufen bei mir nicht. Laut Anlei-
tung sollen diese mit 640 x 480 Pixel arbeiten.
Blhre Grafikkorte scheint kein VESA-BIOS zu besitzen.
Sehr viele Karten können Sie nachträglich mit einem
VESA-Treiber nachrüsten, den Sie in die AUTOEXEC.BAT
einbinden. Auf der CD von PC Player Plus finden Sie im Ver-
zeichnis \PROGRAMM\UNIVBE einen universellen VESA-
Treiber, der sich für sehr viele Grafikkarten eignet.
HWenn ich ein Spiel starte fängt das Bild auf dem Mo-
nitor plötzlich an zu flimmern. Verlasse ich das Spiel
wieder (ich weiß zum Glück, wie ich das im »Blindflug« er-
ledige) ist der Textbildschirm wieder normal.
HWenn die Grafikkarte in den Grafikmodus schaltet, ver-
kraftet Ihr Monitor die Ablenkfrequenzen nicht mehr.
Bei neuen Karten können Sie die »Bildwiederholfrequenz«
und die »Zeilenfrequenz« per Software auf die Werte ein-
stellen, die Ihr Monitor maximal verarbeitet. Auf älteren Kar-
ten müssen Sie dafür Jumper setzen.
HDas Bild ist immer zu klein oder zu groß oder soweit
verschoben, daß ich einen großen Bereich des Randes
nicht mehr sehe.
B Viele Monitor besitzen Regier, mit denen Sie das Bild
vergrößeren oder verkleinern und auf der Mattscheibe
verschieben. Meistens können Sie diese Einstellungen auch
i den Grafikkarten per Software vornehmen.
Ein Bekannter hat die gleiche Grafikkarte wie ich, bei
ihm gibt das Programm VIDSPEED (auf der CD von PC
Player Plus) aber einen viel höheren Wert aus.
D Das liegt nicht an der Grafikkarte, sondern an dem Mo-
therboard. Die »Locol Bus«-Grafikkarten laufen genau
so schnell wie der Mikroprozessor. Bei einem
DX/25 oder einem DX2/50 läuft die Karte
mit 25 MHz, bei einem DX2/66 und
einem DX4/1 00 dagegen mit 33 MHz.
Schneller bekommen Sie Ihre Grafik
also nur durch einen Prozessor- oder
einen Motherboard -Tausch.
BVor kurzem schlug bei mir in der
I
ü
Nähe der Blitz ein. Meinem G
ompu-
fer ist zum Glück nichts passiert, aber der Monitor und auch
mein Fernsehgerät zeigen jetzt kunterbunte Farbflächen.
BDie Bildröhre ist durch den Blitz magnetisiert worden
und Sie müssen Sie wieder entmagnetisieren. Viele Mo-
nitore besitzen dazu eine »Degauss«-Taste, die Sie einfach
einmal kurz drücken. Wenn Ihr Monitor diese nicht hat, soll-
ten Sie einen Tag warten. Vielleicht ist der Effekt dann ver-
schwunden. Wenn nicht, sollten Sie einen Fernsehtechniker
kommen lassen, der Ihnen den Monitor und das Fernseh-
gerät entmagnetisiert.
Soundkarte
HMein Spiel hängt sich
auf, ich höre über-
haupt nichts oder die
Sounds leiern, wie bei ei-
ner Schallplatte mit einem
Kratzer.
Ba| Der l/O-Port, der IRQ
oder der DMA-Kanal im Spie
Setup sind nicht so wie bei der Soundkarte eingestellt. Prü-
fen Sie die Konfiguration und ändern Sie die Einstellungen
entsprechend.
b] Die BLASTER-Variable in der AUTOEXEC.BAT ist entwe-
der falsch eingestellt oder überhaupt nicht eingetragen. Viele
Spiele richten sich danach. Wenn Ihre Soundkarte zum Bei-
spiel auf dem l/O-Port 220h, auf IRQ 7 und den DMA-
Kanal 1 eingestellt ist lautet die BLASTER-Variable: SET BLA-
STER=A220 Dl 17
HDas Spiel hängt sich auf, wenn ich die Maus bewege.
Meine Soundkarte ist wie üblich auf l/O-Port 220, IRQ
7 und DMA-Kanal 1 eingestellt.
BDas merkwürdige Verhalten kommt durch die Interrupt-
Technik der PCs zustande. Wenn »unsaubere« Inter-
rupts durch das System spuken, erkennt der PC fälschli-
cherweise IRQ 7, und es kommt zum Konflikt mit der
Soundkarte. Billige Taiwan- Kombi karten produzieren zum
Beispiel unsaubere Interrupts, wenn an diese die Maus an-
geschlossen ist. Stellen Sie die Karte auf IRQ 5 um und es
lauft. Leider kommen damit nicht alle Spiele klar, die die
Karte auf IRQ 7 erwarten. Alternativ können Sie sich auch
nach einer neuen Kombi-Karte umsehen.
Obwohl meine Soundkarte ein MPU-Interface hat und
mein Spiel auf Port 330h eingestellt ist, höre ich vom
dem GeneralMIDI-Soundteil der Karte nichts. Wenn ich
einen Synthesizer meines Bekannten mit dem externen MIDI-
Anschluß der Soundkarte verbinde, dudelt dieser dagegen
drauflos.
BEs gibt einige wenige Soundkarten, die zwar ein MPU-
Interface besitzen und General-MIDI-Klänge produzie-
ren. Hardwaremäßig besteht bei diesen aber keine Verbin-
dung zwischen dem General -MI DI -Synthesizer und dem
MPU-Interface (Creative Labs »AWE 32«, Miro »miroSO-
UND PCM1 pro«, Aztech Lobs »Waverider 32 plus«, Media
Vision »Pro Audio Wavetable PAW-200«). Das Problem
B
PC PUTER 10/95
umgehen die Hersteller mittels eines DOS-Treibers, der sich
aber oft mit Protected -Mode- Spielen nicht verträgt. In den
Griff bekommen Sie das nur durch einen radikalen Tausch
der Karte gegen ein anderes Modell. Unter Windows gibt
i keine Probleme.
CD-ROM
BWenn ein Spiel normale Musik von der CD spielen will,
höre ich nichts. Das gleiche passiert mit normalen
Audio-CDs.
Vermutlich ist das Audio-Kabel vom CD-ROM-Lauf-
B
werk nicht an der Soundkarte angeschlossen,
b) Sie besitzen ein falsches Audio-Kabel, daß nicht zu ihrer
Soundkarte paßt. Die Laufwerke von Panasonic/Matsushi-
ta/Creative, Sony und Mitsumi haben allesamt andere Be-
legungen der Kabel.
Meine Videos rucken sowohl unter Windows als auch
bei verschiedenen DOS-Spielen.
B Entfernen Sie den SMARTDRV.EXE aus Ihrer CON-
FIG.SYS oder richten Sie ihn so ein, daß er nicht das
CD-ROM-Laufwerk cachet. Achtung: Durch diese Maßnah-
me verlangsamt sich der Zugriff auf das CD-ROM-Laufwerk
immer dann, wenn Sie etwas anderes machen, als Videos
anzuschauen.
Meine Videos ruckein auch dann, wenn ich den SMART -
DRV nicht in der CONFIG.SYS eingetragen habe.
B Fügen Sie in der AUTOEXEC.BAT in der Zeile mit dem
MSCDEX-Treiber den Eintrag »/M:l « hinzu. Achtung:
Durch diese Maßnahme verlangsamt sich der Zugriff auf
das CD-ROM-Laufwerk immer dann, wenn Sie etwas an-
deres machen, als Video anzuschauen.
Blch habe beide oben stehenden Tips ausprobiert, aber
die Videos ruckein und ruckein und ruckein ...
BWenn Sie noch ein Singlespeed -Laufwerk besitzen ( 1 50
KByte/s), sollten Sie dieses mindestens gegen einen
Doublespeed-Typen (300 KByte/s) oder einen Quadra-
speed-Typen (öOO KByte/s) austauschen.
BEin Spiel meldet mir ständig, daß es die Daten von der
CD nicht lesen kann. Ich vermute, meine CD hat einen
Kratzer, denn Sie ist mir vor kurzem runtergefallen.
B Kleine Kratzer bekommen Sie meistens weg, wenn Sie
die glänzende Seite der CD mit einem in Brennspiritus
getränkten Lappen kräftig bearbeiten.
BMein Mitsumi- Laufwerk arbeitet nicht vernünftig, ob-
wohl ich den MTMCDAE.SYS-Treiber, wie im Hand-
buch erklärt, eingebunden habe.
1 Dieser Treiber arbeitet
per DMA und hat in
einigen älteren Versio-
nen Arger gemacht.
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10-95 SONDERTEIL TIPS & TRICKS
v
TIPS & TRICKS
3D Lemmings
Buried in Time 142
FXFighter 146
Last Dynasty 1 48
Stone Prophet 1 50
Dungeon Master 2 154
Mechwarrior 2 1 64
Sim Tower 1 64
Technik-Treff 166
Hotline-Nummern 169
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Disketteneinsendungen ein kurzes Anschreiben beifügen, aus dem
hervorgeht, welche Beiträge sich auf der Diskette befinden.
IWir können Ihnen aus Zeitgründen leider keine individuellen Spieletips
geben - weder fernmündlich noch schriftlich.
A
KOMPLETTLOSUNG
»BURIED IN TIME«
Keine Zeit und keine
Ahnung? Wir helfen ihnen
durch alle Zeiträtsel von
»Buried in Time«.
Frisch aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist
unser Zeitogent Stongl und präsentiert die
Lösung oller Rätsel zu »Buried in Time«.
Wo ist Sauerstoff?
Durch den programmierten Zeitsprung gelangt
Agent 5 Gage Blaclwood in sein Apartment, Dort
findet er auf einem Regal einige Figuren, von denen
die zweite von links eine Nachricht für ihn enthält.
Mit Hilfe des Küchenautomaten besorgt er sich einen
»Translate-Biochip» (ShopNet Code 689-22-378)
und einen leckeren Käseriegel namens »Cheese
Girl« (ShopNet Code 625-94-978), Diesen sollte er
nicht gleich vernaschen, da er sich nun durch Akti-
vierung des »Jump-Biochip« zu »Farnstein's Lab«
begibt, dort aber unglücklicherweise ein paar Meter
vom Einstieg entfernt materialisiert.
Indem er die Cheese Girl-Tube links oder rechts
außen im Sichtfeld benutzt, wird er durch den Rück-
stoß zur Station getragen. Von solchen Kleinigkei-
ten gar nicht irritiert, schreitet unser Agent den lin-
ken Gang hinunter, bis er auf ein Schott stößt, das
sich ohne weiteres öffnen läßt. Gleich hinter dem
Schott liegt eine Metallstange und weiter unten befin-
det sich eine blockierte Tür. Darüber befindet sich
rechter Hand eine Schalttafel für die Druckkontrol-
le, mit der Sauerstoff in diesen Teil der Station
gepumpt wird,
Jetzt läßt sich auch dos Schott mit der Aufschrift
»Docking Bay« öffnen, hinter 6er ein verwirrendes
Labyrinth liegt, das mit folgender Schrittfolge sicher
durchquert wird: Drehung rechts, vorwärts, Drehung
rechts, vorwärts, Drehung links, vorwärts, dreimal
noch links drehen, vorwärts, zweimal nach rechts
drehen, vorwärts, Drehung links, vorwärts, Drehung
rechts und vorwärts. Von hier aus gelangt Black-
wood in den »Scanning Room«, wo er das erste mal
auf Arthur trifft und dessen Fragen zweimal mit »Ja«
beantwortet. Um nun in den »Nexus Raum« zu
gelangen, aktiviert er den Notfallmechcnismus, der
sich über der entsprechenden Schleuse befindet, mit
dem Code 32770.
Das Kugel-Rätsel
Durch den Überdruck wird er zum Nexusschott
ZEITSPRUNG
Die Maya -Räder öffnen
geschleudert, wo er nach dem Eintreten zu einem
netten Spielchen mit bunten Kugeln eingeladen wird.
Er löst es bravourös in folgender Weise: Die ober-
ste grüne Kugel ein Feld nach oben, die unterste rote
ouf das freigewordene Feld nach unten, die mittle-
re rote Kugel eins noch unten, die oberste grüne auf
das freie Feld nach oben und die mittlere grüne Kugel
auf dos Feld in die Mitte, Nun die unterste grüne
Kugel eins nach oben, die unterste rote ganz nach
unten, die mittlere rote Kugel zwei nach unten, die
oberste rote ebenfalls zwei nach unten, die oberste
grüne ganz nach oben und die mittlere grüne Kugel
ouf das freigewordenen Feld. Als nächstes die unter-
ste grüne zwei noch oben und die mittlere rote eins
nach unten, dann noch die oberste rote Kugel um
zwei nach unten, die grüne um eins nach oben und
schon hat er es geschafft! Von nun an wird Arthur
den Agenten begleiten.
Da Blackwood den gleichen Weg nicht mehr zurück
kann, springt er mit Hilfe der Recall-Funktion des
Jump-Biochips wieder zum Apartment, wo er sich
nochmal einen Käseriegel besorgt. Danach hüpft er
sofort zurück zu Farnstein's Lab und nähert sich auf
die schon bekannte Weise der Station. Diesmal
nimmt er den rechten Gang unter die Lupe und stößt
bald auf ein verschlossenes Schott, das ober von
Arthur geöffnet wird, Die Sprengkapsel, die so
unachtsam am Boden liegt, nimmt er mit und begibt
sich zum Transportfohrzeug vor ihm, das er mit der
grünen Taste aktiviert. Auf der anderen Seite ange-
kommen, steigt er in den Lift und fahrt ein Stockwerk
nach oben, wo an einem Notfollventil der Luftvorrat
erneuert wird.
Auf diesem Level befindet sich eine kleine Scholt-
vorrichtung, deren rechte Kontrollspolte die Sauer-
stoffverteilung der Station
regelt. Mit dem Lift fährt
Agent 5 noch ein Stock-
werk nach oben, wo er in
einem Transportfahrzeug
ouf der linken Seite einen
Behälterfindet. Den fülller
ein Stockwerk tiefer an
dem Notventil mitWasser,
indem er die Flasche links
an das blaue Ventil an-
schließt und den gelben
Hahn oufdreht.
Wieder oben angekom-
men, besteigt Blockwood
mit dem gefüllten Behälter den Transporter und fährt
zur Wissenschaftsabteilung der Station hinüber. Dorf
findet er ein Schott mit der Aufschrift »BioMass«,
welches sich ober erst öffnen laßt, nachdem an der
gegenüberliegenden Wand mit Hilfe der Druckkon-
trollen Sauerstoff in den Raum gepumpt worden ist.
Die erste Skulptur auf der linken Seite des Ganges
ist das gesuchte Beweisstück, Zunächst muß aber an
der Unterseite der Halterung der Resonator auf
1 1 kHz eingestellt und anschließend mit der grünen
Taste aktiviert werden.
Spaß im Mittelalter
Nachdem der erste Beweis erbracht wurde, springt
der Zeitagent gleich weiter ins Mittelalter zum »Cha-
tecu Gaillard«, wo er auf einem Turm, direkt hinter
einer Wache wieder erscheint. Diese wird »glückli-
cherweise« van einem Pfeil getroffen, den Blackwood
aus lauter Dankbarkeit an sich nimmt. Der einzige
Weg nach unten führt über eine Wendeltreppe, von
der auf dem ersten Absatz ein Gang nach links
abzweigt und Blackwood zu zwei Türen führt, von
welchen aber nur die rechte zu öffnen ist.
So gelangt er ouf einen Wehrgong, wo er sich gleich
nach rechts wendet und beim ersten Fenster auf der
rechten Seite einen Enterhaken findet. Zurück auf
dem Wehrgang marschiert Blackwood bis zur Ecke
und wendet sich nach links. Nachdem eine Kano-
nenkugel in die Mauer eingeschlagen ist, gelangt er
an dieser Stelle rechts über ein Dach in den Innen-
hof und in die Schmiede rechts neben ihm. Dort fin-
det er hinter der Tür einen Hammer und steckt ihn
gleich ein.
Vom englischen Nebel genervt, springt Blackwood
nun zu Da Vinci nach Italien. Dort angekommen,
PC PLAYER 10/95
öffnet er die Tür zum Balkon mit Hilfe des Schlüs-
sels, der im Schloß steckt und beobachtet draußen
Agent 3 im gegenüberliegenden Turm. Dann kehrt
er ins Zimmer zurück, findet om Ende des rechten
Ganges die Kontrollen für den Aufzug in der Mitte
des Raumes, drückt den linken Hebel nach unten,
schiebt den rechten nach oben und dreht unten das
Rad bis zum Anschlag herum. Mit dem Aufzug
gelangt er dank eines weiteren Rades nach unten,
wo rechts eine Tür auf einen Gang führt.
Zu Besuch bei Da Vinci
Blackwood folgt der Abzweigung nach rechts, wo
er bald auf der rechten Seite eine Tür und ein davor-
liegendes Seil findet. Er gehl aber nicht durch diese
Tür, sondern folgt weiter dem Gang, an dessen Ende
er sich nach links wendet und durch ein Tor in den
Arbeitsraum Da Vincis gelangt. Hier sucht sich Black-
wood die Einzelteile für ein »Siege Cycle« zusam-
men. Er geht nach der Tür nach rechts, umrundet
auch die verschiedenen Apparaturen in der Mitte
des Raumes auf der rechten Seite und gelangt so in
eine Nische, wo er das »Drive Assembly« findet.
Nun den selben Weg zurück und diesmal links an
dem Krempel in der Mitte vorbei bis zu einer wei-
teren Nische.
Dort befinden sich das »Wheel Assembly« und die
»Waaden Pegs« sowie das Gestell, ouf welchem
alles montiert werden muß. Nachdem die »Wooden
Pegs« mitdem Hammer befestigt worden sind, nimmt
Blackwood das Siege Cycle mit hinaus auf den
»Courtyard«, wohin er durch eine Tür in der hohen
holzgetäfelten Wand bei den Schreibpulten gelangt.
Erwendetsichnach rechts, geht andergroßen Kano-
ne vorbei und schlüpft links durch einen Spalt in der
Mauer.
Hier findet er eine riesige Armbrust, die er mit Hilfe
des kleinen Rädchens auf der Seite herumschwenkt.
Er richtet sie am linken Ende durch zwei Drehschei-
ben auf das mittlere Fenster des »Codex Turms« aus
und feuert mit dem Hebel in der Mitte. Um das Siege
Cycle an die Seile zuhängen, muß sich ßlackwood
rechts neben die Armbrust stellen, um dann mit sei-
nem Fahrzeug zum Turm hinauf zu radeln.
Oben angekommen, öffnet er die Tür mit dem Bal-
konschlüssel und findet mit Hilfe des Evidence Bio-
chips rechts neben der Tür einen Linsenfilter am
Boden, den Agent 3 verloren hat. Auf einem Tisch
liegt unter anderem das berühmte Buch »Codex
Atlanticus«, welches auch Bestandteil der Manipu-
lation geworden ist. Auf der linken Seite des Raumes
findet der Zeitagenf in einem Schrank ein konser-
viertes Herz.
Wieder um einen Beweis reicher, begibt sich Black-
wood nun zu den-Mayos nach »Chichen Itza«, wo
er auf einer Pyramide landet. Im Inneren findet er
mit Hilfe des Translate Biochips eine Liste mit Feier-
tagen und einen Kalender, bestehend aus zwei
Rädern. Auf dem Kalender stellt er einen dieserTage
ein, nimmtdann die Schale, die links am Boden steht
und stellt sie auf die Statue vor dem Eingang.
Dadurch fällt er auf den Grund der Pyramide, was
aber für den Agenten kein Problem ist.
Er schnappt sich sogleich 6en Schädel am Boden
und marschiert den Gang entlang, bis er zu einer
Kreuzung kommt, wo sich links der Tempel des
Kriegsgottes befindet. Rechts steht der des Regen-
gottes, in 1 1 Uhr-Richtung befindet sich der Gott des
Reichtumsund in Richtung 1 Uhr der Gott des Todes,
Blackwocd wendet sich zuersldem Regengott zu und
schüttet bei dessen Tor etwas Wasser aus seinem
Behälter in die rechte Öffnung und wird eingelassen.
Götterdämmerung
Blackwood stößt auf eine Brücke, welche sich beim
ersten Überqueren als Sackgasse erweist, aber nach-
dem er sie wieder verlassen hat, beginnt sie zu
schwingen. Das gibt ihm die Möglichkeit, durch gut
getimtes Springen von einem Brückenteil zum näch-
sten die Schlucht zu überwinden (vorher sollte man
aber den Spielstand speichern!). Den Kalksteinblock,
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kommen, muß er sich jedoch sofort
unsichtbar mochen (Cloak- Funktion),
um den Wachen zu entwischen. Nach-
dem diese wieder verschwunden sind,
entdeckt er links neben dem Kamin auf
dem Wandteppich einen Geheim-
schalter, welcher zwei Stockwerke tie-
fer im Vorratsraum eine verborgeneTür
öffnet.
Dorthin gelangt er über eine Wendel-
treppe, von der auf dem zweiten Absatz
ein Gang abzweigt und zu der Spei-
sekammer führt, wo Agent 3 bei seinen
der vor dem Tempel liegt, nimmt Blackwood in sei- Machenschaften überrascht und verscheucht wird.
In der Raumstation gibt e
i Sauerstoffproblei
nen Besitz, kehrt über die Brücke zu der Kreuzung Um in die Schotzkammer des Königs zu c
zurück und schenkt nun dem Kriegsgott seine Auf- öffnet Blackwood die Truhe neben der Leiter mit dem
merksamkeil, dessen Tor gegenüber dem des Regen- selbstgemachten Schlüsse! und steigt hinab. Rechts
gottes liegt. neben der Leiter findet er ein Kästchen, aus dem er
Der Agent erhält Einlaß, nachdem erden Pfeil in die sich ein paar Goldmünzen nimmt. Gegenüber der
Öffnung gelegt hat und befindet sich nun in einer Leiter leh nt rechts an der Wand das gesuchte Schwert
Kammer, wo er rechts am Boden einen weiteren des Königs, welches mit dem Evidence Chip ein-
Schädel findet. Dann betätigt er den Hundekopf an wandfrei identifiziert wird.
der linken Wand, um ihn mildem Schädel zu blockie-
ren, damit der Ausgang geöffnet bleibt. Die Spee-
re, die sein Fortkommen hindern, können mit dem
rechten Hundekopf nur kurzfristig gestoppt werden.
Deshalb muß sich Blackwood schnell nach links dre-
hen und in die Mitte (zweimal vorwärts] des Ganges
mit den Speeren gelangen (vorher unbedingt abspei-
chern!).
Hier befindet sich auf der linken Seite ein weiterer
Hundekopf, welcher wieder durch einen Schädel
blockiert werden muß. Links vor dem Ausgang fin-
det Blackwood ein Skelett, von dem er den Kopf und
das kupferne Medaillon mitnimmt. Nachdem er den
vor dem Tempel des Kriegsgottes liegenden Obsidi-
anblock gefunden hat, springt er wieder ins Mittel-
alter auf das Chateau Gaillard, wo er sich auf den
bekannten Weg zum Schmied begibt.
Dort untersucht Blackwood den Herd und entdeckt
Zurück zu den Mayas
Nachdem Agent 5 auch diese Mis
bestanden hat, geht's zurück zu den Mayas nach
Chichen Itza, Hier gelangt er auf die übliche Weise
auf den Grund der Pyramide und wendet sich dies-
mal dem Gott des Reichtums zu, dessen Tor hinter
der Kreuzung am Ende des linken Pfades liegt. Hier
besticht er die Tür mit einer Goldmünze und gelangt
so zu einer Brücke, die er aber nicht überqueren
sollte, da dort eine Falle lauert. Stattdessen befestigt
er das mitgeführte Seil in Ösen, die beim rechten
Brückenpfosten im Boden verankert sind, und seilt
sich ab. So gelangt er zum Tempel, nimmt den Jade-
block mit und kehrt ouf dem selben Weg wieder
zurück.
Anschließend kümmert er sich um den Gott des
Todes. Dessen Tor befindet sich neben dem des Gott-
bald rechts neben der Pfanne einen etwas helleren es des Reichtums und verlangt zur Öffnung die drei
Ziegel, der nach dem Herausnehmen eine Gußform Steinblöcke. Wieder über eine Brücke geht's dann
freigibt. Er läßt nun unter Betätigung des Blasebalgs zum Altar, wo Blackwood das konservierte Herz in
das Medaillon in der Pfonne schmelzen und gießt die mit Blut gefüllte Schale legt, worauf eine Puzz-
sich einen Ersatzschlüssel. Dann verläßt er die le-Box erscheint, die mit Hilfe des »Translator Bio-
Schmiedewieder,wendetsich draußen nach rechts. chips« und dem Code »The Breath Of Itzamna«
Dort schleicht Blackwood on der gegenüberliegen- geöffnet werden kann. Die Fi Impatrone (Environ Car-
den Hauswand entlang, bis er auf eine Mauer stößt, tridge] nimmt Blackwood an sich und springt mit der
n die sich rechter Hand der Burggraben anschließt. Recall-Funktion in sein Apartment zurück, wo er sich
An dessen Ufer entdeckt er mit dem Evidence Chip
einen Fußabdruck des Agenten 3.
Nachdem er den Wassergraben durchquert hat,
klettert er mit dem Wurfhaken in das mittlere Turm-
fenster, wobei er zwar entdeckt wird, sich aber nicht
aufhalten läßt. Im Turmzimmer des Königs ange-
die Aufzeichnung unter Verwendung des Linsenfil-
ters in seinem Fernsehraum ansieht,
Doch gerade als es spannend wird, taucht Agent 3
auf und entführt Blackwood an einen unbekannten
Ort, wo er an einem Stuhl gefesselt wieder aufwacht.
Die Entführerin hält ihm einen langen Vortrag. Arthur
nutzt die Zeit, um eine Netzverbindung herzustellen
und mit dem Codewort »Gravball« einen Virus in
den »Jumpsuit« von Agent 3 zu schleusen. Von den
Fesseln befreit versucht Blackwood die zusammen-
gebrochene Stromversorgung wieder herzustellen,
indem er aus dem Generator, der links neben dem
Stuhl steht, den ausgebrannten Kern herausnimmt.
Er steckt ihn ein und ersetzt ihn durch einen neuen
Kern, der zwischen der Duschkabine und einem
Regal am Boden liegt.
Von dem Gerät mit der Aufschrift »Gravis Plasma
Tools« erhält er einen Transportcode (6572 5519
0235], mit welchem er den Materietronsporter, dei
rechts neben dem Stuhl steht, programmiert und al
»Alien Prefix Code« 272 angibt. Mit dem Trans-
porter gelangt er auf ein Schiff der »Krynn«, wo
auf das grüne Kontrollpanel zugeht (zweimal vc
wärts], sich dann nach links wendet und dem Gang
rechts von ihm bis zur Kreuzung folgt.
Dort öffnet sich rechter Hand eine Membran und
zwei Krynn-Wächter tauchen auf, die Blackwood
aber nicht entdecken. Dieser hat zuvor seine Cloak-
Funktion aktiviert. Nachdem die beiden Krynn ver-
schwunden sind, berührt der Agent das Stahlkobei,
das unten in der Mitte des Tunnels zu sehen ist. Er
wird so in einen Raum gebracht, der von einem unge-
wöhnlichen Gebilde in der Mitte beherrscht wird.
Auf der rechten Seitedes Objekts öffnet er den Behäl-
ter rechts oben, in dem hinter einer Membran das
Schwert von König Richard zu erkennen ist.
Die Membran knackt Blackwood mit der Spreng-
kapsel, nimmt das Schwert heraus, öffnet damit auch
die anderen Kapseln und gelangt somit nacheinan-
der wieder in den Besitz der interaktiven Skulptur,
der Puzzle-Box der Mayas, des Codex Atlanticus
und des Environ Cartridge. Nun geht's den Gang
zurück, bis er zum zweiten Mal auf die Krynn-Wäch-
ter stößt, Doch bevor diese ihm etwas antun, durch-
trennt Blackwood mit dem Schwert das Stahlkabel,
wodurch derTunnel zusammenbricht und die Wäch-
ter mitreißt. Er kehrt nun in den Raum, in dem er
zuvor materialisiert worden ist, zurück. Blackwood
wird dort vom Botschafter der Krynn gefangenge-
nommen und in einen Transporter gesteckt, der ihn
töten würde.
Unser Agent befreit sich, indem er den ausge-
brannten Generatorkern in das Transportfeld wirft,
wodurch der Botschafter in den gegenüberliegen-
den Transporter geschleudert wird. Blackwood
macht ihn dort durch Drücken des rosafarbenen
Knopfes unschädlich. Nun begibt er sich in die mitt-
lere der drei Tronsportkapseln und drückt von innen
auf den rosa Knopf. Damit hat er schließlich auch
seine letzte Mission erfolgreich erfüllt hat und wird
schließlich von einem Gericht freigesprochen, (fs)
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DV= Spiel und Anleitung deutsch ■ DA = Anleitung deutsch
EV= voll englisch ■ i,V= in Vorbereitung
x= Spiel war bei Redaktionsschluß noch nicht am Markt
Für Druckfehler keine Haftung
A
1 PS UND TRICKS ZU »FX FICHTER«
SCHLAGENDE VERBINDUNG
Sie haben bei »FX Fighter«
keine Chance gegen die star-
ken Gegner? Wir haben die
wichtigsten Schläge für Sie
aufgelistet, um ordentlich
blaue Flecken auszuteilen.
Dos Handbuch zu »FX Fighter« schweigt sich über
die Manöver der Spielfiguren beharrlich aus.
Die effektivsten Schläge, Tritte und Kombinationen
haben wir für Sie zusammengestellt. Aus Gründen der
Übersichtlichkeit sind die einzelnen Bewegungen mit
Abkürzungen versehen, die Sie folgender Auflistung
entnehmen können:
S = springen
D = ducken
V = vorwärts
R - rückwärts
F = Faustschlag
K = Kick
R V = Erst rückwärts gehen, loslassen und donn vor-
wärts gehen.
S+F = Springen und schlagen gleichzeitig.
P+(R V] = Die Schlagtaste drücken und gleichzeitig
rückwärts, dann gleichzeitig vorwärts drucken,
'->R = Rühren Sie
SCHLÄGE FÜR ALLE
S+F
Finishing Move, wenn der Gegner am
Boden liegt
R+F
Abblocken
S+K
Kick auf den Gegner, wenn er aufstehen
D+K
Fußfeger, wenn der Gegner aufstehen
will
VV
Rolle vorwärts, wenn man am Boden
liegt oder schneller Spurt auf den Geg-
ner iu, wenn man steht
RR
Rolle vom Gegner weg biw. schneller
Rückzug
RS
Salto rückwärts (muß sehr schnell aus-
geführt werden)
HV+F
Wurfgeschoß
F+RV
Wurfgeschoß für Ashraf, Kiko und
Venam
RVflC
Wurfgeschoß für Magnon
VS+F
Schlag im Sprung
VS+K
Kick im Sprung
RD+K
Fußfeger (nicht bei Magnon und Sheba)
f +(D V) Rolle auf die Seite
ASHRAF
V+F
Ellenbogen-Schlag
VV+F
Schneller Überkopf- Schlag
VDV+F
Kraftfeld
VD + F
Kraftfeld, während Ashraf kriecht
VR+K
Handstand-Kick
VRF
Doppelschlag
V5+K
Doppelter Rundumschlag
VVS+F
Überkopf-Wurf
V+F F F F
Mehrfach -Seh lag im Laufen
RV+F
Chakra-Ball
RF
Verdeckter Schlag
V V+F D R+K
Schlogkombination
VD+F
Rückenb recher, wenn Sie nahe
am Gegner stehen
VRD+K
Flip-Kick
D+F
Harte Linke
VD+F
Ellenbogen-Sprungschlag
R+K
Hoher Dreh-Kick
SR+K
Sprung -Kick mit Rückzug
SK
Rundum- Seh lag im Sprung
CYBEN 30
Schock-Attacke (wenn Sie nahe am
Gegner stehen)
Packt den Gegner und läßt ihn fallen,
lahed
sind
F+(V R) Dreh-Schlag
D+F Windmühlen-Schlag
D+K Feger
Vierfacher Angriff
Torpedo- Angriff
Rundum-Kick
Handstand-Kick mit Rolle
VV+F
RV+F
VV+K
JAKE
RV+F
Kinnhaken
VR+F
Dreifache Schlogkombination,
wenn nahe am Gegner
VD+K
Dreh-Kick
VD+F
Hammer-Schlag mit zwei Fäusten
VD+F
Überwurf, wenn nahe am Gegner
VV+K
Hoher Kick
VV+F
Kopfstoß
FFK
Dreifache Schlagkombination
V->R+F
Klammergriff, wenn nahe am
Gegner
V->R+F
Vierfache Kombination oder Knie-
wu rf (je nach Timing und Abstand)
V+F+(RVRV) Vi
Schlägen
VDRF
Heber, wenn Sie nahe am Gegner
sind
D+F
Harte Linke
SS+F
Sprung -Schlag
VR+K
Dreh-Kick
VVf
Sechsfach -Schlag
RVF
Schnelle Kinnhaken-Serie, wenn
nahe am Gegner
KIKO
RV+F
Wurfstern
RR+K
Abwehrender Kick
RRF
Zwei Schläge und ein Kick
RD+F
Knie-Wurf
RV+K
Kick aus dem Stand
RD+K
Hand stand- Kick ins Gesicht, wenn der
Gegner wegsieht
VD+K
Split-Kick
V+F
Power-Schlag
VV+F
Doppelter Knie-Wurf, wenn nahe am
Gegner
VV+K
Ausfall-Kick
V+K
Knie-Kick
KK
Dreifacher Kick
VS+K
Schulter-Wurf
S+K
Kick in den Nacken
D+K
Dreh-Kick
VD+F
Rolle im Uhrzeigersinn
RD+F
Rolle gegen Uhrzeigersinn
MAGNON
VD+F
Sprungrolle auf den Gegner, wenn Sie
am Boden sind
VVK
Erdbeben -Sprung
SV+F
Power- Seh lag
RV+K
Magma -Atem
RVF
Dreh- Schläge
RV+F
Ausfall-Schlag
VV+F
Doppelter Kinnhaken
R+K
Klammergriff, wenn nahe am Gegner
VD+F
Wurf auf die Beine, wenn der Gegner
am Boden liegt
D+K
Stampft auf die Beine des liegenden
Gegners
D+F
Schulter-Schlag
DV+K
Knie- bzw. Ellbogen -Seh lag
SHEBA
VR+K
Fußangel, wenn Sie kriechen
V+K
Gesichtskratzer, wenn Sheba kriecht
R+K
Rod rückwärts
VR+K
Wurf, wenn nahe am Gegner
VR+F
Zieht Gegner auf den Boden, *
nahe stehen
renn Sie
D+F
Dreh -Seh lag
VV+K
Handstand-Kick und Wurf
RV+K
Hüpfer
RV+F
Schlag-Kick-Kombination
VRF
Vierfach- Seh lag
VD+K
Doppelter Fußtritt, wenn nahe □
i Gegner
VRD+K
Sprung -Attacke
SV+K
Ausfall-Kick
RD+K
Flip-Kick nach hinten, wenn
Gegner
aheam
RF
Peitschen- Seh lag
SIREIN
V+F
Flip
VV+K
Rollender Kick
S+F
Telekinese, wenn nahe am Gegner
RD+F
Judo-Wurf
FV+FF
Drei Schlage
F V+F R+K
Zwei Schläge und ein Rundum-
Schlag
V+F R+K
Rundum-Kick
DV+FR
Doppel seh lag
V+K
Tief seh lag
KS
Drei - Kick- Korn bin otion
VENAM
RV+K
Fußwurf, wenn nahe am Gegner
VV+K
Doppel -Kick, wenn nahe am Gegner
V+F
Ausfall-Schlag
V R+F F F
Dreh-Schlag-Kombination
RV+F
Säure-Spray
RVK
Beine wegreißen, wenn sehr nahe
onlhgi»
F+(VRVR
Wurf -Seh lag- Kombination, wenn
sehr nahe am Gegner
VD+F
Überkopf-Wurf, wenn Sie nahe
am Gegner stehen
VRD+F
Beiß- Altai ke, wenn nahe am Gegner
V+F R+F
Vierfach -Schlag
VV+F
Zweihändiger Angriff
DS+F
Sprung -Attacke
DV+K
Tiefschlag
SD+K
Dreh-Kick
SV+K
Ausfall-Kick
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4
KOHPLETTLOSUNG
»THE LAST DYNASTY«
S»E"N^Nftimme/
Hängen Sie im Adventure-
Teil von »The Last Dynasty«
fest? Gewinnen Sie keinen
Raumkampf? Mit unserer
Komplettlösung sollten Sie
keine Probleme mehr
haben.
Andreas Poller knobelte sich durch den Ad-
venture-Teil von »The Last Dynasty« und kennt
die richtigen Strategien für die Raumkämpfe. Seine
Tips wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.
Der Adventure-Teil
Nachdem Sie auf der Station gelandet sind, gehen
Sie durch die Transporträhren auf Niveau 1 . Dann
marschieren Sie zum Pfeiler (1 ) und entnehmen darin
aus der Schublade des Schreibtisches das Armband.
Vom Landeplatz aus gehen wir in den Hangarkon-
trollraum (1) und untersuchenden Sessel, worin wir
die Magnetkorte finden. Diese stecken 5ie in das
rechte Magnetkartenlesegerät und das Armband
dementsprechend in das Armbandlesegerät. Benut-
zen Sie die Tastatur, um Zutritt zu Niveau 3 zu erhal-
ten. Mitdem Aufzug fahren wirdorthin, wo wir mun-
ter in den Kommandoraum (1 ] marschieren.
Wenn Sie durch die Tür gegangen sind, befindet
sich links hinter dem Hindernis ein Schrank. In die-
sem finden Sie einen Hebel, der betätigt werden
muß. Nehmen Sie außerdem noch die Sicherungen
mit. Im Kommandoraum steht rechts ein weiterer
Schrank. In diesem befindet sich ein weiterer Hebel
zum Deaktivieren diverser Türsperren, den Sie flugs
betätigen. Dann verlassen Sie den Raum und gehen
zur Bar (6). Nach eingehender Betrachtung des Spie-
gels finden Sie Glasscherben, die im Inventar abge-
legt werden. Die Flasche nimmt man ebenfalls mit,
nachdem sie mit Wasser gefüllt wurde.
In der Werkstatt (5) stecken Sie die Spraydose und
1 Pfeiler mit Zugang
zum Niveau 2
2 Transportröhre zum
Ländeplatz
■
Tür
Leiter
1
Einbahntür (durch diese Tür können Sie den
Raum nur verlassen, nicht aber betreten)
Aufzug stür
•
Transporträhren
Wände
Die Erklärung der Kartensymbole
Der Lageplan zu Niveau 1
das Kabel ein. Im angrenzenden Raum benutzen wir
das Kabel mit dem mittleren, unteren Teil der Steue-
rung, Treten Sie zurück und werfen Sie die Flasche
auf den Roboter, der das Kabel wieder entfernen
will. Danach öffnen Sie die Schublade des Schreib-
tisches und entnehmen den Schraubenzieher.
Anschließend marschieren wir ins Labor (2) und
untersuchen die Papiere auf dem Schreibtisch. Die
Glasscherbe plazieren wir auf dem Sims, Jetzt öff-
nen Sie das Gehäuse des Trionlasers, stecken die
Sicherung rein und drücken den Auslöser. Dann wird
das Regal mit dem Elektrcschlüssel geöffnet und ein
Glasbehälter entnommen. Gehen Sie vor zum Robo-
ter und benutzen dort die Spraydose mit der Licht-
schranke links und rechts. Nun laufen wir durch den
zweiten Teil des Labors und suchen im Lufterzeu-
gungsraum die Dichtung, die sich in einer der
Nischen hinter den Sofas befindet.
Gehen Sie als nächstes durch die zweite Tür des Luft-
erzeugungsraumes in den Lagerraum. Am Kreuz
nehmen Sie den Druckkolben mit und benutzen den
Schraubenzieher mit dem Gitter vor der
rechten Tür, Wir verlassen das Zimmer und
nehmen aus dem Schlafraum einen Raum-
anzug mit. Dann benutzen Sie die Dichtung
mit dem Raumanzug.
Im Aufenthaltsraum (7) verwenden wir die
Gaskapsel mit dem Deckel des Aquariums,
nachdem wir uns den Raumanzug überge-
streift haben. Im Computerraum nehmen Sie
vom Schreibtisch die Schaltkarte mit. Diese
stecken Sie im zweiten Teil des Labors in
den entsprechenden Schlitz und die Magnetkarte in
den anderen, Nun laufen wir zur Datentransfersta-
tion in der Kommandozentrole und transferieren so
die neuen Daten von der Magnetkarte zum Arm-
band. Dann laufen wir zurück in den Pfeiler (1) auf
Niveau I und benutzen die Winde mit dem Schrank.
Auf Niveau 2 nehmen Sie den Dreifuß mit und kom-
binieren ihn mit der Winde.
Mit dem Aufzug düsen wir zu Niveau 3. Stellen Sie
die Dreifußwinde in den Lift, indem Sie diese mit der
Aufzugsteuerung verwenden. Benutzen Sie an-
schließend die Zeitschaltuhr am Druckkolben. Lau-
fen Sie durch das Labor zum Lagerraum und betäti-
gen dann die Windensteuerung. Stellen Sie sich auf
den Haken und fahren Sie zum Landeplatz, Über
Niveau 1 laufen wir zu Niveau 2. Dort stellt man
sich auf das Gegengewicht des Liftes, Sollte der
Countdown mittlerweile abgelaufen sein, müssen Sie
mit dem Lift wieder zu Niveau 3 fahren und noch
einmal von vorne beginnen!
Nachdem der Druckkolben die Liftsteuerung betätigt
hat, fahren Sie nach oben. Man dreht sich zweimal
nach links, betritt den Aufzug und fährt nach oben.
Dort öffnen Sie den Energierezeptor und zerstören
den Clone mit dem Laser, Jetzt müssen Sie sich nur
noch umdrehen und ein paar Schritte gehen, schon
ist der Adventure-Teil gelöst,
Raum kämpf -Strategien
Wenn der Kampf beginnt, drücken Sie sofort »F8«,
um sich anhand der Karte einen Überblick über den
Feind zu verschaffen. Wenn die Taste »S.O.S« aktiv
fr
ß
Die Karte zu Landeplatz (oben) und Niveau 2
ist, drücken Sie diese, da das oft Vorteile bringt, Soll-
ten die Gegner in großen Formotionen angreifen,
setzen Sie (falls vorhanden) Nuklearraketen ein. In
einen größeren Haufen von Gegnern abgeschossen,
können Sie mit einem Schlag deren Anzahl minde-
stens halbieren. Im Nahkampf sind die normalen
Raketen aber die bessere Alternative.
An Schiffen wie »Eagle«, »Albatros« und
»Warhecd« sollten Sie diese aber nicht vergeuden,
Sandern sie besser mit dem Laser jagen, Corner greift
man am besten nur mit Raketen aus sicherer Distanz
an, da Sie im Nahkampf gegen die großen Trans-
porter kaum Chancen haben. Die Nuklearraketen
haben übrigens eine Reichweite von etwa 20.000
Einheiten.
In
n
|s
ZLnboi mit Zugang
1 »gpnaum |3]
hellssprrre [Roboter,
den Lagerraum (3|.
Der Plan zu Niveau 3
Sollten Ihre Schilde weniger als 100 Punkte haben,
verlassen Sie das Schlachtfeld mit dem Turbo, außer
es sind nur noch wenige Feindschiffe mit schlechten
Energie- und Schildwerten im Rennen, Warten Sie,
bis die Schilde sich wieder aufgeladen haben (Sie
können anhand der Karte derweil den Angriff der
Verbündeten leiten), und stürzen sich dann wieder ins
Kampfgetümmel. Sind die Schutzschirme einmal zer-
stört und das Schiff wurde an der Außenhülle getrof-
fen, bauen sich die Schilde auch nicht wieder auf.
Sollte der Gleiter fast zerstört sein, flüchten Sie und
organisieren aus sicherer Entfernung den Angriff der
restlichen Verbündeten. Dann verfolgen Sie das
Kampfgeschehen aus der Ferne mit. Möchten Sie mit
Ihrem gesamten Geschwader ein anderes angrei-
fen, organisieren Sie die Verbündeten so, daß diese
den Auftrag hoben, Sie zu schützen, So bleiben diese
immer in Ihrer Nähe und greifen mit Ihnen zusam-
men on.
Die Taste »S« sollten Sie nicht drücken, weil die
Autospeed-Funktion häufig veranlaßt, daß Sie plötz-
lich stehen bleiben, besonders beim Verwenden des
Turbos, Sollten Sie dennoch mal ohne Fahrt im Raum
stehen, müssen Sie schnell reagieren und das Schiff
mit »+« wieder auf Touren bringen. Es könnte sonst
passieren, doß Angreifer Sie mit hoher Treffsicher-
heil beschießen. Zur Cockpitgestaltung eignet sich
die Tachometereinstellung, wenn Sie alle Anzeigen
verwenden wollen. Diese sind klein, aber sehr über-
sichtlich. |f s )
A
KOMPLETTLOSUMC
»STONE PROPHET« - TEIL I
per BART
DES
PROPHETEN
Wenn Mumien und Zombies
der Grund für schlaflose
Nächte sind, sollten Sie sich
mit unserer Komplettlösung
an »Stone Prophet« wagen.
Der unerschrockene Streiter für das Gule, Tho-
mas Engler alios »Saint«, schlug sich durch alle
Widrigkeiten des SSI-Rollenspiels »Stone Prophet«,
Sein Tagebuch gibt Ihnen genügend Anregungen,
ohne gle:ch jedes Detail zu verraten. Die Zusam-
menstellung der Party ist übrigens nur ein Vorschlag,
ordere Konstellationen sind auch möglich. Da die
Lösung sehr umfangreich ist, finden Sie die zweite
Hälfte in der kommenden Ausgabe von PC Player.
Charaktergenerierung
Wer keine Party aus »Ravenloft 1« hol, muß sich
eine neue schaffen. Ein Cleric ist wichtig, da er von
Anfang an den Spruch »Create Water« beherrscht,
ohne den man nicht lange in der Wüste überlebt.
Ein gut ausgebildeter Magier hingegen ist der stärk-
ste Kämpfer einer Gruppe, außerdem sind einige
Magiersprüche notwendig, um diverse Aufgaben zu
lösen. Natürlich gehört auch ein Fighter in eine
ordentliche Party und ein Dieb der höheren Stuten
knackt so ziemlich jedes Schloß in Hor-Akir. Gute
Kombinationen sind beispielsweise ein
Kämpfer/Priester (Gnom oder Halb-Elf) und ein
Magier/Dieb (Halb-Elf),
Die Legende
von Ankhtepot
Na, da hat uns der König ja was Schönes einge-
brockt. Wir werden durch den Feuerwall geschickt
und stehen auf einmal mitten in der Wüste. Ent-
schuldigung, ich vergaß, uns vorzustellen. Wir, das
sind mein Freund Shanara und ich, Saint, Wir sol-
len in das Land Har-Akir reisen, um uns dort mal
umzusehen. Es geht das Gerücht von einer uner-
klärlichen Krankheit und von einer bösen Mogier-
Mumie namens Ankhtepot um, der nach Jahrhun-
derten in Gefangenschaft wieder auferstanden sein
soll. Shanara hat in der Bibliothek der Magier- Schu-
le einen Einfrag gefunden, daß Ankhtepot den 5.
Grad der Unverwundbarkeit erreicht haben soll, Das
ist unvorstellbar, denn so ein Gegner ist nahezu unbe-
1. Tag
Wir müssen mit ansehen, wie vor unseren Augen
eine Zigeunerin aus dem Stamm der Vistani dahin-
siecht. Leider können wir der jungen Frau nicht mehr
helfen, aber aus Respekt vor der Person nehmen wir
ihre Sachen, einen Dolch und die Kleidung, an uns.
4. Tag
Die Sonne ist unerträglich heiß und der Durst macht
uns seit Tagen zu schaffen. Zum Glück gehört der
Spruch »Create Water« zum Standardrepertoire
eines Priesters. Wir machen uns heute erst einmal
mit der Gegend vertraut und stellen fest, doß wir
ganz nahe am Rand des Feuerwalls abgesetzt wur-
den, Jeder Versuch, diesen Wall zu durchdringen,
führt allerdings fast in unseren Tod.
5. Tag
Aus dem Nichts stehen auf einmal zwei Gestalten
vor uns. Shanara hot offensichtlich in der Monster-
lehre gut aufgepaßt und stellt fest, daß es sich um
»Desert Zombies« handelt, Zum Glück sind es keine
mächtigen Gegner, so doß selbst wir keine Schwie-
rigkeiten mit ihnen haben. Der Dolch von der Vista-
ni-Frau ist erstaunlich effektiv im Nahkampf.
Nordöstlich der Leiche treffen wir auf ein Zelt, das
einsam und verlassen in der Wüste steht. Furchtlos
betreten wir es und finden eine alte Frau vor, die am
Boden kauert. Wir können leider nicht mit ihr kom-
munizieren, da sie anscheinend blind und stumm ist.
Sie malt uns aber eine Zeichnung in den Sand, ouf
der ein Brunnen im Osten zu erkennen ist.
6. Tag
Nach einigen Stunden erreichen wir im Osten den
Die »Grave Elementals<
sind harte Gegnei
besagten Brunnen. Die Zombies kommen in Scharen
aus ihren Löchern, aber sie stellen keine große Gefahr
dar. In der Nähe des Brunnens stehen zwei merk-
würdige Säulen mit einer seltsamen Markierung und
daneben liegt ein magischer »Neferti Key Of Tele-
port«, Shanara findet außerdem noch eine Schrift-
rolle, ouf der er nachliest, daß es anscheinend Tele-
porter an ollen zentralen Punkten in Har-Akir gibt,
und daß man mit Hilfe der Schlüssel bequem und
schnell hin- und herreisen kann, Der Schlüssel wird
gut verstaut, dos wird uns später viel Zeit sparen,
Als wir uns den Brunnen aus der Nähe anschauen
wollen, öffnet sich ein Loch und wir stürzen in die
Tiefe. Unter dem Brunnen breitet sich ein großes
Labyrinth aus und wir tosten uns vorsichtig nach
vorne. Ich habe hier die Möglichkeit, mit meiner
Magie eine Lichtquelle zu erzeugen, sodaß wir schon
von weitem sehen können, was auf uns wartet.
Gleich hinter der ersten Ecke treffen wir auf eine Frau
namens Sennef. Sie sagt, sie sei verwundet und bit-
tet uns, sie zurück in ihr Dorf Muhar zu gelangen.
Sie würde uns dann auch eine Karte geben, damit
wir uns besser zurechtfinden. Da sie uns so pene-
trant bittet, nehmen wir sie in unsere Gemeinschaft
auf. Immerhin wissen wir durch die Frau, daß wir
auf den verlorenen »Shrine Of Neferti« gestoßen
sind. Mit der Karte können wir allerdings nicht viel
anfangen .
Der Schrein wimmelt nur so von diversen Ungeheu-
ern. Während wir uns um die Kröten keine Gedan-
ken machen, sind die zahlreichen Schlangen mit
ihren giftigen Bissen doch ziemlich nervig. Wir kön-
nen nur dadurch überleben, daß wir dieses Wun-
dermittel namens »Keoghtom's Ointment« schlucken.
Trotzdem rasten wir an jeder sicheren Ecke, um unse-
re Kräfte zu regenerieren.
7. Tag
Wir sind schon tief in den Tempel eingedrungen.
Neben dem Ungeziefer finden wir viele Ausrü-
stungsgegenstände und magische Items, Zum Glück
kann Shanara aufgrund seiner magischen Ausrich-
tung keine Rüstungen tragen, da sie ihn beim Zau-
bern behindern würden, Somit bekomme ich die
Rüstungsteile und er die Roben und wir streiten uns
deswegen nicht,
Vorhin haben wir einen wichtigen Gegenstand
erbeutet, ein »Eye Of Neferti«, Nochmittags finden
wir noch ein zweites Auge mit einer Schriftrolle, die
uns von den Leiden der Neferti berichtet. Gerade als
wir dachten, wir hätten den Tempel komplett durch-
laufen, stoßen wir auf eine Treppe, die uns noch eine
Etage tiefer führt,
8. Tag
Das untere Stockwerk ist nicht sehr groß. Hier fin-
den wir einen »Helm Of Telepathy«, der eventuell in
Verbindung mit den Augen - mir kommt da eine
Idee. Zufällig finden wir noch einen zweiten Aufgong
noch oben. Als wir das Gebiet nochmals ab-
schließend durchforsten, entdecken wir ein »Ankhk-
lepot Seal Quorter«, Welchen Zweck es erfüllt, ver-
mag ich noch nicht zu sagen. In der Nähe der Trep-
pe ist außerdem ein Teleporter, der uns nahe an den
Ausgang bringt. Wir haben die erste Höhle erforscht
und mächtig dazugelernt, Shanaro wor so schlau
und hatdie Magiersprüche in sein Zauberbuch über-
tragen, so daß sie ihm immer zur Verfügung stehen.
Trotz des Gezeters der Frau, die wir bisher ganz gut
beschützt haben, machen wir uns auf den Weg
zurück zum Zelt der blinden Frau. Shanoro holt die
Augen aus dem Beutel, und setzt den »Helm Of Tele-
pathy« auf, um mit der Frau zu sprechen. Es klappt
tatsächlich und sie stellt sich als Min Deir vor. Sie
faselt etwas von einem Obelisken, zu dem nur sie
uns Einlaß verschaffen könne. Shanara ist zwar
mißtrauisch, aber ich denke, daß wir sie mitnehmen
sollten, Voller Tatendrang machen wir uns auf den
Weg nach Muhor.
10. Tag
Mit Müh und Not sind wir heute einem Wirbelsturm
entkommen, Shanara hat in ihm einen »Dust Devil«
erkannt, der nur durch magische Waffen zu besie-
gen ist. Zum Glück hat uns der Dolch der Vistani
erneut gute Dienste geleistet. Außerdem kam Shana-
ra auf die Idee, unsere Waffen mit »Enchant Wea-
pon« kurzfristig zu verbessern. Trotzdem sollten wir
diese Viecher erstmal vermeiden, bis wir starker
geworden sind,
1 2. Tag
Ziemlich ausgelaugt erreichen wir Muhar, Sennef
bedankt sich bei uns für die Hilfe und verschwindet
in irgendeinem Zelt. Die Einwohner sind uns gegenü-
ber sehr feindlich eingestellt. Lediglich der kleine
Junge vor dem Zelt ist uns freundlich gesonnen. Er
erzählt ein wenig und schenkt uns eine Übersichts-
karte für Har-Akir. Außerdem spricht er von einer
Vorhersehung und einem »Guardian Of The Gate
OfTheDead«.
In einem weiteren Zelt finden wir einen Bettler, Wir
unterhalten uns freundlich mit ihm und obgleich wir
ihm nichts geben können, habe ich das Gefühl, daß
er uns als Freunde betrachtet.
Später treffen wir eine Frau, die bitterlich weint.
Anscheinend ist der Mann davongelaufen, um An-
khktepot zu besänftigen, und hat all ihr Hab und Gut
mitgenommen, Wir versprechen, nach ihrem Mann
Ausschau zu halten.
Unangemeldet platzen wir in ein Zelt herein und wer-
den direkt mit der Seuche konfrontiert. Ein Vater und
seine Tochter halten ihre Frau bzw. Mutter im Arm,
die vom Tod gezeichnet ist. Selbst ich kann mit mei-
nen Heilkünsten nicht helfen. Vor lauter Schreck rennt
auch noch das Kind weg und bevor uns der Mann
angreift, verlassen wir lieber die Unterkunft,
Im Nordwesten von Muhar liegtein Zelt etwas abseits.
Dort finden wir eine interessante Schriftrolle, auf der
die Prozedur beschrieben ist, wie man Ankhktepol
wieder aufwecken kann.
Abschließend müssen wir noch eine traurige Nach-
richt überbringen. Piotra, der Bruder der Zigeune-
rin, ist im Südosten des Dorfes wohnhaft. Wir brin-
gen ihm schonend den Tod seiner Schwester bei und
geben ihm ihren Dolch. Er will natürlich den Tod sei-
ner Schwester röchen, und bittet uns, ihn in die Party
aufzunehmen. Wir lehnen erstmal dankend ab.
Nach einigen Stunden Rast machen wir unsam näch-
sten Morgen auf, um nördlich von Muhar weiter zu
forschen.
1 4. Tag
Laut der Karte des Jungen befindet sich im Nord-
westen von Muhar am Rande des Feuerwalls der
»Temple Of Harvest«, Vor dem Tempel liegt wieder
ein »Teleport-Key«, den Shanara zu den anderen
Schlüsseln packt. Mit dem »Muhar Key Of Teleport«,
der mitten in Muhar lag, haben wir damit schon drei,
im Tempel sind einige Zombies und ein paar neue
Monster, »Mephits« genannt. Im Osten finden wir
hinter einem vergifteten Gebiet die »Mask Of
Hathor«. Zufällig entdecken wir in einer Nische einen
Knopf, der wie ein Stein aussieht, Shanara drückt
ihn. Auf der Karte sieht man schon, daß dadurch im
Norden eine Mauer verschwunden ist und wir einen
neuen Teil betreten können. Eine Schriftrolle klärt uns
über den Sinn der »Mask Of Hathor« auf. Mit ihrer
Hilfe soll es möglich sein, mit Tieren zu sprechen,
Tatsächlich treffen wir kurze Zeit später im westli-
chen Teil auf eine Kotze, Ich setze die Maske auf und
spreche das Tier on. Sie ist zwar überrascht, faßt
aber schnell Vertrauen und beginnt zu plaudern. Ihr
Name ist »Shfaar« und sie hat ihr Herrchen verlo-
ren, der von einer wilden Kreatur entführt wurde, die
sich hinter einer Tür verschanzt. Mit viel Diplomatie
überrede ich die Katze, daß wir nach ihrem Herr-
chen schauen wollen, wenn sie uns den Schlüssel für
die Tür gibt.
Kaum haben wir die Tür geöffnet, müssen wir uns
schon mit einem »Shadow« anlegen, der uns böse
zusetzt. Mein Freund und ich besiegen ihn nur mit
Hilfe von Magie und unter Einsatz aller Waffen. Der
Lohn ist eine »Feline Figurine«. Einstecken und
abwarten!
Im Norden finden wir den Wächter des Tempels und
das fortgelaufene Mädchen, Der Wächter erzählt uns
erstmol, wie fruchtbar der Boden hier mal gewesen
ist und wie sehr er hofft, daß der Tempel wieder den
alten Glanz zurückerhält. Außerdem bittet er uns,
das Mädchen mitzunehmen und zu seinen Eltern
zurückzubringen. Wir schnappen die Kleine und sind
dank des Teleports innerhalb kürzester Zeit wieder
in Muhar, um sie dort abzuliefern.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit finden wir nörd-
lich des Dorfes den Mann, der Ankhktepot besänfti-
gen wollte. Ihn hat es aber schwer erwischt und mit
dem letzten Lebenswillen übergibt er uns seinen Beu-
tel mit den Habseligkeiten, verbunden mit dem Auf-
trag, die Tasche zu seiner Frau zu bringen, Diesem
Wunsch kommen wir natürlich gerne noch und über-
geben der Frau in Muhar den Beutel samt Inhalt.
1 7. Tag
Wir gehen nach Nordosten zum Obelisken. Auf hal-
bem Weg finden wir etwas abseits einen Geist, Lei-
der verschwindet er, sobald wir ihm zu nahe kom-
men. Diesem Problem werden wir uns erst später
zuwenden.
Bevor wir den Obelisk betreten, macht Shanara den
Vorschlag, uns im Nordosten noch mal genauer
umzusehen. Es dauert nicht lange und treffen wir auf
einen Wemic
namensHrokTur. Er
wurde von Trollen
ausgeraubt und
konnte nur entkom-
men, da ihm ein
anderer Troll gehol-
fen hat. Er macht
einen guten Ein-
druck und da wir
Kämpfer immer gut
gebrauchen kön-
nen, nehmen wir ihn in die Party auf. Ganz stolz
erzählt er von seiner Begabung, sehr hoch und weit
springen zu können. Wer's braucht..,
Dieser Frau sollten Sie helfen
A
Dank der Hilfe von Min Deir gelangen wir in das
Innere des Obelisken. Sie weiß, daß sie ihre Auf-
gabe erledigt hat und verläßt uns. Am Ende des
Raumes wartet eine grüne Erscheinung, die sofort zu
reden beginnt. Sie erzählt von der Vorhersehung,
und dofi sie seit Jahrhunderten auf Lebewesen war-
tet. Wenn sie uns nicht belügt, finden wir hinter ihr
an der Wand den Weg, der uns vorherbestimmt ist.
Dummerweise sind das lauter Hieroglyphen, die wir
nicht entziffern können. Die Erscheinung erzählt von
acht alten Schriftstücken, die wir benotigen, um den
Text zu übersetzen. Der einzige Weg, das zu über-
prüfen, liegt im Obelisken.
Der erste Level ist ohne große Probleme zu bewälti-
gen. Wir finden einige Stücke des Wandreliefs in
Truhen. Hrak bemerkt, daß man diese Truhen auch
gut mitnehmen kann, da sie ein großes Stauvermö-
gen haben. Meist liegen diese Truhen etwas versteckt
hinter Illusionswänden, bewachtvon "Floating Death
Heads« oder »Manscorpions«. Shanara stellte fest,
daß der Spruch »Summon Insects« extrem wir-
kungsvoll gegen einen »Manscorpion« ist. Schnell
können wir diese Ebene erforschen und finden mit-
ten im Level den Weg nach unten.
Die zweite Ebene des Obelisken ist nicht ohne. Sehr
viele Teleporter, Knöpfe und Illusionsmauern behin-
dern unser Fortkommen. Zum Glück konn Shanara
mittlerweile recht gut mit der Karte umgehen, so daß
wir immer sofort sehen, welcher Knopf welche Akti-
on ausführt. Außerdem hatte er die Idee, daß wir
auf der Karte eintragen sollen, welcher Teleporter
uns wohin bringt, damit wir das nicht vergessen. Im
Südwesten finden wir endlich hinter einer Illusions-
mauer den Zugang zum dritten Level. Da wir auf der
Karte keine weißen Flecken mehr haben und uns
noch einige Fragmente des Reliefs fehlen, ruhen wir
uns erstmal aus , um dann eine weitere Stufe hin-
abzusteigen.
19. lag
Diese »Minotaurs« nerven mich so langsam aber
doch. Ich bin nur froh, doß Shanara mittlerweile den
Spruch »Fireball« beherrscht und diesen mit großem
Erfolg gegen die Monster anwendet. Um hier vor-
anzukommen, müssen wir ausgiebig mit den Tele-
portern hin- und herbeamen. Letztendlich haben wir
diese Ebene komplett ergründet und finden neben
den fehlenden Schnipseln auch noch ein »Hierophant
Seal Quarter«.
Mit den acht Fragmenten in einer Truhe treten wir
den Weg nach oben an und behelfen uns dabei der
diversen Abkürzungen und Teleporter. Bevor wir den
Obelisken verlassen, denken wir natürlich noch
daran, den »Obelisk Key Of Teleporl« mitzunehmen,
der gleich vorn liegt. Oben angekommen stürzt sich
Gegen die Trolle
am besten Feuerbälle
Shanara voller Eifer ouf die Hieroglyphentafel und
versucht bis spat in der Nacht, die Fragmente zusam-
menzusetzen und den Text zu entziffern. Als ich des
nachts kurz erwache, höre ich noch, wie er auf seine
Ruhestätte fällt und stöhnt: »Geschafft!«
21. Tag
Während wir so durch die Wüste stiefeln, muß ich
noch oft über die Prophezeiung nachdenken. Es
scheint mir, als stecke mehr dahinter, als ich im
Moment gut finden würde. Andererseits - vielleicht
hilft uns das ja auch weiter bei unseren Aufgaben.
Vorhin sind wir erneut auf einen »Dust Devil« getrof-
fen, aber gegen Shanaras »Fireball« hatte er keine
Chance, Hrak nervt mich mit der Forderung, endlich
seine Rüstung zu suchen, die ihm die Trolle abge-
nommen haben. Ich berate mich mit Shanara und
wir stimmen zu. Wenn die Karte korrekt ist, dann
geht's jetzt in Richtung Nordosten weiter.
24. Tag
Kurz vor der Ankunft stoßen wir auf eine Sphinx, die
sich in Stein gehauen vor uns empor reckt, Sie stellt
uns ein Rätsel, daß selbst der belesene Shanara nicht
beantworten kann: »The Eye, The I And The Lie?«
Ich glaube, die Sphinx will uns einfach nur zum
Narren halten.
Als wir das Gebiet der Trolle erreichen, stoßen wir
auf einen verwundeten Troll, der Anhg Krag heißt.
Hrak erkennt in ihm den Troll wieder, der ihm damals
half, zu entkommen. Er scheint vertrauenswürdig zu
sein, also nehmen wir ihn als Begleiter mit. Außer-
dem kann er vermutlich tragen wie ein Packesel...
Kaum haben wir das heilige Land näher erforscht,
kommen auch schon scharenweise »Desert Trolls«
auf uns zu. Obwohl wir gut mit unseren Waffen han-
tieren können und auch Anhg unter seinesgleichen
mächtig aufräumt, haben wir einen sehr schweren
Stand. Sobald man denkt, einen Troll erledigt zu
haben, baut er sich innerhalb kürzester Zeit wieder
auf. Bevor wir völlig untergehen, fällt Hrakdie Lösung
ein. Nachdem man einen Troll niedergestreckt hat,
muß man warten, bis er sich erholt hat. Dann macht
man ihm mit Magie den endgültigen Garaus. Zum
Glück ist Shanara mittlerweile auf Feuerbälle spe-
zialisiert. Langsam aber sicher arbeiten wir uns gen
Norden vor und stehen schließlich vor einem Einlaß
in den Felsen. DerWemic spielt endlich seine beson-
deren Fähigkeiten ous und bringt uns sicher in die
Höhlen hinter den Augen. Die Höhlen sind klein, aber
man muß auch hier genau auf versteckte Knöpfe ach-
ten, sonst gerät man schnell in eine Sackgosse. Im
rechten Auge entdecken wir noch einen »Wishing
Cup«. Die untere Höhle steht für morgen auf dem Plan.
25. Tag
Das alte Spiel: falsche Mauern, viele Knöpfe und
ständiges kontrollieren der Karte. Und doch... Es gibt
eine Fallgrube, die wir nicht schließen können. Hin-
ter der Grube ist eine Tür, die wir zwar mit einem
Knopf auf der rechten Seite öffnen, aber wir finden
keinen Weg, um in den Raum zu gelangen. Wir wer-
den uns das später nochmal ansehen müssen.
Diese »Burial Catacombs« sind das reinste Fund-
büro. Gerade finden wir in dem unteren Teil hinter
einer durchlässigen Mouer im Norden das zweite
»Hierophant Seal Quarter«. Die beiden Viertel bil-
den eine Siegelhälfte, Auch dem Wemic und dem
Troll wird geholfen, indem wir ihnen ihre Rüstungen
zurückholen. Der Obertroll ist nicht begeistert über
unseren Besuch, aber der kalte Stahl läßt ihn schnell
an etwas anderes denken.
In der hintersten Ecke machen wir die Bekanntschaft
von Gloriantha, einem untoten Paladin. Sie hatgegen
eine Mumie namens Senmet gekämpft, dabei aber
leider den Kürzeren gezogen. Senmet hat sie in die-
sem Zustand zwischen Leben und Tod zurückgelas-
sen und damit sie erlöst wird, muß sie gegen Sen-
met antreten und ihn besiegen. Shanora erinnert
mich an die Prophezeiung, in der gesagt wird, daß
unsere guten Taten gegen die schlechten aufgewo-
gen werden und daher trennen wir uns schweren
Herzens von Hrak Tur. Er nimmt diese Entscheidung
aber wie ein erfahrener Kämpfer auf, und sagt, wir
könnten ihn an derselben Stelle wiederfinden, falls
wir seine Hilfe noch mal benötigten. Dank des »Poti-
on Of Fly«, der hier irgendwo rumliegt, gelangen
wir auch ohne seine Hilfe in die Ecken über unseren
Köpfen.
29. Tag
Endlich erreichen wir den »Temple Of Set« I Kurz vor
dem Tempel begegnen wir dem weitgereisten Ran-
ger Trajon Khet. Das Gespräch mit ihm ist sehr inter-
essant, denn er kennt sich zweifelsfrei recht gut aus
in Har-Akir, Auf seine Mitwirkung können wir zur
Zeit aber verzichten.
Im Tempel treffen wir zunächst auf Isu Rehkotep. Sie
ist die Person, die Senmet wieder zum Leben erweckt
hat, um sich mit ihm gegen Ankhktepot zu stellen.
Obwohl sie immer wieder beteuert, doß 5enmet nicht
mehr leben würde, glaube ich ihr kein Wort, (fs)
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Der Nachfolger des Rollen-
spielklassikers »Dungeon
Master« gibt auch Profis
viele Nüsse zu knacken. Wer
aus Verzweiflung schon Fin-
gernagelspuren in der Tasta-
tur hinterläßt, kann aufat-
men: Am Ende dieser Kom-
plettlösung zeigen Sie es
dem bösen Dragoth!
Obwohl »Legend of Skullkeep« verglichen mit
vielen anderen Rollenspielen relativ über-
schaubar ist, sorgen Monsterstärke und Rätseldich-
te für manches Frusterlebnis. Bei unserer Komplett-
osung ve'raten wir a'le zum Spielsieg wichtigen Hin-
weise, ohne durch zuviele Details den Spielspaß
■tcpurzunachen. Wer sich die Freude am Puz-
zlelösen nicit renken lossen will, sollte aber trotz-
dem noch ce- allgemeinen Tips zu lesen outhören
und nur bei konbeten Problemen nachschlagen.
Während das Umfeld Skullkeeps vor allem häufige
Kämpfe und Steigern der Charakterwerte zum Inhalt
hat, wartet das Innere der Festung mit knackigen
Rätselnüssen auf. Im Text wird nicht extra darauf hin-
gewiesen, daß man immer wieder die Party heilen
und ob und zu zwecks Ausrüstungsoptimierung Ein-
kaufstouren starten sollte. Auch mit den gegen Ende
des Spiels fast pausenlosen Angriffen durch feindli-
che Minions müssen Sie allein fertig werden - immer
in Bewegung bleiben, heißt hier die Devise.
Partyauswahl und
Charakter werte
Beim Besetzen der drei offenen Party-Stellen sollte
man auf Ausgewogenheit achten - eine reine Kämp-
fertruppe hot relativ schlechte Chancen, das Spiel
TOTENKOPF-FINISH
Das Excysmyr ist die beste Nahkampfwaffe
zu gewinnen. Do sich jedoch alle vier Hauptfähig-
keiten (Priester, Zauberer, Kämpfer und Ninja) durch
Training steigern lassen, sind vor allem die Cha-
rakterwerte, und hier besonders die Lebensenergie,
wichtig. Grayen ist der einzige Held, durch den man
zu Beginn an ein Seil kommt- damit kann man Scha-
den vermeiden, wenn man durch Löcher nach unten
will. Aisgute Truppe haben sich zwei Kämpfer (inklu-
sive Torham Zed], ein Zauberer sowie ein Priester
erwiesen. Es versteht sich von seihst, daß die bei-
den Kämpen nach vorne und die Magier in die hin-
tere Reihe gestellt werden, Die Ninja-Fähigkeit ist
nicht unbedingt notwendig, da man sich auch ohne
Fernkampfwaffen durchsetzen kann, außerdem läßt
sie sich durch häufiges Schleudern beliebiger
Gegenstände relativ schnell erhöhen,
Dasselbe funktioniert auch beim Zaubern: Selbst
wenn der Magier einen neuen Spruch bereits zehn-
mal nicht geschafft hat -irgendwann kloppt es, und
jeder mißglückte Versuch erhöht die Erfahrung. Am
besten ist es jedoch, mit den einfacheren, schwäche-
ren Sprüchen anzufangen. Einziges Problem ist der
anfänglich geringe Mana-Vorrat, der sich nur lang-
sam wieder auffüllt. Vorrauschouende Party-Führer
bereiten deshalb in ruhigen Momenten möglichst
viele Heiltränke vor und legen mit Hilfe des »Mano«-
Zaubertranks Vorräte der astralen Energie an.
Lossen sich mit den beschriebenen Trockenübungen
keine Steigerungen mehr erzielen, sollten Sie
einige Monster töten und es danach nochmal
probieren. Auf diese Weise überwindet man
r elotiv gefahrlos den »Rekruten-Status« sei-
ner Leute, und beißt später weniger häufig
aus Frust in die angstschweißbenetzte Mous.
Es ist ohne weiteres möglich, doß jedes
Gruppenmitglied beim Betreten von Schloß
Skullkeep in seiner Hauptfähigkeit bereits
den »Experte-Status erreicht hat, zumindest
aber »Craftsmon« ist.
Der schnöde Mammon
Auch in der Fantasywelt von Skullkeep kommen Sie
ohne gefülltes Goldsäckel nicht weit - gute Ausrü-
stung kostet nicht nur in Camping-Fachgeschäften
teures Geld. Im Umfeld des Schlosses gibt es zwei
Dörfer (in einem davon startet man) mit mehreren
Geschäften, sowie einen Magieladen. Diese Läden
zahlen teilweise für dieselben Waren unterschied-
lich viel, so wird man im Anfangsdorf Äxte zu einem
erstaunlich guten Preis los, während die zweite Sied-
lung für Macheten das Doppelte zahlt. Gerade an
Äxte kommt man recht einfach: Bleiben Sie mit Ihrer
Party zwei Schritte vor dem westlichen Eingang zum
Wald der axtschwingenden Riesen stehen (wegen
der Gnome nichts in Händen halten!). Sobald ein
Riese Sie erspäht, wirft er seine Äxte durch den Ein-
gang nach Ihnen, dorf aber aus programmtechni-
schen Gründen nicht die Level-Grenze überschrei-
ten. Nach kurzer Zeit haben Sie so einen umfang-
reichen Vorrat an wiederverkaufslauglichem
Holzfällerwerkzeug beisammen, In der dritten Regi-
on findet man Fairy Cushions, die im ersten Dorf
gute Preise bringen und schnell wieder nachwach-
sen. Der Magteloden in der fünften Region eignet
sich dazu, überflüssige magische Gegenstände zu
teils guten Preisen loszuschlagen.
Wer schon etwas Kapital angesammelt hat, kann
sich im selben Laden den Kalan Gauntlet kaufen und
im Waffengeschäft der zweiten Siedlung mit hohem
Profit gleich wieder abstoßen. Das empfiehlt sich
WO SIND DIE KARTEN?
Die letzten Monat versprochenen Kar-
ten sind in dieser Komplettlösung lei-
der nicht enthalten. Zum einen hätten
Sie den Umfang derart aufgebläht, daß
wir die Losung auf zwei Ausgaben hät-
ten aufteilen müssen. Zum anderen
schaffte es Interplay leider nicht, uns
das Material rechtzeitig zu schicken.
Wir bitten um Verständnis.
PC PLAYER 1(1/95
auch mit den zwei weiteren Kolan Gaunileis, die
mon im Loufe des Spiels findet. Der Wechselservice
der Händler, also der Umtausch Ihrer Borschaft in
möglichst große »Münzen«, sollte mit Vorsicht in
Anspruch genommen werden: Oft kann man durch
zähes Feilschen beachtliche Rabatte erzielen - falls
aber hierzu kein Kleingeld zur Verfügung steht, müs-
sen Sie auf jeden Fall den vollen Preis berappen.
Sobald sich die Abenteurer erstmal im Inneren des
Schlosses herumtreiben, sammeln sie nebenbei
genug Wertgegenstände für ausgedehnte Einkaufs-
touren auf, Um das ganze Zeug mitschleifen zu kön-
nen, sollte man von Köchern, Kisten und Beuteln
Gebrauch machen.
Wie man sich rüstet, so
kämpft man
Da man bei vorsichtigem Vorgehen nur selten in de
Verlegenheit kommt, von der Seite oder gar ver. hin-
ten attackiert zu werden, können Sie gerost den
Löwenanteil Ihrer Finanzen in die Ausrüstung de'
beiden Vordermänner pumpen. We'den für diese
später bessere Panzer oder Helme gekauft, vereb-
ben sie ihren bisherigen Plunder einfach nach »hin-
ten« weiter. Die Qualität von Waffen und Rüstung-
steilen sehen Sie als braunen Balken, wenn Sie den
Gegenstand im Inventar (per Auge] anschauen. Ein
etwaiger blauer Balken
zeigt das verbliebene
Mana eines magischen
Objekts. Fernwaffen sind
nach Meinung des Auto-
ren nur solange nützlich,
bis die Magiekundigen
genügend Mano-Reser-
ven für mehrere durchschnittliche Kcr-pfzauber
Sprüche hoben (z.B. ein »Stufe 3 Flcrrmerbclf
Einige Rüstungen bessern beim Tragen bes'inmte
Fähigkeiten auf, andere schützen gegen soezicle
Angriffsarten, So mindern Flammenrusxngen die
Auswirkung van Feuer, der Tech Heim vergrößert
das Wissen des Trägers, Fire Poleyn sorgt für mehr
Kraft und der Cloak of Night erhöht die Geschick-
lichkeif - betrachten Sie einfach Ihre Charakterwer-
te vo' und nach Anziehen eines Rüstungsteils. Die
meis'en besseren Schilde können Zaubersprüche los-
assen. im Kampfmenü des Schildes taucht dann die
cn-sp.'echende Runen-Kombination auf. Der Tech
Sf eio eignet sich vorzüglich dazu, vom Inneren des
Schlosses zeitsparend zur nächsten Einkaufsmög-
lichkeit und wieder zurück zu springen,
FürdieWaffen giltähnliches; die beiden besten Nah-
kampfwaffen sind das Blue Steel sowie der Excsym-
yr, Ersteres macht den größten maximalen Schaden,
Sammeln Sie die Äxte zum Verkaufen auf!
letzterer führt dafür mit jedem Streich einen Doppel-
angriff aus, Als beste konventionelle Fernwaffe ist
nicht etwa der Speed Bow in Verbindung mit Slayer
Arrows anzusehen, sondern der unscheinbare, han-
delsübliche Molotow-Cocktail (Ful-Bomb), der auch
starke Gegner In Mitleidenschaft zieht. Die mit
Abstand stärkste Waffe ist der Numen Staff, welchen
man nach etwa der Hafte des Spiels erobert. Dieser
nette Stecken schießt gleich ganze Salven von Feu-
Iqidl« - 'I..I tu . ..
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A
erbällen in die Gegend und konn an seinem Her-
kunftsort beliebig ort »nochgefüllt« werden. Für
Magier empfehlen sich aufgrund der eingewobenen
Heilkräfte der Combat Stoff, der Stoff of Neta sowie
der Emerald Orb. Magische Waffen können ihre Spe-
ziolfähigkeiten übrigens oft nur in der Hand eines
Zauberkundigen entfalten - astraltechnisch unbe-
wanderte Krieger hoben leider dos Nachsehen. Bis
Sie sich solch luxoriöse Hi-Tech-Woffen leisten kön-
nen, müssen Sie allerdings mit konventionellen
Schwertern und Keulen vorlieb nehmen. Hier gilt meist
die einfache Faustregel: Je teurer, desto besser!
Die ersten drei
Klansymbole
Zunächst einmal muß unser mutiger Trupp den Ein-
gang zu Skullkeep offen, wozu vier Klansymbole
nötig sind. Die ersten drei davon liegen auf Stein-
altären, zu denen man mit mehreren Schlüsseln
gelangt. Überdie ersten Anfongsschwierigkeilen hilft
das Tutorial in der Anleitung zu Dungeon Master 2
hinweg. Der benötigte Sun Key befindet sich ouf
einem Tisch beim westlich gelegenen Tante-Emma-
Laden, Gehen Sie vom Dorf aus so weit wie mög-
lich nach Norden, schließen Sie die Sonnen-Tür auf
und betreten durch eine Level-Grenze die Region der
Dorndämonen (dinosaurierähnliches Weidevieh).
Diese sind zwar als Nahrungsquelle gut geeignet,
für eine Anfängerpartie ober sehr gefährlich. Am
besten also ausweichen, kommt es ober zum Kampf,
abwechselnd zuschlagen und sofort einen Schritt
zurückweichen. Sobold die Party ouf einen großen
Baum trifft, sollte sie nach Westen gehen und einen
Weg nach Norden suchen, der über eine weitere
Level-Grenze in ein nebliges Gebiet führt. Halten Sie
sich möglichst von den hier herumsausenden Wir-
belstürmen und deren Blitzen fern. Noch dem
DIE ZAUBERSPRUCHE
Im folgenden finden Sie alle Zaubersprüche von Dungeon Master 2. Der Einfachheit
halber sind die anzuklickenden Runen als Abfolge van Zahlen wiedergegeben: »1«
bezeichnet die erste Rune von links, und »6« die sechste von links (also das Symbol
e rechts). Beachten Sie, daß jeder Spruch vom Power-Symbol Ihrer Wahl einge-
leitet wird - dafür steht das »
Priester-Sprüche:
Dorkness (x,5,4,6)
Guard Minion (x,6,2,4)
Reflector (x,6,5,2)
Vitality (x,3,2,4)
Priester-Tränke:
Cure Poison (x,2,5)
Mona <x,6,5,5)
Strength (x,4,5,1]
Magier-Sprüche:
Anti-Non Material (x,5,2)
Daylight (x,3,4,5)
Füll Speed (x,3,2,2|
Magic Marker (x, 1,2}
Poison Foe (x,5,l)
j Beginn jeder Kombination.
Dexterity (x,3,2,2)
Party Shield (x,l,4)
Spell Shield (x,1,4,3)
Dexterity (x,3,4,2)
Shield (x,l,5)
Vitality (x, 1,5,4)
Altock Minion (x,6,2,l)
Fireball (x,4,4)
Invisibility (x,3,2,6)
Open Door (x,6)
Push (x,3,3,l)
Fire Shield (x,4,5,4)
Porter Minion (x,6,2,2)
Slrengthx (x,3,2,l)
Health (x,2)
Stamina (x,l)
Wisdom (x,l,5,3)
Aecelerate Party (x,3,4,:
Firelight (x,4)
Lightning Bolt (x,3,3,5)
Poison Cloud (x,3,l)
Kämpfer hat
Läßt man die Statue
Geist
Leerräumen des Altars in der Mitte der Monolithen
sollte schnellstens der Rückzug angetreten werden.
Nach dem Offnen der Blitz-Tür mit dem eben gefun-
denen Lightning Key geht man nach Osten bis zu
einem kleinen Baum. Daneben befindet sich ein erst
nach Norden, dann nach Osten führender Pfad, der
uns ins Gebiet der Wölfe bringt. Diese sollte mon
tunlichst nichl angreifen, da sie sonst sofort Ver-
stärkung herbeiheulen. Bleiben Sie also ruhig und
orbeilen sich nach Osten und Norden durch (auf
dem linken Weg), dann einige Schritte nach Westen
zu einem Loch im Boden. Springen bzw. klettern Sie
hinein und schieben Sie solange den Felsbrocken
on, bis er sich bewegt. Mit der nun zugänglichen
Leiter gehl es wieder noch oben und donn noch
Westen, wo in einer Nische ein Knochen liegt. Wenn
Sie diesen dem Wolfspack zuwerfen, sind die Vier-
■ s33B^^^BBlg3ä^^BSBBl beiner eine
pzj ilJli Ld IUI
einigen
ständen wartet.
Durchwaten
'gig den Sumpf und schließen mildem Moon
lächsten Region auf. Hier
mon zunächst immer nach Süden und
Jann beim Teleport-Pentagramm nach Osten
gehen. Die Axlmänner sind für Ihre Party mit
Sicherheit noch viel zu stark, also weichen Sie
(wen aus, indem Sie eine magische Karte
benutzen. Ein Tip: Sammeln Sie während des Spieß-
routenlaufs immer wieder Äxte ein, diese lassen sich
verkaufen und fehlen vor ollem den aggressiven
Bewohnern zum Werfen. Der hiesige Altar steht in
etwa im Zentrum des Gebiets; auf ihm befindet sich
das dritte Klansymbol sowie der Energy Key. Direkt
nördlich vom Altar gelangen Sie zur zweiten Sied-
lung - verkaufen Sie jedoch die aufgesammelten
Äxte nicht hier, sondern im ersten Dorf! Wieder
zurück bei den Axtleuten, findet man das Tor zur
nächsten Region in der NähedesTeleportfelds. Nach
Überwindung des Energie-Tors marschieren Sie
solange nach Westen, bis Sie eine Nische mit einer
Vortex Blöde sowie einen Durchgang sehen. Dieser
führt zu einem nebelverhangenen Friedhof, wo man
von allen Gräbern und besonders der Zwergensta-
tue die Finger lassen sollte. Das riefe einige Geister
auf den Plan, die mit normalen Waffen nicht zu
besiegen sind. Der zweite Friedhofsausgang führt in
einen Bereich mit herumlaufenden Bäumen, die
selbst für starke Heldengruppen ein ernstzuneh-
mender Gegner sind. Mit einigen schwachen Feu-
erbällen vertreibt man die vorsichtigen Rindenträger
aus der eigenen Bahn und sputet sich, den ungemüt-
lichen Wald wieder zu verlassen. Dazu rennt die
Gruppe nach Süden in den sumpfigen Abschnitt,
dann nach Osten, bis sie zu einem uralten Tempel-
gelangt.
Das Energie-Klansymbol
Innen wartet ein Raum mit mehreren Bodenfallen auf
Sie, an der rechten Seite ist Geheimknopf versteckt.
Dieser öffnet ein verborgenes Fach, in dem der Fire
Key liegt. Überqueren Sie die Bodenfallen auf die-
ser Raumseite, um an den Schlüssel zu gelangen. In
THE RED BALLOON PRESENTS:
Berlin
Connection
BALLOON
Aktiv-CD statt
Matt-Scheibe
STEPHAN
idea DIETRICH MEUTSCH
cutive ProtfuDer HEIKE DIEDERICHS
r EKU WAND
A
der angrenzenden Holle bewegen sich zwei wan-
dernde Fallen hin- und her, die nun mit ziemlicher
Sicherheit für mehrere Frusterlebnisse sorgen. Sie
müssen nämlich durch die Feuer-Tür om rechten Hal-
lenende, ohne von einem der Löcher »geschluckt«
zu werden. Possiertdies, sollten Sieden Keller schleu-
nigst wieder durch die nächstbeste Falltür und die
Treppe noch oben verlassen, da hier zwei Geister
louern. Diesen ist zwar beizukommen, aber nur mit
einer starken Party und extensiver Verwendung des
»Anti-Non-Material«-Zauberspruchs. Wer die Gei-
ster besiegt und sich im Keller umsieht, wird mit meh-
reren Rüstungsteilen und-durch einen Geheim knöpf
zu erreichen - einer Kiste voller Juwelen belohnt.
Doch wir stehen ja immer noch ängstlich vor der
großen Halle - wie sollen wir nur on den Schnell-
spurt-Löchern vorbeikommen? Falls Sie einen
Gegenstand haben, der die Zeit kurzzeitig anhält,
ist er hier gut eingesetzt. Ansonsten hilft nur ein
»Accelerate Party«-Spruch, der mit möglichst viel
Power gesprochen werden sollte, damit er auch eini-
ge Sekunden anhält, In beiden Fällen sollten Sie per
Scout Map die Bodenfallen im Auge behalten, bis
sich ein günstiger Moment bietet. Rennen Sie nun in
Windeseile zur seitlich gelegenen Feuer-Tür, die in
einem Atemzug aufgeschlossen und durchschritten
werden muß. Dahinter liegtein kurvenreicher Gang,
an dessen Biegungen jeweils eine Bodenplatte dar-
auf wartet, eine wütende Mumie freizulassen. Sie
können entweder jede Mumie einzeln besiegen, oder
ohne Pause den ganzen Gang abrennen, bis Sie
durch eine unverschlossene Tür in einen kleinen
Raum kommen. Hier reißt man flugs den Wandtep-
pich herunter und schnappt sich das Schwert Fury,
mit dessen Feuerbällen die heranstürmenden Mumi-
en in Asche verwandelt werden.
Nun können Sie den Air Key aus der Nische neh-
men, der die zweite Tür in der Halle öffnet. Nach
einer abermaligen Frustphase gelangen Sie durch
die Luft-Tür in einen weiteren Raum, Hier befindet
sich ein unscheinbarer Tisch, auf dessen anderem
Ende das letzte Klansymbol wartet. Leider können
Sie um den Tisch herumlaufen, solange Sie wollen
- dem vierten Klanstein werden Sie nicht näher kom-
men. Des Rätsels Lösung; Einfach eine beliebige
Münze auf den Tisch legen, schon dreht ein durch-
sichtiger Geister-Händler die Tischplatte. Nun ver-
läßt man den Tempel durch den links von der großen
Halle befindlichen Ausgang. Vor zwei mit Blut
gespeisten Springbrunnen (einer enthält einen Rubin)
treffen Sieauf zahlreiche Skelette, die man am besten
mit Zaubersprüchen vom Inneren des Tempels aus
besiegt - auch die Skelette trauen sich nicht über die
Level-Grenze. Ganz in der Nähe befindet sich der
gut ausgestattete Laden eines Magiers. Wenn Sie
genug Geld haben, können Sie sich entweder hier
oder im Waffenladen der zweiten Ortschaft schon
jetzt eine Vacuum Fuse kaufen, das spart Ihnen spä-
ter lästige Herumrennerei. Im Norden der Region
befindet sich ein Durchgang, der Sie wieder an den
Anfang Ihres Abenteuers führt, Nach einigen Ein-
käufen wartet nun endlich Schloß Skullkeep auf Sie.
| iliÄE 1 I I I
indet sich ein Tech-
Fallgitter und Falltüren
Nach dem Einsetzen der
vier Klansymbole in die
Scheibe im Inneren des
Burgzugangs öffnet sich die
goldene Tür - um nach
Ihrem Durchschreiten wie-
der zuzufallen. Keine
Sorge, zum einen findet sich
bald der dazugehörige
Schlüssel, zum anderen
kann man Skullkeep später
auch per Teleportation ver-
lassen. Am Ende des Gangs
Auge und eine Bodenplatte, die man kurz betritt,
bevor man sofort wieder zurückweicht. 5o rasen die
hervorgerufenen Feuerbälle on uns vorbei, ohne
Schaden anzurichten. Eine Serie von drei Fallgittern
versperrt uns den Weg, die auf zwei Arten über-
wunden werden kann, Möglichkeit 1 : sich mit dem
Rücken zum ersten Gitter aufstellen und am Ende
des Gangs blitzschnell zunächst den linken, dann
den rechten und nun den mittleren Knopf zu drücken.
Unter dem Einfluß eines bereits zuvor gesprochenen
»Accelerate« -Spruchs rast man nun (per Tastatur!)
in Windeseile rückwärts, bis man gegen die Wand
des entgegengesetzten Gangendes knallt.
Die sicherere Möglichkeit (2) wäre, zunächst nurden
linken und rechten Knopf zu drücken und schnell
durch die beiden ersten Girler zu rennen. Kehren
Sie dann um, sprechen Sie »Accelerate« und visie-
ren den mittleren Knopf mit dem Mauszeiger an,
ohne direkt davor zu stehen. Nun macht man einen
Schritt nach vorne, drückt den Knopf und rennt, wie-
derum per Tastatur, rückwärts in Richtung Fallgitter.
Wenn Sie in jedes der fünf Felder, die zum letzten
Tor führen, einen Guard Minion setzen, haben Sie
übrigens einige Sekundenbruchfeile länger Zeit.
Sobald Sie den gefährlichen Rennparcour einmal
bestanden haben, bleiben alle drei Gitter dauerhaft
geöffnet. Falls Ihre Gruppe durch ein herabsausen-
des Fallgitter Schaden genommen hat, sollte Ihnen
das einen wichtigen Tip geben: Fallgitter sind extrem
gute Waffen gegen die dümmeren Monster. In einer
Nische findet man eine Minion Map, mit der sich ein
Porter Minion beschwören läßt. Gehen Sie erstmal
an der Treppe vorbei; einige Meter entfernt liegt ein
nmm
Noch dem Tod von Dru-Tan befreien wir die Rorkie
Tempest- Schwert auf dem Boden, direkt neben einer
Leiter, Stellen Sie sich auf die Stelle, an der das
Schwert liegt, und aktivieren Sie die Minion-Karte.
Klicken 5ie das »X« auf der Karte an und laufen
zurück zur Treppe, Nun wählt man das »Bringen«-
Symbol der Karte aus [das eine Kugel zeigt, die sich
von einem »X« entfernt) und läßt sich die Waffe vor
die Füße legen.
Die Priester der
Dunkelheit
Als nächstes geht unsere Heldentruppe mutig die
Treppe nach oben. Im zweiten Stock versperrt
sogleich ein Fallgitter den Weg, an dessen Seite eine
Kette aus der Wand hangt. Wenn an dieser gezo-
gen wird, kommt ein Priester vorbei und läßt die
Gruppe herein. Sofern Sie keine Gegenstände ein-
sammeln und den Kuttenträgern nicht im Weg ste-
hen, lassen sie Sie eine Weile in Frieden, Vorher auf
jeden Fall abspeichern, es wartet ein schwerer Kampf
auf die Party! Dieser kann auf zwei Arten gewon-
nen werden.
Entweder laufen Sie durch die Priesterhalle in den
angrenzenden kleinen Raum und warten, bis gera-
de keine Kuttenheinis zugegen sind. Nun versper-
ren Sie mit dem Tisch den Zugang zum Raum und
zaubern soviele Angriff-Minions herbei, wie nur
irgendwie möglich. Lassen Sie diese die Drecksar-
beit tun, und helfen Sie gegen Ende mit gezielten
Angriffszaubersprüchen nach. Vorsicht vor dem
Oberpriester, dessen Numen Staff nur einmal tref-
fen muß, um Ihre Party zu vernichten.
Als Alternative erschaffen Sie mehrere Attack Mini-
ons im Einqanqsbereich der Priesterhalle, und ver-
133
Die Rammböcke
gruben boxen
lassen diese wieder durch
dos geöffnete Fallgitter.
Nachdem der Kampf Ihrer
kleinen Helferchen gegen
die Priester beendet ist,
leben vermutlich außer
dem Hohepriester noch
etwa zwei niedere Kutten-
träger. Warten Sie ein
Feld rechts von der erwähnten Kette im Schutz der
Mauer, So sehen Sie heranstürmende Priester, die
aber nie aus der Halle herauskommen, auch wenn
das Gitter geöffnet ist, Per Tastatur gehen Sie nun
immer wieder einen Schritt noch links und zwei nach
vorne, lassen Ihre beiden Frontkämpfer einmal
zuschlagen und verschwinden sofort wieder hinter
dem Mauerstück, Ist nur noch der Träger des Numen
Stoffs übrig, werfen Sie ihm am besten in kurzer Rei-
henfolge drei Molotow-Cockfails gegen die Birne,
ohne sich dazwischen von seinen Feuerballsalven
erwischen zu lassen, Tip: Nach co. fünfzehn Salven
muß der Stock am Kessel in der Mitte der Holle nach-
geladen werden, innerhalb dieser kurzen Zeit ist der
Priester wehrlos.
Hoben Sie den Kampf gewonnen, nennen Sie bereits
die beste Waffe Ihr Eigen, die es im Spiel gibt, Der
grüne Kessel bleibt dos ganze Spiel hindurch
zugänglich und erlaubt das beliebig häufige Nach-
laden des magischen Flammenwerfers, Außerdem
können Sie mit Hilfe des Kessels aus zwei herumlie-
genden Gegenständen einen Serpent Stoff fabrizie-
ren, der eklige Giflwolken von sich gibt. Mit dem
Numen Stoff in der Hond, öffnet sich die Tür zum
nächsten Gong.
Wo Wände Augen haben
Direkt nach der Tür befindet sich ein Bodenschalter,
der für einen winzigen Moment das um die Ecke
befindliche Tor öffnet. Sie können entweder »Acce-
lerate« zoubern, sich rechts neben der Platte hin-
stellen, einen Gegenstand (z,B. ein leeres Glas) dar-
aufstellen und blitzschnell per Tastatur durchs Tor
laufen, Oder, Sie benützen ein weiteres Mal einen
Minion: Die Party steht dazu vor der geschlossenen
Tür und plaziert das »X« der Minion-Karte auf dem
Bodenschalter. Nun läßt man einen Gegenstand zur
Bodenplatte bringen, worauf sich das Tor lange
genug öffnet, um ohne Beschleunigungszauber über-
wunden zu werden. Auf der anderen Seite öffnet e n
Knopf das Tor dauerhaft - solange der Gegenstand
nicht wieder von der Bodenplatte genommen wird
Der folgende Gong kann erst durchschritten werden,
wenn alle Tech-Augen entschärft wurden - anson-
sten machen zwei herbeigerufene Feuerbälle der
Gruppe den garaus. Mit dem zweiten Kartenknopf
von links (das Ros-Symbol] schalten Sie die Anzei-
ge aller Geheimgänge ein. Gehen Sie zu dem, der
in der Nähe des erwähnten Bodenschalters ist, und
laufen einfach hindurch. Öffnen Sie die Abdeck-
platte und entfernen die Iris des Auges. Ein verbor-
gener Knopf macht den Weg zu einem zweiten Auge
frei, das ebenfalls »geblendet« wird. Nun läuft man
durch die geöffnete Tür von eben und um eine Gang-
biegung auf ein drittes Auge zu. Ein Feld davon ent-
fernt befindet sich rechts ebenfalls eine Illusions-
wand, die Sie vor den Feuerbällen rettet. Nun kön-
nen auch die beiden letzten Augen entschärft und
den Gang sicher durchschreiten.
In der darauffolgenden Halle stockt die Party ihre
Wasservorräte auf, bevor sie das große Zahnrad
aus der Nische holt, Setzen Sie es in den entspre-
chenden Apparat neben der Tür ein, drücken den
Knopf und holen das Rad schnell wieder heraus.
Dann wird eilig durch die Tür marschiert und die
Prozedur solange wiederholt, bis der Gang bewäl-
tig- ist. Wenn Sie nicht zügig handeln, öffnet sich
i,nte' hien eine Falltür. Ist Ihnen dieser Gang zu
stress g. aßt sich der Gang mit einigen Extra-Zahn-
räaern jgibt's im Magieladen zu kaufen] geruhsa-
mer durchschreiten.
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Der Zo- Link -Kristall gibt seine Energie ans Portal weiter Durchs Portal stürmen v
Brennstoff fü
Der Gong führt in einen Raum mit einem Boiler, der
von einigen gegnerischen Minions bewocht wird.
Noch deren Vernichtung schrappt man sich den her-
umliegenden Earth Key und führt ihn in sein Schloß
ein. Sobald Sie den Hebel doneben betätigen, öff-
net sich zwardieTür neben dem Eingang, doch ohne
den Erd -Schlüssel kommen Sie dort nicht weiter, Zu
dumm, denn just dieser Schlüssel ist gerade zwei
Stockwerke nach unten gefallen. Mit Hilfe eines Seils
können Sie dem Earth Key direkt hinterherklettern,
ganz verwegene Abenteurer springen auch einfach
zwei Levels nach unten, Der sicherste Weg wäre,
die in der Raummitte befindliche Leiter nach unten
zu senken und in die Katakomben zu steigen. Lau-
fen Sie dann nach Süden, bis zu einem Gebiet mit
Fledermäusen und Felsbrocken, Einen der Felsen
müssen Sie vor sich herschieben, um ein sonst unü-
berwindbares Loch im Boden zu füllen, Kurz darauf
kommt man zu einer Leiter, die allerdings nur nach
unten geklettert werden kann, nicht wieder hinauf.
Im zweiten Untergeschoß führt Ihr Weg nach Westen
und Norden, bis Sie zu einer Level-Grenze kommen.
Vorher können Sie einen Abstecher nach draußen
machen oder über eine weitere Leiter in das unter-
ste Geschoß von Skullkeep steigen. Diese Leiter ist
nur zugänglich, wenn Sie ein Fallgitter öffnen, hin-
ter dem zahlreiche »Giftschnecken« lauern. Stellen
Sie sich direkt vor die Tür und schließen Sie diese
wieder, sobald sich ein Monster darunter befindet.
So besiegen Sie die Viecher relotiv einfach und kön-
nen danach noch unten steigen. Hier droht Gefahr
durch zahlreiche Lavapfützen, aus denen sich immer
wieder Feuergeister lösen, auf Sie zukommen und
explodieren. Mit etwas Geschick rennt man aber ein-
fach in dem Moment weg, in dem die Feuerelemente
zu explodieren ansetzen, und bleibt so verschont.
Außerdem krachen an drei Stellen sehr schädliche
Gesteinslawinen nach unten. Als Ausgleich für diese
Widernisse finden sich in diesem Level zwei blaue
Edelsteine, außerdem kann man die Geröllhaufen
mit Waffen zerhacken und findet ebenfalls einige
Edelsteine.
Das Ende von Dru-Tan
Wieder oben, sollten Sie sich sowohl mit dem Party-
ais auch dem Magieschild umgeben, denn nach der
Level-Grenze wartet Dru-Tan auf Sie. Dieser grün-
stichige Widerling hat sämtliche Mitglieder eines
kleinen Völkchens gekidnappt, die im ersten Kata-
kombenlevel für die Befeuerung des Boilers zustän-
dig sind. Dru-Tan ist selbst mit dem Numen Stoff nur
sehr schwer zu besiegen, zumal er unablässig seine
Giftwolken auf Sie schleudert. Zum Glück hilft fol-
gende Taktik: Betreten Sie Dru-Tons Revier und ren-
nen Sie sofort nach Westen, wobei Sie dem Haus-
herrn tunlichst aus dem Wege gehen sollten. Laufen
Sie an dem ersten Fallgitter vorbei, hinter dem die
gefangenen Rockies stecken, und weiter zur zwei-
ten Tür, Diese öffnen, einen Schritt noch vorn gehen,
zwei nach links und dann den Eingang beobachten.
Sobald Dru-Tan hereinkommt, rennen Sie zum ent-
gegengesetzen Ende, wo Sie auf eine Art Loch rechts
unten in der Wand klicken. Damit öffnet sich der
zweite Ausgang, den Sie durchschreiten und per
Knopfdruck sofort wieder verschließen. Nun sitzt
Dru-Tan in seiner eigenen Folie fest und läßt bei sei-
nem Todeskampf erahnen, wie schwer seine Besei-
tigung mit konventionellen Mitteln geworden wäre.
Sobald er tat ist, öffnen Sie die Tür wieder, setzen
die Falle mit einem Hebel zurück und spazieren durch
den ersten Eingang abermals in den kleinen Gang,
Den Schlüssel schnappen und schnell hinousrennen
- geschafft! Nachdem Sie auch noch den Earth Key
gefunden sowie einige Edelsteine aus den Höhlen-
wänden gebrochen haben, ist die Befreiung der
Rockies dran. Im Inneren des Gefängnisses aktiviert
ein hervorstehender Felsblock einen Teleporter,
durch den sie wieder zum Anfang der Katakomben
gelangen. Theoretisch müssen Sie nun den Rockies
den Weg freikämpfen, damit Sie den Boiler heizen
können. Hierzu beseitigen Sie den feindlichen [sehr
gefährlichen!) Minion und erschaffen einige eigene
ols Wächter, Praktisch aber wird der Boiler erst
gegen Ende des Spiels wichtig, so daß Sie bis dahin
warten können. Den Rockies wird bis zum Finale
wahrscheinlich sowieso der Brennstoff ausgehen, so
daß sie kurz vor Ende des Spiels nochmal zurück-
kommmen müssen. Legen Sie auf jeden Fall oben
neben dem Boiler schon mal den Hebel um.
Der Weg zum Pumpen-
Raum
Nach dem Offnen der zweiten Erd-Tür benötigt man
eine Seoul Map, um über die Falltür zu kommen.
Stellen Sie sich genou ouf den Bodenschalter und
schicken Sie per »X«-Befehl den Minion drei Felder
noch vorne und eines nach rechts. Nun sollten die
Zo-Kugeln abgeblockt werden, wodurch Sie gefahr-
los weitergehen können.
Über die Leiter klettern Sie in einen Bereich, der von
kriechenden Echsenwesen bevölkert wird. Diese
kümmern sich zunächst nicht um die Party, was man
ausnutzen sollte: Die gehörnten Grünhäuter sind
äußerst unangenehme Gegner. Kommt es doch zum
Kompf, kann mon die verschossenen Pfeile zwar ein-
sammeln, doch im Nahkompf sind die Hörner-Echs-
en noch widerlicher.
Gehen Sie bis ans Ende der verwinkelten Holle, wo
neben einer Tür ein Apparat befestigt ist, dem augen-
scheinlich ein Rohrstück fehlt. Wenn Sie die hier ein-
zusetzende Vacuum Fuse noch nicht haben, können
Sie diese im Magieladen kaufen. 5ie kommen aber
auch dadurch an das fehlende Rohr, indem Sie hin-
ter einer sporadisch auftauchenden, fliegenden Kiste
hinterrennen und sie mit Feuerbällen zur Strecke zu
bringen. Im Inneren des Raumes sollten Sie auf
Geheimgänge achten. Schnappen Sie sich den
Master Key und suchen Sie den zweiten geschlos-
senen Zugang auf. Dort muß links der Master Key
und recks ein croßc; Zahnrad eingesetzt werden.
Nach den Offnen der Tür den Master Key wieder
herauszienen und -ii!re h men. Betätigen Sie nun
sämtliche Schc : !e' ~iehre'e Male hintereinander und
stellen sie jeweils -ach Dben. Dann sollte die Party
die Gänge ablculen unc drei große Fässer zer-
schlaget", ce - ce' Eckräumen herumstehen. Die
dabei zu Tage rrerenoen Gegenstände (bis ouf die
Holzplanken) einsammeln und die letzte, verschlos-
sene Tür mit dem Moster Key öffnen. Den Schlüssel
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Descent
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DSA-Siernenschwcif
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X.COM(U.F.0.2>
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FIFA-Soceer
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X- Wirig £*;
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89,95
Zeppelin ("1
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Schnäppchen
Spiele
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Battle Isle 2
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Creal Sav;il Huitles 3 (Burning 3
77.9=
Battle Isle 2 Seciiery
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Hammer OfThe Cutis
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72.95
BeneathASleelSky
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HardhalM
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Bureau 13
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Hattrick!
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Das Schuar/.e Auge 1
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Gnu is Analog Pro
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MiphiMu Genius 2
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Micro Machines 2
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Disk Spiele
Micro Machines 2
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HARDWARE
Simon The Sbiccicr 2
Joysticks
Cursorstick
Gravis Analog Pro
Gravis Firebird
Gravis Phoenix
Gravis Game Päd
WinL'inan Extreme
Lautsprecher
TrufiUO I5W
Tru.st I0 80W
Trust 20 25W
Trust 120 I20W
CD-ROM Laufwerke
Mitsumi FX400EIDE4*
Toshiba XM3601 SCSI 4.4x
Toshiba XM5301 SCSI 4,4*
Toshiba XM5302 EIDE 4.4*
MPliG-Karte
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MPEG-Modul für Siealth 64
Sound karten
Thisl SoundExpen DL 1 o
Soundblaster l6ATAPLNeu
Soundblaster AWE32 ATAPI
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ATAPI
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Festplatten
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Jer rausziehen und drinnen die eben gefunden-
de Vacuum Fuse an der richtigen Stelle plazieren.
Nun aktiviert man die beiden Pumpen und schnappt
sich den Cross Key. Dieser findet in dem Raum Ver-
wendung, dem Sie den Master Key entnommen
haben.
Tische und Rammböcke
Dos nächste Hindernis stellt ein Roum mit zahlrei-
chen Tischen dar - gar nicht lange herumprobieren,
sondern einfach den Weg freihocken. Dann aber
wird's unangenehm: Mehrere Rommen warten on
Engpässen darauf, Sie ein Stockwerk noch unten zu
schubsen. Mit dem richtigen Timing (jeweils warten,
bfs die ausgefahrene Romme wieder fast die Grund-
Mit den
Reflektoren
Feuerbälle
umgeleitet
Auf dem Dach der Festung warten übel-
gelaunte Echsen auf uns
Stellung erreicht hat) und vor allem mehreren »Acce-
Ierafe«-Zaubersprüchen gelangen Sie aber weiter.
Nun muß die Party durch eine Holle mit zwei wan-
dernden Teleportfeldern gelangen. Nicht oufgeben,
irgendwann stehen Sie im nächsten Raum, in dem
sich mehrere Reflektoren befinden. Positionieren Sie
mitdem vorderen und rechten Hebel zwei der Reflek-
toren ouf der anderen Seite der Fallgruben so, daß
ein von Ihnen losgeschickter Feuerball die Zielmar-
kierung treffen kann. Wer möchte, kann nun mit den
Reflektoren dieTeleportfelder im Nochbarraum »ein-
sperren«. Außerdem findet man in der Nahe einen
Bodenschalter, der von vier Falltüren eingerahmt
wird. Plazieren Sie einen Minion über dem Boden-
schalter und werfen einen beliebigen Gegenstand
nach ihm - brav öffnet sich eine einige Felder ent-
fernte Tür. Die Holztür om anderen Ende der Reflek-
toren-Halle zerstört mon mit einigen Feuerbällen.
Wenn Sie alle Gegenstände eingesammelt haben,
nehmen Sie nun die Holzleiter im angrenzenden
Reflektorraum nach oben.
Dort treffen Sie bald auf einen Gong, der unter
Dauer-Blitzbeschuß durch mehrere elektrische Gerä-
te steht. Nachdem die Party per »Accelerate« beflü-
geltwurde, wartet sie einen Moment ob, in der keine
Blitze zu sehen sind (die Scout Körte hilft dobei] und
saust dann los. Auf der anderen Seite kann die Blit-
zerei per Schalterdeaktiviert werden. In einer Nische
liegen zwei Schlüssel, von denen aber immer nur
einer entfernt werden kann. Nimmt man beide, wird
man von einer magischen Folie festgeholten. In die-
sem Fall gehen Sie einen Schritt auf die Nische zu
und werfen im selben Moment einen der beiden
Schlüssel wieder hinein. Als erstes benötigen Sie nun
den Onyx Key,
um die entspre-
chende Tür zu
öffnen (auf der
vorherigen Seile
des Blitz-
Gangs). Gleich
hinter der Onyx
Tür ist eine Lei-
ter, die Sie mit
dem Hebel nach
unten lassen soll-
ten. Nun legt man den Onyx Schlüssel zurück in
seine Nische und schnappt sich stattdessen den Skull
Aktivieren der
Zo-Link-Maschine
Über die Holzleiter gelangen Sie zurück in die Reflek-
toren-Halle und von dort in den Roum mit den Won-
der-Teleportern. Von hier führt jetzt die eben her-
untergelassene leitet hirte' die Onyx Tür: Bääh, aus-
getrickst! Ins entsprechende Schloß eingesteckt,
aktivie" ce' SkJI Sciussel ein Teleportfeld. Durch
dieses gelang- man in einen vollgestopften Raum,
der erstmal entrümpelt weraen muß. Schicken Sie
solange Feuerbälle in den direkt neben Ihnen befind-
lichen Reflektor, bis einer der beiden Tische zerstört
ist. Jetzt die Öllampe zweimal nach vorne schieben
und den zweiten Tisch zerhacken. Verschieben Sie
den zweiten Reflektor und öffnen das Fallgitter. Nun
werden beide Reflektoren ouf die »Abwasser-
Löcher« in der angrenzenden Zo-Link-Halle plaziert.
Mit größter Wahrscheinlichkeit wird die Inbetrieb-
nahme der Zo-Link-Maschine nicht auf Anhieb funk-
tioneren, da die Rockies tief unten keinen Brennstoff
mehr haben, um den Boiler zu erhitzen.
Dies läßt sich auch an den Anzeigen in der »Schalt-
warte« erkennen (der Raum vor dem Blitz-Gang). Es
bleibt Ihnen in diesem Fall nichts anderes übrig, als
über die Leitern wieder in den ersten Katokomben-
Level zu gelangen. Lassen Sie entbehrliche Ausrü-
stung im Boilerraum zurück und klettern Sie in den
zweiten Katakomben-Level hinunter, wo soviele
Brennstoff-Brocken eingesammelt werden, wie die
Party tragen kann. Über das schon bekonnte Tele-
portfeld in Dru-Tans Verlies geht es zurück zu den
Rockies, wo man den feindlichen Minion besiegt.
Plazieren Sie nun möglichst viele eigene Guard Mini-
ons vor der Ofen-Öffnung und verstreuen dann die
Brennstoff-Teile im Raum. Keine Sorge, falls die
Rockies Sie mit dem Zeug bewerfen sollten - sie mei-
nen es nicht so.,.
Jetzt geht es in Windeseile zurück zur Zo-Link-Ho!le,
in der alle vier Hebel umgelegt werden. Zunächst
derjenige, der sich om anderen Ende des Raums
direkt vor dem geschlossenen Portal befindet,
danach den Hebel ouf der linken Seite, neben der
Leiter. Letztere führt aufs Dach des Schlosses, wo sich
außer wildgewordenen Echsen nichts befindet. Der
Hebel setzt eine unablässige Salve von Feuerbällen
frei, durch die mon sich per »Accelerate« durch-
mogelt. Nun den Hebel auf der rechten Seite des
Portals betätigen, um eine zweite feuerballsalve in
Gong zu setzen. Wenn Sie nun noch den Hebel an
der Südseite noch unten drücken, sollte der große
Kristoll in der Mitte des Raumes von allen drei Sal-
ven getroffen werden und so das Zo-Link-Portal öff-
nen. Wenn nicht, suchen Sie in der Schaltwarte nach
der Ursache des Fehlers: Wird der Boiler nicht
geheizt? Arbeiten die Pumpen nicht?
Das Finale
Durchschreiten Sie das Portal erst, wenn Ihre Leute
gesund, sowie Heiltronkvorräte und Mona-Reserven
prall gefüllt sind - der Endkampf wartet. Um über
die wandernden Plattformen zu kommen, ist ein letz-
tes Mal der »Accelerate« -Zauberspruch nötig. Auf
der anderen Seite sollten Sie Guard Minions loslas-
sen und versuchen, den lauernden Dragoth in deren
Nähe zu halten - so wird er unablässig mit Blitzen
bombardiert und ist leichter zu schlagen. Ignorieren
Sie die Attack Minions, die er in regelmäßigen
Abständen losschicict, und trinken Sie stattdessen Ihre
Heiltränke. Am besten blockieren Sie Dragoth den
Weg, indem Sie sich direkt vor ihn stellen, und jagen
ihm Stufe-6-Feuerbälle und sämtliche Ladungen des
Numen Stoffs in den Pelz, Weichen Sie jedoch unbe-
dingt seinen Zaubersprüchen aus, die nicht von
schlechten Eltern sind. Wenn Ihre Schutzzauber und
Heiltränke reichen, haben Sie es irgendwann
geschafft - totata, Dungeon Master 2 ist beendet.
Über einen dritten Teil, der die eben entdeckte Pa-
ralleldimension genauer erkundet, wird übrigens
bereits nachgedacht. |la)
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Etage, da sich diese F - - c"u-:je-
nicht vertragen Für ede- Tyo
resezieren Sie besse' eine gorze
Etage, un Beschwerden übe
Lärmbelästigung zu vermeiden -
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oeccrkHos neben -Jurcs gesetzt
werden dürfen.
3D Lemming5 Ein Bei&p-e : Vier .ccen E gen-unswenuncen, dann
Unsere fleißigen Tüftler haben a e Levelcodes zu »3D eine „cge Büros. A:le IS weiteren Logen e^ie Sky-
Lemmings« herausgefunden. Wir wol e^ 5 e l~nen obb/, die von ein pao- Kinos uid Reslcu'arrs däi-
nicht vorenthalten. ber und drunter umlagert wird. Die meisten Geschaf-
Wir verraten alle Levekodes
Level Name
2 THAT'S RIGHT
Code
BLIMBING
Leve
42
Name
Code
PICKY PLATFORM
GEROPIGA
3
BUILD TO SUCCES5
FANAGALO
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LET THE RACE BEGIN
BONTEBOK
4
IT'S A RUN AROUNO
DRICKSIE
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POLES APART
EMPYREAL
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KURTOSIS
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LANGLAUF
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IT'S A BIA5T
GREGATIM
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RICOCHET
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CANDT CANE OIMBER
WALLAROO
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IF THE TIMING IS RIGHT
SARATOGA
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RESCUE TEAM
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SHORT CUT THROUGH FOREST
GAZOGENE
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WHICH TRAMPOLINE!
MUSQUASH
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CASTLE LEMMALOT
JINGBANG
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THE NAME OF THE GAME
ZOMBORUK
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IT'S A CLASSIC
DIALLAGE
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CHAOS MAZE
SKILLING
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ALPINE ASSUALT COURSE
BUNODONT
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TEAM WORK
WOBEGONE
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TOWER OF STONE
NAINSOOK
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MOTHERBOARD
BINDIEYE
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SLIPPERY MAZE
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AWAY TEAM
FRAXINUS
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THE MAZE
FUMITORY
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BIRTHDAY CAKE
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DOWN THE MIDDLE WE GO
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THE AREN
CURLICUE
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HANEPOOR
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CORKSCREW DIGGER
ANABLEPS
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SNAKE
IDEMOUOD
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ATTA« Of 50 LEMMINGS
QUINCUNX
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IEMMTRIS
BLANDISH
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AULEMS
TARLAZAN
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DEATH SLIDE
MALAGASY
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SUGAR CLIMBER
KAMACITE
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THE FIVE ARCHES
CHORIAMB
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WHICH EXIT
GUMMOSIS
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BRECHIN'S STAIRCASE
GARGANEY
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THIS IS THE ARMY
PRODNOSE
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TOWER OF LEMLAB
KAOLIANG
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SKIJUMP
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THE PRISONER
OBTEMPER
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FAMILY TREE
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EPICALYX
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DRIVING RANGE
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ALL AROUND WATCH TOWER
HOMALOID
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FIFE TOWERS
BORACHIO
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LAND AHOY
IALLYGAG
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OVER THE TOP
JACKAROO
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TOOTEN LEMMING
BILABIAL
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THE HANGAR
COOLAMON
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A HEAD ABOVE THE REST
CACOFOGO
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ACROSS THE NETWORK
BANAUSIC
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DOT TO DOT
METAVURT
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RAIDERS OF LOST LEMMING
FABURDEN
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SHADOW MAZE
SLOWBURN
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THE CATACOMBS
RECKLING
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OH NO MORE PYRAMID5
PELWCID
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SWEET TOOTH TElEPORTER
MIRLITON
35
CHOCOIATE DROP
MAKIMONO
75
HOLE IN ONE; TWO; THREE
OPAPANAX
36
LEMILAB
KHUSKHUS
76
FUN FAIR
BIMBASHI
37
GARDEN MAZE
DISPLODE
77
CRITICAL PATH
CAATINGA
38
PLAY TIME
RACAHOUT
78
CASTLE PERALUS
PENSTOCK
39
5TILT WALKERS
ORGULOUS
79
TUTHER CIRCUS LEVEL
SPRINGAL
40
KING CODER'S TOMB
DUNCEDOM
SO
FINAL MAZE
BABIRU5A
41
SPAGHETTI JUNCTION
CABOCEER
te und Freizeitanlagen sollte man unterirdisch anle-
gen, wobei noen genügend Plcrz -j" die Parkplätze
bleiben rru'3, die für die '^xuss„iren, hrc s und Büros
später sehr wichtig wcdei
Gleichmäßig verteilte Rc llreopen die mit den Lobbys
".•r^.nden sind, maene- d e «leine'. :"nkaufszentren
'u- d e Kunden attraktiv und sorgen für einen steten
: -kcuferslrom. Das spielentscheidende Element in
•5 m Tower« sind die Fahrstühle. Am besten baut man
s e symmetrisch auf (immer im gleichen Abstand von-
einander). Unten die meisten Schächte und nach oben
hm bmsch zulaufend immer weniger ; gleiches gilt
für de* Aufbau des ganzen Gebäudes.
W ch'.g ist, daß man etwa vier Turbolifte baut, da sie
ioc'er aen ganzen Verkehr in die oberen Etagen auf-
-ehr-ie'i. Qie Turbolifte sollten am besten auch die ein-
zigen Fonrstühle, sein, die in den Keller gehen, da
man die «leinen Fahrstühle immer von den Lobbys aus
noch oben starten lassen sollte. Etwa alle 30 Etagen
siid ein Medicol Center und eine Securiiy nötig, um
die Bevölkerung des Towers zufrieden zu stellen. Soll-
ten trotz allem die Bewohner des Towers mit den
Wohnbedingungen unzufrieden sein und in Scharen
ihre Wohnungen verlassen, senken Sie den Einkaufs-
preis der leeren Wohnung kurz auf 40.000 Dollar.
Schon ist das Streßbarometer auf Null gesunken und
Sie dürfen den Preis auf 150.000 Dollar anheben.
Mechwarrior 2
Um in den Genuß der Cheats von »Mechwarrior 2«
zu kommen, drücken Sie die Tasten »Ctrl«, »Alt« und
»Shift« gleichzeitig und geben folgende Codes ein:
BLORB
Unverwundbarkeit
CIA
unendlich Munition
COLDMISER
Heot-Tracking aus
DEI
FEIF
DORCS
zeigt Gags der Programmierer
ENOLAGAY
zerstört alle Gegner
HANGAROUND
Blimn
ICANTHACKIT
Level erfolgreich beenden
IDKFA
Level erfolglos beenden
LAIRDO
Schmährufe an die Gegner
MICHEUN
zeigt Trefferionen der Mechs an
MIGHTYMOU5E
unendlich Jumpjets
TINKERBELL
Außenkamera frei beweglich
TLOFRONT
wechselt Vorwärts- und
Rikkwärtssicht
UNMEEPMEEP
Zeitkompression an
XRAY
Röntgen sieht
ZMAK
Mehr Spielzeit
Außerdem gibt es noch drei neue Mechs. Wechseln
Sie zum »Trial of Grievonce« und wählen die Opti-
on »Star Config«. Dann ändern Sie den eigenen
Namen in »Enzo«. Jetzt erscheinen die geheimen
Mechs Elemenlal, Tarantula und Battlemaster. Für den
letzten müssen Sie aber mit einem Diskeditor die Datei
»MW2SHELL.EXE« laden und nach dem Namen
»btllmstr«. Dieseändert man in »bttlmstr« und es funk-
tioniert, (fs)
PC da
DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs
« .-».- p.
REDAKTION
Jörg Langer il.il, Florian SUmgl (t'sl, Henrik Fisch (hl),
Roland Austin.il inj; freier Mitarbeiter)
CD-ROM-REDAKTION
ifc'icler ((.'lioi'ivik-iklcLir: verantwortlich, für den CD-ROM-It
Toni Schwaiger (freier Mitarbeiter)
CHEFIN VOM DIENST
Habs Schwaiger (freie Mitarbeiterin)
LAYOUT
lournalsatz GmbH
GRAFIKEN
Roll" Boykc
TITEL
Iarpel2:© Bullfrog/Electronic Ans, Gestaltung: Olivei
GESCHÄFTSFÜHRER
Michael Sc harten berger
ANSCHRIFT DES VERLACS
DMV Daten- Lind Mi'rÜenverlan GmbH & Co. KG
VERLAGSLEITUNG
Helmut Grünl'eldt. Stefan Grajer
ANZEIGENVERKAUF
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Mediaberatirn;;:t"hii^Hj[.)h Knitlel, Tel. (08121) 769-376
und |ens Klüver, Tel. 108121) 769-380
VERTRIEBSLEITUNG A
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VERTRIEB Zj*A
MZV, Moderner Zeitsch rillen Vertrieb GmbH & Co. KG
slauerStr. 5, Postfach 11 23, 85386 Eching, Tel. 081/319006-0
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Inland: 12 AusRabrn DM "2- i PC. H,iysr); DM IM,- (PC Player plus)
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l.ui-..p>.ii^.h ( -s Au-I.inil: IL' Antillen DM %. (PC Pkivcn: UM \')2.- (PC Player |
" iropaisches Ausland: i> A.i^.iiirn DM ff,, nmr iPC Player plus)
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Sondern äußerst nützliche Tiere.
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HB»
Windows unterbricht öfters den laufen-
den Betrieb, um auf die Festplatte zu
schreiben. Empfohlene Heilkur: »32-Bit
Zugriff für Laufwerks zu griff« aktivieren,
»dilaf, Windews, schlaf
Ich habe mir vor kurzem einen PC
gekauft. Während der Arbeit unter
Windows bemerke ich bei allen
Programmen eine störende Unter-
brechung, die zyklisch immer wie-
der auftritt. Da der PC tn dieser Zeit
(zirka 30 Sekunden) auf nichts rea-
giert, war ich immer gezwungen
abzuwarten und meine Arbeit zu unterbrechen. Deshalb
besorgte ich mir ein Update auf Windows 3.1 1. Nach der
Installation blieb das Problem aber bestehen.
(Christian Knebel, Coswig/Anh.)
Windows schreibt
in dieser Zeit
Daten auf die Plat-
te und zwar in die
sogenannte »Aus-
lagerungsdatei«.
Versuchen Sie fol-
gendes: In der
»Systemsteue-
rung« gibt es das
Programm »386
erweitert«. Dort
können Sie in dem
Menü »Virtueller Speicher« unter »Andern« eine Option »32-
Bit Zugriff für Laufwerkszug riff benutzen« einschalten. Der
Computer greift dann zwischendurch zwar immer noch auf
die Festplatte zu, behindert aber nicht mehr die Arbeit. Bei
einigen wenigen Festplatten läßt sich diese Option allerdings
nicht aktivieren. Falls Sie solch eine Festplatte besitzen, müs-
sen Sie weiter mit dieser Misere leben.
Irlo Infernal«
In der PC Player 8/95 testete Henrik 14 Grafikkarten und
zufällig wollte ich mir diesen Monat eine neue Grafikkarte,
die »ATI Mach64«, kaufen. Schlagartig änderte ich meine
Meinung und nun hab' ich vor, mir die »Elsa WINNER
1000TRIO« zu beschaffen. Aber bei der Sache gibt es
anscheinend ein Problem. Laut Henrik befinden sich weder
auf den beiliegenden Disketten noch auf der CD die Treiber
für DCI. Leider habe ich kein Modem, so daß ich mir die
Dateien nicht aus der Elsa-Mailbox rüberziehen kann.
Noch eine Frage zu Thema Grafikbeschleuniger: Bringt der
eher etwas unter DOS, unter Windows oder unter beiden?
Und was genau beschleunigt er? Kurz und gut: Ist er wirk-
lich nötig? (Thomas Langet, Koenigsbrunnj
Halb so wild: Nachdem die Ausgabe 8/95 bereits am Kiosk
war, stellten wir fest, daß die DCI-Treiber doch auf der CD
vorhanden waren. Allerdings wurden diese nicht mildern Win-
dows-Graf iktreiber installiert, sondern lagen beim »Video für
Sie fragen, wir antworten:
Tips und Tricks rund um den PC
| '
IIA Windows 1 1 d«, das sich ebenfalls
auf der Elsa-CD befindet. Für den
Test verwendeten wir dagegen die
Version l.le von unserer CD, so
daß die Treiber nicht installiert wur-
den. Wenn Sie also die Version
1 .ld von der Elsa-CD installieren,
haben Sie auch die DCI-Treiber.
Grafikbeschleuniger bringen nur
unter Windows etwas und dort auch nur mit dem speziellen
von der Grafikkarten-Firma mitgelieferten Treiber. Wie der
Name schon sagt, helfen sie olles was auf dem Bildschirm
gezeigt wird, schneller darzustellen. Die DOS-Geschwindig-
keit ist unter Windows fast völlig uninteressant, weshalb wir
in Ausgabe 8/95 auch einen »DOS-Test« und einen separa-
ten- ».WINDOWS-Test« durchführten.
^Schnarchend langsam
Ich besitze einen 486DX2/66 von Escom. Als ich neulich mal
einen Benchmark-Test machte, stellte ich fest, daß meine CPU
laut den Norton Utilities 6.0 nur 17,4 Frames/s erreicht,
während ein 386SX/33 schon 34,7 Frames/s schafft. Escom
sagt, sie wüßten auch nicht, woran das läge.
(Benjamin Christoph Berg, Bremen)
Die »Norton Utilities 6.0« sind aktuell gewesen, als Microsoft
MS-DOS Version 5.0 vorstellte; sie sind also nicht mehr ganz
die Jüngsten. Es kann sein, daß diese Programme mit moder-
nen Prozessoren nicht klar kommen, und dadurch merkwür-
dige Werte anzeigen. Nehmen Sie stattdessen das Programm
»3DBench« und das Programm »VIDSPEED« von unserer CD
und vergleichen Sie die Werte mit den Ergebnissen unseres
Tests in Ausgabe 8/95.
w
indows will nicht
Ich habe in letzter Zeit Probleme mit meinem PC. Windows
läßt sich manchmal nicht starten. Es meldet: »Programm ver-
ursachte einen Nicht-Vorhandenen-Fehler im Modul
USER.EXE an Adresse 0029:0 1F0«, oder anstelle des Desk-
tops sehe ich nur flimmerndes Grau. Eine signifikante Feh-
lermeldung bekomme ich von DOS-Extender-Spielen: »Syn-
dicate« und das Demo von »Hi Octane« brechen ab; auf
dem Bildschirm erscheinen jede Menge Fehlermeldungen.
(Claudius Mühlhäusler, Rheinzabern)
Hier scheint ein Defekt auf einer eingesteckten Karte oder auf
dem Motherboard vorzuliegen. Da hilft erst einmal nur eines:
Alle Karten aus- und wieder einbauen, um einem Wackel-
kontakt an den Karten -Kontaktleisten keine Chance zu geben.
Alle Chips auf dem Motherboard vorsichtig wieder in ihre
eventuell vorhanden Sockel drücken. Auch dadurch werden
viele Konto ktprobleme an den Chip-Beinchen behoben. Wenn
das alles nicht hilft, ist ein Marsch zu einem Händler fällig,
der das Board einmal genau unter die Lupe nimmt.
PC PLAYER 10/95
Taten
statt
Warten
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gemeinsamen Zukunft und trägt zugleich zum Erhalt der
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MICROSOFT WINDOWS S5
h ab Vers
Speicher
4MBPS/2
4 MB PS/2 P
8MBPS/2
8 MB PS/2 P
16 MB PS/2
■6M3PS/; I!;
32 MB PS/2
32MBPS/2P
iCPU's
AMD 120
INTEL P75
INTEL P90
INTEL P100
INTEL P12G
INTEL P133
MB Festplatten -i ..-.
510 ConCFS540A
540 Max7540AV
545 Sgt366QA
720 SglST3780A
730 OU3QLT730A
850 ConCFSE50A
850 Ma<7850AV
850 SglST5B50A
1260 Ma<71260AV
1275 CoitCFS1275A
195,00 DM
222,00 DM
259.UU DM
445.UUDM
532.UUDM
819.UU DM
209.00 DM
329,00 DM
499,00 DM
659,00 DM
999,00 DM
1189.00DM'
■ TerratecSDundkarten
259.00 DM
269.00 DM
289,00 DM
329,00 DM
390,00 DM
31 9, OB DM
oT3.
] DM
369,00 JM
429,00 DM
479,00 DM
1080 ConCFPlOBOS
2105 ConCFP2105S
«00 ConCFP4207S
599,00 DM
1159,00 DM
1812,00 DM
195, DD 'SM
179,00 DI
287,00 DM
330,00 DM
1 289,00 DM
359,00 DM
ci469,0DDM
M ii e r. I r :.. " i". :
Maestro32
Wave-System2MB
Wave-Sy stem Pro-tMfl
149,00 DM
179.00 OM
290,00 DM
355,00 DM
539,00 DM
199,00 DM
382,00 DM
1589,00 DM
1629,00 DM
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A.
lausche 486 gegen Pentium
Im Zuge von SVGA, VESA & Co. habe ich
mich dazu durchgerungen, meinen Rechner
aufzurüsten. Zur Zeit besitze ich ein VLB-
Board mit E IDE-Controller, DX4/ 1 00 von AMD und 8 MByte
RAM (PS/2, 70 ns). Kann ich nun meinen Prozessor einfach
so gegen einen Pentium/120 austauschen? Und wenn ja,
habe ich dann dieselbe Leistung wie bei einem PCI-Board?
Falls nicht, welches PCI-Board brauche ich, wenn ich meine
alten AT- Bus-Geräte weiterbetreiben möchte? Gibt es über-
haupt einen EIDE- PCI-Controller oder brauche ich unbedingt
einen SCSI-Controller? Passen meine alten RAMs auch auf
ein PCI -Board?
Dann noch eine Frage zur Software: Laut diverser Gerüch-
te soll es in absehbarer Zeit ein Windows 95 speziell für
Pentiums geben. Was wißt Ihr darüber und wieviel wird es
kosten? (Christian Wittal)
Einen Pentium- Prozessor können Sie auf Ihrem Motherboard
nicht einsetzen, denn dieser paßt nicht in die Fassung des
DX4/100. Sie benötigen für den neuen Prozessor riLe „,,,„,
auf jeden Fall ein neues Board. Die Leistung des
Boards ist allerdings nicht nur von PG, sondern
auch von allen anderen Komponenten abhängig.
Leider haben die meisten PCI-Boards die unange-
nehme Eigenschaft, nur drei bis fünf ISA-Slots zu
besitzen. ISA-Karten kann man nämlich nichtin PCI-
Slots stecken. Dafür haben aber so gut wie alle
Boards eingebaute EIDE-Controller, einen eigenen
Controller können Sie sich sparen und obendrein
wird ein Steckplatz weniger benötigt. Ihre alten
RAMs passen dann auf das neue Board, wenn die-
ses auch 70-ns-RAMs benötigt. Generell sollten Sie den
Umbau einem Händler überlassen, ein Motherboard -Tau seh
ist nämlich eine heikle Angelegenheit. Ein spezielles 95er-
jßdows für Pentiums wird es nicht geben.
Eisen
Besitze schon seit längerem eine Grafikkarte der Firma
UMC, mit dem Grafikchip UM85C408 und 1 MByte DRAM.
Nun testeten Sie in der Ausgabe 8/95 mehrere Grafikkar-
ten mit dem Programm »3DBench« und
erhielten Werte von mindestens 66,6 Bil-
der/s. Deshalb war ich sehr erstaunt,
als der 3DBench bei meiner Grafikkar-
te gerade mal 19,6 Bilder/s ermittelte.
Außerdem testeten Sie Ihre Karten mit
dem Programm VIDSPEED bei einer Auf-
lösung von 320 x 200 Bildpunkten. Sie
erhielten wieder so astronomische
Werte wie 18754 Byte/ms. Bei mir
schrieb VIDSPEED nur 1 576 Byte/ms. Ich
würde mich sehr freuen, wenn Sie mir
sagen konnten, ob ich nun eine schlech-
te Grafikkarte besitze oder ob ich irgendwel-
che Hard- oder Software anders konfigurie-
ren muß. (Christian Hick, Frankfurt/Main)
Diesem Problem ist per Software nicht beizukommen. Ihre
Grafikkorte ist tatsächlich nicht die schnellste und auch Ihr
Computer dürfte schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben.
Zum einen müßten Sie Ihr System gegen ein modernes Local-
Bus-System, möglichst mit PCI, austauschen, zum anderen
benötigen Sie außerdem eine neue Grafikkarte.
486er wider Willen
Ich habe mir vor ein paar Monaten einen Pentium/90
gekauft. Als ich mir dann den Norton Commander zulegte,
sah ich, daß dieser unter »Systeminformationen« bei »Pro-
zessor« einen 486DX mit 87 MHz anzeigte. Da probierte
ich MSD unter DOS aus, aber ich sah die selbe Enttäuschung.
Zwar läuft der PC dadurch nicht langsamer, aber woran
liegt es, daß der PC mir zeigen will, daß er gerne ein 486er
wäre? (Sven Weier, Berlin)
Die Lösung ist hier banal. Als
die Software programmiert
wurde, gab es den Pentium
noch nicht bzw. die Pro-
grammierer hatten keine
Ahnung, wie sie diesen Pro-
zessor erkennen können.
Bevor die Programme dann
bei »Prozessortyp« über-
haupt nichts anzeigen, sagen
sie lieber »486DX«. Der
st daher immer noch die Aufschrift auf dem
Verschiedene Programme erkennen
den Pentium als »DX486« (hier MSD
von Microsoft). Der Blick aufs Mother-
board sorgt für Gewißheit.
Brennt Ihnen eine Frage zu den Myste-
rien der PC-Technik auf der Zunge?
Versiegt Ihre Spiele-Lust im Hardware-
Frust? Schreiben Sie uns; wir werden
versuchen, Ihre Fragen in einer der
nächsten Ausgaben zu beantworten.
Unsere Adresse:
DMV Verlag
Redaktion PC Player
»Technik-Treff«
Gruber Str. 46 a
85586 Poing
Oder per E-Mail:
ttreff@pcplayer.mhs.compuserve.com
sicherste Hi
Chipgehäuse des Prozesors.
Im Stich gelassen
Seit dem Kauf meines PCs mußte ich mein CD-ROM schon
4 mal (I) austauschen. Bei meiner Anfrage erhielt ich die
Antwort, der Fehler müsse eindeutig beim CD-Laufwerk lie-
gen (und man können keinerlei Garantieansprüche über-
nehmen), der betreffende Händler des CD-ROMs erklärt mich
jedoch schon fast für verrückt, wenn ich
das 4. Mal das Laufwerk reklamiere.
(Christoph Kofier, Pruggemj
Wir bitten um Verständnis, daß wir aus
Zeitgründen keine individuellen Rat-
schläge zusenden können; bitte
schicken Sie also kein Rückporto oder
frankierte Rückumschläge mit.
Da hilft nur eines: mit den Händlern spre-
chen und sich nicht abwimmeln lassen.
Nach Möglichkeit sollten Sie Ihren Lauf-
werk-Händler fragen, ob dieser das CD-
ROM-Laufwerk unter ihren Augen sowohl
an ein fremdes Gerät als auch an Ihren
Computer anschließen würde. Wenn es
an einem fremden Computer funktioniert,
ist eindeutig der Computer schuld.
O T L I N E5*vws*w*'w
Name der Firma
! Hotline-Telefon
Sprechzeiten
Mail box
CompuServe
internet
Activision
i siehe Softgold
Aston
: 05141 -966 933
Mo-Fr, 14-17 Uhr
35241 - 688 060
Attic Entertainment
j 0743 1-54323
Mo-Fr, 10-12, 13-18 Uhr j
37431-543 26
Aztech Systemi
3421-1691782
Blue Byte
\ 0208- 450 S8 68
Mo-Fr, 14-18 Uhr
Bomiio
i 06107-945 145
Mo-Fr, 15-18 Uhr
36107-930 222
Creative Labs
089-957 90 81
Mo-Fr, 10-18 Uhr
389-957 72-37/-74
BLASTER
www.creaf.com
Cyberdreams
siehe Bomico
GAMEAPUB
Electronic Arts
05241 -26024
Mo- Fr, 10-12, 14-17 Uhr;
GAMEAPUB
Ikariern
0241-911971
Mo + Fr,14-17Uhr
Interplay
siehe Bomico
GAMEBPUB
w-w.interpk,,..™
LuecsArts
siehe Softgold
GAMEAPUB
Max Design
0043/ 36 87 24 14 70 (tsterreich)
Di, Do, 15-18 Uhr
siehe Bomico
GAMEBPUB
Media Vision
089- 613 Sl 450
Mo-Fr 9-17 Uhr
89-61381-396
MEDIAVISION
Microprose
05241/946 480
Di, 15-18 Uhr
5241-9464-84
GAMEBPUB
w ww.microprose .com
Mindscape
0044/444 246 333 (England)
keine Angabe
GAMEAPUB
Neo
O043/160 740 80(tslerreich)
Di, Do, 13-16 Uhr
New World Computing
siehe Softgold
GAMECPUB
Novalogic
siehe Softgold
siehe Bomico
Orchid Technology
02132-800 71
Mo-Fr 10-13, 14-16 Uhr !
2131-80075
MULTIBVEN
Origi,
siehe Electronic Arts
GAMEAPUB
www.eo.com
Psygnosis
in Arbeit
Red Ballon/BMG
05241 80 70 80
Mo-Fr, 10- 17 Uhr
Sierro/Coktel
06103/99 40 40
Mo-Fr 9-17 Uhr
16103/99 40 41
GAMEAPUB
Sir-Tech
siehe Softgold
GAMEBPUB
Soffgold
02131-965111
Mo, Mi, Fr, 15-18 Uhr
2131-965 222
Software 2000
05241- 986010
Mo-Fr, 11-18 Uhr
Spectrum Holobyte
siehe Microprose
GAMEBPUB
www. m icropro se.com
SSI ( Spiele bis 6/95}
siehe Saftgold
GAMEAPUB
SSI ( Spiele ab 7/95)
siehe Mindscape
#WERT!
US Gold
0044 21 326 6418 (England)
Mo-Fr, 10-18 Uhr
Vobis
jeweils in den einzelnen Filialen
j
2405 18067
VOBIS
040 39 11 13
Mo-Do, 14-20 Uhr
140 390 8160
Warner Interactive
040 278 55 306
Di, Do 15-18
Arbeit
Stand:
18.0S.1W5
Spiel kaputt? Hardware will
nicht? Treiber zu all? Fast
alle Spiele- und Hard-
warefirmen haben Hotlines,
bei denen Sie sich über Pro-
bleme mit Programmen und
Steckkarten informieren
können. Diesen Monat prä-
sentieren wir wieder eine
aktuelle Hotline- Liste in PC
Player. Neben Telefonnum-
mern gibt es auch, sofern
vorhanden, die Mailbox-
Nummer, Internet-Adresse
und dos CompuServe-
Forum, in dem der jeweilige
Anbieter zu finden ist.
Bitte beachten Sie, daß es in
den meisten Fällen unter die-
sen Nummern keine Spiele-
tips gibt, sondern nur Hilfe
zu technischen Anfragen.
Bitte befolgen Sie auch die
Sprechzeiten; gerade bei
kleineren Softwarefirmen
kann das Telefon nicht
immer von den Program-
mierern bewacht werden.
Inserentenverzeichnis
AHA CD-ROM-Spiele
143
Greenwood Entertainment
97
OKAY Soft
163
Althoff Computerspiele
53
Grips Marketing GmbH
131
ORCHID Technology
2
Arctic Soft
103
Groß Electronic
153
Panasonic Deutschland
49
Bachler Computer Versand
153
Hewlett Packard
12/13
PC FUN
59
Batavia M. Sawatzky
127
High-Score Games
53
Peter's Softwarehaus
59
Bomico
78/79
Highway to Hell
43
Philips Media
37
Call and Play
145
Hint Shop
143
Quarterdeck
41
CANON Deutschland
23
Hübner Direkt Versand
139
Rotstift
161
CDV Software
113
ICP Verlag
163
Soft & Sound
171
COREL Corporation
47
JE COMPUTER
125
Softgold
105
CPS Heidak
155
Jöllenbeck GmbH
159
SOFTSALE Versand
56/57
Cross Computersystem
133
Joysoft
65
Software Corner
39
Cybersoft-Versand
149
KaroSoft
99
Sony Europa
129
Diamond Multimedia
69
KröGer
165
Telemedia
157
Diesselhorst Electronic
119
Kronenberg
163
TerraTec Electronic
25/27
DMV Verlag Beihefter 83/84 +
L&L Telco
171
TollHaus
93/94
Magic Entertainment
53
The Game Company
163
DOMARK
140
Matrox Electronic
176
Topware
175
Electronic Arts
21
Media Point Vertrieb
15
Traumfabrik
73
ESCOM Computer 28/29, 31
Media World
121
Versand 99
45
Eurovideo Bildprogr.
33
Microprose
17
Virgin
6/7
GALAXY
139
Mindscape Intern.
115
Wargames
165
Game It!
101
Miro Computer Prod.
75
Weco Soft & Hardware
137
Games World
143
Multi Media Soft
167
Wial Versand Service
147
Games World München
171
Mystic Computer Parts
167
Zeitier Versand
53
Gateway 2000 Beihefter 85-92
Navigo MultiMedia
109
Teilbeilage: 1&1 Direkt Inf.; Interdiscount; Rentrop-Verlag
Gesamtbeilage: DMV Verlag
Sie wollen Ihre
Meinung über
PC Player los-
werden oder sich
zu allgemeinen
Computerthe-
men äußern?
Wenden Sie sich
an den DMV-Verlag,
Redaktion PC Player,
Gruber Str. 46 a,
85586 Poing.
Oder per E-Mail an
»leser@pcplayer.mhs.
compuserve.com«.
Dann gebt mal schön frei
Die USK-Angaben (also die Altersfreigabe) sollten, wo
bekannt, in den Tests mit angegeben werden. Euer Magazin
richtet sich größtenteils an die älteren Computerbesitzer (also
nicht an die Kids, was man aus der Anrede »Sie« deutlich
entnehmen kann) und die USK-Angabe wäre daher für viele
Eltern sicher eine Hilfe, das richtige Spie! für ihre Sprößlinge
zu finden. Falls es nicht möglich ist, bei jedem Test diese Anga-
be mit reinzuschreiben, könntet Ihr sie doch in einer Liste
zusammenstellen und in der nächsten Ausgabe abdrucken.
Doß Ihr alte Spiele vorstellt ist super. Ihr solltet diese Seite
jedoch auf zwei ausdehnen; auf der einen kommt wie bisher
der Test, auf der anderen sollten Tips zum Spiel stehen.
Wie kommt Ihr bei Vollgas auf 80 Punkte? Ja, richti
Atmosphäre ist großartig. Aber wo
ist das Spiel? Nach 4 Stunden hatte
ich es gelöst. Vergleiche ich Vollgas
mit »Discworld«, so muß ich
Discworld eindeutig vorziehen (an
dem Spiel habe ich mehrere
Wochen gesessen - nicht nur wegen
der unlogischen Puzzles - und hatte
dabei wesentlich mehr Spaß).
(Tim Schürmann, Dortmund)
Indiana Jone« and the Fate of
Atlantis: Das »beste Computerspiel
aller Zeiten«?
Die Altersangaben der USK
völlig unumstritten, wie z.B.
Die Altersangaben der USK sind nicht immer kompatibel zur
Meinung der PC-Player-Redaktion. Man erinnere sich z.B. an
das reichlich gewalttätige »Ecstatica«, das ein harmloses »ab
1 2« verpaßt bekam. Da wir keine »Bauchschmerz- Empfeh-
lungen« wiedergeben wollen, verzichten wir lieber auf den
Abdruck der USK-Angaben. Besorgte Eltern können sich auf-
grund der Aussagen in unseren Testberichten zumindest ein
ungefähres Bild über die Brutalität eines Spiels machen.
Zum aktuellen Lieblings-Zankapfel »Füll Throtfle/Vollgas«
äußert sich auch der nächste Leser.
Vollgas ohne Vollspaß
»Vollgas« ist grafisch und atmosphärisch ansprechend. Doch
dessen Endsequenz kann man aber innerhalb eines Wochen-
endes, ein geübter Abenteurer vielleicht sogar eher, erreichen.
Wo sind die Zeiten hin, in denen man tagelang an einem
genialen »Monkey Island« knobelte, sich von dem perfekten
Karibik-Flair und den dezenten, vor allem aber passenden
Gags berieseln ließ?
Vollgas ist für mich nicht die
erste Enttäuschung, denn
»Sam & Max« war bereits
ernüchternd: eine Story, die
niemanden interessiert, und
ein Handling zum Wegwer-
fen. Ich möchte schließlich
wissen, was ich sage oder frage, und nicht zigmal die Mau-
staste malträtieren, um das gewünschte Befehls-Icon zu erwi-
schen. Zugegeben, anfangs sind die Witzeffekte der Free-
lance Police wirklich gut, aber gegen Ende werden diese immer
seltener (dafür wird dann stundenlang gelabert).
Zweifellos das beste LucasArts-Adventure und somit auch das
beste Computerspiel aller Zeiten ist »Indiana Jones and the
Fate of Atlantis«, dessen dichte Atmosphäre und tiefgründi-
ge Story mich selbst nach zwanzigmaligem Durchspielen
immer wieder fesselt (vor allem das mehr als filmreife Show-
down). Logische und relevante Puzzles sind hier ebenso zu
finden wie das bewährte SCUMM-Handling. Ich hoffe, daß
den Leuten bei LucasArts noch mal ein solcher Geniestreich
gelingt (vielleicht die Umsetzung des nächsten Indy-Films?).
(Christopher Wagner, Waltrop)
Daß die Fans der früheren LucasArts-Adventures bei Füll
Throttle/Vollgas ins Grübeln kommen, hatten wir im Rahmen
des Testberichts mahnend erwähnt. Nur stellt sich
die alte Frage: Sollte einzig und allein die Kom-
plexität eines Spiels die Gesamtwertung bestim-
men? Natürlich haben wir uns über den gerin-
gen Umfang von Füll Throttle geärgert, aber das
Ding hat in anderen Bereichen viele Stärken.
Immerhin steht LucasArts damit weit oben in unse-
rer Leser-Hitparade.
."£Z«L Klagemauer
Es werden vorwiegend PC-Vorstellungen mit 8
MByte von Euch gewählt, die sich Schüler und Lehrlinge nicht
immer leisten können. Nicht jeder kann auf dem neuesten
Stand der Technik sein. Und warum stellt Ihr immer mehr Sport-
spiele vor? Ich bin schon lange ein treuer Leser und bitte Euch,
meine Kritik ernst zu nehmen.
(Mario Götz, Sonneberg)
Im alten Griechenland pflegte man die Überbringer von
schlechten Nachrichten zu enthaupten. Im neuen Deutschland
pflegt man die Überbringer von unangenehmen PC-Entwick-
lungen mit Leserbriefen heimzusuchen. Aber Spaß beiseite:
Was kann die PC-Player-Redaktion dafür, wenn immer mehr
Spiele 8 MByte Speicher benötigen? Wir testen alle PC-Neu-
heiten aus diesem Bereich; egal, welche Hardware- Anforde-
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i sie haben. Ähnlich verhält es sich mit ein-
Spielegenres: Unsere Tests reflektieren den
Softwaremarkt, aber was die einzelnen Fir-
men veröffentlichen, entzieht sich unserer
Macht. Ach ja, Abt. »Toleranz«: Es soll auch
Leute geben, die Sportspiele mögen...
Das Ende der Aufrüstung
Mittlerweile sitze ich nun 12 Jahre vor dem Monitor, habe
Monsterschlachten geschlagen, Autos an die Wand gesetzt,
die Erde zig-mal vor Invasoren aus dem All befreit- die Liste
ließe sich ewig fortsetzen - und was bleibt nun am Ende übrig?
Daß ich mir alle 8 Wochen einen neuen PC zulegen darf,
Soundkarten für 500 Mark oder mehr einbauen soll, neue
Spiele am besten gleich im Package mit einem Pentium 90
und 8 MByte RAM kaufen darf? Ist das wirklich das, was ich
mir in all den Jahren erwartet habe?
Es kann doch nicht sein, daß Bullfrog ein Spiel veröffentlicht,
für welches es noch nicht mal ein passendes System gibt, Betas
zum Vollpreis im Laden stehen, Updates Geld kosten und Ori-
gin für die Videosequenzen von Wing Commander 3 mehr
Geld und Platz verbrät als für das eigentliche Spiel, welches
ja eh' bloß ein dünnes Update zu Wing Commander 1 +2 ist?
Sucht Euch passende Motive, nehmt eine Story aus einem dritt-
klassigen japanischen Godzilla-Film und schon habt Ihr ein
eigenes, tolles, noch dazu interaktives Videospiel. Paniert das
Ganze noch mit ein bißchen 3DGrafik aus dem Renderstu-
dio und Sound der letzten »Bravo«-CD. Und siehe da, »PC
Monster Player« steht in den Läden und wird von der Presse
als die Spielesensation der 90er gewertet. Seid mal ehrlich,
so abwegig ist der Gedanke doch gar nicht!
(Manuel, per E-Mail)
Naja, solange Orig'm seinen Wing Commander 3 in rauhen
Mengen verkauft, kann es niemand den Jungs verübeln, wenn
sie für den nächsten Teil noch mehr Aufwand mit den Videos
treiben. Und Bullfrog möge man nicht allzu sehr wegen »Hi-
Octane« treten: Die Super-VGA-Grafik ist elend langsam,
aber das Programm läßt sich ja auch mit 320 x 200 Pixeln
spielen. Gäbe es die SVGA-Option überhaupt nicht, würde
bestimmt jemand jammern »Buh, die faulen Programmierer
nutzen die neuesten Technik-Trends nicht aus!«.
Die Index-Lücke
Worum nennt Ihr in den Charts seit Ausgabe 8/95 nicht mehr
die Namen indizierter Spiele? Ich möchte auch weiterhin über
alle Spiele unzensiert informiert werden. Soweit ich weiß, dür-
fen die Namen von indizierten Spielen genannt werden, solan-
ge für die Spiele nicht geworben wird. Ich holte es sogar für
Eure journalistische Pflicht, dem Leser keine Information vor-
zuenthalten, da das einer Bevormundung gleichkäme.
(Ronny Sitter, Zwickau)
Dein Arger ist verständlich, aber uns sind in diesem Fall die
Hände gebunden. Die Erwähnung eines Spielenamens in einer
Hitparade könnte nach juristischer Auffassung als »Werbung«
interpretiert werden - auch dann, wenn es keine Anzeigen-
seite ist. Bevor uns also jemand die Erwähnung eines indi-
zierten Spiels in den Charts als »Werbung« auslegt und die
komplette PC-Player-Auflage vom Kiosk holen läßt, verzich-
ten wir lieber auf die Namensnennung. Wir bitten um Ver-
ständnis, daß wir ein solches Risiko nicht eingehen können.
Der Microsoft-Komplex
Zur Vorstellung von Windows 95: Mußte das sein? Ich kann
ja verstehen, daß Ihr als Spielezeitung nicht um das Thema
herumkommt, aber dann formuliert bitte den Text anders. Das
ganze ähnelt folgender fiktiven Situation: Opel beeinflußt alle
Benzinhersteller so, daß das Benzin nur in Zusammenhang
mit Opel-Autos einwandfrei funktioniert, und andere Autos
nur mit vielen Problemen mit Benzin-Emulatoren zum Laufen
gebracht werden. Folgende Reaktionen sind möglich:
1 ) Die Leute resignieren und kaufen Opel. (Erinnert mich an
die Softwareindustrie: Da Spiele nur für Windows 95 vor-
handen ist, muß ich halt das nehmen, auch wenn's mir nicht
gefällt.)
2) Die Leute kaufen keine Autos mehr. (Das wird meine Reak-
tion sein. Ich bin durchaus bereit, ein DOS-Partition einzu-
richten, um die Spiele zu spielen, die nicht unter OS/2 Warp
laufen - aber ich werde kein Win 95 installieren. Sobald die
Spiele für Windows 95 rauskommen, wird das Abo von PC
Player gekündigt, und die Spielewelt ist für mich gestorben.)
3) Die Leuten protestieren gegen die Monopolstellung Opels
und das Problem wird gesetzlich beseitigt. (Eine Reaktion, die
ich gerne sehen würde).
Vor allem dann noch Eure Ankündigung in der Vorschau, daß
man an Win 95 nicht vorbeikommt. Wenn alle so reden wie
Ihr, ändert sich auch nichts. Und da gerade Ihr eigentlich nicht
ollen nach dem Mund redet, hätte ich eigentlich eine andere
Ausdrucksweise erwartet. (Stephan Seitz, per E-Mail)
Wenn Windows 95 ein Thema ist, dem sich der PCSp'ieier
wegen der Software firmen-
Politik auf Dauer nicht ver-
schließen sollte, kann unse-
re Redaktion kaum etwas
daran ändern. Nichts
gegen die rührenden
Aspekte einer »Nieder mit
dem bösen Marktführer«-
Einstellung, aber wenn ich
einen PC habe und darauf
viel Software mit wenigGe-
fummel laufen lassen will,
denke ich pragmatisch.
Nicht jeder ist zum Weltver-
besserer berufen, der sich
aus ideologischen Gründen
auf Exoten- Systeme be-
schränken möchte.
SO ERREICHEN
SIE UNS
Leserbriefe an die Redoktion
PC Player können Sie entwe-
der per Post oder als E-Mail
schicken. Unsere E-Mail-
Adresse: »mhs:leser@peplay-
er« (CompuServe) bzw.
»leser@pcplayer.mhs.com-
puserve.com« (Internet).
Unsere Postanschrift:
DMV Vertag
Redaktion PC Player
Gruber Str. 46 a
SS 5 86 Poing
Bitte haben Sie Verständnis
dafür, daß wir nicht jede
Zuschrift individuell beant-
worten können. Beim
Abdruck von Leserbriefen
behält sich die Redaktion
Kürzungen vor.
IN DER MACHE
♦ WILDE TIERE
Papa spielt sein altes »Zork«; der Junior bekommt indes Zurk
und die Tiere des Regenwalds vorgesetzt. Mit diesem
Edulainment- Programm lernt der Nachwuchs spielerisch die exoti-
sche Fauna kennen.
♦ GEBALLTES WISSEN
Konkurrenz für »Encarta«? Die aktuelle Version des Multimedia-
Lexikons von Grollier will es mit dem Referenz-Programm von
Microsoft aufnehmen. Unser Vergleich der elektronischen Nach-
schlagewerke hilft bei der Kaufentscheidung.
♦ NEUE EROBERUNG
Wenn es bei ihren »Command &
Conquer«-Sessions mit dem
»Conquer« noch etwas hapert,
dürfen Sie sich auf unseren Play-
ers Guide in der nächsten Aus-
gabe freuen. Er bietet essentiel-
le Survival-Strategien für Westwoods aktuellen Spiele-Bestseller.
i»\n
► SCHNELLE KISTEN
Nächsten Monat erklärt PC Player die Vorweihnachtszeit offiziell für
eröffnet. Die damit verbundenen Symptome: Eifriges Hochrechnen
der zu erwartenden finanziellen Festtags-Zuwendungen unter hefti-
gem Beten, daß sich der Preisverfall bei PCs fort-
setzen möge. Der ambitionierte Spieler wird mit
seinem 486er nicht mehr so recht glücklich; 3D-
Neuheiten mit Super- VGA- Look verlangen nach Penti-
um-Power. In der kommenden Ausgabe beginnen wir
deshalb den Hardware-Testreigen. Mit
speziellen Spiele-Benchmarks wird geprüft, welche
Computer am meisten Speed fürs Geld bringen.
► MULTI-PLAYER
Wie gut ist der Netzwerk-Modus im Civilization-Nachfol-
ger CivNet ? Und welche spielerischen Änderungen
sind sonst zu erwarten? Die Multi-Player-Version von Sid
Meiers neuem Strategieprogramm hat gute Fortschritte
gemacht. Endlich gibt's eine fertige Version, bei der die
»Mensch vs. Mensch«-Modi auch laufen. Unser Test klärt, ob
sich der Aufstieg für Civilization-Fans lohnt. Die Poing
Penguins stellen indes das Eis kalt: Groß ist die Hoffnung,
daß im nächsten Heft der Test
der Eishockey-Simulation NHL
Hockey '96 steigen kann.
Außerdem in der Warteschlan-
ge: Mindscapes Strategie-Flugsi-
mulation Air Power und Phi-
lips' Actionspiel Burn Cycle.
Alle Vorschau-Angaben ohne Gewähr!
Aufgrund von Terminänderungen bei
den Spieleherstellern kann es zu
kurzfristigen Verschiebungen kommen.
PC PLAYER
11/95
erscheint am
1 1 . Oktober
All dies und viele weitere Spiele-
tests, Tips, News und Features
rund ums PC-Entertainment war-
ten in vier Wothen auf Sie.
Pressemitte ilungs- Report
Das CD-ROM rund um die »Fantastischen Vier«
ist noch nicht erschienen, aber eine erste Pres-
semitteilung wurde schon gesichtet - offensicht-
lich nicht vom EDV-Experten der zuständigen
Agentur verpaßt. Der Mangel an inhaltlicher
Substanz wird durch einen tiefen Griff in die
Fremdwortkiste ausgeglichen. Über die Aussa-
gekraft von Formulierungen wie »Dekonstrukti-
on als Gestaltungsprinzip« kann man noch strei-
ten. Aber was entdeckt der PC-Techniker im
Absatz über die »multimedialen Fähigkeiten«
der CD-ROM? »Sie lernt sehen sprechen, hören
und speichern« - aha, quasi die schleichende
Verwandlung in einen CD- Recorder?
.,F4" ohne 3D - Dekonstruktion als Gestaltungsprinzip
Mit dem ersten Klick verläßt man die von den meisten CD-ROMs gewohnte, virtuelle drei-
dimensionale Welt, das bevorzugte Multimedia-Szenarium. Statt dessen werden die „Fan tastischen
Vier" hier einmal von der „gegenüberliegenden" Seite aus thematisiert, und zwar von ihrer
Dekonstruktion her: Alles, was einmal dreidimensional war, wird flach, sobald der User die Welt der
„Montage- Ebene" betritt. Die Bildsprache ist bewußt minimalistisch und vermischt High-Tech- und
Computer-Elemente auf ungewohnte Weise. Der Umgang mit Multimedia ist dabei spielerisch und
ironisch.
Welcome to Planet 4
ein leicht surrealer, konstruktivistischer Gesamteindruck entsteht, kommt nicht von ungefähr.
Die gesamte Anwendung spielt sich auf einer CD-ROM-Oberfläche ab. Die CD-ROM wird zu einem
„Fantastischen Planeten", um dessen Mittelpunkt der User mit seiner Maus kreist. Töne und Bilder
„abtastet" und den „Fantastischen Vier" dabei schrittweise immer näher kommt. Mit dem
Mauscursor bewegt man sich, ähnlich wie der DJ beim Platten-Scraichen, über den Screen.
Vährend der User den verschiedenen Objekten. Sounds und Ereignissen begegnet, entfaltet die
CD-ROM schrittweise ihre „multimedialen - Fähigkeiten: Sie lernt sehen, sprechen, hören und
speichern. Der User wechselt zwischen den verschiedenen Wahrnehmungsmodalitäten hin und her
und tastet mit der Maus „F4"-Sounds ab.
c litis NS-SpielDOSe
Endlich Chancenßleichheii an deutschen Schulen-
der TC --Simulator zum Selberbasleln im
preisg umfielen Klassensaiz.
TOP 10 STOHES-SOHQS Fttll WIHDOWS OS
Rund 12 Millionen Dollar soll Microsoft an die Rolling Stones
gelöhnt haben, um eine TV-Kampagne für Windows 95 mit
dem Song »Start me up« zu untermalen. Ob das wirklich die
ideale Wahl ist? Nach Ansicht unserer Kukturredakteure gäbe
es nämlich 1 andere Stones-Songs, die mindestens genau-
so gut zu Windows 95 passen.
(I can't get no) Satisfaction
Play with Fire
Mixed Emotion s
Just my Imagination
As Tears ga by
1'm going down
Gimme Sheiter
You con't always get what 5
Almost hear you sigh
1 9t h nervo us Break down
PLATZ 10:
PLATZ 9:
PLATZ 8s
PLATZ 7t
PLATZ 6:
PLATZ 5:
PLATZ 4s
PLATZ 3 t
PLATZ 3t
PLATZ 1:
Ich will Kühe!
Im Kampf um die Multimedia -Märkte schreckt die Industrie
anscheinend vor nichts zurück. So ereilte uns eine bemer-
kenswerte Monitoranleitung von Christoph Nitsche aus Dres-
den, Christoph schreibt: »Mein SVGA-Monitor bietet mehr als
vergleichbare Mo-
delle, die nur stumm
Bilder anzeigen. Ein
Regler kann neben
dem Vergrößern
des Bildes auch zum
Muhen benutzt wer-
den! Fehlt nur noch
eine passende Kopf-
hörerbuchse, um
herauszufinden, ob eine Lila-Pause-Kuh sanft muht oder ein
argentinischer Stier digitalisiert wurde.« Hmm, gibt's dazu
nicht eine passende EU-Verordnung?
UFOs in CompuServe
Seit Mitte August hat das UFO-Forum in CompuServe seine
Tore geöffnet: »GO UFO« führt Sie in Sphären, die Sie bis-
her nur aus der TV- Serie »Akte X« gekannt haben. UFO-Gläu-
bige, Wissenschaftler und Menschen, die angeblich schon ein-
mal mit einem UFO geflogen sind, diskutieren mit Interes-
sierten, über UFO-
Theorien und Er-
scheinungen. Wenn
Ihnen Ihr Nachbar
schon immer etwas
verdächtig vorgekom-
men ist, zögern Sie
nicht, Ihre Beobach-
tungen im Forum
kundzutun - vielleicht
handelt es sich ja um
einen Außerirdischen?
-^']
JetrieOsanzeige
— --""--A
@ Vertikal
ED
BEVOR SIE TEURE HARDWARE KAUFEN:
MULTIMEDIA WAR GESTERN
NEW MOTION IST HEUTE
HUUMII'U
** Video Software-Decoder für Windows
k* Fullscreen-Darstellung auf schnellen PCs,
Anpassung der Bildgröße möglich
*► Echtfarben, 256 Farben oder Craustufen wählbar
» Formate: Video-CD, CD-I (white book), Photo-CD,
MPEG, Audio-CD, CD-ROM
*» Beliebige Audio Konfiguration (Stereo, Mono, 8 Bit, 1 6 Bit)
**■ Unterstützung von gängigen Crafikbeschleunigern
** Vielfältige Möglichkeiten der Bild- und Tonsynchronisation
** Optimale Anpassung durch Einstellung der Framerate
*» Automatisches „browsing" der jeweiligen CD beim Start
<m- Anzeige von Spielzeit, Restlaufzeit und CD-Format
*» Einstellung der Lautstärke direkt aus dem Programm herau
*•■ So einfach zu bedienen wie ein Videogerät
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Personal Computer (optimal PENTIUM) nach MPCII-Standard
Windows 3.1 1 , Windows95 oder Windows NT (mit viel RAM)
Soundkarte (damit es knallt) und ein CD-ROM Laufwerk (sowieso)
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